Saison 2014/15

Verbandsrunde 2014/15

Runde Tag M1 M2 M3 M4
9. Runde 19.04.'15 SC Dielheim
6,5:1,5
SK Ettlingen 4
3,5:4,5
- SK Sulzfeld 3
0:4
8. Runde 22.03.'15 SF Neureut
5:3
SF Neureut 2
2,5:5,5
SF Kraichtal 2
3,5:0,5
SSV Bruchsal 3
-:+
7. Runde 01.03.'15 SC Pforzheim 2
3:5
SK Jöhlingen 2
2,5:5,5
KSF 7
2:6
SF Forst 4
1,5:2,5
6. Runde 08.02.'15 SC Untergr. 2
5:3
SC Waldbronn 2
2:6
KSF 6
-:+
SF Wiesental 3
0,5:3,5
5. Runde 25.01.'14 SK Ettlingen 2
2:6
SF Forst 2
2,5:5,5
Post Südst. KA 2
6,5:1,5
SF Karlsbad
1,5:2,5
4. Runde 14.12.'14 SF Egg.-Leop.
2,5:5,5
SF Wiesental 2
5:3
SK Ettlingen 5
6:2
SF Egg-Leop. 3
0:4
3. Runde 23.11.'14 Slavija KA
3:5
SF Egg-Leop. 2
3:5
- SC Waldbronn 3
0:4
2. Runde 02.11.'14 KSF 2
1,5:6,5
SK Sulzfeld 2
2:6
SF Neureut 3
2:6
SC Karlsdorf 3
-:+
1. Runde 12.10.'14 SC Mühlacker
3,5:4,5
SC Untergr. 3
2,5:5,5
SF Rheinstetten 2
2:6
SF Zeutern 3
1:3

H = Heimspiel, A = Auswärtsspiel. Ergebnisse aus Sicht der SV Pfinztal.

1.-3. Mannschaft 22.03.'15

Fernduell um den Abstieg an letzten Spieltag (2. Mannschaft)

Letzten Sonntag war die 2. Mannschaft von Neureut zu Gast bei uns in Berghausen. Das wir leider keine 4. Mannschaft zusammen bekommen haben und deshalb das Spiel in der D-Klasse abgesagt hatten, spielten wir alleine in aller Ruhe und mit viel Platz.

Vor der Begegnung habe ich versucht den Druck von den letzen Bretter zu nehmen, indem ich vorhergesagt habe, dass wir die Punkte an den vorderen Brettern holen müssen, weil Neureut vom ersten bis zum letzten Brett angeblich ausgeglichen Spielstärke hätte. Das war wohl eine kleine Notlüge, denn Stephan Schade an Brett 1 und ich an Brett 2 hatten die mit Abstand stärksten Gegner und wir waren in der DWZ haushoch unterlegen und Andreas Liedhegener war Brett 3 war von der DWZ auch nicht gerade Favorit.

Auch haushoch in der DWZ unterlegen (bei einer DWZ von 1100 auch kein Wunder) war Gert Matzke an Brett 8. Das zeigte sich leider sehr schnell an seinem Ergebnis, denn er verlor als erster nach einem Remis vom David Hein an Brett 7, der einen schlagbaren Gegner hatte, aber da ihm gesundheitlich angeschlagen der nötige Biss fehlte. Leider stand zu diesem Zeitpunkt auch Christian Buggle an Brett 5 auf Verlust, denn er hatte seinen Turm auf dem Damenflügel geparkt und sein König stand ohne Rochade irgendwie auf f8.

Viel besser stand es hingegen an der ersten beiden Bretter denn Stephan hatte ein gewonnenes Turmendspiel mit einem Mehrbauern, der schnell von einem zweiten Begleitung bekommen könnte, auf dem Brett. Ich hatte im Mittelspiel vom Morra-Gambit statt einem Bauer weniger, plötzlich 2 Bauern mehr für das Läuferpaar des Gegners und stand deutlich auf Gewinn. Johann an Brett 6, als zweiter Spieler mit leichtem DWZ Vorteil, hatte eine ausgeglichene Stellung, die nur mit Mithilfe vom Gegner noch gewinnbar war. Andreas hatte sich sich zu diesem Zeitpunkt in eine Verluststellung manövriert und gab nach Damengewinn des Gegners oder Matt auf. Auch bei Nils sah es nicht nach einem Sieg aus, denn er war mit Turm gegen Läufer und Springer und jeweils 5 Bauern eine Qualität hinten, aber ein Bauer war ein Freibauer. Das beste also, was noch hätte mit sehr viel Optimismus rausspringen können war noch ein 4:4.

Im Endspiel zeigte sich dann die Überlegenheit der Gegner an den ersten zwei Brettern. Beide konnten ihre eigentlich verlorene Partien noch in ein Remis abwickeln. Mein Gegner setzte sein Läuferpaar gut ein und gewann beim Damentausch einen Bauern wieder und nach Tausch des Turms und aller Leichtfiguren den zweiten, so dass ein Turmendspiel mit jeweils 3 Bauern auf dem Königsflügel entstand, das selbst ich gegen den stärksten gegnerischen Spieler nicht mehr verlieren konnte. Johanns Gegner tat ihm auch keinen Gefallen einen Fehler zu machen, so dass nur das Remis von Nils die optimistischsten Gedankenspiele erfüllte.
Endstand war also ein 2,5 zu 5,5 und wir verbleiben auf dem letzten Platz. Das unser Konkurrent um den Abstieg 7,5 zu 0,5 verloren hat, müssen wir am letzten Spieltag im Fernduell 0,5 Brettpunkte mehr machen als unser Gegner und wir schaffen den Erhalt der Klasse.


Kein Sieg, aber dafür ein Foto der zweiten Mannschaft beim Heimspiel

Mannschaftsführer
Vassilios Terzis


Haushoch gewonnen und irgendwie doch verloren (Spielbericht 3. Mannschaft)

Der Abschluss der relativ verkorksten Saison war ebenso. Nachdem wir durch die Spielabsage gegen KSF 6 bei einem möglichen Sieg sogar noch um den Aufstieg hätten mitspielen können, ging es nun am 8. und für uns letzten Spieltag um den „Abstieg“ gegen die Mannen aus dem fernen Kraichtal – und das auch noch um 9 Uhr.

Nun waren sie mit ihrer Zweiten nur einmal vollständig angetreten und wir hätten vorgewarnt sein können – auf die Idee einfach Mal anzurufen bin ich erst hinterher gekommen. Aber das sie sich irgendwie schon auf die Auflösung ihrer Mannschaft eingestimmt hatten und nur zu fünft antraten, hat mich dann doch überrascht. Tobias, Anna und unser Löffel hatten sofort gewonnen und machten mit dem Vater von Anna einen kleinen Vereinsabend daraus, bevor sie wieder die Heimreise antraten.

Tim gewann diesmal sogar als erster seine Partie und als der Gegner von Artur ihm Remis anbot, meinte ich er könne ja damit den Mannschaftssieg herstellen, obwohl er noch weiter auf Gewinn spielen wollte. So hab ich ein 8:0 verhindert, denn ich dachte, wir an den ersten drei Brettern würden alle mit einem Bauern weniger dastehen – Ralph hatte dafür allerdings eine Figur und gewann wieder souverän. Silke stand kurz vor der Niederlage, als der Gegner immer schneller zog und ein Damenschach zur Mattabwehr übersah – mit einer Mehrfigur nahm sie sein Remisangebot dann nicht mehr an und er musste mit einem Verlustpunkt zum KSC! Nur ich quälte mich länger zum Sieg als sogar die Spieler der ersten Kraichtaler Mannschaft an ihren Brettern saßen.

So war mein Bemühen nach einer vollständigen Mannschaft ins Gegenteil verkehrt worden: Weil unserer 4.Mannschaft nur zwei Spieler geblieben waren hatten wir deren Spiel abgesagt ohne an das Bußgeld zu denken – Anna und Helmut hätten locker dort spielen können!


Die dritte Mannschafts auswärts.

Aber in der nächsten Saison wird alles besser.

Mannschaftsführer
Helmut M.


Kurzbericht (mit Mannschaft 1-3)

Gute Nachrichten: Wir können noch gewinnen!

Die erste Mannschaft besiegte die SF Neureut 1 mit 5:3. Jeweils die zweiten Mannschaften trennten sich 2,5:5,5, was zwar keine gute Nachricht ist, aber immerhin haben wir ein Foto davon. Dafür gewann die dritte 7,5:0,5 und sorgte für einen schönen Saisonabschluss.

In der letzten Runde ist es bei der ersten Mannschaft noch möglich sich vom Tabellenboden zu erheben, da das Duell mit den direkt vor ihnen platzierten ansteht. Auch die zweite hat im Fernduell gegen SF Wiesental 2 die Möglichkeit sich vom Direktabsteigerplatz zu entfernen. Sie muss jedoch eine besseres Mannschaftsergebnis im Fernduell erreichen.


4 3 SF Neureut   (N) 1897 6 SV Pfinztal 1886 3 5   4.09
1 1 Feger,Andreas 2102 1 Zeier,Robert 2029 1 0   0.60
2 2 Zimmer,Rolf 2105 3 Ewald,Peter 1937 ½ ½   0.72
3 3 Barbaric,Zdenko 1904 4 Hirschberg,Leander 1924 ½ ½   0.47
4 4 Schulz,Klaus-Dieter 1886 5 Gassner,Michael 1947 0 1   0.41
5 6 Wäsch,Timo 1863 6 Ripp,Dirk 1924 ½ ½   0.41
6 7 Arzer,Waldemar 1836 7 Fischbach,Gerald 1826 ½ ½   0.52
7 9 Feger,Christian 1807 8 Kayser,Michael 1791 0 1   0.52
8 12 Bantle,Armin 1670 11 Teutsch,Michael,Dr. 1712 0 1
2 1 SV Pfinztal   2 1480 8 SF Neureut   2 1572   3.11
1 12 Schade,Stephan 1634 11 Kreuter,Edgar 1789 ½ ½   0.29
2 13 Terzis,Vassilios 1603 13 Enzmann,Alexander 1828 ½ ½   0.21
3 15 Liedhegener,Andreas 1555 14 Orgis,Wolfgang 1625 0 1   0.40
4 16 Gräber,Nils 1570 15 Daniel,Max 1617 ½ ½   0.43
5 19 Buggle,Christian 1517 20 Heiermann,Klaus 1542 0 1   0.46
6 20 Gröning,Johann 1594 21 Lebedkin,Mikhail 1521 ½ ½   0.60
7 25 Hein,David 1260 22 Menschel,Christoph 1177 ½ ½   0.62
8 27 Matzke,Gert 1110 23 Helmers,Dietmar 1473 0 1
1 1 SF Kraichtal   2 1262 2 SV Pfinztal   3 1235 ½   1.99
1 13 Burghardt,Lothar 1399 17 Pollandt,Ralph 1792 0 1   0.08
2 14 Nenadic,Hrvoje 1319 18 Pollandt,Silke,Dr. 1564 0 1   0.19
3 17 Papac,Ilija 1222 21 Majewski,Helmut 1571 0 1   0.11
4 18 Kunz,Rainer 1203 29 Hein,Artur 800 ½ ½   0.92
5 19 Winter,Leo 1165 31 Pollandt,Tim 1026 0 1   0.69
6       33 Bantle,Tobias 1161 - + k 0.00
7       34 Mößner,Anna 799 - + k 0.00
8       35 Löffel,Helmut 1167 - + k 0.00
4 3 SV Pfinztal   4   6 SSV Bruchsal   3   - +    
1             - + k  
2             - + k  
3             - + k  
4             - + k

2. Mannschaft 01.03.'15

Auf dem letzen Platz

Die Bedeutung des Spiels gegen Jöhlingen 2 war uns allen klar: Jöhlingen gehört zu den Mannschaften, die wir schlagen müssen, um den Klassenerhalt in der Kreisklasse zu schaffen. Ein Sieg hätte uns etwas Abstand zum letzten Tabellenplatz gebracht und zwei Mannschaften wären sicher noch hinter uns in der Tabelle gewesen.

Am 7. Spieltag haben zwei Spieler in der 1. Mannschaft gefehlt, so dass wir Stephan Schade abgeben mussten und R. Gassner durfte als Joker in die 1. Mannschaft und stand der 2. Mannschaft auch nicht zur Verfügung. Nach der Absage von David Hein gab es bis zur letzten Sekunde noch die Befürchtung nicht mal vollständig zum Abstiegsduell anzutreten.

Mit Gert Matzke an Brett 8 und durch das Einspringen von Michael Walther an Brett 7 in seinem ersten Einsatz diese Saison, haben wir dann doch 8 Spieler zusammen bekommen und da Jöhlingen nur mit 7 Spieler angetreten ist, war unsere Gewinnerwartung statistisch wie auch gefühlt nach Beginn der Partien hoch.

Diese Gewinnerwartung schlug um, als die Partien von Christian Buggle an Brett 5 und Michael sehr schnell und zu meiner Überraschung (beide hatten nach meiner Meinung angenehme Stellungen bei meinem ersten Rundgang) verloren gingen. Zu diesen Zeitpunkt standen die Partien von Nils Gräber an Brett 4 und mir an Brett 1 ausgeglichen. Jan Ihrig an Brett 2 und Johann Gröning an Brett 6 hatten meines Erachtens beide gute Stellungen mit angenehmem Spiel und gute Gewinnchancen, nur bei Andreas Liedhegener an Brett 3 war ein langer Kampf in einem Endspiel mit aktiverer Stellung, dafür einen Bauer weniger zu erwarten. Zu meiner Überraschung kam zu diesem Zeitpunkt ein Remisangebot von meinem deutlich stärkeren Gegner.

Ich ließ meine Uhr also laufen und verfolgte die anderen Partien in der Hoffnung, dass Jan und Johann gewinnen würden und Nils und Andreas ihre Partien Remis halten könnten, was zu einem Sieg gereicht hätte. Als Andreas aufgab, weil er das Tauschen seines aktiven Läufers gegen den gegnerischen Springer übersah und statt dessen glaubte, dass er ihn verloren hätte, setze ich mich wieder ans Brett und spielte meine Partie mit nur noch 10 Minuten auf der Uhr für 20 Züge weiter und es kam wie es kommen musste: Ich zerlegte durch schnelle schlechte Züge in den folgenden 6 Zügen meine Stellung und ich musste aufgeben. Johann hatte in der Zwischenzeit nur noch eine ausgeglichene Stellung und auch die Stellung von Nils gab nicht mehr als Remis her, so dass Jan die letzte noch nicht entschiedene Partei in einer vielleicht etwas besseren Stellung Remis gab.

Die klare Niederlage mit 5,5 zu 2,5 war schon eine große Enttäuschung und durch das Mannschaftsremis des Tabellenletzten Wiesental rutschen wir selbst nun auf den letzten Platz und es liegt nicht mehr ausschließlich in unserer eigenen Hand die Klasse zu halten.

Es sieht ganz danach aus, als ob es bis zum letzten Spieltag zu einem Fernduell mit Wiesental um den Abstieg kommen wird. Wir sollten mindestens einmal gewinnen. Theoretisch könnten uns auch ein Mannschaftremis aus den letzen 2 Spielen reichen. Wenn wir die beiden letzten Spiele verlieren bleiben wir Letzter und steigen ab.

Mannschaftsführer
Vassili


Kurzbericht

Was ist bei Abstiegsduellen besonders wichtig? Gewinnen - was sonst. Mit einem 1:0 Vorsprung für uns aufgrund des nicht aufgetauchten 8. Bretts gestartet, waren beide Mannschaften vom DWZ-Schnitt gleichwertig aufgestellt.

Da die Partien an den hinteren Brettern nach und nach zur Niederlage wurden, lehnten wir mehrere Remisangebote der Gegner aus den vorderen Brettern ab. Doch die Mannschaftsniederlage 2,5:5,5 war nicht mehr abzuwenden. Das hatten wir uns anders vorgestellt und sind nun Schlusslicht in der Tabelle.


Die zweite Mannschaft auswärts

Alle Mannschaften 25.01.'15

Gute Nachrichten für Fans der dritten und vierten Mannschaft. Die dritte erreichte gegen die Post Südstadt 2 ein deutliches 6,5:1,5. Trotz gleichem DWZ-Schnitt und obwohl die dritte zu siebt antrat. Während alle vorherigen Bretter ihrer Favoritenrolle gerecht wurden, überzeugten alle hinteren durch tolle Leistungen gegen stärker eingestufte Gegner. Gratulation!

Die vierte Mannschaft spielte gegen SF Karlsbad zwar 1,5:2,5, aber konnte erstmalig in der Saison Punkte an den Brettern holen.

Gegen den Tabellenzweiten SF Forst 2 hatte die zweite Mannschaft mit 2,5:5,5 das beste herausgeholt (211 DWZ Unterschied) und befindet sich damit weiter im Abstiegskampf, der die nächsten Runden spannend weitergehen wird.

Ebenso gegen einen Tabellenzweiten, der SK Ettlingen 2, musste die erste Mannschaft auf ihr erstes Brett verzichten. Bei der Klasse der Gegner (218 DWZ Unterschied) wäre selbst Antreten in maximaler Stärke eine große Hürde, um einen Mannschaftspunkt zu erspielen. Am Ende blieb ein 2:6.


Die vierte und erste Mannschaft beim Heimspiel


2. Mannschaft - Klare Niederlage gegen besten Gegner

Nach dem ersten ungefährdeten Sieg der Saison am letzten Spieltag des Vorjahres gegen einen der zwei schwächsten Gegner der Liga, hat die 2. Mannschaft gegen den besten Gegner nach DWZ in der bisherigen Saison am ersten Spieltag des neuen Jahres klar verloren.

Fast in Bestbesetzung, nur Nils Gräber musste in der 1. Mannschaft aushelfen und wurde durch Gert Matzke ersetzt, traten wir in Forst gegen die 2. Mannschaft aus Forst an.

In der Halbzeit vor der ersten Zeitkontrolle sah es gar nicht aus, als ob uns der Gegner überrennen würde. David Hein an Brett 7 hatte einen Bauern mehr und Andreas Liedhegener an Brett 4 die Dame des Gegners für einen Turm und Läufer bekommen. Meine Einschätzung war, dass beide den Angriff der Gegner nur gut verteidigen müssen um sich im Endspiel ihres Materialvorteils zu erfreuen.

Alle anderen Partien, bis auf die Partie von Gert Matzke an Brett 8, sahen sehr ausgeglichen aus und meine eigene Partie an Brett 2 sah nach sehr passiven Zügen von Weiß als einzige sehr hoffnungsvoll für Schwarz aus. Als bei mir auf dem Brett durch einen unglücklichen Zug meiner schwarzen Dame und drohendem Verlust meines Läufers sich ein Feuer entfachte konnte mich der Stand an den anderen Bretter nicht mehr erfreuen.

Andreas und David hatten die richtigen Zügen zur Verteidigung nicht gefunden und auch Jan Ihrig an Brett 3 gesellte sich zu ihnen um ein ähnliches Schicksal zu erleiden: Zuerst Materialvorteil und dann eine ungünstige Verteidigung des gegnerischen Angriffs. Plötzlich stand es also 4:0 für den Gegner.

Johann Gröning kam mit dem Remisangebot seines Gegners an Brett 6 zu mir und als ich ihm erzählte, dass dies der sichere Siegs des Gegner wäre, spielte er noch weiter. Auf meinem eigenen Brett zeigte sich inzwischen, dass Taktik nicht die Stärke meines Gegners war und die Dynamik in der Stellung eher mir zum Vorteil war. Nachdem der Gegner zwei Mal eine Qualität geparkt hatte und ich die Dame forciert tauschen konnte, die ständig Matt drohen konnte, gab mein Gegner mit Läufer und Springer gegen 2 Türme auf.

Bei Stephan Schade an Brett 1 und Christian Buggle an Brett 5 sah es leider nicht nach Gewinn aus. Christian hatte sein Dame gegen Turm und Läufer des Gegners hergegeben und etwas Aktivität, die aber der Gegner noch unter Kontrolle hatte und das Remisangebot des Gegners zum Sieg von Forst anzunehmen war mehr als berechtigt. Auch das Remis von Stephan war ein halber Punkt mehr für unser Punktekonto, der eventuell wichtig für den Klassenerhalt sein wird, als ein Zugeständnis. Johann war dann noch der letzte, der spielte aber auch hier war die bessere Aktivität von Johann nicht genug, um mehr als Remis zu holen.

Das Endergebnis von 5,5 zu 2,5 war im Angesicht der Stärke des Gegners ein Erfolg für die 2. Mannschaft und wir müssen uns zum Gewinnen andere Gegner aussuchen. Immerhin haben wir mit unserem einzigen Sieg im Dezember zwei Mannschaften hinter uns gelassen, die auch nach dem Spieltag noch hinter uns sind. Ich hoffe nur, dass wir wenn es darauf ankommt auch vollständig und motiviert zu Werke gehen werde, um die Klasse zu halten.

Mannschaftsführer
Vassilios Terzis  

2.+3. Mannschaft 14.12.'14

Kurzbericht

Nach zwei (3. Mannschaft) bzw. drei (1., 2., 4. Mannschaft) erfolglosen Runden ohne Punktausbeute riss die außergewöhnliche Serie endlich. Beim Doppelheimspiel der 2. und 3. Mannschaft setzten sich beide jeweils gegen die Kollegen aus dem Tabellenkeller durch.

Für beide Mannschaften war es höchste Zeit, denn beide verloren bereits einmal gegen eine andere Kellermannschaft. Nun gab die 2. mit 5:3 gegen SF Wiesental 2 und die 3. mit 6:2 gegen SK Ettlingen 5 den letzten Tabellenplatz an diese beiden Mannschaften ab.


Die zweite und dritte Mannschaft beim Heimspiel


3. Mannschaft

3.Runde am 4.Spieltag: 14.12.14, Pfinztal 3 – Ettlingen 5 erspielt ein 6 : 2! Beide Heimmannschaften konnten ersten Saisonsieg erreichen!

In unserem 3. Spiel konnten wir endlich einmal in fast stärkster Besetzung antreten. Doch nach einem so deutlichen Sieg sah es lange Zeit gegen die DWZ-schwächste Mannschaft in unserer Gruppe gar nicht aus. Sogar mit 9 Spielern traten wir an und Oliver konnte den anderen freiwillig den Vortritt lassen.

Nach 0:1 Rückstand sorgte Andrei allerdings relativ schnell mit seinem Sieg für den Ausgleich. Etwas überraschend kam danach die nächste Niederlage, weil Jonas jüngere weibliche Gegenspielerin einfach stets unheimlich gute Züge gemacht habe, meinte er hinterher.

Auch der junge Schüler mir gegenüber spielte die Eröffnung besser als ich, so dass mir schon Übles schwante nach meiner – allerdings selbst herbeigeführten - Niederlage in der 2. Mannschaft. Aber plötzlich fesselte er seine Dame hinter seinen Springer, verlor danach diese auch noch und ließ sich auf der Grundlinie Matt setzen: Damit hatte ich nach seinem sehr guten Beginn allerdings wirklich nicht gerechnet.

Silkes ebenfalls junger Spieler hatte am Anfang sie nach ihrer DWZ-Zahl gefragt, worauf Vereinschef Thomas Weber (er war der einzige Erwachsene in seinem Team!) neben ihm spaßig meinte: „Du kannst ja trotzdem mal weiter spielen!“ Er musste sich allerdings dann doch als nächster geschlagen geben. Immerhin eine 3:2-Führung für uns.

Spannend machte es dann auch Andreas N., der nach mir das zweitgrößte DWZ-Plus von über 500 Punkten, auf dem Papier, vorzuweisen hatte: Bei dem Sturmlauf seiner Bauern verlor er eine Figur. Sein Gegenüber tat ihm allerdings den Gefallen, die Damen zu tauschen, so dass er dann ungefährdeter zum Sieg kam und schon Mal das Mannschaftsremis sicherte, das uns natürlich nicht reichte (s.o.).

Da Ralph an unserem Spitzenbrett mit einem Minusbauern zudem noch ziemlich unter Druck stand (es also so aussah, dass wir schon froh sein könnten, wenn er nicht verliert) schien plötzlich alles von der Partie von Tim abzuhängen. Immerhin konnte er seinen Mehrbauern lange Zeit halten, allerdings hatte auch sein Gegner sich einen Freibauern erspielt. Doch plötzlich kam es zum Tausch der beiden Türme und der weiße König war zu weit weg, um Tims Bauern von der Umwandlung in eine Dame abzuhalten. Geschafft – nur Tim machte es mit dem Matt setzten spannend, weil er ein Patt vermeiden wollte – dabei hätte das bereits zu unserem ersten Mannschaftssieg gereicht!

Als von unserer Mannschaft (unsere zweite spielte noch an 3 Brettern um ihren Sieg) bis auf Andrei alle nach Haus waren, griff Ralph (inzwischen mit einer Qualität weniger) in die Trickkiste und überlistete Thomas mit einem Mattangriff. Dem hätte dieser bei einem anderen Königszug wohl noch in ein Remis entgehen können. Aber es ist halt gefährlich, wenn beide Könige so lange noch in der Mitte stehen! 

So können wir mit unserem ersten Sieg in die Feiertage gehen und zuversichtlicher ins neue Jahr starten – ja erst am 25. Januar!
Vielleicht kommen nun doch einmal mehr zum Vereinsabend am Mittwoch – zudem unsere Weihnachtsfeier am Freitag wieder zur guten Stimmung in unserem Verein beigetragen hat!

HM

2. Mannschaft 23.11.'14

Wo steht die 2. Mannschaft?

Zu Beginn der Saison war nicht ganz klar, wo wir mit dem 2. Mannschaft stehen. Nach dem Verlust auch des dritten Spiels in Folge gegen eine der schwächeren Mannschaften der Liga ist jetzt ganz klar: Auch in diese Saison kämpfen wir gegen den Abstieg und um den Erhalt der Liga. Wir sind jetzt als einzige Mannschaft mit Null Punkten auf dem letzten Platz der Kreisklasse A.

Durch den Ausfall von Johann und durch den erneuten Abzug von Stephan in die 1. Mannschaft sind wir nicht mit der stärkst möglichen Mannschaft angetreten, um die ersten Punkte zu erkämpfen. Da die 3. Mannschaft spielfrei hatte, waren alle Spieler als Ersatz geeignet. Leider hat uns die 1. Mannschaft mit Ralph Pollandt den besten Spieler weggeschnappt und Silke konnte nicht spielen. Immerhin haben wir den Mannschaftsführer der 3. Mannschaft Helmut Majewski für sein "Heimspiel" in Leopoldshafen gewinnen können und Andrei Macarie drängte sich durch hohe Motivation und guter Trainingsleistung auf.

Trotz der Ausfälle waren wir gegen die 2. Mannschaft aus Eggenstein-Leopoldshafen in der DWZ leicht überlegen. Nach 2 Stunden sah es aber schon nicht mehr gut aus. Andrei an Brett 8 hatte eine Qualität, Jan Ihrig an Brett 2 zwei Bauern weniger für etwas Aktivität und Christian Buggle an Brett 5 sorgte mit einem Läuferopfer für Spannung und ungewissen Ausgang. An allen anderen Brettern sah es gar nicht mal so schlecht aus, so dass die Überraschung groß war, als Helmut an Brett 6 als erster einen Verlust meldete. Als Schulschach Lehrer hätte er gegen seinen Gegner, der noch Schüler ist, besser auf Damenschachs aufpassen müssen, denn so ein Damenschach hat zum Verlust der Partie geführt. Nils Gräber an Brett 4 fühlte sich nicht ganz so wohl in seiner Stellung und bat um ein Remis, das er auch bekam.

Nun lag es an mir an Brett 1, Andreas Liedhegener an Brett 3 und David Hein an Brett 7 ihre Partien (alle mit Weiß) zu gewinnen, damit der Mannschaftskampf nicht verloren ging, denn durch den Verlust von Andrei lagen wir schon mit 2 Spielen hinten und Christian konnte sich nach einem wilden auf und ab in ein Endspiel mit König gegen König, einen Randbauer und falschem Läufer retten und der Gegner sah ein, dass er den König aus der Ecke nicht vertreiben kann und gab Remis.  

Leider waren alle Siegeshoffnungen dahin, als David ohne Not in einer Unkonzentriertheit sein Turm einfach einstellte und der Gegner hatte mit 4:1 Punkte und noch 3 ausstehenden Partien an der ersten 3 Brettern mindestens das Remis gesichert. Der Verlust des Mannschaftskampfes stellte sich auch bald ein, denn Jans Gegner hatte inzwischen neben 3 Bauern mehr auch die Initiative ergriffen und Jan konnte dem Angriff nichts entgegen setzen. Der Gewinn der Partien an Brett 1 und  Brett 3 sorgten nur noch für Ergebniskosmetik und so richtig freuen konnten wir uns darüber nicht.

Fazit: es ist sehr lange her, dass wir an den ersten 5 Brettern 3 Punkte geholt haben und es gibt immer noch Mannschaften in der Liga, die wir schlagen können, wir müssen es aber auch tun. Unser nächster Gegner ist Wiesental 2 und mit einen Sieg würden wir sogar den letzten Platz verlassen und an sie abgeben.

Mannschaftsführer
Vassilios Terzis


Die zweite Mannschaft auswärts

2.+3. Mannschaft 02.11.'14

2. Mannschaft

Hoch motiviert war der Gegner der 2. Mannschaft am 2. Spieltag der Kreisklasse A und anscheinend soll der letzte Absatz meines Berichts vom 1. Spieltag der Grund dafür gewesen sein. Die am Spieltag nach DWZ Punkten mit uns gleich starke 2. Mannschaft aus Sulzfeld zeigte jedenfalls deutlich mehr Biss, als wir und so kam es statt zu einem statistisch zu erwartenden Unentschieden, zur zweiten Niederlage unserer Mannschaft im 2. Spiel und das Ergebnis von 2:6 fiel noch höher aus, als gegen den stärkeren Gegner am 1. Spieltag.

Der Verlauf des Spieltages war wie folgt: Andreas Neumaier, der durch den Ausfall in der 1. Mannschaft, mit Brett 6 ein Brett nach vorne rutschte, dafür aber weiß und einen großen DWZ Vorteil gegenüber seinem Gegner hatte, meldete überraschend, als erster, den Verlust seiner Partie. Darum musste Nachzügler Oliver Zind an Brett 8 die Remis-Gedanken, die er mir gegenüber äußerte, erstmal zurückstellen und weiterspielen, denn an allen Brettern sah es noch sehr unentschieden aus, außer bei David Hein an Brett 7, wo ich glaubte eine starken Vorteil für David erkannt zu haben. Meine eigenen Remis-Gedanken zu diesem Zeitpunkt an Brett 1 waren damit auch passe und ich behielt sie für mich.

Als nächstes hörte ich einen Seufzer von Andreas Liedhegener neben mir an Brett 2. Seine Dame und sein König waren in eine Springergabel geraten und Andreas reichte seinem Gegner sofort die Hand rüber und es stand 0:2.

Noch vor der Zeitnot ging es Schlag auf Schlag: Oliver meldete einen Verlust. Auch Christian Buggle an Brett 4, der beim Stand von 2:0 gegen uns, ein Remis-Angebot seines Gegner ausgeschlagen hatte, beantwortete einen Fehler des Gegners mit einem grösseren eigenen Fehler und sorgte schon für den vierten Verlustpunkt. Da ging die Gewinnpartie von Nils an Brett 3 etwas unter und er sollte der einzige sein, der an diesem Spieltag einen ganzen Punkt holen konnte und das gegen einen von der DWZ her leicht besseren Gegner, denn Johann Gröning an Brett 5 einigte sich mit seinem Gegner auf Remis und auch David konnte seinen Vorteil nicht zu mehr als Remis verwandeln.

Blieb noch meine eigene Partie, die inzwischen nach Remis aussah und in der ich nach 4,5 Stunden in einem Endspiel mit einem Bauern weniger und ungleich-farbigen Läufern irrsinnigerweise Gewinnchancen gesehen habe und damit durch Überziehen der Stellung das Remis verschenkte und die Partie verlor.

Jetzt kommt wieder der letzte Absatz und da der Bericht so spät erscheint, gehe ich mal davon aus, dass unser Gegner diesen diesmal nicht lesen wird und dann auch hoffentlich nicht motivierter zu Gange ist, als sonst. Nächsten Sonntag am 23.11.2014 spielen wir in Leopoldshafen gegen Eggenstein-Leopoldshafen 2. Wenn wir die Aufstellung der ersten 2 Spieltage zu Grunde legt, dann ist unser nächster Gegner mit Abstand der schwächste der Liga, während wir zum Mittelfeld gehören. Das bedeutet, dass wenn wir nicht gewinnen, wir uns langsam Sorgen um den Abstieg machen müssen. Ich hoffe alle werden ihr bestes geben, damit das nicht passiert.

Vassilios Terzis


3. Mannschaft

Eigentlich ist alles gut gelaufen, bis auf die Wiederholung der Niederlage mit dem Ergebnis der 1. Runde.

Denn dass wir überhaupt eine komplette Mannschaft ohne die drei Pollandts hinbekommen haben, war bei unserer knappen Spielerdecke schon der größte Erfolg. Auch wenn mein Klagen die Verbands-Oberen kaum stören wird, früher gab es keine Spieltage in den Ferien.

So war dann unser DWZ-Schnitt 150 Punkte weniger als in der 1. Runde und der der Neureuter 100 mehr, so dass wir doch 150 weniger hatten. Trotzdem wär ein Remis im Bereich des Möglichen gewesen, auch wenn es vom Ergebnis her nicht so aussieht.
Einzig Merlin musste sich früh der Überlegenheit seines Gegenüber beugen, dabei war er schon froh gewesen, dass er nicht gegen seinen Klassenkameraden vom Bismarck-Gymnasium antreten musste, der ein Brett vor ihm gegen Julian spielte. Wir hoffen, dass es für ihn ein Trost ist beim nächsten Mal wieder weiter unten antreten zu können. Denn Andrei zerlegte dieses Mal seinen jüngeren Gegner, konnte als Einziger einen vollen Punkt holen und hofft nun schon auf seinen Einsatz in der 2. Mannschaft und unsere Familie Pollandt ist ja dann auch wieder dabei.

Jonas spielte lange ähnlich gut wie in der 1. Runde und schien einem Remis nahe, doch dann geriet er noch auf die Verliererstraße – vielleicht kann er in der Nachbarschaft einmal zum Üben antreten, wenn es mittwochs nicht klappt (ebenso wie bei Tim)? Denn wer hat schon ein Trainingszentrum nur den Berg hinauf?!

Etwas überraschend kam die Niederlage unseres Urgesteins Helmut L. als einzigem Erwachsenen in der breiten Phalanx von 6 Brettern mit nur Jugendlichen. Er übersah einen Doppelangriff des gegnerischen Turms auf König und Läufer und war danach chancenlos.

Anna musste als Ersatzfrau aus unserer 4. Mannschaft mit Brett 5 ebenfalls ziemlich hoch ran – schlug sich aber famos, hatte sogar einen Springer mehr bei zwei Minusbauern, wusste aber keinen Vorteil daraus zu ziehen und musste sich sogar noch geschlagen geben.

So stand es damit bereits 4:1 für Neureut, und Julian konnte bei einem Minusbauern froh sein, dass er durch ungleiche Läufer eine Remisstellung erreicht hatte. Es ging also nur noch bei den Erwachsenen zur Sache, wobei mir Herr Enzmann plötzlich Remis anbot. Ich war überrascht und dachte mir schon, wenn er das macht, wird es wohl kaum sein, um das Mannschaftsremis zu sichern, sondern weil er seine Stellung schlechter als meine einschätzt. Und so war es dann auch: Als wir nach meiner Annahme etwas weiterspielten kam ich zu einem Läufer mehr (beide sonst nur die Dame und Bauern), aber ich hatte in letzter Zeit zu viel gepatzt, so dass ich froh über mein konzentriertes Spiel war – und dann noch gegen einen weit stärkeren Gegner. Und irgendwie ist die Kämpferlaune wie damals gegen Gerhard Müller und Klaus Dieter Schulz auch nicht mehr so vorhanden bei mir. So war Artur mit seinem guten Spiel ebenfalls zufrieden und willigte in das Remisangebot seines Gegenüber ein. Und dass Julian sogar noch verlor, weil er einen Bauern zur Dame laufen ließ, hatte keinen mehr sonderlich geärgert.

Am nächsten Spieltag haben wir sogar frei – bei so viel Freiheit findet sich vielleicht doch noch jemand für die Teilnahme an unserer Vereinsmeisterschaft?! Denn dort gibt es leider wieder nur ein minimales Feld – wo ist all die Spielfreude geblieben?

Am 14. Dezember um 10 Uhr gegen Ettlingen 5 befinden wir uns jedenfalls im tiefsten „Abstiegskampf“. Zum Glück droht kein Absturz und alle können entspannt antreten.


Die zweite und dritte Mannschaft beim Heimspiel

2.+3. Mannschaft 12.10.'14

Der erster Spieltag der Schachsaison 2014/15 fand am Sonntag, den 12.10.'14, statt.

2. Mannschaft

Die 2. Mannschaft empfing zu Hause die 3. Mannschaft aus Untergrombach. Nach zwei Abstiegen in Serie und den nochmaligen Aderlass in der 1. Mannschaft weiß die 2. Mannschaft nicht genau wo sie steht und ob mit der Kreisklasse A der Boden erreicht ist.

Die 2. Mannschaft ist mit den nominell 7 besten Stammspielern angetreten und wurde ergänzt durch David Hein an Brett 8. David war auch der einzige Spieler mit deutlicher DWZ Überlegenheit. Nur noch Nils Gräber an Brett 5 hatte ein paar DWZ Punkte mehr, als seine Gegnerin und Johann Gröning an Brett 7 war von der DWZ seinem Gegner ebenbürtig. Bei allen anderen hatten wir das aus den vergangenen Spielzeiten gewohnte Bild: Wir waren an allen Brettern von der DWZ her unterlegen.

Die spätere Recherche der Aufstellungen ergab, dass Untergrombach am ersten Spieltag die 2. Mannschaft nur mit 6 Spielern hat antreten lassen und von den 6 Spielern, der Landesliga-Mannschaft war nur ein einziger tauglich für die diese Liga. Von der Stärke und von der Rangliste hätten alle Spieler von Untergrombach 3 bis auf Brett 8 eigentlich in der 2. Mannschaft von Untergrombach spielen müssen.

Bemerkenswert war auch der Frauenanteil in der gegnerischen Mannschaft. Es passiert nicht so oft, dass gleich 3 Damen in einer Schachmannschaft spielen. Die Damen an Brett 1 gegen Stephan Schade und an Brett 5 gegen Nils legten auch ganz schön los und machten mit ihren Läufern erfolgreich Jagd auf die Türme ihrer Gegner. Das gleiche Schicksal, aber gegen einen Herrn, ereilte auch unserem frisch vermählten Schiedsrichter Andreas Liedhegener an Brett 4, so dass die Situation in der Halbzeit nicht so gut aussah: An 4 Brettern hatten wir materiellen Nachteil, denn zu den Partien mit Qualitätnachteil kam bei Johann ein Bauern Minus dazu. Nur bei David sah es mit einem Läufer mehr auf dem Brett nach Gewinn aus.

Ganz plötzlich stand es 1:1, denn David gewann, wie erwartet, doch warum es bei Christian Buggle an Brett 6 so schnell zum negativen Ende kam, habe ich gar nicht mitbekommen. Die Situation sah aber inzwischen, aus optimistischer Sicht, gar nicht mal so schlecht aus. Johann hatte seinen Bauern wieder zurückgewonnen und stand aktiv, bei Jan Ihrig an Brett 3 bahnte sich eine Zeitnotschlacht mit besserer Stellung und Aktivität für Jan an, bei mir an Brett 2 war die Luft raus, denn die Dame meines Gegner, die unangenehm Matt gedroht hatte war getauscht.

Bei Stephan brannte das Brett und es war klar, dass die Stellung in einem Matt Ende würde nur war es noch nicht sicher auf welcher Seite. Mit etwas Glück beim Hexer, der mit Läuferpaar, einen Springer, Turm und Dame auf den lang rochierten König ging, während die Gegnerin mit 2 Springern, 2 Türmen und Dame auf dem Königsflügel Jagd auf den gegnerischen König machte.

Leider wich der Optimismus nach der Zeitnotphase der Realität. Johann und ich schafften nur ein Remis. Stephans König war in der Zeitnot Matt, Nils verlor seine Partie und sogar Jan stellte, seine wahrscheinlich gewonnene Partie, in der Zeitnot ein, als er mit 3 Minuten auf der Uhr gegen 1 Minute des Gegners, seinen Turm einstellte. Nur Andreas konnte noch mit einen halben Punkt überraschen.

Das Endergebnis ist 2,5:5,5, aber wir hätten mindestens einen Punkt mehr verdient. Wie geht die Reise weiter in dieser Saison? Untergrombach 3 war mit dieser Mannschaft die Mannschaft mit der zweitbesten DWZ der Kreisklasse A und wir hätten gegen die Mannschaft, die Untergrombach an diesem Spieltag in der Landesliga gestellt hat, gewonnen! Es gab am ersten Spieltag nur eine Mannschaft, die noch stärker war, dann zwei Mannschaften, die einen leicht schlechteren DWZ-Schnitt als wir hatten und vier Mannschaften mit einem schlechteren DWZ-Schnitt. Wenn wir immer so stark antreten können, dann werden wir nichts mit dem Abstieg zu tun haben.

Nächster Spieltag ist am 02.11.'14 wieder zu Hause gegen Sulzfeld 2. Ich denke Sulzfeld wird, wenn sie so ähnlich antreten, wie am Sonntag, ein deutlich leichterer Gegner. Wir müssen nur geschlossen antreten und konzentriert zu Werke gehen, dann klappt es.

Mannschaftsführer
Vassilios Terzis


Die zweite und vierte Mannschaft beim Heimspiel


3. Mannschaft

Sieg der Spielfreude – aber 2:6 Niederlage gegen Rheinstetten 2

Nach der angespannten Situation wegen der knappen Spielerdecke in der letzten Saison brachte der 1. Spieltag zumindest in der Hinsicht eine freudige Überraschung: Wir trafen zu neunt in Rheinstetten ein! Und Tobias Bantle hätte sogar noch als Ersatzmann zur Verfügung gestanden!

Wie kam es dazu? Die Spielfreude unserer Familie Pollandt ist ungebrochen, Oliver nahm sich die Zeit trotz beruflichem Eingespannt-Sein, Julian hat in den Sommerferien neue Kraft getankt, Merlins Schach-AG am Bismarck-Gymnasium gibt es nicht mehr und da er mittwochs oft zu ausgelaugt ist, sind die Spielsonntage eine gute Gelegenheit, Jonas ließ sich nach einem Jahr Spielpause wieder reaktivieren und konnte nach dem Ausfall des PKW von Pollandts sogar noch die sonntägliche Fahrzeit aller vier durch die Benutzung des elterlichen PKWs erheblich verkürzen. (siehe Bild)

Denn Spielbeginn ist dort um 9 Uhr im Souterrain – und die Heizung sprang nicht an, weil der Temperaturfühler sich vom Sonnenschein draußen täuschen ließ! Später heizten dann die 31 Spieler den Kellerraum immer mehr auf. (Unser Parallelgegner KSF 5 spielte nur zu siebent, weil ein Spieler aus der Pfalz durch Staßenbahnverspätung seinen Einsatz verpasste...) Und dann noch unser „Neuer“ Paul Andrei frisch aus Rumänien: Er sprüht förmlich vor Spielfreude und war völlig enttäuscht, dass nicht jeden Sonntag Spieltag ist.

Und ich? Konnte meine Nerven schonen und als echter Coach die Spiele unsere Jugendlichen genauer verfolgen. Allerdings kann das auch sehr hart sein, dahinter zu stehen und mit an zu sehen, wie die befürchteten kritischen Züge dann tatsächlich statt der besseren Alternativen gezogen werden. Zum Glück hab ich mir durch meine jahrzehntelange Schulschachpraxis in der Hinsicht eine harte Haut zulegen können.

Nach 1 Std. 45 Min. musste sich als erster – und fast jüngster, zumindest mit der geringsten Spielerfahrung – Merlin geschlagen geben. Er war ganz passabel aus der Eröffnung heraus gekommen, konnte dann aber seinen Springer/Dame-Angriff nicht wirklich realisieren und hatte danach Springer und Turm weniger – danach war natürlich nichts mehr drin...

Als nächster holte Jonas nach ordentlicher Leistung nach so langer Zeit ohne Spielpraxis ein Remis – nachdem ihm sein Gegner ihm dieses angeboten hatte. Er fragte mich zwar vorher noch, ob er es annehmen solle und ich meinte, wir liegen halt bereits 0: 1 hinten und er können vielleicht noch etwas weiterspielen, aber wenn er keinen Gewinnweg sehe... Danach meinte er, dass er sogar 10 Minuten über den aussichtsreichen Zug La5 nachgedacht habe, ihn aber irgendwie nicht ziehen wollte. Nun: Fahrer und halber Punkt, auch schon schön.

Bei der Besprechung von Merlins Partie draußen im warmen Sonnenschein tauchten Julian und Andrei auf: Beide hatten verloren! Andrei ließ sich nach einem Doppelbauern die weiße Läuferdiagonale versperren und griff dann zu hastig den schwarzen Läufer mit seinem Bauern an, weil er glaubte, dieser sei durch die Dame dahinter gefesselt – übersah aber das Damenschach!
Mit drei Bauern weniger und nur zwei Figuren jeweils auf beiden Seiten war dann ebenfalls nichts mehr drin für ihn. Und Julian wollte nicht dem üblichen Spielaufbau folgen, spielte zu sehr auf Angriff und verlor schließlich.

Auch Tim musste sich geschlagen geben nachdem er es schließlich geschafft hatte seine Türme zu verdoppeln – der Angriff brachte nichts ein, warum er allerdings gleich ganz verlor blieb mir verborgen. Es wird in der Familie analysiert, weil er in diesem Schuljahr ausgerechnet mittwochs bis 18 Uhr in der Schule ist und nach 10 Stunden verständlicher Weise nach Hause statt zum Training geht.

Damit war das Spiel bereits verloren, so dass die etwas überraschende Niederlage von Silke gegen den Mannschaftsführer von Rheinstetten 2 leichter zu verkraften war. Irgendwie hatte ich nicht verstanden, weshalb sie so früh ihre Dame auf f6 stellte, zwar einen Bauern gewann, aber die gegnerischen Türme solch eine Kraft entwickelten, dass sie sich nicht mehr verteidigen konnte.
Blieben noch unsere zwei Männer (siehe Bild).

Oliver kam nach meinem Gefühl mit Vorteil aus der Eröffnung heraus, überließ aber seinem Gegenüber im Endspiel völlig die d-Linie mit Dame und Turm und musste am Ende zufrieden sein, dass sein Gegner sein Remisangebot annahm, denn dieser hatte einen Gewinnweg ausgelassen. So konnten drei Jugendliche mit ihm früher den Heimweg antreten (siehe Bild).

Aber es dauerte nicht mehr lange, bis Ralph sich gegen Bernd Anderer zu unserem einzigen Sieg durchgearbeitet hatte.

Am nächsten Spieltag gegen die junge Mannschaft von Neureut 3 haben wir gute Chancen. Spannend ist die Frage: Wie wird unsere Mannschaft aussehen?

Helmut Majewski