Saison 2017/18

Einzelergebnisse, Mannschaftsergebnisse, Tabellen

Mannschaften

1. Mannschaft: Bereichsliga Nord 4

2. Mannschaft: Bezirksklasse

3. Mannschaft: Kreisklasse C

8. Runde 22.04.'18

Unsere 3. Mannschaft erschien pünktlich zur gem. Abfahrt nach Ettlingen vor unserem Schachlokal. Dieses ist Sonntag morgens eine besonders  tolle Leistung. Herzlichen Dank an Eltern und Jungspieler!

Die Mannschafts-DWZ von Ettlingen war um 120 DWZ höher, als die unserer 3. Mannschaft.

Den ersten Sieg für uns holte überraschend Gabriel Ringwald am 5. Brett, obwohl sein Gegner über 1000 DWZ hatte, stellte dieser eine Figur ein und gab dann später auf?

Lars  am 4. Brett, hatte einen jungen Spieler, welcher ein aggressives Angriffsschach spielte.
Mit dieser Art war er leider überfordert und verlor die Partie.

Sebastian am 3. Brett  hat sich gegenüber seiner Gegnerin schwer getan, da sie über 300 DWZ stärker ist. So musste er den Punkt ihr überlassen.

Jose am 6. Brett und Luca am 7. Brett  mussten sich der Spielstärke der Gegner beugen und verloren ihre Partien.

Carlos spielte überlegt und sehr ruhig. Da ich neben ihm saß, konnte ich ab und zu einen Blick auf seine Partie werfen. Carlos als „Verteidigungsspieler“ konnte den Angriff seines Gegners abwehren und später durch einen Gegenangriff klar für sich entscheiden. Danach verabschiedeten sich Vater und Sohn mit einem breiten Grinsen und sagten: „Jetzt liegt es an Dir, ob unsere Mannschaft verliert oder Remis spielt“

Merlin als nachgemeldeter Mannschaftskämpfer, spielte am achten Brett ruhig und konzentriert und holte uns in seinen zweiten Einsatz in dieser Saison seinen zweiten Punkt.

Ich musste mal wieder am 1. Brett spielen, da wir Helmut und Artur an unsere 2. Mannschaft abgegeben haben. Mein Gegner hatte um die 1500 DWZ. Ich eröffnete mit d4. Mein Gegner antwortete mit d5 und das Spiel entwickelte sich als klass. Damengambit. Er überließ mir nicht das komplette Zentrum und hatte keinen Plan mich zu besiegen und bot mir nach dem 21. Zug  Remis an, welches ich dankend ablehnte, da ich noch Ideen hatte ihn zu besiegen. Der Druck auf seinem Königsflügel war inzwischen groß geworden. Und davor hatte er Respekt vielleicht sogar etwas Angst. Inzwischen war mein Gegner in Zeitnot geraten und hatte nur noch 3,5 Minuten und sieben Züge bis zum 40. Zug. Meine Restspielzeit betrug ca. 17 Minuten. Wir spielten beide sehr ausgeglichen und fehlerfrei. Leider fand auch ich keinen Hebel, um meinen Gegner zu besiegen.
Da ich in dieser Saison zwei für mich sicher gewonnene Partien doch noch wegen Konzentrationsfehler bzw. aus Zeitdruck verloren habe, bot ich nun meinerseits Remis an, welches er erleichtert angenommen hat.

So haben wir „nur“ ein 3,5 : 4,5 erspielt. Für ein Auswärtsspiel und als junge Nachwuchsman-nschaft haben wir uns recht gut geschlagen und unsere Haut so teuer als möglich verkauft.

Ich danke allen Spielern für ihren vorbildlichen Einsatz und ich bin mir sicher, dass wir die Saison 2018/ 2019 noch besser werden durch unsere Jugendtrainer Helmut und Dirk und den regelmäßigen Besuch unseres Übungsabends als auch viel Spielpraxis.

Herzlichen Dank für Eure Arbeit!!!
LG. Euer Gert 


7. Runde 11.03.'18

Strike! Alle drei Mannschaften haben in der 7. Runde gewonnen - in der letzten Saison war das bereits in der 2.Runde gelungen (und der letzten nochmals).
Damit setzt unsere Jugendmannschaft ihre erstaunliche Siegesserie fort - nun bereits der vierte, insgesamt ja sogar fünf.
 
Dabei wär es bei beinah zu einem neuen Kuriosum in der unterschiedlichen Spielbeginn-Regelung des Bezirks Karlsruhe gekommen: die Gastmannschaft Post Südstadt Karlsruhe 2, die selbst bereits um 9 Uhr Spielbeginn hat,  wollte - durch einen Fehler auf unserer Homepage (Auswärts- statt Heimspiel) - genau diese Stunde zu früh anreisen! Wir wären dann allerdings um 9.30 nicht als Verlierer eingelaufen....
Da die beiden Mannschaftsführer das Miteinander Reden aber noch in ihrem Sozialisationsprozess kennen lernen durften, ging alles entspannt und geordnet über die Bühne und wir konnten zusammen mit unserer ersten um 10 Uhr beginnen. Denn problemlos ließ sich unser verhinderter Vincent durch unser neues Mitglied Luca Mall ersetzen. Nur kam der allerdings nur zu einem (verlorenen) Trainingsspiel gegen unseren Dauerersatzspielervater Jose, weil Post leider nur zu siebent angetreten war. Dies war bereits die vierte Mannschaft, die ein bis drei freie Bretter hatte. Was natürlich unsere Siegesserie begünstigte.
 
Wieder ging unser Konzept (drei alte Hasen sehen vorne zu, was zu holen ist - 5 Jugendliche tummeln sich dahinter) voll auf: Nach dem kampflosen Punkt von Luca war Gabriel an Brett 7 der erste, der dem einen zweiten mit seinem zweiten erspielten Sieg bei den Verbandsrunden (bei noch einem Unentschieden) beisteuerte. An Brett 6 konnte Lars - dank seiner gewonnenen Spielstärke - sich ihm nicht lang darauf anschließen. Es folgte Carlos am sozusagen ersten Jugend-Brett 4. Er überließ seinem Senior-Gegenüber schon mal einen Bauern, um ihn dann mit schönen Kombinationen auseinander zu nehmen. Damit war ein Mannschaftsremis ohne die Oldies bereits erreicht! Sebastian - logischerweise an Brett 5 -krönte dann mit seinem Remis die Mannschaftsleistung, indem er den entscheidenden halben Punkt zu unserem 5.Sieg beitrug. Da war dann auch zu verschmerzen, dass er bei nur noch beidseitiger Dame mit einem Springer und Bauern mehr dem Dauerschach seines mittelalten Seniors nicht entgehen konnte.

Ebenso war es nicht weiter schlimm, dass die Senioren nicht den besten Tag erwischt hatten. Nach Artur musste auch ich mich in eine Niederlage fügen. Weil ich aufgrund einer schon wieder miserablen Spielführung beim Damengambit nicht nur in Zeitnot kam, sondern darin auch noch einzügig eine Qualität verlor.
So blieb es Gert mit seinem ersten vollen Punkt überlassen, unsere Ehre gegenüber einem 1400ter zu retten. 5 1/2 : 2 1/2 - sieht doch gut aus, oder?
 
Was fehlte allerdings? Richtig, unser Siegerbild. Irgendwie hab ich vergessen, den Fotoapparat aus der Tasche zu ziehen - aber es kam auch sonst niemand drauf...
Da unsere erste und zweite Mannschaft heute mit ihren Siegen ihren Klassenerhalt sicherten, würde ich auch darüber gern mehr erfahren.

Auf weiter solch gute Entwicklung,
euer EX-Vorsitzender
Helmut M.

Hier geht es zum Ergebnis des Spiels der 3. Mannschaft

6. Runde 18.02.'18

Es wird immer doller: Am Ende der Faschingswoche gelang uns der 4. Mannschaftssieg - und das nach 6 Runden! Da ich eine Erholungspause brauchte, schau ich einmal, ob ich es richtig mitbekommen habe, wie es dazu kam.

Obwohl Graben-Neudorf nur zu siebent kam, war ihr Mannschaftsdurchschnitt fast 220 DWZ besser als unserer. Das lag daran, dass über die Hälfte ihrer Bretter mit 1000dern (bis 1300) besetzt waren - wieder deutlich über unseren, wenn auch nicht so heftig wie sonst.

Gert spielte, wie es dem Brett 1 gebührt, am längsten. Leider war er dann in der gegenseitigen Zeitnotphase allein, zusätzlich verunsichert dadurch, dass nur ein Vereinskollege seines Gegenüber mitschrieb und verlor die Partie, die er wohl in Ruhe sogar hätte gewinnen können.

Artur hatte wieder einen Spieler mit paar hundert mehr - und machte es wie meist: er gewann!

Carlos war nach seinem Turniersieg offensichtlich so in Schwung, dass im gegen einen 1222er ebenfalls ein Sieg gelang.

Sebastian spielte gut, musste sich letztlich aber doch seinem Gegner mit über 400 DWZ mehr beugen.

Lars spielte seine zunehmende Spielstärke wohl aus und holte unseren dritten Punkt.

Gabriel holte in seinem Windschatten ein Remis durch Zugwiederholung und sicherte damit unserer Mannschaft ein spielerisches Unentschieden.

Deshalb brauchte sich Vincent auch nicht zu grämen, dass er bereits im 6.Zug einen Randspringer einstellte und diesen frühen Verlust nicht mehr aufholen konnte.

Denn durch das freie Brett, das wir problemlos mit unserem "Fahrer" Jose besetzten konnten, stand ein 4,5:3,5 Sieg auf dem Meldezettel. Gratulation! Und ich brauch kein schlechtes Gewissen zu haben.

So, einmal ein kürzerer Bericht - geht auch. Bereits am 11.3.18 kommt mit Post Südstadt Karlsruhe 2 eine erheblich stärkere Mannschaft zu uns. Zum Glück in einem Heimspiel, da können wir uns flexibler auf deren Anzahl einstellen. Mehrheitlich kommen sie immerhin zu acht.

Auf drei noch gute Runden
Helmut M

4. Runde 28.01.'18

Doppeltes Glück und gute Mannschaftsleistung bringen uns zum unerwarteten 2. Mannschaftssieg am 4. Spieltag am 14.01.2018. Beinah hätten wir verloren gehabt, bevor es losging: Denn Dettenheim zählt zu den Vereinen, die bereits um 9 Uhr beginnen. Dabei war ich oft genug bei der Bezirksversammlung aller Vereinsvorstände und habe die fast jährliche Diskussion und Abstimmung über gemeinsamen Anfang um 10 Uhr oder so wie jetzt miterlebt. Indirekt hat Gerts "Um 9 Uhr Treffen" zu mir letzten Mittwoch uns gerettet!

Aber wir waren zu neunt pünktlich anwesend und uns blieb ausreichend Zeit für unser Mannschaftsfoto. Denn Dettenheim hat insgesamt nur noch neun Vereinsmitglieder, von denen nur 7 noch spielen. Und der Vereinsvorsitzende Kurt Löhlein kam verspätet, weil er die Vereinsfahne noch suchen musste, die bei jedem Heimspiel im Rathaus gehisst wird. Jeder "Dorfverein" hat halt seine Spezialitäten - auch nett! Und er meinte zudem, sie hätten auch um 10 Uhr noch gegen uns gespielt, weil sie einfach spielen wollen - ist auch äußerst selten heutzutage.

Aber ob wir dann auch gewonnen hätten? So gingen wir mit einem: Wir lassen uns auch nicht von fast 200 DWZ-Punkten Unterschied im Mannschaftsdurchschnitt erschrecken! in die Spiele. Und so hatte tatsächlich jeder einen, zum großen Teil deutlich, "besseren" Spieler gegenüber - am schärfsten wieder einmal Artur mit fast 500 Punkten!

Aber der Reihe nach: Als erster überraschte uns Sebastian mit einem Sieg über seinen erwachsenen Gegner. Dieses war Lars nicht vergönnt, denn er hatte den einzigen Jugendlichen (auch ehemaliger Realschüler)gegenüber und konnte nach zweifachem Figurenverlust nix mehr retten. Auch Carlos gab schließlich auf, nachdem er erst beim Anfassen seines Turmes bemerkte, dass er damit eine Figur verlor - wie bekommen wir ihn zum langsameren und überlegteren Spielen? Taktiktraining und viele Turniere spielen - meint Spielertrainer Nikolaus Sentef.

Anders unser "Ersatzmann" Tobias Bantle, der nach 1 1/2 Jahren endlich wieder einmal am Brett saß: Er war sich nach so langer Zeit nicht sicher, ob er sein Endspiel noch gewinnen könnte und bot seinem Gegner ein Remis an. Damit hatten wir aus der Hälfte der Partien wegen des freien 8.Brettes bereits 2 1/2 Punkte. Einen weiteren halben steuerte dann unser beständiger Oliver an. Die größte Überraschung kam von Artur: er konnte die Dame des Vorsitzenden fangen und den Vorteil (große Qualität meinte dieser) sicher zu Ende bringen.

Damit war bereits ein aufmunterndes Mannschaftsremis erreicht. Natürlich war ich wieder der Letzte. Weil ich mit der französischen Vorstoßvariante in letzter Zeit oft Schiffbruch erlitten hatte, wollte ich mit c4 aus der Theorie heraus - eine typisch selbstquälerische Wahl von mir. Denn die ganze Partie über stand ich wegen des Isolanie schwer unter Druck - nur mein Zeitvorteil war extrem ungewöhnlich: nach 20 Zügen hatte ich 1 1/2 Stunden verbraucht, Malte 1 3/4 ! Und tatsächlich gewann ich durch Zeitüberschreitung - konnte es selbst erst glauben als das Blättchen gefallen war. Vielleicht ging es ihm ähnlich wie mir: Gegen Spieler, die ich persönlich kenne, fällt es mir oft viel schwerer.

Bleiben noch Gabriel und Jose: Ersterer war nicht böse über seinen kampflosen Punkt, zumal die Zeit gut durch viele Trainingspartien gegen Jose überbrückt wurde. Besser hätte es also kaum laufen können. Denn nun gehen wir entspannt und zuversichtlich in die nächsten Runden.

Hier geht es zum Ergebnis

3. Runde 03.12.'17

Die Erwachsenen gehen mit guten Beispiel voran

Jeweils ein Ausfall in unserer ersten und zweiten Mannschaft morgens am Spieltag - zum Glück schon lange nicht mehr gehabt! Und gut auch, dass unsere dritte so konstant ist und zudem sich noch über einen so großen Pool freuen kann, dass sie zwei Spieler abgeben konnte: Mich an die 1. und Oliver an die 2.

Dadurch waren wir natürlich spielstärkenmäßig schon geschwächt und Carlos musste statt am 4. am 2. Brett antreten. Aber selbst dort hätte er vielleicht noch eine Chance gehabt, ging aber sein Angriffsspiel zu stark an und übersah dabei ein Damenschach mit Turmverlust. Und auch Sebastian hatte die Chance eine Figur zu gewinnen, berichtete mir Dirk. Von Lars bekam ich dann nichts mehr mit, weil ich mich parallel in eine immer schlechtere Position spielte. Gabriel hatte aufgegeben, weil er keinen Zug mehr finden konnte - dabei sein Gegenüber mit Materialvorteil.

Vincent war mit seiner Partie trotz der Niederlage ganz zufrieden. Das konnten unsere Senioren auch sein. Denn zum ersten Mal hatten wir zwar nicht drei spielende Väter wie Neureut, aber immerhin zwei! Artur konnte schon wieder ein Remis gegen einen 1700ter erreichen und Jose gelang gleich in seiner ersten Turnierpartie seines Lebens ein Sieg. Und der sogar mit 5 gegen 7 Bauern im Turmendspiel. Umso überraschter war ich, als er als letzter spielender seiner Mannschaft mir den Erfolg meldete. Und unser Urgestein Helmut Löffel musste seine Kaffeeausgabe verlassen, gewann erst durch eine Fesselung die Qualität um sie später durch eine Springergabel wieder herzugeben: Remis. So haben wir uns gegenüber der ersten Niederlage zumindest punktemäßig um 100% verbessert.

Wir können entspannt ins neue Jahr schauen.

Helmut M

2. Runde 05.11.'17

Ein fröhliches Hallo an alle Spieler (und z.T. auch deren Eltern) unserer 3. Mannschaft

Das war jetzt Balsam für die Seele: Mit dem 1:7 im Auswärtsspiel in Bruchsal am Sonntag konnten wir das Ergebnis aus der 1.Runde glatt umdrehen - wer hätte das gedacht?!
Natürlich kam uns dabei entgegen, dass wir eine Mannschaft von fast gleicher DWZ-Stärke als Spielpartner hatten. Trotzdem war ich überrascht, dass einer nach dem anderen mit einer Erfolgsmeldung zu Gert und mir an die beiden ersten Bretter kam. Den Anfang machte Lars an Brett 6, der als erster seine Gegnerin bezwingen konnte. Ihm folgte bald Sebastian ein Brett davor. Auch Vincent am letzten Brett freute sich über seine drei Mehrfiguren, übersah dabei allerdings ein einzügiges Matt. Und Gabriel an Brett 7 wollte seinem Gegenüber die Dame nicht mit seinem Turm entreißen, sondern schenkte ihm stattdessen noch einen seiner beiden. Etwas überrascht war ich deshalb, als ich wenig später hörte, wie er seinem jüngeren Gegner zu dessen guten Spiel gratulierte: Denn Gabriel hatte ihn dann doch Schach Matt gesetzt. Den vierten Sieg, und damit ein Mannschaftsremis, sicherte mit Artur einer unserer drei Erwachsenen. Die Mannschaft von Bruchsal 3 bestand sogar nur aus Jugendlichen, davon 2 Mädchen.

Zum Mannschaftsergebnis

Unseren Mannschaftssieg stellte Carlos her, als sein Gegenspieler keine Chance mehr sah, mit seinem Springer gegen den Turm anzukommen und aufgab. Ob unsere höheren DWZ-Zahlen in diesen Partien doch Ausdruck einer größeren Spielstärke sind? Jedenfalls hatte sich Vincent nun neben seinen zwei Türmen auch eine Dame geholt. Er beeilte sich aber nicht gerade mit dem Matt setzten, seine Gegenerin sah mit ihrem einzigen Turm allerdings keine Chance mehr für sich und kam ihm entgegen - indem sie ebenfalls mit ihrer Aufgabe die Partie beendete. WOW - all unsere fünf Jugendlichen hatten gewonnen!

Das wird ihr Selbstvertrauen stärken, was wir auch brauchen werden, denn es kommen nur noch nominell stärkere Mannschaften - bei zweien fehlten allerdings gleich zwei Spieler! Und die zahlenmäßig stärkste Mannschaft des KSV (alle weiblich) wurde von U-bach 4 6:2 besiegt. Also haben auch wir stets eine Chance und können unverdrossen in die nächsten Spiele gehen, die nächste sind am 03.12.2017.

Den einzigen Punktverlust durch die Niederlage von Gert konnten wir dann gut verkraften, blieb nur noch meine Partie. Wie üblich konnte ich mich am Anfang schön ärgern: Meine Abneigung gegen Eröffnungspaukerei hatte der erst 14-jährige Tim gut ausgenutzt, ich verlor gleich einen Bauern. Nachdem ich diesen jedoch wiederholen konnte, bot ich Remis an, obwohl Gerd vorher rief: "Hier wird gekämpft!". Und auch Tim wollte weiterspielen. Da packte ich dann doch meinen langen Atem aus, lehnte nun meinerseits ein Remisangebot 4 Züge vor der Zeitkontrolle ab (ich hatte ausnahmsweise einmal mehr von diesem kostbahren Gut) und konnte nach fast 5 Stunden den Punkt zum umgedrehten Ergebnis holen. Dass das die letzte Partie aller drei Begegnungen in Bruchsal war, hat mich dann auch nicht mehr gestört.

Bedanken möchte ich mich auch bei Jan Bauer vom SSV Bruchsal für die freundliche und faire Atmosphäre - ich hoffe, es hat allen Spaß gemacht, auch wenn (fast?) jeder natürlich lieber gewinnen als verlieren möchte.

Helmut M.