Saison 2011/12

Jahreshauptversammlung am 6. Juli 2012

Der amtierende 1. Vorsitzende Helmut Majewski eröffnet die Jahreshauptversammlung um 19:16 Uhr.

Nach Begrüßung aller Anwesenden (zuerst nur 11 Mitglieder, später 13) und des Vertreters der Presse, bittet er alle Anwesenden mit einer Gedenkminute den verstorbenen Horst Kröger und Willy Hantich zu gedenken.

Im Anschluss berichtet er über die Entwicklung im unseren Vereins. Lobt unter anderem das Vereinsklima. Danach fasst er kurz die Geschehnisse aller Mannschaften zusammen, lobt die hervorragende Arbeit der Jugendleiters und aller Mannschaftsführers. Er findet Schade, dass der Kassierer Andreas Liedhegener nach 24 Jahren seine Arbeit niederlegen will.

Außerdem wünscht sich 1. Vorsitzender eine gewisse Unterstützung bei den Geburtstags-Erinnerungen, da manchmal welche vergessen werden.

Dirk Ripp als 1. Mannschaftsführer ergreift das Wort und berichtet über die gute Saison und den 3. Platz in der Landesliga. Er liest sein Bericht vor und erwähnt die gute Statistik der meisten Spieler und einen guten Zuwachs von DWZ-Punkten.

Anschließend ergreift das Wort Michael Kayser und erklärt warum die 2. Mannschaft einen guten 8. Platz trotz vielen Niederlagen belegt hatte. Trotz einen durchschnittlichen DWZ-Nachteils lobt er die Leistungen der einzelnen Spieler. Mit Ausblick auf die neue und schwierige Saison und Statistik der gesamten Mannschaft, beendet er sein Bericht.

Das Wort ergreift wieder Helmut Majewski als 3. Mannschaftsführer. Er bemängelt, dass die Mannschaft sehr schlecht gegen die schwächen und wiederum sehr start gegen gute Mannschaften kämpfe. Trotz allem war eine gute Saison und verdienter 4. Platz.

Da Frau Dr. Pollandt nicht anwesend ist, hat für die 4 Mannschaft das Wort Helmut Majewski übernommen. Er berichtet, dass Frau Polladt in der nächsten Saison die Mannschaftsführer-Position der 3. Mannschaft übernehmen möchte.

Im Folgenden ergreift das Wort der Kassierer und gibt bekannt, dass er diesen Posten nicht mehr führen möchte. Danach stellt der Kassierer Andreas Liedhegener seinen Bericht vor. Er bemängelt die immer noch offene Beiträge von 760 Euro. Im Anschluss berichtet er über die Mitgliederstatistik von insgesamt 66 Mitglieder, die er dem Schachverband melden wird.

Im Anschluss liest der Schriftführer das Protokoll der Generalversammlung vom Vorjahr.

Kassenprüfer Vassilios Terzis entlastet den Kassierer.

Bevor Anton Dunsche die Versammlung verläst, dankt er dem Jugendleiter Dirk Ripp für die hervorragende Arbeit.
Jugendleiter Dirk Ripp berichtet über die Jugendabteilung und vielen kampflosen Siege, die nicht im Sinne der Vereine sein können. Dirk ist zwar mit der erbrachten Leistung grundsätzlich zufrieden, stellt aber fest, dass mit der einstündigen Trainingseinheit nur kleine Schnitte zu erzielen sind.

Danach schildert der Turnierleiter Bernd Giacomelli die erfolgreichen Teilnahmen unserer Mitglieder in den verschiedenen Turnieren. Für Vereinsmeisterschaft mit nur 4 Partien hat zwar nicht gereicht, da viele für Sonntag gerüstet sein wollten und Mittwoch für die gespielten Partien drauf gingen, hofft trotzdem auf Zustrom von Freiwilligen für Vereinsturnier.

Anschließend bot der 1. Vorsitzende die Übernahme der Wahlleitung Oliver Zind an.

Michael Kayser schlägt vor, dass das Bericht von der letzten Hauptversammlung in einer Kurzform vorgelesen werden soll. Die vollständigen Version von allen Berichten sollen auf der Homepage veröffentlicht werden.

Anschließend wird heftig über die einsame Entscheidung von Helmut Majewski, die er zusammen mit Bezirksturnierleiter V. Widmann getroffen hat , diskutiert. 1. Vorsitzender versucht sich zu verteidigen.

Die Entlastung des Vorstandes und Kassierers erfolgte einstimmig und es wurden Wiederwahlen durchgeführt:

· 1. Vorsitzende: Helmut Majewski einstimmig mit 2 Enthaltungen für 2 Jahre gewählt

· Kassierer: vorgeschlagen Vassilios Terzis, hat aber abgelehnt. Da sich niemand mehr gemeldet hat, wird diese Position vom Vorstand kommissarisch mit Bernd Giacomelli bis zu außerordentliche Versammlung besetzt.

· Kassenprüfer: Vassilios Terzis einstimmig mit 1 Enthaltung und 1 Gegenstimme für 2 Jahre gewählt.

Darauf wird die Versammlungsleitung durch den 1. Vorsitzenden übernommen.

In der letzten Tagesordnung ‚Verschiedenes’ bricht eine Diskussion über die Anschaffung der Fischer-Modus-Schachuhren. Bernd Giacomelli möchte vorab für Verein 2 solchen Uhren mit Gesamtkosten von ca. 90 Euro beschaffen.

Als nächster Punkt steht die Ehrung der Mitglieder, die 15- oder sogar 25-Jahre Vereinszugehörigkeit haben. Die Anschaffung der Ehrennadel muss beim Verband beantragt werden.

Michael Kayser kündigt an, dass er die 2. Mannschaftsführer-Position nicht mehr antreten möchte.

Als Nächstes wird an die Spielerversammlung und Grillfest erinnert.

Helmut Majewski beendet die Jahreshauptversammlung um 21:37 Uhr.


Tagesordnung:

1. Eröffnung der Versammlung und Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden

2. Berichte

· des 1. Vorsitzenden

· der Mannschaftsführer

· des 1. Kassierers

· der Kassenprüfer

· des Schriftführers

· des Turnierleiters

· des Jugendleiters

 

3. Bildung einer Wahlkommission

· Aussprache über die Berichte

· Entlastung des Vorstands

· Entlastung des Kassierers

4. Durchführung von Neuwahlen

· 1.Vorsitzenden

· Kassierer

· Kassenprüfer

5. Übernahme der Versammlungsleitung durch den 1.Vorsitzenden

· Besprechung und Abstimmung der vorliegenden Anträge

· Sonstiges: Ehrungen, Verschiedenes

 

Anträge sind bis spätestens 29. Juni 2012 beim 1.Vorsitzenden Helmut Majewski, Pfinzstr. 8, 76327 Pfinztal, Tel.07240/206939, schriftlich einzureichen.

Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung auf Ihr reges Interesse,

Johann Gröning, Schriftführer


3. Mannschaft: Versöhnlicher Abschluss zum Saisonende!

Noch nie habe ich es so ruhig erlebt wie im Souterrain in Mörsch – vielleicht lag es auch an der Kälte, denn die Wärme von draußen war morgens um 10 Uhr kaum in den Raum vorgedrungen!

Obwohl es für beide Mannschaften um nichts mehr ging, begannen die Partien konzentriert.

Uns würde ja ein Remis reichen, um unseren 4.Platz vor Rheinstellten zu halten, dachten wir uns. Und Tobias meinte vorher noch, dann bräuchten wir ja alle nur Remis zu spielen….

Dem Gedanken kam zuerst Oliver an Brett 6 nach, der in aussichtsreicher Stellung ein Remisangebot annahm, sein Nachbar Tobias folgte diesem schnell, eh noch etwas anderes passieren konnte.

Allerdings hatte Nils trotz seines erfüllten Wunsches nach einem tieferen Brettplatz bereits früh einen Turm verloren und stand auf verlorenem Posten…. Dafür konnte David am letzten Brett seinen DWZ-mäßig höheren Gegner im Endspiel souverän bezwingen, sodass auch ich mich mit meinem Gegenüber auf ein Unentschieden einigte – nach meinen letzten Grauen war mir nicht nach kämpfen.

So stand es 2,5:2,5 und die letzten drei Partien sahen recht ausgeglichen aus.

Allerdings verlor Johannes einen Bauern und eine Niederlage war zu befürchten - und er konnte seinen Einstandssieg, obwohl dieses Mal „nur“ an Brett 2, nicht wiederholen.

Nach dem Remis unseres Kassierers an Brett 4 hing alles von Johann ab. Nur ein Sieg konnte uns noch das Unentschieden für unserer Mannschaft retten. Und er muss gut ausgeruht durch seine Vorlaufstunde gewesen sein, denn in der Zeitnotphase konnte er seine französische Gegnerin überzeugend bezwingen!

Tagesziel erreicht und wieder einmal gegen zahlenmäßig stärkere Gegner besser gespielt – denn unseren möglichen Aufstieg hatten wir bereits in der 1.Runde mit unserer Niederlage gegen Ettlingen 5 verspielt…

Aber vielleicht ist die Mannschaft auch noch nicht reif dafür gewesen, schließlich hatten wir sie ja nicht ohne Grund eine Klasse tiefer spielen lassen. Wir werden es im nächsten Spieljahr sehen, wohin die Reise geht.


Bericht 8.Spieltag am 25.3.2012, 3.Mannschaft

Nach der etwas deprimirenden Niederlage gegen die 7.Mannschaft des KSF und dem noch schlimmeren erspielten 2:3 (und drei kampflosen Punkten für uns) gegen Rheinstetten III - ich habe mir den Bericht erspart - nun einmal ein eindrucksvolles 8:0 gegen Übü II !
Wir können also doch noch gegen DWZ-zahlenmäßig schwächere Mannschaften gewinnen. Vielleicht sollte ich öfter den Coach machen.... Allerdings hatte ich am Spieltag selbst nicht wirklich viel zu tun - alle waren offenbar hoch motiviert und ließen sich durch die dieses Mal 2 geschenkten Punkte nicht zu fahrlässigem Spiel verleiten.

Es wurde dann ein hauchdünner 4,5: 3,5 Erfolg, Dank der Unkenntnis einer Philidor‘schen Remisstellung am 8. Brett. Ein „Arbeitssieg“, denn die jungen Karlsruher waren uns ebenbürtig. Pfatteicher, Ospina Ocampo und Denis Fritz nahmen uns in unserer starken Mitte 2 von 3 Punkten ab. Lediglich Robert Zeier an Brett eins und den vollen Punkten an den hinteren beiden Brettern war es zu verdanken, dass ein Sieg heraussprang.

Frohen Mutes ging man nun das Heimspiel gegen Neuhausen an. Es war klar, dass Neuhausen, sollten sie mit Ihren 2 IMs kommen schwer zu schlagen sein würde. Was dann kam war aber einfach – 6 Mann, davon das 6.Brett mit einer DWZ von 1541 und einem unmotivierten 1. Brett, das nach wenigen Zügen auch schon Remis anbot.

Der klare 7:1 Erfolg katapultierte uns am Ende auf einen komfortablen 3. Platz. Der Abstieg war vermieden, nur ganz willenlose Spekulanten, die Ergebnisse manipulierend den Taschenrechner ansetzten, konnten uns theoretisch noch in die Bereichsliga schießen. Doch bei genauem Blick auf die Tabelle war sogar noch ein Aufstieg möglich. Natürlich musste man „nur“ die stärkste Mannschaft der Liga schlagen, doch mit 5 Siegen in Folge im Gepäck rechnete man sich sogar bei der 2. Mannschaft der Karlsruher Schachfreunde etwas aus.

Der vorangegangene Oberligaspieltag ernüchterte uns dann aber ein wenig. Sowohl Cofman, als auch Veronika Kiefhaber wurden nicht eingesetzt und der KSF trat in Ettlingen nur mit 6 Spielern an. Absolut legitim, doch ehrlich gesagt könnte ich mir einen schöneren Sonntag vorstellen als mit 6 Mann Ettlingen zu empfangen. Das dachte sich sicherlich auch Ch. Pfrommer, der lieber eine andere Mannschaft unterstützte.

Deshalb empfang uns am 8. Spieltag die bis dato stärkste Mannschaft der Karlsruher in der Walter-Eucken-Schule. Im Schnitt etwa 120 DWZ-Punkte stärker als wir traten diese an.

Dass bei den Pfinztälern aber an den Brettern 4 und 5 zwei junge Riesen sitzen hatten sie sicher auch einkalkuliert. Lediglich mit noch schwachen DWZ-Zahlen ausgestattet erspielten Nils Heck und Leander Hischberg bisher eine Saisonleistung von jeweils über 2000 DWZ. Sollte man also das Unmögliche erreichen wollen, dann nur mit Erfolgen in der Mitte.

Das erste Ergebnis zeichnete sich nach etwa 3 Zügen an Brett 8 ab. Sie lesen richtig – nur 3 Züge gemacht, null Gewinnoption für schwarz. Aber auch die Verlustchancen hielten sich in Grenzen, das Remisangebot im 13. Zug folgerichtig. Aber Frank Wiesner lehnte ab. Warum nur, so könnte man fragen, und rein optisch mag die Stellung auch ganz o.k. ausgesehen haben, was sich 8 Züge später wohl als Irrtum herausstellte.

Remis an Brett 8 – nichts passiert. Das nächste Remisangebot dann von Veronika Kiefhaber an Brett 1. Charmant lächelnd vorgetragen konnte Robert Zeier dieses Angebot nur sehr schlecht ablehnen und er willigte alsbald ein.

1:1 und der Kampf ging in die nächste Phase. Mit Ausnahme von Peter Ewald, der doch sehr gedrückt stand und von Nils Heck, der zuerst 2 Bauern eingetrichen und dann gleich das nächste Figurenopfer annahm, verliefen die Partien relativ ausgeglichen.

Leander Hirschberg, der gegen Khalil spielte ließ mit Weiss nichts zu und auch bei Bernd Giacomelli gegen Stefan Haas sah es nach einer Punkteteilung aus. Peter Köster hatte ein paar Probleme mit einem Doppelbauern zu lösen, glücklicherweise kontrollierte dieser wichtige Zentralfelder, was genügend Kompensation versprach und Michael Gassner bekam einen Freibauern am Damenflügel, was auf der anderen Seite eine etwas geschwächte Königsstellung ergab. Nach Damentausch sah ich aber eher ihn in Vorteil.

Was dann bei Nils Heck geschah erwartet man eher in einer Kaffeehausschachpartie. Nach einigen Abwicklungen verblieb Schwarz mit einem Mehrturm und wenn man Weiss auch zugute halten kann, noch die Dame für Racheschachs zu haben, so war selbst dies nicht in Reichweite.

Peter Ewald konnte seine Stellung gegen Cofman nicht mehr halten und gab folgerichtig auf, während Bernd Giacomelli mit Stefan Haas die Punkte teilte. Der sichere Sieg von Nils brachte uns dann den Ausgleich.

2,5 : 2,5 – 3 Partien noch am Laufen. 2 davon Remislich, Brett 7 eher Vorteil für Pfinztal. Sollte es wirklich gelingen die Schachfreunde zu schlagen? Ein Patzer von Ettlingen II vorausgesetzt würden wir im nächsten Jahr mit Vereinssponsor Helmut Löffel in der Verbandsliga auflaufen – zumindest an einem Spieltag, wenn man den Aussagen des Mannschaftsführers trauen konnte.

Dass es nicht soweit kam lag an Patrick Grofig. Er zauberte ein Qualitätsopfer aus dem Hut was mich vom fast vom Stuhl fallen ließ. Der erste Eindruck, das Opfer muss ja jetzt furchtbar schlecht sein, weil die weißen Freibauen mit Turmunterstützung locker das Rennen machen wich einer blasser werdenden Hautfarbe des Coaches als Grofig seine 3 verbunden Freibauern nach vorne warf.

Zwischendurch wurde an Brett 5 (Leander) und 6 (Peter Köster) Frieden geschlossen und alles konzentrierte sich auf die letzte Partie von Michael Gassner gegen Patrick Grofig. Ein Remis würde nur wenig bringen, sollte man noch Aufstiegsambitionen hegen, doch langsam erkannte man, dass es kaum einen Weg gab, die schwarzen Bauern aufzuhalten. Zwar war der weiße Freibauer schneller, doch Schwarz konnte ja immer seine letzte Figur für diesen opfern.

Die Spannung war unerträglich, die Kiebitze debattierten zwischen Remis und gewonnen für Schwarz und nach und nach wurde auch uns klar, wenn einer gewinnt, dann nur schwarz. Die letzten, zwar nur minimalen Siegeshoffnungen schwanden wie die Zeit, welche Michael noch zur Verfügung stand.

Nach langem Kampf strich M. Gassner die Segel und gratulierte einem strahlenden überglücklichen Gegenüber, der die Partie wirklich vorzüglich behandelte.

Etwas traurig, aber trotz alledem stolz auf unsere Leistung verließen wir das Spiellokal, nur um dann anschließend zu erfahren, dass Ettlingen II tatsächlich einen Punkt gegen Forst liegenließ. Wir hätten es bei einem Sieg tatsächlich in der eigenen Hand gehabt, und das nach 2 Auftaktniederlagen – Unfassbar.

Somit wird die Verbandsliga Nord in der nächsten Saison leider auf Helmut Löffel verzichten müssen, obwohl die Mannschaften sicher nicht wirklich wissen, was Ihnen dabei entgeht.


3. Mannschaft, 5.Spieltag

Hallo liebe Leidensgenossen.

Unser Start ins neue Jahr war optimal schlecht statt gut – ungünstige Sternenkonstellation oder was? Dabei hatten wir mit KSF 7 einen formal schwächeren Gegner und bereits gegen KSF 6 gewonnen und uns zudem noch mit Silke Pollandt an Brett 3 verstärkt (weil unsere vierte spielfrei hatte, so konnte Andreas mal pausieren) – nur das traf auf die sechste Mannschaft des KSF ebenfalls zu und Manfred Pochmann kam als Fahrer mit der jungen Truppe. So musste ich nochmals gegen ihn spielen und ich empfand es irgendwie als psychologischen Nachteil obwohl ich in der dritten Runde gegen ihn gewonnen hatte.

Angefangen hat alles überraschend gut, denn Jonas Klausmann am letzten Brett setzte seinen deutlich stärkeren Gegner ziemlich cool Schach Matt! Ihm folgte recht bald Silke und David hatte den König seines um 300 DWZ-Punkte besseren jugendlichen Gegenparts völlig bloßgestellt – ein 3: 0 war zum Greifen nahe! Doch plötzlich muss ein Seuchenwind in unser trautes Schachheim geweht sein…

Davids Gegenüber kam mit nur einem Bauer weniger aus der mattverdächtigen Position, ich lies mich wie in der ersten Partie wieder etwas einschnüren, Nils verlor eine Figur, bei Johann war nix von einem Plus von 400!-DWZ-Punkten zu sehen (wobei die Zahlen der aufstrebenden Schüler bekanntermaßen nicht ihrer Spielstärke entsprechen), Oliver konnte bei ungleichen Läufern keinen wesentlichen Vorteil erspielen, seine Partie endete demzufolge auch unentschieden.

Doch das Blatt schien sich nochmals zu unseren Gunsten zu wenden: David stand schon wieder voll auf Gewinn mit einem Turm und Bauern gegen drei Bauern – doch irgendwie schaffte er es, seinem Spielpartner nicht nur ein Remis sondern sogar den Gewinn zu überlassen – bei nur etwas mehr Endspielerfahrung wird ihm das garantiert nicht mehr passieren…Nun lagen wir zwar noch immer einen Punkt vorn, doch Julians möglicher Qualitätsgewinn wurde mit einer Läuferfesselung durch seinen Gegner gekontert und er verlor ebenfalls. Nach der Niederlage von Nils konnte Johann nicht mehr als ein Remis herausholen. Und plötzlich lag der ganze Druck auf mir: Ich musste gewinnen, damit wir überhaupt noch ein Mannschaftsremis erreichen….

Und das schien durchaus möglich, denn mein Vereinsvorstandskollege war wie beim ersten Mal in schwere Zeitnot geraten und wir mussten noch über 20 Züge bis zur Zeitkontrolle bewältigen. Aber irgendwie war ich mir wohl zu sicher, dass er das nicht schaffen würde, kam ebenfalls unter 5 Minuten, Nils musste mitschreiben, achtete gar nicht mehr darauf, wann denn die 40 erreicht sind, plötzlich war’s vorbei und mit dem letzten Zug vor dem nachträglichen Aufschreiben unserer Züge gab ich meinen gerade erst erreichten Bauernvorteil wieder ohne Not Preis. Mit solchem Frust kann ich eh schlecht spielen und bei dem Versuch, es noch zu gewinnen verlor ich sogar – obwohl Klaus am Mittwoche meinte, dass Dame gegen Dame und Randbauer Remis zu halten sein müsste…

Letztlich war es für das Mannschaftsergebnis egal und meine DWZ-Zahl interessiert mich eh nicht. Nur das auch meine Nerven so schwach sind hat mich in meinem Kampf um mehr Lebensgenuss wieder einmal unverhältnismäßig zurück geworfen.

Unsere Aufstiegschancen sind dadurch natürlich erheblich gesunken, aber durch den kurzen Abstand zum nächsten Spieltag können wir es gegen Rheinstetten 3 hoffentlich schnell besser machen…

Helmut M.


Landesliga Mühlacker - Pfinztal

Luck is when opportunity meets preparation

Kommentar zum Abstiegskampf in Mühlacker

Man stelle sich vor, man liege als Mannschaft gefühlt mit 4:1 vorne und am Ende stehe man mit leeren Händen da. Unvorstellbar wohl nicht, aber zumindest sehr unwahrscheinlich. Es sei denn man spielt in dieser Saison gegen Pfinztal – dann kann nämlich alles passieren.

von Talsar al Feish

Die Ausgangslage war klar. Mühlacker, da 2 Punkte hinter Pfinztal platziert, musste gewinnen um noch Chancen auf den Klassenerhalt zu haben. Pfinztal dagegen durfte auf gar keinen Fall verlieren, wollte man nicht ganz tief im Abstiegsstrudel stecken. Ein Punkt war also das Mindeste was man zu erreichen gedachte.

Beide Mannschaften spielten in Bestbesetzung und auch nach Wertungszahl war es ein Duell auf Augenhöhe. Doch schon recht bald wurde klar, dass sich die Mannschaft aus Mühlacker sehr viel vorgenommen hatte. Sie versuchten die Pfinztäler an deren Schwarzbrettern 4, 6 und 8 zeitlich dermaßen unter Druck zu setzen, dass einem ganz schwindelig wurde. Glücklicherweise ließ es diese kalt – gemäß den draußen herrschenden Temperaturen.

Fast zeitgleich drangen die ersten Informationen zum Mannschaftsführer. Leander kam grinsend herbei und erklärte, er müsse mir leider das Gleiche wie immer sagen: „Ich stehe schlechter.“ Dass dies bei Leander überhaupt nichts bedeutet kann man an seiner bisherigen Quote leicht erkennen. Etwas mehr Sorgen machte einem Peter Ewald, der meinte jetzt „etwas probieren zu wollen“. Das hörte sich gar nicht gut an und ein paar Züge später eroberte Weiss auch schon die kleine Qualität. Ein weiterer Wehrmutstropfen erschien mir das Gesicht von Bernds Gegner J. Morlock. Der Stadtmeister von Pforzheim strahlte regelrecht in den Raum hinein und das obwohl er einem Damentausch zustimmen musste. Nils schien auch nicht zu berauschend zu stehen, ein Endspiel mit Turm/Springer gegen Turm/Läufer bahnte sich an, bei dem Nils einen freien c-Bauern, der Gegner aber einen freien a-Bauern hatte. Zu allem Überdruss sah Michaels Stellung auch nicht gut aus. Bauer weniger aber keine Kompensation weit und breit dafür zu sehen.

Relativ zeitgleich die ersten Entscheidungen an den Brettern 2 und 3. 2:0 für Mühlacker. Dem Spielverlauf nach erwartet, aber dennoch bitter für uns. Lediglich Brett 8 konnte den Anschlusspunkt erzielen. Der Gegner wollte einfach nicht überlegen und glaubte gar im Stehen Züge machen zu können – das einem das in der Landesliga passiert ist schon höchst amüsant. Den Spielstand vor Augen entschloss sich Michael keinen Abtausch mit Bauernrückgewinn zu spielen, sondern dem Damentausch auszuweichen und weiter nach Kompensation zu ringen. Leander gelang es dann in ein ungleichfarbiges Läuferendspiel abzuwickeln, das er auf keinen Fall mehr verlieren konnte – das Remis war in trockenen Tüchern. Ein Remisangebot an Peter Köster wurde von ihm abgelehnt, die Stellung und die Mannschaftssituation ließen dieses nicht zu. Kurz darauf konnte er auch den Sieg vermelden, was durch die Niederlage von Michael egalisiert wurde. Noch immer lagen wir mit einem Punkt zurück, bei 2 noch laufenden Partien.

An manchen Tagen wird man dann mit 5:3 nach Hause geschickt, an anderen kippt dann eine Partie. Dieses Mal musste der gegnerische Mannschaftsführer in den sauren Apfel beißen, ließ er doch den c-Bauern von Nils einlaufen. Warum er sich so ausmanövrieren ließ war nicht ersichtlich, Nils gelang es aber, ihn immer wieder mit subtilen Springerzügen in Verlegenheit zu bringen. 3,5:3,5 und Robert hatte am ersten Brett ein Turmendspiel das keiner der Anwesenden verstand. Deshalb bot Robert, gemäß der Devise – auf keinen Fall verlieren – im 38. Zug Remis an. Dies wurde jedoch abgelehnt und von da an machte sich Robert daran das Endspiel zu halten. Den Anwesenden bot sich ein Krimi sonders gleichen. Sich stets versichernd dass ein Remis reichen würde verbesserte sich die Stellung von Robert Zug um Zug. Allmählich konnte man seinem Gegenüber an den Gesichtszügen ablesen, dass er nicht mehr zufrieden war. Doch das folgende Remisangebot lehnte Robert mit knapp 2 Minuten auf der Uhr ab. Lediglich 37 Sekunden blieben Robert am Schluss noch, seinen Gegner Matt zu setzen, was dieser sich dann aber nicht mehr zeigen lassen wollte. SIEG!

Ausgelassen, glücklich und müde verließen wir den Spielort, uns dessen bewusst, dass schon in 2 Wochen das nächste wichtige Spiel stattfinden wird. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie kämpfen kann und auch ausweglos scheinende Partien noch zu drehen imstande ist. Mit noch einem Sieg ist rein rechnerisch der Relegationsplatz sicher – mit einer Leistung wie an diesem Sonntag und das nötige Glück vorausgesetzt, ist mir um die Mannschaft nicht bange.

SC Mühlacker - SV Pfinztal 3.5 : 4.5

2143 Julisch,Peter - 2046 Zeier,Robert 0 : 1

1991 Rosenblum,Pavel - 1971 Ewald,Peter 1 : 0

1997 Morlock,Jürgen - 1990 Giacomelli,Bernd 1 : 0

1920 Kaminski,Robert - 1764 Heck,Nils 0 : 1

1901 Stöhrer,Philip - 1752 Hirschberg,Leander ½ : ½

1863 Pekrul,Jürgen - 1949 Köster,Peter 0 : 1

1771 Osswald,Michael - 1946 Gassner,Michael 1 : 0

1631 Dubansky,Tilo - 1930 Ripp,Dirk 0 : 1


Weihnachtsfeier

Sie war mal wieder scheh – unsere Weihnachtsfeier 2011.

Dieses Mal mit vielen positiven Veränderungen:

  • Es waren viel mehr Jugendliche als im letzten Jahr dabei, davon sogar zwei Mädchen!

  • Eine davon, Paula Dunsche steuerte freiwillig 3 Weihnachtslieder auf dem E-Piano zu unserer traditionellen Gesangsrunde bei

  • Das animierte fast alle weiteren Kinder dazu, ihr Können auf dem Piano kund zu tun. Schach und Klavierspielen scheint eine gute Kombination zu sein – vielleicht wird es ja doch noch einmal etwas mit meinem heimlichen Wunsch nach Musikkabarett!

  • Viele unserer noch gesunden Senioren waren ebenfalls gekommen.

Nur der Mittelbau ist durch das Fehlen von Klaus etwas schwächer geworden und schad war auch, dass der Kern unserer Familienmannschaft halt Geburtstag feierte und „unser Grieche“ gleichzeitig Betriebsfeier hatte – aber Terminüberschneidungen wird es wohl immer geben.

Sogar das Aufräumen klappte ohne Murren und es war nicht nur genug zu Essen da, sondern das von Metzger Kunzmann zubereitete Fleisch schmeckte wieder vorzüglich und die vielen Kuchen reichten noch für den Kaffee am Samstag.

Mit 40 Personen reichte die Kapazität unseres vereinslebenswichtigen Raumes auch grad für eine gemütliche und kommunikative Fülle. Also ein rundherum zufriedenstellendes Ereignis in diesen rauen gesellschaftlichen Zeiten – auch Mal schön für einen eher skeptischen Menschen wie mich.

Allerdings habe ich die Sache mit den Schachpatenschaften für unsere Anfänger im Rausch der Tombola dann doch vergessen – aber die Umsetzung dieser Idee von Dirk können wir ja auch im Neuen Jahr noch angehen!

In diesem Sinne wünsche ich allen Mitgliedern ein besinnliches Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr!

Helmut Majewski

(1.Vorsitzender)


Saisonbericht 2011/2012 Teil 1 oder “die erste Halbzeit”

Es wurde im Vorfeld der Saison viel diskutiert, über richtige Aufstellungen, die richtige Ligazugehörigkeit, die Zukunftsperspektiven.... das alles ist jedoch mit dem ersten Klötzchen das man schiebt Makulatur und es gilt sich auf die Saison zu konzentrieren.

Wir sind klarer “Underdog” in der Liga, und somit galt schon zu Beginn der Saison hier und da mal ein Pünktchen schnappen, vielleicht klappt es ja mit dem Klassenerhalt. Somit gingen wir auch reichlich entspannt und ohne große Erwartungshaltung in den ersten Spieltag gegen Calw. Beum durchzählen vor der Aufstellnug wurde schnell klar, Calw kommt in Unterzahl und auch nicht mit möglicher Bestbesetzung. Klingt dannach als wäre das was drin? Ein kleiner Blick aus das Lineup zeigt Michael K., Gerald F. Und Wolfgang B. An der ersten Brettern sind klare Aussenseiter Stephan S. Und Michael T. sind auf Augenhöhe und Ralf an der 6 ist Favorit. Mit den zwei geschenkten Punkten bei Vassili und Nils können wir gewinnen.

 

An Brett 1 war die Sache schnell klar, ich wählte eine ungenaue und unbekannte Erwiderung auf den Weißen Aufbau, der schnelle Tot die Folge... nur noch 2 zu 1. Ralf an 6 wurde seiner Favoritenrolle gerecht, ein sicherer Sieg 3 zu 1. Auch Stephan erarbeitete sich einen Vorteil den er in einen Sieg ummünzen konnte. Gerald und Wofgang hingegen fielen aus dem Rahmen und erspielten entgegen der Prognosen eine starke Stellung und fuhren auch noch Siege ein. Plötzlich steht es 6 : 1 der Mannschaftskampf ist längst klar und es war nichtmal wirklich knapp. Das Michael am Ende sein vermutliches Remisendspiel noch velor konnte unseren Erfolg kaum schmälern. Ein toller Auftakt, 3 wichtige Punkte. Denn Calw in Normalaufstellung ist für keinen Gegner leichte Beute.

Zur zweiten Runde erwarteten wir Niefern Öschelbronn, die nach unserer Einschätzung als haushoher Favorit ins Pfinztal kamen. An keinem Brett war der DWZ-Vorsprung knapp, beste Vorzeichen für eine satte Packung. Wir spielten wie gehabt, ich wieder an der 1, Gerald an der 2, Alexander nach mehrjähriger Abstinenz an 3, Wolfgang 4, Stephan 5, Michael 6, Ralf 7, Vassili an 8.... im Schnitt sind wir unseren Gegner um 150 Punkte unterlegen. Nach meinem ertsen Rundgang ergab ich ein noch unklares Bild, ich stand gedrückt aber in Ordnung, Gerald sehr bequem, Alexander noch nicht viel passiert, Wolfgang sehr unklar. Michael und Stephan bereiteten etwas Sorgen, während es bei Ralf nach remis und bei Vassili nach nem Punkt roch. Alles in allem, eine spannende Angelegenheit.

Stephan und Michael mussten schließlich Ihren Partien und aufgeben und Alexander ein dirngendes Telfonat führen... Dicke watschen für den Mannschaftsführer, Alexander kannte die Regel noch nicht, sein Gegner schon, 3 zu 0 für Niefern... In einer starken Leistung brachten uns Wolfgang (Mehrmaterial) und Gerald (was sind schon 250 DWZ Punkte) wieder ran. 3 zu 2. Ralf steht auf Remis, Vassili klarer Endspielvorteil und ich selbst inzwischen mit Minusbauer im Doppelläufer-Endspiel nicht ohne Remischancen. Eine Sensation liegt in der Luft. Das Remis von Ralf kommt, Vassili opfert Souverän nen Bauer zum sicheren Sieg und...... und einigt sich auf Remis. Häääh? Es steht 4 zu 3, und meine Stellung (inzwischen wohl Remis) ist nicht zu gewinnen. 3,5 zu 4,5 verloren. Aber wir üben jetzt Turmendspiele und Handy auschalten.

Am dritten Spieltag ging es dann nach Pforzheim, zur Zweiten. Wir reisten mit 6 (!) Autos und 8 Spielern an. Pro Auto ein Punkt und die Sache ist geritzt. Aber auf alle Fälle ist Benzin wohl duch noch zu günstig :-)

Jan stand an Brett 1 wieder zur Vefügung, dafür musste Alexander diesmal passen. Endlich ein Gegner auf Augenhöhe, an allen Brettern ist was drin, hinten sind wir sogar Favorit. Echter Abstiegskampf. Munter geht es los, Vassili an 8 schnappt sich nen Turm, Jan an 1 gibt ihn wieder zurück. Es steht 1 : 1. Es passiert lange nicht, bevor dann ich an Brett 2 wieder remisiere, wir sind im Endspiel angekommen T S B B gegen T L B B, die Bauern in Oposition, nix zu machen, Remis. Ralf und Michael fahren hinten Ihre Beute ein. Es steht 3,5 : 1,5, sieht nach ner sicheren Sache aus, aber weit gefehlt.. Gerald übersieht ne Variante und seine bessere Stellung wird zum Damenendspiel mit Minusbauer, Wolfgang steht schlecht und Stephans Stellung ist ne Katastrophe..... Ich gehe kurz raus, Luft schnappen, nach 5 Minuten komm ich wieder ist Stephan in einem leicht gewonnenen Endspiel und Geralds Stellung richt nach Dauerschach. Upps. Stephan gewinnt, Wolfgang verliert und ne Stunde später glaubt auch Geralds Gegner an das Dauerschauch.... 5 : 3 gewonnen. Glücklich zwar, aber deshalb nicht weniger gern gesehen. 4 Punkte an den hinteren 4 Brettern, so der Plan, toll gemacht.

Zum letzten Spiel des Jahres erwarteten wir die Mannschaft aus Bretten. Nach den bisherigen Aufstellungen durchaus ein Gegner wo was “drin” sein sollte. Selbe Strategie, vorne halten, hinten Punkten, Abstieg ade. Bretten kommt natürlich in Bestbesetzung. Ich spiele wieder an Brett 1, das spielt entwickelt sich zu einem offenen Schlagabtausch. Eine Ungenauigkeit meines Gegenüber, ich greife an, meine Gegner findet die passenden Verteidigungen. Bauerngewinn für mich, Dauerangriff auf die Dame für meinen Gegenüber, remis an 1, wir liegen im Plan. Vassili an 8 verliert, sein Gegner zeigt nen starken Königsangriff, 0,5 : 1,5. Wie war das? Kein Plan übersteht die erste Begegnung mit den Gegner? Naja, es war die Zweite aber sonst....

Gerald (was sind schon 250 Punkte) an 2 wickelt ins Endspiel ab, mehr als Remis ist nicht drin, trotzdem sehr gute Leistung. Nun gehtst zügig. Michael an 6 verliert, Ralf an 7 kommt über den halben Punkt nicht hinaus. Es steht 1,5 : 3,5. Alexander an 3 und Wolfgang an 4 stehen gegen starke Gegner ausgeglichen, Stephan steht auf Verlust (aber diesmal wirklich). Weiterkämpfen oder ins Unvermeidliche fügen? Ich entscheide mich für Letzteres empfehle Woflgang und Alexander die Remis anzubieten. So geschieht es, zweimal Remis, Stephan kommt unter die Räder, wir verlieren 2,5 zu 5,5 und es war (wie der geschätzte MF1 zu einem anderen Zeitpunt schonmal sagte) “nicht mal spannend”.

Saisonbilanz:

Eine gute Sasion mit zum Teil sehr guten Einzelleistungen:

Kayser M. (1827) 1,5/4 Gegnerschnitt 1968 +6

Fischbach G. (1812) 3 / 4 Gegnerschnitt 1983 +50

Fischbach A. (1851) 0,5/2 Gegnerschnitt 1957 -6

Becker W. (1755) 2,5/4 Gegnerschnitt 1868 +32

Schade S. (1713) 2 / 4 Gegnerschnitt 1747 +5

Dr. Teutsch M. (1718) 1 / 4 Gegnerschnitt 1725 -28

Gassner R. (1686) 3 / 4 Gegnerschnitt 1582 +19

Terzis V. (1665) 1,5/3 Gegnerschnitt 1620 -5

Sieben Spieler habe bisher alle Spiele für in der Zweiten bestritten (Vassili + nen Kamplosen) das ist meiner Meinung nach die beste Leistung. Herzlichen Dank von meiner Seite.

Es liegen noch einige große Brocken auf unserem Weg, noch einige sehr schwere Gegner zu spielen , aber mit etwas Glück hier und da und einem Sieg zum Finale in Simmersfeld sollte der Klassenerhalt in greifbarer Nähe sein.

Euer MF2


 

Kreisklasse B: SF Egg.-Leopoldshafen II vs. SV Pfinztal III

Tabellenführer besiegt!

Das war doch einmal eine freudige Überraschung in meinem 2. 'Heimspiel': Gegen Leopoldshafen drei verloren, dafür gegen zwei gewonnen!
 
Ich hatte noch befürchtet, dass wir auf eine verstärkte Mannschaft treffen, weil Leopoldshafen 3 spielfrei war. Jedoch musste der beste Spieler deren zweiter Mannschaft oben aushelfen und wir konnten locker aufspielen...

 

 

Das traf vor allem auf David zu, der sein junges Pendant als erster Matt setzte. Kurz darauf vermeldete Felix bei seinem ersten Einsatz gleich einen Sieg - 2:0, das war schon hoffnungsvoll und beruhigend zugleich...
Tobias hatte keinen guten Tag erwischt und musste sich geschlagen geben,dafür stellte Julian den 2-Punkte-Vorsprung wieder her. Hatte sich sein Einsatz am Freitag am 1.Brett der Grundschulmannschaft der Berghausener Schlossgartenschule (die sich durch einen 2.Platz für das Bezirksfinale am 14.1.2012 qualifiziert hat!)doch spielerisch positiv ausgewirkt, denn lange Zeit sah es gar nicht nach einem Sieg für ihn aus.
Als dann Johann seinen Vorteil dieses Mal konsequent nutzte hatten wir bereits ein Mannschaftsremis sicher - bei noch drei laufenden Partien und deutlicher Überlegenheit von Andreas. Erstaunt war ich trotzdem als mein Gegenüber mir in der Situation Remis anbot - dieses Mal konnte ich es erfreut annehmen (zumal ich in der Löffelchen Variante gegen zwei Fianchetto-Läufer ziemlich platt gestanden hatte, mein Gegner aber zum Remis abgetauscht hatte). Kurz darauf gewann Andreas dann auch faktisch seine Partie. Nils wehrte sich zwar noch tapfer gegen seine Niederlage, hatte aber aufgrund seines Qualitätsverlustes keine echte Chance gegen Ramona, eine versierte ehemalige Schulschachspielerin vom Neureuter Gymnasium.
3 Punkte von den drei letzten Brettern und drei Gewinne gegen wertungsmäßig bessere Gegner - eine schöne Einstimmung auf unsere Weihnachtsfeier, zu der so großer Andrang besteht, dass wir vermutlich umschichtig Schnitzel und Braten verspeisen müssen.
Aber wie sagt der Volksmund? Platz ist in der kleinsten Hütte!! Und gemütlich und auch besinnlich (Weihnachtslieder live auf dem E-Piano!)wird's alle Mal!!!
Euer zufriedener Vorstand
Helmut M.

 

SB Karlsruhe Kreisklasse B2

5 2 SF Egg.-Leopoldshafen 2 1293 3 SV Pfinztal 3 1258   4.44
1 13 Wieschermann,Axel 1638 21 Majewski,Helmut 1673 ½ ½   0.45
2 16 Rackusch,Ramona 1570 24 Gräber,Nils   1 0   1.00
3 20 Maksic,Radomir 1574 28 Liedhegener,Andreas 1482 0 1   0.63
4 25 Prskawetz,Franz 1311 29 Gröning,Johann 1555 0 1   0.20
5 33 Schweiger,Yasmin 1048 33 Bantle,Tobias 1193 1 0   0.30
6 39 Bubpakit,Leonard 1037 34 Reinhardt,Felix 1125 0 1   0.38
7 40 Ning,Felix 1103 40 Hein,David 830 0 1   0.83
8 41 Schweiger,Tilmann 1059 41 Roßwag,Julian 950 0 1   0.65
1 10 Karlsruher SF 7 7 SK Rheinstetten 2 1176 1483
2 8 SK Ettlingen 5 6 SC uBu Karlsruhe 2 995 1212
3 9 SF Egg.-Leopoldshafen 3 5          
4 1 Karlsruher SF 6 4 SK Rheinstetten 3 1407 1084 8 0
5 2 SF Egg.-Leopoldshafen 2 3 SV Pfinztal 3 1293 1258

 

 

1 10422 Karlsruher SF 6 1379 4 2 1 1 7 19 12
2 10427 SF Egg.-Leopoldshafen 2 1240 4 2 0 2 6 17 15
  10406 SV Pfinztal 3 1318 4 2 0 2 6 17 14
4 10419 SK Rheinstetten 2 1460 3 2 0 1 6 13 10
5 10427 SF Egg.-Leopoldshafen 3 1218 3 2 0 1 6 12 12
6 10421 SK Ettlingen 5 1070 3 2 0 1 6 11½ 12½
7 10422 Karlsruher SF 7 1120 4 1 1 2 4 17 15
8 10419 SK Rheinstetten 3 1151 4 1 0 3 3 11 21
9 10441 SC uBu Karlsruhe 2 1133 3 1 0 2 3 14½

Landesliga Pfinztal - Neureut

"Im Vergleich zu den Artikeln, die sie schreiben, sind die Märchen aus Tausendundeiner Nacht empirische Untersuchungen."

So kann es einem Schreibling manchmal gehen - Schuldig, im Sinne der Anklage. Wider möglicherweise besseren Wissens, kam Weihnachtsüberraschung Andreas Kuglstatter dann doch nicht zum Einsatz. Die von der sportlichen Leitung gespielte Charade wurde jedoch von Andreas Feger, Mannschaftsführer von Neureut, mit einem souveränen Lächeln als das enttarnt, was sie denn auch war - Ein simpler Bluff. "Ich habe meinen Mitspielern überhaupt nichts davon erzählt", feixte er, wahrscheinlich wohlwissend um die Umtriebe der Pfinztäler. So ging denn der erste Punkt an Neureut - glücklicherweise nicht zählbar auf dem Papier.


Beide Mannschaften traten in Bestbesetzung zu diesem Abstiegsschlager auf. Neureut, an den vorderen und mittleren Brettern favorisiert, Pfinztal an den hinteren Brettern stärker. Der DWZ-Unterschied betrug durchschnittlich ca. 30 Punkte, zugunsten der Neureuter. Ganz anders sah das jedoch aus, wenn man die bisherigen Leistungen beider Mannschaften in dieser Saison betrachtet. Beide siegten souverän gegen Forst, doch Pfinztal hatte bei beiden Niederlagen den Herbstmeister aus Ettlingen (Glückwunsch!) und Waldbronn als Gegner, während Neureut nur einen Punkt gegen Mühlacker holte und gegen die KSF III gar verlor. Alles in allem also ein Duell auf Augenhöhe.

So überrascht es nicht, dass die erste Stunde nichts wirklich Entscheidendes passierte - Robert Zeier (Brett 1) hatte mit Schwarz zwar einen Bauern weniger, weniger Zeit ohnehin, doch seiner Meinung nach ausreichende Kompensation. Bei Peter Ewald (2) wurde ein Holländischer Stonewall geübt - Ausgleich. Bernd Giacomelli (3) erwischte einen Trompowski-Angriff, lediglich seine Uhr ließ mutmaßen, dass er sich etwas schwertat, deshalb sah man Gegner Andreas Feger auch quietschfidel durch den Saal schlendern. Nils Heck (4) lief in die Bird-Verteidigung der Spanischen Partie, die ihm einen leichten Entwicklungsvorsprung gewährte. Man sah dort rein optisch eher Schwarz in Schwierigkeiten. Leander Hirschberg (5) wich bereits nach nur 4 Zügen von der gängigen Theorie ab, ob vorbereitet oder nicht war mir unklar, doch seinen Gegner kümmerte dies nicht, er ging in einem Damenbauernspiel entschlossen mittels g2-g4 die noch unrochierte schwarze Stellung an. Peter Köster an Brett 6 erwischte in einem englischen Aufbau eine Variante die ich immer eher mit französischen Stellungsbildern verbinde, die weisse Dame verleibt sich die Bauern g7 und h7 ein, während Schwarz versucht Gegenspiel im Zentrum zu erhalten. Ich hielt die Stellung eher für unklar, aber Peter war sich seiner Sache da sehr sicher. Michael Gassner (7) entschied sich für Skandinavisch, aber sein Gegner baute sich passiv auf, (d2-d3), was Michal eine ruhige Entwicklung ermöglichte. Nur an Brett 8 war recht schnell Feuer im Spiel, als sich der Neureuter anschickte eine Figur ins Geschäft zu stecken. Auch wenn es zuerst wie völliger Humbug aussah, war das Opfer nicht ohne Tücken - dauernde Mattdrohungen auf h2 machten Weiss zu schaffen.

Die erste wirklich interessante Wendung geschah bei Leander. Sein König verblieb, wie der seines Gegners bisher auch, im Zentrum und Weiss setze ihn mit Schachs unter Druck. Doch anstatt den König ein wenig in Sicherheit zu bringen entschloss sich Leander ein Damenschach auf a4 mit b5 ( und vorherigem a6) zu kontern. So schnell wie dann K-D. Schulz mit seinem Läufer auf b5 zugegriff, um den Läufer gegen 2 Bauern und ein weiteres Schach zu opfern, konnte man kaum hinschaun. Eine furchtbare Stellung für Leander - die Partie konnte man abhaken. Peter Ewald dagegen machte es besser. Nachdem sein Gegner c5 durchsetzte gelang es ihm nach Getausche im Zentrum selbst c5 zu spielen und 2 schwarze Läufer standen eingeschlossen auf a8 und b8, und kaum eine Möglichkeit diese zu aktivieren. Bei Michael entschied sich der Gegner einen Läufer für einen Springer zu geben, völlig ohne Grund, denn ein Rückzug hätte ihm eine bequeme Stellung ermöglicht. Die schwarze Stellung kam nun langsam ins Rollen. In den anderen Partien tat sich nicht besonders viel - Robert stand immer noch ganz ok., bei Bernd war es hochgradig unklar und zumindest für mich mal wieder unverständlich, Nils tauschte die Damen und hatte immer noch Entwicklungsvorsprung, der aber nun nicht mehr ganz so wertvoll schien, Peter Köster hatte eine Qualität abgegriffen, die Dame getauscht, aber etwas Figurenspiel zugelassen, und bei Dirk Ripp schien sich der schwarze Angriff im Sand zu verlaufen.

Die erste Entscheidung an Brett 2. Peter Ewald erdrückte am Damenflügel die schwarze Stellung und Gegner W. Schneider ließ sich in sehr schwieriger Stellung zu einem Figurenopfer hinreissen. Aus einem Opfer wurde ein zweites und als er dann in völlig zertrümmerter Stellung noch die Dame einstellte gab er auf. 1:0 für Pfinztal, ein sehr schöner wichtiger erster Punkt (im Hinterkopf hatten wir ja noch den wahrscheinlichen Verlust von Leander). Das 2:0 dann kurz danach von Michael Gassner. Völlig aus dem nichts heraus ruinierte Christian Feger seine Stellung binnen nur 4 Zügen. Weitere 2 Züge später strich er im 22. Zug die Segel. Wenn man die weiteren Bretter anschaute (1,6,8) dann waren wir nun einem Sieg schon ganz nah. Da kam das Remisangebot für Nils in mitlerweile völlig augeglichener Stellung gerade recht - 2,5:0,5.

Andreas Feger brachte Neureut wieder heran. Was genau passiert war ging aber unter. Leander dagegen schaffte das nahezu unmögliche. Er konsolidierte seine Stellung von "furchtbar verlustig" auf "angenehm spielbar". Schulz gelang es nicht einen durchschlagenden Angriff zu inszenieren, und plötzlich sah die Sellung eher besser für Leander aus - sofern die vielen Weissen Mehrbauern vom Mehrturm aufgehalten werden konnten. Deshalb entschied sich Robert Zeier für ein taktisches Remisangebot, in komfortabler Stellung, das niemals hätte angenommen werden dürfen, wollte Neureut noch einen Punkt mitnehmen. Doch wie so oft ist man sich manchmal selbst der Nächste..... 3:2 für Pfinztal und alle verbliebenen 3 Bretter standen nun mehr oder weniger deutlich auf Gewinn. Das sollte doch zu gewinnen sein?

Jawoll, das war es dann auch. Alle 3 Bretter wurden souverän gewonnen. Zuerst Dirk an Brett 8, 40 Züge geschafft, Gegner gibt auf. Dann Leander an Brett 5, alle Bauern mit Mehrturm und Mehrläufer aufgehalten und mit dem letzten eigenen Bauern eine Dame gemacht - Gegner gibt auf. Zum Schluss hatte dann auch Peter Kösters Gegner ein Einsehen und beendete die qualvolle Partie. 6:2 für Pfinztal.

Ein Sieg, der wohl einen Punkt zu hoch ausfiel, aber spielerisch an den Brettern nie in Frage stand. Nils und Leander holten zusammen 1,5 Punkte - Hinten volle 3/3 und sogar vorne waren wir mit 1,5/3, davon 2 Schwarzbretter sehr stark. Die Mannschaft hat die beiden Eröffnungsniederlagen gut verdaut und rangiert nun mit 6 Mannschafts- und 20 Brettpunkten (Ligaspitze) auf Rang 3 der sehr ausgeglichenen Landesliga Karlsruhe/Pforzheim. Vorne kämpfen KSF II und Ettlingen II um den Aufstieg, die restlichen Mannschaften befinden sich im Abstiegskampf. Wir werden am nächsten Spieltag gen Mühlacker fahren, ein Gegner mit dem wir erfahrungsgemäß größere Schwierigkeiten haben als uns lieb sein kann. Doch mit den beiden Siegen im Rücken werden wir auch ohne weitere Verstärkungen versuchen 3 Punkte nach Hause zu bringen.

4. Runde Spieltag: 11.12.2011

2 8 SV Pfinztal 1914 6 SF Neureut 1943 6 2   3.66
1 2 Zeier,Robert 2046 1 Prill,Daniel 2141 ½ ½   0.37
2 3 Ewald,Peter 1971 2 Schneider,Wladimir 2059 1 0   0.38
3 4 Giacomelli,Bernd 1990 3 Feger,Andreas 2043 0 1   0.42
4 5 Heck,Nils 1728 4 Barbaric,Zdenko 1936 ½ ½   0.23
5 6 Hirschberg,Leander 1753 5 Schulz,Klaus-Dieter 1909 1 0   0.29
6 7 Köster,Peter 1949 6 Krause,Thomas 1925 1 0   0.53
7 8 Gassner,Michael 1946 7 Feger,Christian 1849 1 0   0.63
8 9 Ripp,Dirk 1930 10 Orgis,Wolfgang 1680 1 0   0.81

Aus dem Pfinztal,

Ihr,
Talsar al Feish
Berichterstatter


3. Spieltag 27.11.11 , 3.Mannschaft

Achtung: Nachtrag vom 3. Spieltag
WIR können doch noch gewinnen - mit freundlicher Unterstützung durch die 6.Mannschaft des KSF!
Komisch, nur mein Bericht kommt so spät, dass bald die nächste Runde droht…
Es kam wie von mir geahnt, gegen bessere Mannschaften scheinen wir auch besser zu spielen!
Kreisklasse B2

2 3 SV Pfinztal 3 1291 1 Karlsruher SF 6 1356 5 2 new 3.94
1 21 Majewski,Helmut 1673 76 Pochmann,Manfred 1631 1 0   0.56
2 24 Gräber,Nils   88 Klingenberg,Jürgen 1496 ½ ½   0.00
3 28 Liedhegener,Andreas 1482 89 Meifert,Dieter 1516 ½ ½   0.45
4 29 Gröning,Johann 1555 92 Harder,Karl 1429 0 1   0.67
5 32 Zind,Oliver 1431 100 Schwall,Hans 1222 1 0   0.77
6 40 Hein,David 830 113 Gerthsen,Uwe 839 1 0   0.49
7 42 Klausmann,Jonas 776       + - k 1.00
8             - - k  

Am Anfang gab es etwas Verwirrung, weil die Karlsruher nur mit 6 Spielern kamen, uns aber in der vierten auch ein Spieler fehlte. ´Herr Pochmann hatte natürlich nix dagegen, dass wir einen der beiden kampflosen Punkte zurückgaben – nur hätte eigentlich Jonas statt Leopold in unserer vierten spielen sollen…
Sei es drum, wir lagen immerhin 1:0 vorn und David holte seinen dritten Sieg. Ist somit vorerst bester Spieler unserer Mannschaft! Auch Oliver tat es ihm nach abgelehntem Remisgebot seines Gegenüber gleich, so dass wir nach dem Unentschieden von Andreas bereits ein Mannschaftsremis sicher hatten!
Doch in den 3 noch laufenden Partien ging es noch spannend zu. Johann hatte die Qualität und zwei Freibauern mehr, verlor aber unverhofft seinen Turm und darauf die Partie. Ich war mal besser aus der Eröffnung herausgekommen, spielte mich aber Zug um Zug in eine schlechtere Position. Mein Vorstandskollege hätte auf f7 Turm und 2 Bauern gegen Läufer und Springer erhalten können, hatte aber nur noch 15 Minuten für über 15 Züge und ließ bei 5 Minuten, nachdem er bereits einen Bauern verloren hatte, die Uhr herunter laufen. Irgendwie konnte ich mich nicht richtig über den Sieg freuen. Nils einigte sich dann nach abwechslungsreichem Verlauf auf Remis und sind in der Tabelle sogar auf den 5.Platz gesprungen weil wir von allen
fünf 3ern grad noch die meisten Brettpunkte errungen haben…
 

1 10427 SF Egg.-Leopoldshafen 2 1223 3 2 0 1 6 14½
2 10427 SF Egg.-Leopoldshafen 3 1218 3 2 0 1 6 12 12
3 10422 Karlsruher SF 7 1101 3 1 1 1 4 13½ 10½
4 10422 Karlsruher SF 6 1369 3 1 1 1 4 11 12
5 10406 SV Pfinztal 3 1337 3 1 0 2 3 11½ 11½
6 10419 SK Rheinstetten 3 1173 3 1 0 2 3 11 13
7 10419 SK Rheinstetten 2 1448 2 1 0 1 3
8 10421 SK Ettlingen 5 1108 2 1 0 1 3 7 9
9 10441 SC uBu Karlsruhe 2 1094 2 1 0 1 3 5 10

Am Sonntag gegen den Spitzenreiter werden wir es nicht so einfach haben, aber wir können letztlich nur gewinnen – was hat euch der Nikolas gebracht?
Helmut M.


Vorbericht Pfinztal - Neureut

Vorbericht

 

Heimspiel gegen Neureut am kommenden Sonntag

 

In der Landesliga treffen am 3. Adventssonntag um 10.00h, in der Friedrichsstraße in Berghausen, die Mannschaften von Neureut und Pfinztal aufeinander. Die Neureuter galten bis vor einigen Tagen, nach den jeweils besten Aufstellungen, als leichter Favorit. Doch Coach Ripp zauberte eine besondere Weihnachtsüberraschung auf den Tisch – Andreas Kuglstatter wird die Pfinztäler am ersten Brett verstärken, während der Coach rein als Captain und Schiedsrichter fungieren werde. Andreas weilt über Weihnachten mit seiner Familie im Pfinztal und hat spontan zugesagt, die Mannschaft zu unterstützen. Mit Schwarz wird er auf Daniel Prill (DWZ 2141) treffen, der bisher alle seine 3 Spiele gewinnen konnte. Zwar liegen zwischen beiden Spielern etwa 100 DWZ-Punkte, doch als Underdog will sich Kuglstatter nicht sehen. „Ich weiss nicht wovor ich mich fürchten sollte – mein Spielstil macht es keinem Gegner leicht den vollen Punkt einzufahren“, antwortete Kuglstatter, angesprochen auf die schwere seiner Aufgabe.

 

Am zweiten Brett wird dann das „nominelle“ erste Brett, Robert Zeier, zum Einsatz kommen, dem Wladimir Schneider (2059) gegenüber sitzen wird. In dieser Partie ist eine Punkteteilung höchst wahrscheinlich, denn beide Spieler sind nicht für erhöhtes Risiko in ihren Partien bekannt. Peter Ewald und Bernd Giacomelli werden es mit Andreas Feger (2043) und Zdenko Barbaric (1936) zu tun haben. Beide Neureuter spielen gerne feinsinnige Angriffszüge, es bleibt abzuwarten inwieweit die Pfinztäler diesen Angriffswirbel zum stoppen bringen können.

 

An Brett 5 und 6 sitzen die Youngsters der Schachvereinigung. Nils Heck, mit bisher 1/3 und Leander Hirschberg, mit hervorragenden 2/3, haben in den vergangenen Spielen ihre Vorgabe bestens erfüllt. Sollten sie weiterhin so erfolgreich punkten, ist in jedem Spiel etwas drin. Sie bekommen es mit K-D. Schulz (1909) und Thomas Krause (1925) zu tun. Von ihnen wird es vermutlich abhängen, ob Pfinztal etwas Zählbares herausholen kann. Sollten an diesen Brettern gepunktet werden, kann dies für die Neureuter sehr unangenehm ausgehen, denn an den beiden letzten Brettern sitzen mit Peter Köster und Michael Gassner die beiden DWZ-Schwergewichte der SV Pfinztal. 2 volle Punkte an Brett 7 und 8 sind laut Coach Ripp „absolut eingeplant – sollten wir überhaupt Chancen auf einen Sieg haben wollen.“

 

Nachstehend ein kurzes Interview mit Coach Ripp vor dem wichtigen Spiel gegen Neureut.

 

TAF: „Coach Ripp, mit 3 Punkten aus 3 Spielen gestartet, das letzte Auswärtsspiel gegen Forst klar gewonnen – sind sie mit dem Saisonverlauf bisher zufrieden?“

 

Ripp: „Nun, wir haben gegen zwei extrem stark besetzte Mannschaften aus Ettlingen und Waldbronn verloren, das kann passieren. In Forst haben wir uns dann eindrucksvoll zurückgemeldet – ich denke wir sind absolut im Soll.“

 

TAF: „Mit Neureut kommt nun ein weiterer spielstarker Gegner ins Pfinztal, der von Stefan Haas, als einer der Aufstiegsfavoriten genannt wurde. Trauen sie sich wirklich zu, Neureut ein Bein zu stellen?“

 

Ripp: „Stefan Haas? – Nie gehört …. Nein, Spaß beiseite. Ich denke wir befinden uns da in einer komfortablen Situation. Mit einem Sieg haben wir drei wichtige Punkte gegen den Abstieg geholt, während wir bei einer Niederlage einer weiteren Mannschaft die Möglichkeit eröffnen den Karlsruher Schachfreunden den Aufstieg zu vermasseln.“

 

TAF: „Höre ich da etwa eine gewisse Antipathie den KSF gegenüber heraus?“

 

Ripp: „Aber nicht doch. Es gibt eben Vereine, mit denen kann man – und es gibt Personen. mit denen will man nicht – auch wenn man da natürlich keine Wahl hat.“ Trotzdem kann ich jeden Spieler verstehen, der sich weigert gegen Herrn Haas anzutreten – seine Unhöflichkeit am Brett ist kaum zu übertreffen.

 

TAF: „Zum Abschluss noch eine Frage zum Sonntag. Zum ersten Mal werden sie rein als Coach fungieren – ein Einsatz in der II.Mannschaft kommt für sie nicht in Frage?“ (beide Mannschaften haben am Sonntag Heimrecht, Anm. der Red.)

 

Ripp: „Nein, auf gar keinen Fall. Unsere Reserve hat sich bisher in der Bereichsliga blendend geschlagen, es ist überhaupt nicht nötig, einzelne Spieler aus der Mannschaft zu nehmen. Zudem herrscht nach dem Aufstieg eine tolle Stimmung in der Mannschaft, es wäre fatal eine solch erfolgreiche Truppe zu verändern.

 

TAF: „Herr Ripp, ich danke Ihnen für das Gespräch und wünsche Ihnen 3 Punkte für den Sonntag.“

 

Ripp: „Vielen Dank.“

 

 

Das Interview führte Talsar al Feish


Landesliga Forst - Pfinztal

 

Es ist so leicht einen Bericht zu verfassen, der von einem klaren ungefährdenten Sieg handelt.
Man schreibt ein wenig über die geglückte Eröffnungswahl, macht sich mitunter lustig über die
Einsteller der Gegner und schließt mit einem gelungen Fazit den Bericht ab. Zusätzlich
verwendet man mehr Superlative als man Spieler in der Mannschaft hat und schon sind alle
zufrieden. Doch Berichte a la Stefan Haas, die, wären da nicht die gezielten Beleidigungen
des Gegners, langweiliger nicht sein könnten, sind auf Dauer nur ermüdende Zeitverschwendung.
Doch wie das allerabendliche TV-Programm kommt man an trüben Tagen auch daran nicht vorbei.

Wie also soll man einen interessanten Bericht verfassen, der von einem 7,5 - 0,5 handelt,
ohne den Gegner zu beleidigen oder gar vor den Kopf zu stoßen?

Man könnte sachlich die Partien runterschreiben, die Gegner und die DWZ auflisten
und desweiteren kein Wort mehr über die Partien ansich verlieren:

4 5 SF Forst 1859 8 SV Pfinztal 1914 ½   3.44
1 5 Dauner,Karl 1973 2 Zeier,Robert 2046 0 1   0.40
2 6 Wiederspahn,Markus 1846 3 Ewald,Peter 1971 0 1   0.33
3 7 Brückel,Gerhard 1968 4 Giacomelli,Bernd 1990 0 1   0.47
4 8 Loeffler,Harald,Dr. 1930 5 Heck,Nils 1728 ½ ½   0.76
5 9 Hoffmann,Steffen 1866 6 Hirschberg,Leander 1753 0 1   0.66
6 13 Krebs,Tim 1755 7 Köster,Peter 1949 0 1   0.25
7 14 Apel,Wolfram 1858 8 Gassner,Michael 1946 0 1   0.38
8 16 Bolz,Franz 1676 9 Ripp,Dirk 1930 0 1   0.19

 

Oder man könnte den einzelnen Partienhergang an jedem Brett schildern, wie z.B.
Robert Zeier am ersten Brett in einem Königsgambit recht früh einen Bauern mehr,
dafür die schlechtere Bauernstruktur habend, Remis anbot - welches aber wie im
Ergebnis ersichtlich abgeleht wurde. Man könnte von Leander Hirschbergs
Gang zum Mannschaftsführer berichten der laut eigener Aussage schon schlechter stünde,
oder gar von Michael Gassners Frage, ob er denn früh Remis machen dürfe? Man könnte
sich fragen, wie eine optisch sehr schwierig aussehende Partie von Nils Heck noch
gehalten werden konnte ... und und und.

Dies alles wäre möglich gewesen und hätte Forst nicht versucht an jedem Brett
bedingungslos auf Gewinn zu spielen, das Ergebnis wäre sicher nicht ganz so hoch
ausgefallen. So aber bleibt ein Endergebnis zu verbuchen, das dem Spielverlauf
in keinster Weise entsprach.

Letztendlich könnte wohl nur unser allen bekannter Literat von den Karlsruher
Schachfreunden mittels gezielten Herabwürdigungen ein wenig Pfeffer in so eine
Partie schreiben. Doch dieses Stilmittel ist auch irgendwann einmal ausgereizt.

So bleibt mir zum Schluss nur zu sagen, dass die Atmosphäre in Forst sehr angenehm war.
Dass die Kapelle die zwischendurch mal durchs Dorf zog, niemanden wirklich störte
und dass die anschließenden Analysen in einem Extraraum beste Möglichkeiten boten.
Sollten wir diesen Jahr also absteigen, was hoffentlich nicht passieren wird, können
wir uns damit trösten im nächsten Jahr wieder nach Forst fahren zu dürfen, anstatt
uns mit den KSF II herumschlagen zu müssen.

In diesem Sinne wünsche Ich allen eine besinnliche Zeit,

Ihr,

Talsar al Feish


Einladung zur Weihnachtfeier

Hallo,

das Jahr 2011 nähert sich seinem Ende, also blicken wir auf ein ereignisreiches Jahr zurück und freuen uns auf das Beisammensein bei unserer diesjährigen Weihnachtsfeier.

 

Aus guter alter Tradition heraus, veranstaltet der Schachclub auch in diesem Jahr wieder eine Weihnachtsfeier, zu der wir Sie herzlich einladen möchten. Ob alt oder jung, ob aktiv oder passiv, zusammenkommen und feiern, natürlich gerne auch in Begleitung.

Unsere Weihnachtsfeier findet am

 

Freitag den 16. Dezember 2011 im Clubraum in der Friedrichstraße 11a, Berghausen

 

statt. Wir beginnen um 18:00 Uhr mit den Feierlichkeiten. Nach dem Essen veranstalten wir eine Tombola, weshalb ich Sie bitten möchte, ein kleines Präsent mit zu bringen.

 

Ich hoffe Sie an diesem Tag begrüßen zu dürfen und wünsche Ihnen bereits jetzt ein gesundes und erfolgreiches neues Jahr.

 

Info:

Falls Sie zusätzlich einen Salat und/oder Kuchen mitbringen möchten, dann kontaktieren Sie bitte den Herrn Majewski (Tel: 07240/206939).

 

 

Johann Gröning, Schriftführer


Egg.-Leopoldshafen III vs. Pfinztal III

Immerhin kamen drei unser Jugendlichen zum Einsatz – wir Alten haben uns allerdings nicht wirklich gegen die zweite Niederlage gewehrt….

Mannschaftsergebnisse anzeigen

Spiel MNr Heim-Mannschaft DWZ MNr Gast-Mannschaft DWZ Erg. Erg. Attr. Erw.
Brett TNr Spieler DWZ TNr Spieler DWZ Erg. Erg.   Erw.
 
4 9 SF Egg.-Leopoldshafen 3 1286 3 SV Pfinztal 3 1320 5 3 new 3.75
1 22 Weindel,Walter 1474 21 Majewski,Helmut 1673 ½ ½   0.24
2 23 Hanna,Fouad 1467 24 Gräber,Nils   1 0   1.00
3 24 Zeh-Marschke,Andreas 1322 28 Liedhegener,Andreas 1482 ½ ½   0.29
4 25 Prskawetz,Franz 1311 29 Gröning,Johann 1555 ½ ½   0.20
5 28 Cernohorsky,Ivan 1253 32 Zind,Oliver 1431 ½ ½   0.27
6 29 Kraut,Rolf   40 Hein,David 830 0 1   0.00
7 36 Yanez,Jorge 1139 41 Roßwag,Julian 950 1 0   0.75
8 39 Bubpakit,Leonard 1037 43 Scherf,Leopold   1 0   1.00

Nach dem glatten Sieg von Leopoldshafen 2 gegen 3 hatten wir wohl zu vorschnell geglaubt, nun in der 2.Runde unsere Niederlage durch einen Sieg ausgleichen zu können. Denn dieses Mal kamen die beiden Spieler an den ersten beiden Brettern neu hinzu. Allerdings waren wir zahlenmäßig immer noch deutlich überlegen, haben aber vier Mal nur ein Unentschieden erreicht. So zeigte uns David am Brett 6 als einziger wie man einen vollen Punkt holt– einfach zu wenig, um zu gewinnen. Julian hat sich tapfer gegen die Niederlage gewährt und auch Leopold verwendete immerhin doppelt so viel Bedenkzeit wie in Runde 1, ließ sich dann aber doch lieber abholen, um nicht so lange auf seine Rückfahrt warten zu müssen…
Bei mir kann ich’s ja immerhin noch auf mein Rentenalter schieben, dass ich anscheinend nicht mehr diesen Siegeswillen habe – aber meine vier anderen Mitstreiter sind doch erst in der Mitte ihres Lebens…..Vielleicht ist dies ja insgesamt anstrengender geworden.
Aber wir haben noch genügend Runden, um nach dem freiwilligen Abstieg nicht noch einen zwangsweise folgen zu lassen…

Vor lauter Schreck habe ich ganz vergessen zu fragen, wer denn am 27.11. überhaupt in den Ring klettern will – bitte bald Bescheid geben.
Euer spielführende Vorsitzende

PS: Bitte schon mal den Termin für unsere erfreulich beliebte Weihnachtsfeier vormerken : FREITAG, 16.Dezember 2011!


Landesliga Waldbronn - Pfinztal

Sie spielten einfach besser -

mehr gibts da kaum zu sagen. Waldbronn - Pfinztal 4,5 : 3,5

Einzelergebnisse:

1 Falk,Ulrich,Prof. Dr. 2141 Zeier,Robert 2046 1 0
2 Franz,Torsten 2156 Ewald,Peter 1971 1 0
3 Kapfer,Thomas 2144 Giacomelli,Bernd 1990 ½ ½
4 Zimmer,Rolf 2056 Heck,Nils 1728 1 0
5 Hagen,Horst,Prof. Dr. 1926 Hirschberg,Leander 1753 ½ ½
6 Rückleben,Hermann,Dr. 1880 Köster,Peter 1949 ½ ½
7 Neidhardt,Wolfram 1838 Gassner,Michael 1946 0 1
8 Österle,Viktor 1798 Ripp,Dirk 1930 0 1

Es war noch nicht mal spannend - Bericht Ende.

Viel besser hätte man den Sonntag nicht beschreiben können. An drei Brettern (6-8)
waren wir Favorit, an den ersten fünf klarer Aussenseiter. Doch kurz zum Spielverlauf:

Den schwarzen Steinen und nicht ganz optimaler Gesundheit geschuldet, machte Peter Köster
am sechsten Brett frühzeitig Remis. Mit Ausnahme von mir an Brett 8, standen alle soweit
in Ordnung - Robert verbrauchte sehr viel Bedenkzeit gegen ein aggressiv vorgetragenes
Skandinavisch, das er wohl nicht in seiner Vorbereitung hatte. Peter Ewald stelle ein
etwas passives Pirc hin, bei dem er aber zunächst alle Einbruchsfelder kontrollierte.
Bernd spielte die Abtauschvariante gegen das Königsindisch von Kapfer und stand
völlig ausgeglichen. Nils rutschte über Zugumstellung in einen sizillianischen Drachen
mit langer Rochade von Weiss - 15 Züge Hauptvarianten, mindestens.
Leander spielte Alapin - und stand gut. Michael entwickelte sich in einer Art
Königsindischen Angriff und warf gerade seinen f-Bauern ins Getümmel. Nur ganz hinten
saß ein armer Tropf der sich einen Bauern rausmopsen ließ - für nix, so der Tenor.
Dass Fritz später meinte, dass es nur ein halbes Nix war, zeigt deutlich wie wenig
Spielverständnis in der Landesliga an den hinteren Brettern zur Zeit vorhanden ist.
Explit ausnehmen möchte ich dabei unseren nächsten Spielgegner Ettlingen 2, wo
gerade an den hinteren Brettern geballte Spielstärke anzutreffen ist.

Der nächste halbe Punkt trudelte von Leander ein. Nach beiderseits langer Rochade
und Mehrbauer für Leander inszenierte Prof. Hagen einen Angriff der in ein Dauerschach
mündete. Ein erster halber Punkt an einem unterlegenen Brett. Michael brachte uns dann
in Führung, er schloss seinen Königsangriff erfolgreich ab, fing die gegnerische Dame
und die Aufgabe des Gegners ließ nicht mehr lange auf sich warten.

Dann begann das Zeitnotgetümmel. Nils fragte ob er Remismachen dürfe,
was ich ihm schlecht ablehnen konnte, wohl wissend, dass sein Gegner wahrscheinlich
nicht darauf eingehen würde. Peter Ewald war dann der erste von uns der die Segel
streichen musste. In gedrängter Stellung konnte keine seiner Figuren mehr ziehen
und mit jedem Bauernzug schwächte sich die Stellung mehr. Zwischenstand 2:2

Das Spiel entschied sich dann wie so oft am Schluss der Zeitnot - Nils und Robert verloren.
(da ich mich selbst in hochgradiger Zeitnot befand, kann ich nicht genau sagen
was passiert war). 4:2 für Waldbronn, 2 Partien am Laufen. Bernd hatte ein Endspiel
mit Springer gegen Läufer, jeweils 3 und 1 Bauern am Flügel, beide Könige zentralisiert.
völlig ungefährlich - für beide. Mein Gegner schaffte es in meiner Zeitnot successive
die gegnerische Stellung zu verbessern und mit dem Verlustzug im 41. Zug Remis anzubieten.

Nach weiteren 25 minütigem Nachdenken hatte ich den Gewinn dann gefunden und bald
darauf war die Partie vorbei. Bernd konnte dann als letzter spielend auch nichts mehr
ausrichten und willigte ins Remis ein. 4,5:3,5 verloren. Völlig unspektakulär -

Es war noch nicht mal spannend - Bericht Ende.

Fazit: Schaun wir uns die Mannschaften in der Landesliga mal genauer an, dann haben
wir an diesem Spieltag wahrscheinlich eine der besten Mannschaften gesehen. Waldbronn
wird, so sie komplett spielen beim Kampf um den Aufstieg ein Wörtchen mitzureden
haben. wir werden uns dem Abstiegskampf widmen müssen, der ja diese Saison mit bis
zu 5 Absteigern besonders hart werden wird. Nicht auszudenken, würde die Erste absteigen
und die 2.Mannschaft würde sich halten - furchtbar!

Ihr,
Talsar al Feish
Bezirksligaschreiberling


Kreisklasse B2: 1.Spieltag Pfinztal 3 –Ettlingen 5

Vor dem Spieltag stand uns das Glück noch zur Seite: Die Gegner unserer 4.Mannschaft (Malsch) sagten am Sonnabend ab, so dass wir das Aufrücken von Nils Gräber in die 2. Mannschaft durch den Einsatz von Silke Pollandt kompensieren konnten. Und für den kranken Julian Roßwag sprang Leopold Scherf fröhlich in die Bresche. So konnte sich unser Löffel um die sonstige Versorgung kümmern. Ich hatte 10 Brezeln, 5 Croissants und einige süße Teilchen mitgebracht, die von Freund und Spielgegnern fast alle vertilgt wurden.

Nach der Begrüßung ging es dann auch munter drauf los – für Leopold allerdings etwas zu schnell! Bereits nach einer viertel Stunde war er geschlagen und war sich nicht so richtig bewusst warum. Hoffen wir, dass er am Mittwoch im Training sich alles in Ruhe anschauen kann. Vielleicht war ja doch nicht alles so schlecht früher, z.B. mit dem auf die Hände setzten, damit man nicht so schnell zieht. Er kann es ja zumindest einmal ausprobieren, ob es ihm hilft….
Auch unser zweiter Youngster David Hein musste sich als nächster geschlagen geben – die Jugendlichen aus Ettlingen waren einfach besser, ähnlich wie es auch Dirk bei den bezirklichen Jugendeinzelmeisterschaften in Sulzfeld am letzten Wochenende feststellen musste.
Jetzt erst sah ich Nils mit einem Ettlinger spielen, er und Vassilios hatten kampflos gewonnen, weil Calw nur zu sechst angereist war – und das am ersten Spieltag. Scheint ja überall Probleme zu geben…Was hätt ich mich geärgert wenn wir keinen Ersatz gehabt hätten, aber der kam irgendwie doch noch, wenn auch nicht ganz so schlimm…
Zu seiner eigenen Überraschung konnte unser Studienanfänger Tobias Bantle seine Partie gewinnen und es sah wieder besser aus, vor allem als Silke in gewohnter Souveränität ihre Partie gewinnen konnte.
Danach kam Andreas mit einem Remis-Angebot zu mir, was er aber selbst ablehnte, weil er sich als besser stehend empfand. Und auch bei Oliver und vor allem mir sah es nicht besonders gut aus. Trotzdem eine folgenschwere Fehlentscheidung, wie sich kurz darauf durch die Sprechnachricht: „Sie haben eine Mail von ihrer Liebsten erhalten!“ ergab.
Partie verloren! Und das unserem Schiedsrichter. Dabei hatte ich vor Rundenbeginn extra noch daran erinnert, die Handys auszuschalten und bei einem Ettlinger Jugendlichen sogar beobachtet, wie er es bei seinem Handy kontrollierte. Wo die LIEBE zuschlägt – nun denn, gönnen wir ihm diese. Als dann auch noch Oliver seine Dame verlor lagen wir bereits 4:2 im Rückstand. Johann und ich hätten gewinnen müssen, um wenigstens ein Unentschieden zu erreichen ….
Aber es sollte nicht sein, beide hatten noch Springer und 4 Bauern und Johann musste sich durch Dauerschach ins Remis retten… Damit hatten die Ettlinger bereits 4,5 Punkte. Dass es dabei blieb war lediglich der Unerfahrenheit meines jungen Knirpses (DWZ 1411) geschuldet, der mich in der Eröffnung komplett an die Wand gefahren hat, einen Bauern mehr beim Damentausch erzielte, dann aber den Faden verlor und plötzlich einen weniger hatte. Als dann zu später Stund ein zweiter folgte gab er auf.
In freundlicher und entspannter Atmosphäre also ein kleiner Fehlstart, aber wir müssen noch nicht alle Hoffnungen begraben. Nur in der Zusammensetzung wären wir in der A-Klasse vermutlich schon am falschen Platze und können so zumindest frohen MUTES die nächste Runde am 6.11 – letzter Tag der Herbstferien! –angehen.
Helmut M.
PS: Wäre auch schön wenn sich ein weiterer Schreiber fände – oder muss ich bis zur Rückkehr unseres Neuseeland-Fahrers warten!
Und vielleicht klappt es noch mit dem Treffen im Hof von Neumaiers vor den Herbstferien…


Saison 2011/2012

Langsam aber sicher kommt die nächste Saison auf uns zu. Ich habe den Bereich Spielbetrieb hierfür vorbereitet. Danke für den Hinweis


Einladung Jahreshauptversammlung 2011

Sehr geehrtes Mitglied

hiermit möchte ich Sie recht herzlich zu unserer alljährlichen Generalversammlung einladen.
Ich würde mich sehr freuen, Sie am
 

Freitag, 15. Juli 2011 um 19 Uhr im Clubraum in der Friedrichstraße 11a

begrüßen zu dürfen.

Tagesordnung:

1. Eröffnung der Versammlung und Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden

2. Berichte

· des 1. Vorsitzenden

· der Mannschaftsführer

· des 1. Kassierers

· der Kassenprüfer

· des Schriftführers

· des Turnierleiters

· des Jugendleiters

 

3. Bildung einer Wahlkommission

· Aussprache über die Berichte

· Entlastung des Vorstands

· Entlastung des Kassierers

4. Durchführung von Neuwahlen

· Wahl des 2.Vorsitzenden

· Wahl des Schriftführers

5. Übernahme der Versammlungsleitung durch den 1.Vorsitzenden

· Besprechung und Abstimmung der vorliegenden Anträge: Beitragserhöhung

· Sonstiges: Ehrungen, Verschiedenes

Anträge sind bis spätestens 8. Juli 2011 beim 1.Vorsitzenden Helmut Majewski, Pfinzstr. 8, 76327 Pfinztal, Tel.07240/206939, schriftlich einzureichen.

Im Anschluss (ca. 20.00 Uhr) findet das Sommerfest im Garten bei Herrn Löffel statt.

Mit freundlichen Grüßen
Johann Gröning
Schriftführer
SV Pfinztal


Spielerversammlung

An alle aktiven Mitglieder und einzig spielende Frau,

 

ungewöhnliche Situationen erfordern ungewöhnliche Reaktionen!

Nachdem wir nun wieder durch viele Remisen mit unserer 1.Mannschaft den Aufstieg verpasst haben war abzusehen, dass Valerian eine andere Spielmöglichkeit suchen wird. Dass aber auch Klaus nach so langer engagierter Tätigkeit als Mannschaftsführer aufhört und ihm folgt (in einen anderen Verein) hat mich dann doch überrascht!

 

Nun, es hilft kein Lamentieren, wir müssen sehen wie wir mit den verbleibenden Kräften das Beste daraus machen. In unserer 4. Mannschaft mussten die Kids oft an leeren Brettern sitzen weil kein Gegenüber vorhanden war, von unserer dritten kommen nur noch Nils Gräber und ich mittwochs zum Vereinsabend, Vassilios ist genervt und wird nicht mehr Mannschaftsführer machen, die 2. hat eine glänzende Saison mit ihrem Aufstieg gekrönt – nur dort oben will eigentlich kaum jemand spielen und die 1. ist nun schwer geschwächt….

Ziemlich klar ist wohl, dass wir eine Mannschaft auflösen werden müssen, denn so viele neue Mitglieder sind nicht zu erwarten, auch wenn die Jugendarbeit sich immer besser entwickelt hat.

Aber welche?

Dirk schlägt die vierte vor, an den letzten vier Brettern der 3. sollen dann unsere Jugendlichen spielen….Aber in der B-Klasse?

Es besteht also reichlich Diskussionsbedarf.

 

Deshalb lade ich zu einer äußerst wichtigen Spielerversammlung am

Samstag, den 28. Mai 2011 um 15 Uhr im Klub ein!

Gegrillt wird nicht, aber Kuchenspenden sind willkommen (vielleicht bei mir angeben, sonst wird es noch zu viel….)

Auf jeden Fall sollte der gesamte Vorstand und alle Mannschaftsführer (und unsere –führerin) anwesend sein.

Auf eine gute Saisonplanung

H.Majewski