Saison 2015/16

  • 1. M. 29.04.'16
  • 9. Runde 17.04.'16
  • 8. Runde 20.03.'16
  • 7. Runde 06.03.'16
  • 6. Runde 14.02.'16
  • 1. M. 09.02.'16
  • 5. Runde 24.01.'16
  • 4. Runde 13.12.'15
  • 3. Runde 22.11.'15
  • 2. Runde 25.10.'15
  • 1. Runde 27.09.'15

    Verbandsrunde 2015/16

    Runde M1 M2 M3 M4
    9. Runde
    17.04.'16
    SK Jöhlingen
    4:4
    SC Rheinst. 2
    7:1
    SC Bretten 2
    2:2
    SF Neureut 5
    1:7
    8. Runde
    20.03.'16
    Karlsruher SF 4
    3,5:4,5
    SF Malsch
    5,5:2,5
    SSV Bruchsal 3
    3.5:1,5
    SK Ettlingen 7
    4,5:3,5
    7. Runde
    06.03.'16
    SV Calw
    4:4
    SC Oberh.-Rheinh.
    7:1
    SC Untergrombach 3
    2,5:1,5
    Karlsruher SF 9
    -+
    6. Runde
    14.02.'16
    SC Niefern-Ö.
    4:4
    SF Dettenheim
    6:2
    - SF Wiesental 3
    +-
    5. Runde
    24.01.'16
    TV Neuenbürg
    4,5:3,5
    SK Odenheim
    5:3
    SF Karlsbad
    +-
    SK Ettlingen 6
    3,5:4,5
    4. Runde
    13.12.'15
    SC Birkenfeld 2
    4,5:3,5
    Karlsruher SF 6
    5:3
    SF Neureut 4
    1:3
    SC Oberh.-Rheinh. 2
    +-
    3. Runde
    22.11.'15
    SC Ersingen
    6,5:1,5
    SK Blankenloch 2
    5,5:2,5
    SF Egg.-Leo. 3
    2:2
    SF Dettenheim 2
    5,5:2,5
    2. Runde
    25.10.'15
    SC Bretten
    5,5:2,5
    SK Durlach 2
    4,5:3,5
    SC Waldbronn 3
    1:3
    SF Zeutern
    1,5:6,5
    1. Runde
    27.09.'15
    SF Conweiler
    2,5:5,5
    SC uBu KA 2
    4,5:3,5
    SC Rheinst. 3
    4:0
    Post Südstadt KA
    +-

    H = Heimspiel, A = Auswärtsspiel. Ergebnisse aus Sicht der SV Pfinztal.

1. Mannschaft 29.04.'16: 2. Saisonhälfte 1. Mannschaft

- Spieltag 6 bis 9 -

von Talsar al Feish

Die gute Nachricht zuerst: 3. Platz in der Bereichsliga und einzige Mannschaft die dem Aufsteiger Calw ein Remis abringen konnte. Doch nun die Schlechte: Das ist kein Schach mehr! 3 mal ein 4:4 und eine knappe Niederlage, Aufstiegsambitionen sehen definitiv anders aus. Ob diese Erkenntnis der Vereinsführung gefallen wird?

Mit einer durchnittlichen DWZ von 1815 angetreten erspielte man im Kollektiv eine DWZ-Leistung von knapp 1800. Die eigene Spielstärke nicht ganz erreicht - ansich im Rahmen des zu erwartenden, zumindest für den letztjährigen Absteiger aus der Landesliga. Doch sind drei lächerliche Punkte in der zweiten Saisonhälfte nicht ein Witz? Und wie kamen sie zustande? Wir haben nachgefragt bei Mannschaftsführer Dirk Ripp.

TAF: "Herr Ripp - was war denn das?

Ripp: "Das war nix."

TAF: "Das haben wir alle gesehen, doch wie kam das "nix" denn zustande?"

Ripp:"Zu viele individuelle Fehler und die ein oder andere Fehlentscheidung meinerseits während der Wettkämpfe haben aus einer anständigen Saisonleistung letztendlich nicht genügend Punkte herausgeholt. Man muss aber natürlich zugestehen, dass bei nur einem Austeiger aus der Liga, Calw sowohl die beste Mannschaft hatte, als auch am stärksten spielte und deshalb völlig verdient die Landesliga erreichte. Meinen herzlichen Glückwunsch an Calw!"

TAF: "Individuelle Fehler und Ihre Fehlentscheidungen - können sie dazu ins Detail gehen?"

Ripp: "Die Fehler wurden intern angesprochen - ich werde keinen Spieler öffentlich kritisieren. Zu meinen Fehlern kann ich gerne bei den einzelnen Partien eingehen."

TAF: "Spieltag 6 - fangen wir an, ein Sieg gegen Niefern-Öschelbronn war wichtig, letztendlich reichte es nur zu einem 4:4.

Ripp:" Ein wirkliches Schlüsselspiel - ein Kampf auf Augenhöhe. Lange Zeit sah es nicht gut für uns aus - am Ende eine gerechte Punkteteilung. Mit unserem Spitzenbrett Leander Hirschberg, der leider im Ausland weilte hätten wir den Kampf für uns entschieden, da bin ich mir sicher - aber auch so waren wir zufrieden.

TAF:" Das war noch kein Beinbruch - doch das Mannschaftsremis einen Spieltag später in Calw, das war doch unsinnig - wieso spielte man an allen Brettern Remis? Man verspielte die letzte reale Chance auf einen Aufstieg."

Ripp:" Das ist richtig, das Remis in Calw war das Ende unserer Aufstiegsträume - doch es war kein Mannschaftsremis, auch wenn es so aussah. Vielmehr endete das Spiel nahezu mit einem Eklat."

TAF: "Ein Eklat? - erklären sie uns das."

RIpp:" Wir fuhren nach Calw in der Gewissheit, dass wir nur mit einem Sieg Calw noch ein wenig unter Druck setzen konnten - aber selbst bei einem Sieg hätte Calw es aus eigener Kraft schaffen können. Wir waren gut in Form und konnten recht früh an den Schwarzbrettern ausgleichen, was zu drei recht schnellen Remisen führte. Peter Ewald bot nun ebenfalls Remis an, und der Gegner stand auf und schaute sich die einzelnen Partien an. Ansich kein Problem, soweit alles legitim.

Plötzlich holte der Spieler sein Handy heraus und fing an von der Seite am 6. Brett die Partie mit seinem Handy mit Blitzlicht zu fotographieren. Auf die Frage unseres Spielers was er da mache, antwortete dieser, er würde nur das Partieformular seines Mannschaftskollegen fotographieren, er mache das immer. Unser Brett 6 kam zu uns und beschwerte sich bei mir - diese Beschwerde teilte ich dem Schiedsrichter, dem Mannschaftsführer von Calw, mit. Dieser lächelte mich süffisant an und meinte : "und? was soll ich da machen?" Ich teilte ihm mit dass er Schiedsrichter sei und einzugreifen habe. In der Zwischenzeit schien der Fotograph erkannt zu haben dass ihm einiges drohen konnte und er willigte in das Remis ein, dass er vorher von P. Ewald angeboten bekommen hatte. Nun begann die Situation zu eskalieren. Unser 6. Brett weigerte sich unter den gegeben Umständen weiterzuspielen - auch das teilte ich dem Schiedsrichter mit - sowie meine Forderung das er meine Beschwerde bitte schriftlich festhalten solle. Widerwillig notierte er meine Einwände nicht ohne mir immer wieder klarzumachen, wie lächerlich er das von uns fände und das wir uns doch nicht so aufregen sollten. Zu diesem Zeitpunkt wünschte ich mir für eine kurze Zeit mit dem "Stefan-Haas-Gen" ausgestattet zu sein - ich glaube der Mannschaftskampf hätte hier eine entscheidende Wende nehmen können. Unter den Umständen war es nun für die restlichen Bretter nahezu unmöglich weiterzuspielen, Emotionen kochten hoch - es roch förmlich nach einem Schlagabtausch.

Der noch recht besonnen gebliebene G. Blaich schlug dann vor, dass wir das doch alles zur Zufriedenheit regeln könnten wenn wir vernünftig blieben und einfach an den restlichen Brettern Remis spielen sollten, dann wäre alles in Ordnung und das ganze wäre vom Tisch. Und nun beging ich den wohl schwersten Fehler in dieser Saison. In Absprache mit der Mannschaft nahmen wie die Remisangebote an und zogen den Protest zurück. Wir wollten nicht als schlechter Verlierer dastehen - wenn es auch unsere quasi letzte Chance für einen Aufstieg zunichte machte. Doch wie wäre letztendlich entschieden worden? Das Tohuwabohu machte es unmöglich die Konzentration aufrecht zu erhalten, die Spielbedingungen waren nicht mehr gegeben - hätte man einfach den Mannschaftskampf verlassen sollen weil der Mannschaftsführer des Gegners als Schiedsrichter völlig versagte? Noch heute bin ich mir unsicher ob dieser Situation."

TAF: "Von dieser Seite betrachtet sieht das Ergebnis natürlich etwas anders aus. Doch eine Niederlage gegen KSF 4 hätte dann nicht folgen müssen."

Ripp:" Ja, absolut indiskutabel - die Luft war raus, man spielte ein wenig vor sich hin, vielleicht gab der ein oder andere nicht mehr alles - Fürwahr kein gutes Ergebnis, doch da möchte ich den einzelnen Spielern keinen Vorwurf machen - die letzte Motivation fehlte.

TAF: "Am letzten Spieltag in Jöhlingen, Remis an allen Brettern nach nur 30 Minuten?"

Ripp: *grinst* "Das nehme ich getrost auf meine Kappe - mehr möchte ich dazu nicht sagen."

TAF: "Herr Ripp, eine Abschlussfrage, wenn diese gestattet ist. Man munkelt, dass die Vereinsführung darüber nachdenkt einen neuen Mannschaftsführer in der ersten Mannschaft zu installieren. Jemanden mit etwas mehr Biss, der ein wenig frischen Wind hineinbringt."

Ripp: "Das ist korrekt. Ich habe diesbezüglich mit der Vorstandschaft gesprochen, sollte es von Vereinsseite gewünscht sein, so werde ich selbstverständlich mein Amt zur Verfügung stellen und lediglich als Spieler für den Verein fungieren."

TAF: "Ein "Giacomelli-Manöver" nach Slavija schließen sie also aus?"

Ripp:"Ich weiss nicht wie sie auf solche Ideen kommen können, aber selbstredend ist ein Wechsel für mich völlig ausgeschlossen, dennoch bin ich jederzeit gerne bereit die Verantworlichkeit abzugeben."

TAF: "Herr Ripp, ich bedanke mich für das Gespräch und wünsche Ihnen und der Mannschaft alles Gute für die nächste Saison."

Ripp:"Danke.*nickt* "Ich habe zu danken".

Talsar al Feish von KonPressA (KPA) im Interview mit Dirk Ripp - Mannschaftführer der I. Mannschaft der SV Pfinztal


Spieler der ersten Mannschaft Punkte Leistung

1) Hirschberg Leander 3/8 1798

2) Ewald, Peter 4,5/8 1909

3) Ripp, Dirk 5/9 1939

4) Gassner, Michael 3,5/8 1774

5) Kayser, Michael 6,5/9 1931

6) Fischbach, Gerald 4/8 1708

7) Dr.Teutsch, Michael 4/7 1621

8) Fischbach, Alexander 1,5/3 1625

9) Schade, Stephan 5/8 1684

9. Runde 17.04.'16


Die 2. und 3. Mannschaft heimwärts

Direkt im Anschluss an den letzten Spieltag fand eine kleine Saisonabschlussfeier statt. Die 2. und 3. Mannschaft hat schließlich den Raum schön vorgeheizt.

Darunter fand ebenso eine Ehrung für die Spieler statt, die so gut wie immer den Fahrdienst zu Auswärtsspielen übernehmen.


Kleine Saisonabschlussfeier mit Kuchen

8. Runde 20.03.'16: Den Thron behalten

Mit fünf Remis und drei Siegen erreichte die 2. Mannschaft ein weiteres tolles Ergebnis (5,5:2,5) auf dem Weg zur Meisterschaft der Kreisklasse B.

2 Spieltage alle Spieler ungeschlagen

Am 8. Spieltag ging es nach Malsch und da hätte es sehr viel schwieriger werden sollen, den Malsch hatte noch theoretische Aufstiegschancen und bot eine starke Mannschaft gegen uns auf und unsere Vorgabe war mindestens ein 4:4 zu holen.

Deshalb verwundert es etwas, dass das Spiel ganz leicht verlief und wir kein Spiel verloren geben mussten: Andrei Macarie an Brett 3 fragte mich sehr früh ob er Remis machen kann. Meine Antwort war, dass er das erst darf, wenn ich gewonnen habe. Da mein Gegner an Brett 2 mir das Spiel sehr einfach machte und mir obwohl ich Schwarz hatte die Initiative, Bauern und dann auch die Dame und den König gab, war mein Spiel früh zu Ende und Andrei bot aus Scherz seinem Gegner Remis, das dieser zur Überraschung von Andrei annahm.

Es folgte ein leichter Sieg von Nils Gräber an Brett 6 und ein Remis von Helmut Majewski an Brett 4, das ich ihm erlaubt habe, weil ich die Partie von Jan Ihrig an Brett 5 für gewonnen hielt und die Partien von Ralph Pollandt an Brett 1 und Thomas Winterstein, der sein Debüt in der 2. Mannschaft in dieser Saison an Brett 8 gab, für ausgeglichen hielt. Nur die Partie von Andreas Liedhegener an Brett 7 schien verloren zu sein, denn Andreas hatte eine Figur weniger für 3 Bauern und alle Schwerfiguren waren noch auf dem Brett.

Beim Stand von 3:1 ging das Zittern los: Jan machte aus seinem Angriff mit Austausch aller Figuren ein Turmendspiel mit gleicher Anzahl Bauern, das meiner Meinung nach nicht mehr zu gewinnen war. Andreas erlaubte seinem Gegner einen Mattangriff, der tödlich hätte enden können, Ralph hatte einen Bauer weniger und Thomas musste einen Angriff seines Gegner abwehren. Wenn es jetzt schlecht gelaufen wären, hätten wir doch noch verlieren können mit nur 3,5 Punkten.

Es kam dann alles doch sehr positiv. Jans Gegner tauschte freiwillig seinen Turm und behandelte das Bauernendspiel schlecht, so dass der sicher geglaubte Punkt doch noch eingefahren wurde. Andreas Gegner tauschte lieber aller Figuren ab, statt den gegnerischen König unter Druck zu setzen und musste jetzt mit einem Springer, den er mehr hatte, irgendwie die Mehrbauern von Andreas aufhalten und auch das Spiel von Thomas verflachte. Irgendwie hatten die Spieler von Malsch keine Lust mehr als es 4:1 stand und willigten an allen Bretter auf Remis ein. An Brett 1 wäre es noch ein sehr langes Spiel geworden und ob der Mehrbauer gegen das Läuferpaar sich hätte durchsetzen können war nicht klar. Am Brett von Andreas hätte nur noch einer gewinnen könne und zwar Andreas mit den vielen Bauern gehen den Springer und Brett 8 war wohl wirklich Remis.

Unser Ausgangspunkt für den letzen Spieltag: Wir haben 2 Mannschaftspunkte und einen Brettpunkt Vorsprung und alle unsere Spieler sind seit 2 Spieltagen ungeschlagen.


Die 2. Mannschaft auswärts

7. Runde 06.03.'16: Keine halben Sachen? Doch!

Mit einem 4:4 Mannschaftsremis auswärts gegen den Tabellenführer SV Calw konnte die 1. Mannschaft zufrieden sein. Waren wir doch an allen Brettern anhand DWZ leicht unterlegen. Innerhalb von weniger als zwei Stunden schossen die Remis von Brett zu Brett nur so aus dem Boden bis schließlich die letzten zwei Partien der Masse folgten. Kurioses Ergebnis: Acht Remis und mehr Zeit im Auto verbracht, als am Brett.

Die 2. und 3. Mannschaft bekam aufgrund des frühen Endes des Spieltags der 1. Mannschaft noch ausgiebig Unterstützung. Die 2. Mannschaft wurde ihrer Favoritenrolle als Tabellenführer mit einem 7:1 gerecht.

In der 3. Mannschaft sorgte die letzte und sehr lange Partie für Spannung. Die Stellung war weißer Läufer+Turm gegen schwarze Dame, sowie jeder einen freien Randbauern auf a bzw. h. Dann verlor weiß einen Läufer und kurz darauf schwarz die Dame. So gewann weiß mit seinem übrig gebliebenen Turm und damit die 3. Mannschaft 2,5:1,5.


Die halben Portionen der 1. Mannschaft in Calw


2. Mannschaft

Am 7. Spieltag der Kreisklasse B war die 1. Mannschaft aus Oberhausen-Rheinhausen bei uns zu Gast. Das Spiel begann 25 Minuten später, denn das zweite Auto des Gastes  hat sich verfahren und wäre es 5 Minuten später angekommen, dann hätte der Gegner nur mit den vier Spieler antreten müssen, die da waren. Ohne kampflose Partien und gegen die vollständige gegnerische Mannschaft musste wir unseren erhofften hohen Sieg erst erkämpfen. Es wurde dann mit 7:1 der höchste Sieg der Saison gegen einen Gegner der an allen Brettern mindestens 200 DWZ Punkte weniger hatte.

Die Ergebnisse im Einzelnen. Alexander Fischbach an Brett 1 und Andrei Macarie an Brett 5 machten als es 6:0 für uns stand Remis. Ralph Pollandt (Brett 2), Vassilios Terzis (Brett 3), Silke Pollandt (Brett 4), Helmut Majewski (Brett 6), Johann Gröning (Brett 7) und Christian Buggle (Brett 8) gewann allesamt ihre Partien leicht und schnell. Da die Verfolger an Platz 3 und 4 der Tabelle in ihrem direkten Duell keine Sieger fanden stand der sichere Aufstieg der 2. Mannschaft nach Ende des 7. Spieltag fest.

In den letzen zwei Spieltagen geht es also darum die Meisterschaft zu holen.

Die 2. und 3. Mannschaft heimwärts

6. Runde 14.02.'16

Während die 2. Mannschaft gegen sechs Gegner früh 6:2 gewannen, war die 1. Mannschaft noch schwer am kämpfen. Im Endeffekt gab es ein spannendes 4:4. Die 4. Mannschaft bekam bereits zum dritten Mal aufgrund der Absage des gegnerischen Vereins einen spiellosen Sieg und konnte erneut keine Spielpraxis sammeln.


Die 1. Mannschaft beim Heimspiel

Höchster Sieg der Saison der 2. Mannschaft

Am 6. Spieltag ging es darum gegen die bisher sieglose 1. Mannschaft aus Dettenheim viele Brettpunkte zu holen. Das machte uns der Gegner auch sehr einfach: sie spielten zu Hause ohne die 2 letzten Bretter, so dass Andreas Neumaier bei seinem ersten Einsatz an Brett 8 in dieser Saison gegen Andreas Liedhegener Brett 7 nur ein Freundschaftspiel bestreiten durfte, das auch freundschaftlich Remis endete.

Der Aufschrei von Helmut Majewski (Brett 5), nachdem er ziemlich früh in der Partie Matt war, sorgte nur kurz für Aufregung, denn das laute Meckern des Rettungsdienstes über die Parkgewohnheiten der Dettenheimer Schachgegner blieb das einzige weitere Aufregende an diesem Sonntag. Silke Pollandt an Brett 3 und Nils Gräber an Brett 6 kamen zu leichten Siegen und das Remis von Ralph Pollandt an Brett 1 in einer mindestens ausgeglichenen Stellung für ihn, sorgten für den schnellen und nie gefährdeten Sieg.

Dieser wurde komplettiert durch den Sieg von mir ab Brett 2, nachdem ich den gefährlichen Angriff des Gegner parieren konnte und den Materialvorteil vor dem Angriff von einer Leichtfigur auf 2 Bauer und 2 Leichtfiguren ausbauen konnte. Beim Stand von 5,5 wollten Andrei Macarie und sein Gegner an Brett 4 dann auch nicht mehr lange weiter machen und einigten sich in einem Endspiel, das es auch verdient hat, auf Remis.

Der Spieltag brachte dann doch eine Überraschung. KSF 6 siegte mit einer sehr starken Mannschaft klar gegen den Tabellendritten Malsch, so dass wir bei 2 Aufsteigern, 3 Spiele vor Ende der Saison, 4 Mannschaftspunkte Vorsprung vor dem Dritten haben. Das 6:2 ist unser höchster Sieg in dieser Saison un der Aufstieg scheint nur noch Formsache zu sein.

Unser Ziel ist nicht mehr der Aufstieg sondern die Meisterschaft in der Klasse. Mit 2 Siegen gegen die untere Tabellenhälfte und einem Remis gegen Malsch wären wir der eindeutige ungeschlagene Meister der Kreisklasse B.

Am nächsten Sonntag sollten wir zu Hause den Grundstein dafür legen und einen Sieg gegen Oberhausen-Rheinhausen einfahren. Bei einer normalen Aufstellung kann nur Überheblichkeit von unserer Seite den Sieg gefährden. Bei einem günstigen Verlauf des nächsten Spieltages könnte unser Aufstieg sogar schon sicher gestellt sein.

MF
Vassilios Terzis


Die 2. Mannschaft auswärts

1. Mannschaft 09.02.'16: Halbzeitbilanz 1. Mannschaft

- nach 5 Spieltagen -

von Talsar al Feish

Die schlechte Nachricht zuerst: Wir steigen sehr wahrscheinlich nicht auf. Doch nun die Gute: Wir steigen sehr wahrscheinlich nicht auf - und das ist auch gut so. Ob diese Erkenntnis allen Spielern des Vereins gefallen wird?

Mit einer durchnittlichen DWZ-Leistung von 1827 und 7/15 Punkten an den ersten drei Brettern, kann man sicherlich keine ernsthaften Aufstiegsgedanken hegen. Doch 8:2 Mannschaftspunkte, Tabellenplatz 2 und noch ein Auswärtsspiel beim Tabellenführer sollten die Optimisten auf den Plan rufen. Wie real sind die Chancen wirklich? Wir haben nachgefragt bei Mannschaftsführer Ripp - wie er die jetzige Situation einschätzt.

TAF: "Herr Ripp, 4 Siege - 1 Niederlage und Tabellenplatz 2. Ist der Aufstieg in die Landesliga in Reichweite?"

Ripp: "Nun, denkbar ist alles - und solange es rechnerisch möglich ist werden wir alles versuchen. Die Mannschaft ist nach dem Abstieg im letzten Jahr motiviert in die Saison gestartet. Wir mussten in 5 Spielen lediglich 2 Mal einen Spieler ersetzen, 6 Spieler bestritten alle Spiele - ich bin sehr zufrieden."

TAF: "Die Erfolge sprechen für sich, wenn es mir auch scheint, als ob die Spiele teilweise sehr glücklich verliefen?"

Ripp:" Glück? Erfahrung? Cleverness? Gut, die letzten beiden Spiele wurden nur knapp gewonnen, nominell waren wir aber die klar bessere Mannschaft."

TAF: "Das lag sicher auch daran, dass mit Ausnahme von Conweiler am ersten Spieltag, gegen die man ja verlor, keine Mannschaft in Bestbesetzung antrat. Bei Bretten am 2. Spieltag fehlte Brett 1 und Brett 2 von der Rangliste. Ersingen kam nur mit 5 Mann an ( die Bretter 1 bis 3 saßen im "falschen Auto" das Pfinztal nicht erreichte) und auch Birkenfeld II und Neuenbürg ließen das Spitzenbrett zuhause. "

Ripp: "Es liegt nicht in unserer Macht ob unsere Gegner in Bestbesetzung antreten oder nicht. Es liegt auch eine gewissen Gefahr darin, denn man neigt gerne dazu die Gegner dann zu unterschätzen. Sicher wären unsere Erfolge weitaus schwieriger geworden, hätten wir gegen komplette Teams antreten müssen, den ein oder anderen Punkt hätten wir sicher liegengelassen."

TAF: "Kommen wir zu den einzelnen Spielen. Herr Ripp - Conweiler am ersten Spieltag - das war eine Klatsche?"

Ripp: "Da gebe ich Ihnen vollkommen recht - lediglich M.Kayser und G. Fischbach überzeugten. Der Rest der Mannschaft war entweder überfordert - 0 Brettpunkte an den Brettern 1 bis 3 zeigen das deutlich - oder konnte die höhere Spielstärke nicht aufs Brett bringen."

TAF: Weil sie gerade die oberen Bretter ansprechen - liegt dort die Schwäche der Mannschaft?"

Ripp:" *leicht schmunzelnd* Ich bin froh dass wir solch motivierte Spieler an den oberen Brettern sitzen haben. Wir sind seit jeher in Pfinztal eine homogene Truppe, die keinen absoluten Topspieler in den Reihen hat - schon immer holten unsere mittleren oder hinteren Bretter die entscheidenden Siege. Doch man darf nicht vergessen, dass gerade das unsere große Stärke ausmacht. Wir halten vorne und punkten in der Mitte und hinten. Kaum eine Mannschaft, auch nicht in der Landesliga, konnte an den hinteren Brettern mit uns mithalten. Natürlich sind wir durch viele Abgänge in den letzten Jahren ein wenig ausgedünnt. Aber nehmen wir nur M.Kayser - 4,5 Punkte aus 5 Spielen (wenn ein Remis nicht den Mannschaftserfolg bedeutet hätte - er wäre jetzt sicher bei 100%), vor einigen Jahren noch Brett 1 der 2.Mannschaft - heute absoluter Punktegarant an Brett 5. Wir haben die Spieler, vor allem im Bereich um die 1800 - 1900 DWZ. Und wenn sich ein junger Spieler selbstbewusst ans erste Brett setzt und versucht dort Spieltag für Spieltag gegen starke Gegner zu bestehen, dann zeigt das doch, wie motiviert diese Mannschaft nach einem unglücklichen Abstieg im letzten Jahr in die Kämpfe geht."

TAF: "Herr Ripp, sie sprechen den unglücklichen Abstieg im letzten Jahr an ..."

Ripp:" ...und sie sehen dass die Mannschaft eine Klasse tiefer gezeigt hat, dass sie es noch kann."

TAF: "Richtig, doch reicht Homogenität aus? Ich meine - fehlt nicht noch der ein oder andere starke Spieler?"

Ripp: *schmunzelt erneut* "Sie sagen mir wo wir diese starken Spieler finden, ohne sie zu bezahlen und ich setze sie im Gegenzug dafür in der nächsten Saison ein - ist das ein Vorschlag?"

TAF: "Bleiben wir doch ernsthaft Herr Ripp - Spieltag 2 - gegen Bretten. Wie haben sie das Spiel gesehen?"

Ripp:" Zunächst hatten wir die Schwierigkeit dass unser Navigationssystem sehr große Probleme beim Finden des Spiellokals hatte. Zwar wurden wir vom Mannschaftsführer von Bretten gewarnt und hatten eine Wegbeschreibung bekommen, doch diese erwieß sich als völlig unzureichend. Ansonsten war es ein klarer und deutlicher Sieg unserer Mannschaft."

TAF: " Das verwirrt mich ein wenig. Die letzte noch laufende Partie war klar verloren, und konnte mit großem Glück noch gedreht werden. Auch das letzte Brett sah lange Zeit alles andere als erfolgreich aus ..."

Ripp:" .... nun, wie anders sollte man deutlich definieren? Selbst mit einer Niederlage stand der Sieg fest - und wenn auch nicht - im schlimmsten Falle eben ein Remis - wie ich schon sagte - es gibt schlimmeres."

TAF: "Sie haben recht - man darf nicht immer vom Schlimmsten ausgehen - Der Heimsieg gegen nur 5 Ersinger am dritten Spieltag war dann reine Formsache. Doch an Spieltag 4 in Birkenfeld II, da standen sie doch vor dem Abgrund?"

Ripp: "Mitnichten, mitnichten - es ist richtig dass wir drei Partien einfach abgeschenkt haben. Fatale Opfer und Fehleinschätzungen im sehr frühen Stadium der Partie. Doch besteht eine Mannschaft aus 8 Spielern und die restlichen 5 Bretter standen ausnahmslos sehr gut bis deutlich besser oder teilweise schon klar auf Gewinn. An keinen Brett bestand eine Gefahr. Letztendlich stand es dann 4:3 für uns, und Leander hatten ein Endspiel auf dem Brett, das nur er auf Gewinn spielen konnte. Er versuchte es eine Weile, und als das Remisangebot seines Gegners kam stellte er den Gewinn sicher. Ein knapper Sieg, ohne Zweifel - ein Mannschaftsremis durchaus möglich - doch vor dem Abgrund stehen würde ich anders bezeichnen."

TAF:"Zum Abschluss dann noch bitte Ihre Einschätzung gegen Neuenbürg."

Ripp: "Bei diesem Spiel hätte ich Ihnen zum ersten Mal rechtgeben wollen - was Ihre Kritik unserer Saisonleistung bisher betrifft. Dieses Spiel hätten wir verlieren können. 2 recht frühe Remisen und 3 Partien die lange sehr schwierig standen. Kompensiert wurde dies von 2 schönen Siegen an Brett 2 (Ewald) und Brett 4 (Gassner). Ein 4:4 war das Maximum mit dem man rechnen konnte. Doch diesmal war uns Caissa hold. Wir erreichten die 4 Punkte und M.Kayser konnte seine Partie mindestens ausgleichen. Mit kurzem Blick auf das 8. Brett (das klar auf Verlust stand) bot er im richtigen Moment Remis an, was sein Gegner ohne zu zögern annahm. Ganz sicher unser glücklichster Sieg in dieser Saison."

TAF: "Am Wochende kommt Niefern-Öschelbronn ins Pfinztal. Dann geht es zum Tabellenführer nach Calw. Was ist von Ihrer Mannschaft zu erwarten?

Ripp: "Wir werden wieder voll angreifen - Mit einem Sieg gegen Niefern-Öschelbronn würden wir Calw maximal unter Druck setzen - vielleicht mit ein wenig Glück werden sie nervös. Doch es wird nicht leicht - N.-Öschelbronn verfügt ebenfalls über eine homogene Mannschaft, es wird also an jedem Brett ein harter Kampf werden."

TAF:"Herr Ripp, ich wünsche Ihnen und Ihrer Mannschaft alles Gute für die restlichen Spiele, auf dass sie die Saison noch eine Weile spannend gestalten können und bedanke mich für das Interview."

Ripp:"Danke.*nickt* "Ich habe zu danken".

Talsar al Feish von KonPressA (KPA) im Interview mit Dirk Ripp - Mannschaftführer der I. Mannschaft der SV Pfinztal

5. Runde 24.01.'16: Glück gehabt!

Zum ersten Mal sind wir am 5 .Spieltag als Tabellenführer der Kreisklasse B angetreten. Der Gegner aus Odenheim, hatte eine sehr starke Mannschaft gegen uns aufgestellt und es war ein richtiges Spitzenspiel. Wir waren trotzdem etwas besser aufgestellt und die statistische Erwartung war 5:3 Punkte für uns. Gegen uns sprach der frühe Beginn um 9:00h gepaart mit der doch etwas längeren Anreise nach Odenheim.

Der Mannschaftskampf fing nicht gut an. Unser gesundheitlich angeschlagener bisheriger Superstar Andrei Macarie an Brett 4 konnte sich nicht so auf seine Partie konzentrieren und stellte frühzeitig einen Springer ein. Sein routinierter Gegner ließ sich danach die Butter nicht mehr vom Brot nehmen und es stand 1:0 für Odenheim.

Bei Helmut Majewski an Brett 5  war es genau umgekehrt, nur dass sein Gegner ihn durch nicht Ziehen eine Weile zappeln ließ. Bei Ralph Pollandt an Brett 1 sah es mit einen Bauer mehr und Riesenangriff sehr nach Sieg aus und auch bei Silke Pollandt an Brett 3 war ein Vorteil von 2 Mehrbauern auf dem Brett, nur musste sie etwas auf die Mattdrohungen des Gegners aufpassen.

Zu diesem Zeitpunkt kamen die Remisangebote bei Andreas Liedhegener an Brett 7 und Christian Buggle an Brett 8. Meine Einschätzung war: Ralph wird gewinnen, Silke und Helmut auch und Jan Ihrig an Brett 6 und ich an Brett 2 haben angenehme Stellungen mit Vorteil für Schwarz, so dass die Angebote angenommen wurden.

Leider ging jetzt das Zittern los. Ralph brachte sich in eine starke Zeitnot, Silke stellte einen der Mehrbauern wieder ein und Jans Spiel drehte sich, nachdem er auf meine Anweisung hin kein Remis mehr annehmen durfte, in angenehmes Spiel für den Gegner. Nur Helmut ließ sich nicht beirren und brachte souverän den erwarteten Punkt.

Beim Stand von 2:2 drehte sich wieder die Partie von Silke, die es geschafft hatte eine Figur zu gewinnen und diesmal war es auch der Gewinn der Partie. 3:2 für uns, aber bei Ralph und mir war nur noch ein Remis drin. 4:3 und Jan hatte inzwischen eine Verlust Stellung. Ein Mannschaft-Remis hätte uns zwar den ersten Tabellenplatz gesichert, aber ein Punktverlust gegen Odenheim war nicht geplant.

Deutlich nach der Zeitnot-Phase hatte Jan ein Endspiel mit König, Turm, Läufer und Bauer gegen König, Turm, Springer und 3 Bauern. Einer der Bauern des Gegners war schon auf der 7. Reihe kurz vor dem Einziehen. Glücklicherweise kam der Gegner nicht auf die Idee den Läufer, der den Einzug verhinderte, gegen den Bauern zu gewinnen oder die 2 anderen Bauern in Bewegung zu setzen, sondern versuchte so viele Schachs wie möglich zu geben. Jan "rettete" seinen König nach vorne und ließ seinen Bauern, wann immer er nicht im Schach stand, laufen und als der Bauer dann unaufhaltsam vor dem Einzug stand, gab der Gegner auf.

Wirklich Glück gehabt und den Erwartungswert besser getroffen, als gegen die junge Mannschaft aus Durlach am 4. Spieltag, an dem wir "nur" 5 Punkte holten. Zwar war der damalige Sieg nie bedroht, aber nicht so klar, wie er hätte sein müssen. Wir sind weiterhin mit einer weißen Weste unangefochten auf Platz 1 der Tabelle, aber die letzen 2 Spieltage haben uns gezeigt, dass wir noch nicht durch sind und wir gegen jeden Gegner erst gewinnen müssen.

MF
Vassilios Terzis


Mit 5:3 gewann die erste Mannschaft.


Die erste Mannschaft erreichte zu Hause ebenso einen Sieg.

4. Runde 13.12.'15


Die 2. Mannschaft beim Heimspiel

3. Runde 22.11.'15: Tabellenzweiter nach drei Spieltagen

Am 3. Spieltag waren wir in Blankenloch beim Tabellenletzten zu Gast, um gegen die 2. Mannschaft die Tabellenspitze zu erklimmen, da wir von der DWZ an allen Bretter stärker waren und ein hoher Sieg wahrscheinlich schien.

Alexander Fischbach an Brett 1 und Helmut Majewski an Brett 6 gaben Ihr Debüt in der zweiten Mannschaft für diese Saison und wir waren noch stärker als sonst aufgestellt. Unsere Überlegenheit zeigte sich sich dann auch im Verlauf der Partien, außer am Brett 4, wo Silke Pollandt  irgendwie eine Leichtfigur geparkt hatte und an Brett 8, an dem Andreas Liedhegener zwar eine Figur mehr hatte, aber der Gegner fröhlich Jagd auf seinen König eröffnete.

Alle anderen hatte angenehme Druckstellungen teilweise mit Materialvorteil wie bei Helmut, der als erster der leichten ganzen Punkt meldete. Den zweiten Punkt konnte Andrei Macarie an Brett 5 beisteuern, der die Druckstellung in einen Turmgewinn und dann  in einen Mattangriff umwandeln konnte. Inzwischen hatte sich Andreas aus dem Angriff des Gegner befreien können und er steuerte den 3. Punkt bei.

Zu diesem Zeitpunkt hatte ich an Brett 2 zwar einen Bauer mehr, aber ich sah keinen Weg diesen zu verwerten und ich bot meinem Gegner Remis an. Dieser lehnte das Remis, durch einen Zug mit Baueropfer, für einen vermeintlichen Angriff ab. Vier Züge später hatte ich Dame und einen Turm getauscht und 3 Bauern und Aktivität in einem Turmendspiel mehr und der Gegner gab auf mit dem Ausspruch, "dass ich Glück gehabt hätte, dass sein Angriff nicht durchschlug" und war ganz verdutzt, als ich ihm antwortete, dass er ja das Remis nicht gewollt hat.

Kurz darauf machte Ralf Pollandt an Brett 2 Remis, was den Sieg zum 4,5:0,5 sicherte und es sah so aus, als ob die Partie 6,5:1,5 ausgehen würde, denn Alexander und Johann Gröning an Brett 7 hatten Druckstellungen und Silke kämpfte weiterhin inzwischen mit Figur und Bauer weniger.

Leider parkte Alexander nachdem er das Remisangebot seines Gegners ablehnte die Qualität und einigte sich daraufhin doch widerwillig auf Remis und Johann sah keinen Gewinnweg und steuerte auch "nur" einen halben Punkt zum Mannschaftssieg bei.

Silke kämpfte weiterhin und ihrem ältereren Gegner schien bei einer so langen Partie, die deutlich über die 4 Stunden Marke ging, die Puste auszugehen, denn er parkte seinen Mehrläufer ein. Leider hatte Silke das nicht gesehen. Fraglich wäre es gewesen, ob sie danach doch noch Remis hätte halten, oder gar gewinnen können. Nachdem der Läufer aber wieder gut gedeckt war und der Mehrbauer sich in Bewegung setze, gab Silke auf.

Das Ergebnis von 5,5 zu 2,5 war nicht ganz so klar, wie gewünscht und reicht zumindest für den zweiten Tabellenplatz, aber der Sieg war zu keinem Zeitpunkt gefährdet. Am nächsten Spieltag geht es gegen den Tabellenvierten KSF 6.

MF
Vassilios Terzis


Auch bei DWZ-Überlegenheit an allen Brettern gibt es nicht automatisch ein 8:0!

Bei meinem ersten Einsatz in dieser Saison kam der Motor in warsten Sinne schwer in Gang: Den Spielbeginn erreichte ich dank der freundlichen Blankenlocher zwar noch rechtzeitig, aber ich brauch einfach einen neuen PKW!

Am Brett folgte ein zweiter Glücksfall: Mein Gegenüber spielte die erste Turnierpartie seine Lebens! Dafür kam er beachtlich gut aus dem Damengambit heraus, nur ein Bauerntausch kostete eine Figur. Folglich konnte ich außnahmsweise einmal zuerst meine Partie erfogreich beenden. Das ermunterte Ralphs Gegner u.U. zu einem Remisgebot - und für mich überraschend stimmt unser Mannschaftsführer zu.

Aber er hatte die Lage richtig eingeschätzt: es folgten drei Siege von Andrei, Andreas und ihm selbst, so dass der Mannschaftssieg bereits gesichert war.

So stimmte Johann ebenfalls in ein Remis ein - bei über 350 DWZ-Punkten mehr.

Danach konnte Alexander froh sein, dass sein Gegenüber das Remis nach seinem überaschenden Qualitätsverlust annahm, so dass es nun immerhin 5 1/2 Punkte wurden. Denn ungewöhnlicherweise hatte Silke gegen einen formal schwächeren Gegner eine Figur und Bauern weniger, trotz langer Gegenwehr musste sie ihm den Sieg überlassen.

Bei der zum Teil hohen DWZ-Überlegenheit ein eher nüchterner Arbeitssieg. Aber auch ein weiterer Schritt zum Ziel Wideraufstieg!

Und vielleicht kam auch nicht so richtig Fahrt auf, weil uns wieder einmal das "Glück" in Form eines unbeheizten Raumes zu Teil wurde....

Helmut M


Die 2. Mannschaft auswärts

2. Runde 25.10.'15: Start mit zwei Siegen in die neue Saison

Es hätte auch ganz anders kommen können, denn an den ersten zwei Spieltagen der Saison 2015/2016 hatten wir Mannschaften als Gegner, die mit Abstand die zwei DWZ-Besten waren, die die Kreisklasse B zu bieten hat. Nun ist ganz klar, dass unser Ziel der Aufstieg sein muss und wir weiterhin konzentriert sein müssen und unsere Spiele gewinnen sollten.

Wie kam es zum zweiten Sieg? Durlach 2 trat am 2. Spieltag gegen unsere 2. Mannschaft mit einer deutlich DWZ schwächeren Mannschaft an, als am 1. Spieltag. Trotzdem waren sie nach DWZ die zweitbeste Mannschaft der Liga an diesem Spieltag, wobei wir die DWZ beste Mannschaft waren.

Das Spitzen-Duell fing nicht gut für uns an. Ich an Brett 2 stellte im 9. Zug einen Springer ein und Andreas Liedhegener an Brett 7 einen ganzen Turm. so dass es im Prinzip sehr früh 2:0 für Durlach stehen müsste. Doch noch bevor Andreas und ich aufgaben, gab der Gegner von Silke Pollandt an Brett 3 auf, ohne dass mir ganz klar war warum. Da ich jetzt sehr viel Zeit hatte konnte ich mir ein gutes Bild von den anderen Partien machen und Christian Buggle an Brett 8 hatte einen Turm mehr, so dass es praktisch 2:2 stand. Nur sollte das Spiel gegen seinen älteren Herren noch lange gehen und jeder Spieler im Raum konnte genau hören wann der Gegner von Christian zog und wie überrascht er dabei war, was er gerade gezogen hat, denn er kommentierte jeden seiner und Christians Züge.

Der Stand bei den anderen Partien war sehr erfreulich. Bei Nils Gräber an Brett 6 sah es so aus, als ob der Fall des gegnerischen Königs nur ein Frage der Zeit war, denn Nils hatte einen Riesen-Angriff, dessen Abwehr mir fast unmöglich schien. Andrei Macarie an Brett 4 hatte angenehmen Stellung mit Mehr-Bauer und Aktivität und auch hier war ein Sieg in Sicht. Bei Ralph Pollandt an Brett 1 sah es nicht so aus, als ob er eine solide Stellung mit mehr Aktivität für ihn verlieren könnte und sehr ähnlich war auch die Stellung von Johann Gröning an Brett 5.

Kurz vor der Zeitnot war die Partie von Andrei vorbei, zwei Züge nachdem Andrei eigentlich die Partie geparkt hatte. Doch der Gegner konnte die Ungenauigkeit von Andrei bei nur 3 Minuten auf der Uhr für die letzen Züge nicht sehen und ging unter. Auch dem Gegner vom Christian wurde, nachdem er den 2. Turm für nichts hergab, klar, dass es keinen Sinn mehr machte weiter zu spielen und gab auf. Bei Stand von 3:2 hatte Johann ein Remis-Angebot und Nils fragte mich ob er Remis anbieten solle. Da auch der Gegner vom Ralph einem Remis nicht abgeneigt war und Nils Gegner Remis annahm bat ich Ralph und Johann ihre Remis anzunehmen, um den Sieg sicher in der Tasche zu haben. Ralph hätte zur Not noch weiter auf Gewinn spielen können, wenn es nicht zum Mannschaft-Gewinn gereicht hätte und auch Johann hätte versuchen können zu Tricksen, falls ein Sieg unbedingt nötig gewesen wäre.

Wir sind aktuell "nur" Dritter in der Tabelle, aber das sollte sich noch in diesem Jahr ändern, denn ich erwarte zwei weitere Siege gegen vermeintlich schwächere Gegner. Wir müssen nur komplett antreten, dann haben wir gute Chancen zurück aufzusteigen.

MF
Vassilios Terzis


Die 2. und 3. Mannschaft beim Heimspiel
 

1. Runde 27.09.'15: 2., 3. und 4. Mannschaft mit Erfolgen!

Nur die 1. Mannschaft konnte am ersten Spieltag nicht überzeugen.

Gegen den letztjährigen Tabellenzweiten und Fast-Aufsteiger Conweiler hagelte es zuhause eine deutliche 2,5 zu 5,5 Niederlage. Die Niederlagen an den ersten drei Brettern gegen durchweg stärkere Gegenspieler, konnte vom Rest der Mannschaft nicht kompensiert werden. Trotzdem ist man in der Mannschaft optimistisch, am Ende der Saison im gesicherten Mittelfeld zu landen.

Die 2. Mannschaft dagegen machte es um einiges besser. Gegen einen besonders stark aufgestellten Gegner aus uBu Karlsruhe (einige Reservespieler aus der 1. Mannschaft wurden eingesetzt) gewann man knapp mit 4,5 zu 3,5. Damit setzte man ein klares Zeichen wohin es dieses Jahr gehen soll - nach oben!

Auch die 3. Mannschaft überzeugte - mit einem klaren 4:0 wurde in Rheinstetten III ein Zeichen gesetzt. Unsere "Kleinen" in der Einsteigerklasse profitierten vom Spielermangel bei den jungen Postlern. Post Karlsruhe III musste sämtliche Spieler an die beiden oberen Mannschaften abgeben und sie entschieden sich die Partie abzusagen und damit verloren zu geben.

Alles in allem ein guter Einstand in die neue Saison. In zwei Wochen werden schon die nächsten Schlachten geschlagen und hoffentlich mit ähnlichem Erfolg!

MF1
Dirk Ripp


Wiedersehen mit Jürgen Lutz

Der Auftakt der Saison 2015/2016 versprach ein sehr spannendes Duell der zwei potenziell besten Mannschaften der Liga. Und das wurde es auch, denn das Wiedersehen mit unserem ehemaligen Vereinsmitglied und ehemaligen Bezirksmeister Jürgen Lutz setzte sich auch im Schachkampf gar nur an Brett 2 fort. Sehr überraschend und für mich kaum nachvollziehbar spielte Ubu zu Hause mit 3 leeren Brettern in der 1. Mannschaft und stärkte mit 2 seiner 1. Mannschaftsspielern die 2. Mannschaft gegen unsere 2. Mannschaft, die auch mit sehr starker Aufstellung auflief.

Und es ging mal ganz schlecht los. Nils Gräber an Brett 6 meldete nach 2 Stunden schon die erste Niederlage und zu diesem frühen Zeitpunkt war ich an Brett 3 gegen einen deutlich jüngeren Gegner und nominell schwächsten Spieler der gegnerischen Mannschaft schon in Zeitnot, der mit Schwarz die Aljechin Jagd Variante runterblitzte und mir kein Luft und Chance lies. 2:0 für Ubu und ich sah mich schon das vor Beginn der Saison vorgegebene Ziel Aufstieg schon nach dem 1. Spieltag revidieren. Dafür hatte ich Zeit mal in die Partien der anderen rein zu schauen.

Bei unserem jungen, sehr motivierten und talentierten Neuzugang Andrei Macarie an Brett 5 und dem alten Hasen Andreas Liedhegener an Brett 7 sah ich brennende Bretter. Andreas hatte für einen sehr stark aussehenden Angriff einen Bauer weniger. Andrei hatte für einen starken Angriff nichts weniger. Auch bei Silke Pollandt an Brett 4 und Christian Buggle an Brett 5 sah es nicht so aus, als ob sie Gefahr laufen wurden das Spiel zu verlieren, denn sie hatten eher angenehmes Spiel in besseren Stellungen mit Sieg Chancen. Bei Stephan Schade an Brett 1 und Ralph Pollandt an Brett 2, der auch den mit Abstand schwierigsten Gegner hatte, war ich mir dagegen nicht ganz so sicher, dass es gut Ende würde.

Andrei fragte mich erst ob er ein Remisangebot des Gegners annehmen soll, und nach meiner Antwort, dass es 2:0 für die anderen steht, kam er kurz, nachdem Stephan an Brett 1 Remis verkündete, mit dem eingeplanten Punkt. Dieser wurde gefolgt von einem Sieg von Silke, denn der Gegner vernachlässigte sehr ungeschickt einen davonrennenden Freibauer, so dass es 2,5 zu 2,5 stand.

Ein Blick auf die Bretter und ein knapper Sieg war nun möglich. Andreas hatte inzwischen einen Turm mehr und der Damentausch mit zusätzlichem Läufergewinn stand auf dem Brett, nur ließ sich Andreas mit Schachs, die daran nichts änderten noch etwas Zeit. Bei Ralph sah es nicht so gut aus, mit viel Glück Remis. Bei Buggle sah es ziemlich ausgeglichen aus mit etwas mehr Aktivität für Christian. Ich sagte Ralph dass er zu jeder Zeit Remis machen kann, denn Andreas würde ziemlich sicher gewinnen und Christian würde auf jeden Fall Remis halten.

Ein paar Züge später strafte mich Buggle Lügen, denn er machte aus seiner Aktivität einen Minusbauer und Aktivität für den Gegner, so das es plötzlich 3,5:2,5 für Ubu stand. Andreas hatte inzwischen die Damen getauscht und den Läufer kassiert und den Gegner gab auch auf.

Jetzt lag es beim Stand von 3,5:3,5 an der Partie der zwei DWZ stärksten Spieler, ob das Wiedersehen mit Jürgen erfreulich für uns ausgehen würde. Jürgen hat an diesem Sonntag Nachmittag wohl keine Freude mehr gefunden, nachdem er sein Partieformular zerriss und sehr wortkarg ging, denn er hatte in Zeitnot den König im Matt geparkt. Ich kann nur sagen, dass
ich es als sehr ungerecht empfunden hätte die Partie zu verlieren, denn Ubu 1 hätte bei bester Aufstellung sehr gute Chancen gehabt zu gewinnen und wir hätten 3 freie Bretter des Gegners und deutlicher mehr Brettpunkte gehabt.

MF2
Vassilios Terzis