Saison 2009/10

Saisonbericht der 2ten Mannschaft 2009/2010 Bezirksklasse

Zu Saisonbeginn sind wir mit gemischten Gefühlen gestartet, während einige mit einem Abstieg rechnetet, da wir schon vor einigen Jahren sang und klanglos abgestiegen sind, erwartete andere gar ein Mitspielen um den Aufstieg.... Wie so meist lag die Wahrheit irgendwo dazwischen, und wir haben uns mit einem sehr guten 4ten Platz in der Liga behauptet.

Rang

Mannschaft

DWZ

Spiele

G

R

V

Punkte

Brettpt +

Brettpt -

1

SK Ettlingen 2

1831

9

8

1

0

25

48

24

2

SF Karlsbad

1784

9

6

1

2

19

43

29

3

SF Kraichtal

1807

9

4

2

3

14

38

33

4

SV Pfinztal 2

1723

9

4

1

4

13

35

36

5

Post Südstadt Karlsruhe

1715

9

4

0

5

12

34

38

6

Slavija Karlsruhe 2

1734

9

4

0

5

12

33

39

7

SF Egg.-Leopoldshafen

1785

9

3

2

4

11

37

35

8

SK Blankenloch

1684

9

3

1

5

10

33

39

9

Karlsruher SF 5

1589

9

3

1

5

10

28

44

10

SF Graben-Neudorf

1709

9

1

1

7

4

30

42

 

Gleich zum Saisonauftakt mussten wir uns mit Slavija Karlsruhe messen, eigentlich ein Gegner auf Augenhöhe, da jedoch Ihre „Erste“ spielfrei, und die Mannschaft dadurch etwas „getuned“ wurde, gingen wir, zwar etwas zu deutlich, mit 5,5 : 2,5 unter. Um nicht gleich abzurutschen, war am zweiten Spieltag unbedingt ein Sieg von Nöten. Das gelang locker gegen eine für die Liga deutlich zu schwache Mannschaft von KSF 5 mit einem deutlichen 7 : 1. Nächstes Jahr bekommen wir es mit KSF IV zu tun, wir werden sehen wie die sich schlagen.

Runde 3 war ein erwartungsgemäß richtungweisendes Spiel. Ein Erfolg gegen Blankenloch und wir würden wohl mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben, bei einer Niederlage müsste der Blick nach unten gerichtet werden. Ausgerechnet jetzt fielen die Bretter 2 und 3 für das Spiel aus. Das Spiel war umkämpft und konnte trotz allem knapp mit 4,5 : 3,5 gewonnen werden. Ein toller und wichtiger Erfolg. Am 4ten Spieltag war nichts zu wollen. Ohne die Bretter 1 und 2, noch dazu gegen Karlsbader mit Aufstiegsambitionen gab es eine Packung, 6 : 2 und ohne Chance.

Das nächste Spiel. Als nächstes galt es gegen Egg.-Leopoldshafen, wieder in Normalbesetzung Punkte zu machen. Eine knappe Sache, aber ein Leistungsgerechtes 4 : 4, mehr war drin, verhindert jedoch von einem höchst ungeschickt spielenden MF2....

Die Planung für den Rest der Saison sah 2 Siege und 2 Niederlagen vor. Gegen Kraichtal und Ettlingen ist nix zu holen, gegen Post und Graben-Neudorf sollten Siege möglich sein.

Mit dieser Einstellung und ohne 3 Spieler der Stammbesetzung fuhren wir nach Kraichtal. Ich traf Aufgrund der Ausfälle die Entscheidung die 3te nicht zu sehr zu schwächen und ohne die Bretter 7 und 8 anzutreten. Ein Fehlentscheidung wie sich herausstellte. Zwar verloren wir 4 : 3, jedoch wären wir zu 8 durchaus nicht chancenlos gewesen. Wenn man nur vorher immer wüsste....

Sehr starke Saisonleistungen boten wir in den Runden 7 und 8 gegen Graben-Neudorf und Post SV. Starkes Spiel und taktisch kluge Entscheidungen sicherten uns zwei Siege. Jeweils mit 4,5 : 3,5 konnten beide Gegner bezwungen werden.

Zur letzten Runde und zum „Schaulaufen“ erwarteten wir Ettlingen 2, die definitiv stärkste Mannschaft der Liga. Wir mussten den kurzfristig erkrankten Gerald ersetzen, da es um nichts mehr ging, spielten wir zu siebt. Langer Rede kurzer Sinn, 5 : 3 verloren, das Ergebnis klingt spannender als der Spielverlauf denn wirklich war. 6 Remis, 1 Niederlage (ausgerechnet durch unseren Erfolgreichsten Spieler Stephan), und die Kampflose 0.... Ein ruhiger Spieltag.

4 Siege, 4 Niederlagen, ein remis. Eine ausgeglichene Saisonbilanz. Nächstes Jahr wird die Liga wohl etwas schwächer werden, somit sollte eine Bestätigung des guten Ergebnisses oder gar eine leichte Verbesserung möglich sein.

Die Ergebnisse im Einzelnen:

 

 

 

1

2

3

4

5

6

7

8

9

Punkte

Spiele

Quote

DWZ

Ripp

0

1

0,5

 

0

0,5

0,5

0,5

0,5

3,5

8

44%

-2

Fischbach

0,5

0

 

 

0

 

0,5

0

 

1

5

20%

-33

Kayser

0,5

1

 

0,5

0

0,5

0,5

1

0,5

4,5

8

56%

+23

Bauer

 

 

 

0,5

1

 

1

 

 

2,5

3

83%

+27

Hirschberg

0

1

0

0

0

1

0

0

0,5

2,5

9

28%

-15

Heck

0

1

0

0

1

 

0,5

0,5

0,5

3,5

8

44%

+5

Teutsch

0,5

1

1

0

 

0

 

0,5

0,5

3,5

7

50%

+2

Schade

1

1

1

0,5

1

0,5

1

1

0

7

9

78%

+53

Gassner

 

1

1

0,5

+

 

0,5

1

0,5

4,5

6

75%

+15

Meseck

0

 

 

 

 

 

 

 

 

0

1

0%

-24

Terzis

 

 

1

 

 

5

 

 

 

1,5

2

75%

(-3)

Ausmkolk

 

 

0

 

 

 

 

 

 

0

1

0%

-

 

2,5

7

4,5

2

3

3

4,5

4,5

3

 

 

 

 

Insgesamt ein recht ausgeglichenes Bild, hervorzuheben ist die starke Leistung von Stephan, der nicht nur bester Spieler der Mannschaft, sondern auch bester Spieler der Liga war. Lediglich Gerald an Brett 2 hat etwas geschwächelt, wobei er auch etwas Pech mit seinem Gegnern hatte.

MF 2.


Saisonbericht der 2ten Mannschaft 2009/2010 Bezirksklasse

Zu Saisonbeginn sind wir mit gemischten Gefühlen gestartet, während einige mit einem Abstieg rechnetet, da wir schon vor einigen Jahren sang und klanglos abgestiegen sind, andere erwartetet gar ein Mitspielen um den Aufstieg.... Wie so meist lag die Wahrheit irgendwo dazwischen, und wir haben uns mit einem sehr guten 4ten Platz in der Liga behauptet.

 

Rang

Mannschaft

DWZ

Spiele

G

R

V

Punkte

Brettpt +

Brettpt -

1

SK Ettlingen 2

1831

9

8

1

0

25

48

24

2

SF Karlsbad

1784

9

6

1

2

19

43

29

3

SF Kraichtal

1807

9

4

2

3

14

38

33

4

SV Pfinztal 2

1723

9

4

1

4

13

35

36

5

Post Südstadt Karlsruhe

1715

9

4

0

5

12

34

38

6

Slavija Karlsruhe 2

1734

9

4

0

5

12

33

39

7

SF Egg.-Leopoldshafen

1785

9

3

2

4

11

37

35

8

SK Blankenloch

1684

9

3

1

5

10

33

39

9

Karlsruher SF 5

1589

9

3

1

5

10

28

44

10

SF Graben-Neudorf

1709

9

1

1

7

4

30

42

 

Gleich zum Saisonauftakt mussten wir uns mit Slavija Karlsruhe messen, eigentlich ein Gegner auf Augenhöhe, da jedoch Ihre „Erste“ spielfrei, und die Mannschaft dadurch etwas „getuned“ wurde, gingen wir, zwar etwas zu deutlich, mit 5,5 : 2,5 unter. Um nicht gleich abzurutschen, war am zweiten Spieltag unbedingt ein Sieg von Nöten. Das gelang locker gegen eine für die Liga deutlich zu schwache Mannschaft von KSF 5 mit einem deutlichen 7 : 1. Nächstes Jahr bekommen wir es mit KSF IV zu tun, wir werden sehen wie die sich schlagen.

Runde 3 war ein erwartungsgemäß Richtungweisendes Spiel. Ein Erfolg gegen Blankenloch und wir würden wohl mit dem Abstieg nichts mehr zu tun haben, bei einer Niederlage müsste der Blick nach unten gerichtet werden. Ausgerechnet jetzt, fielen die Bretter 2 und 3 für das Spiel aus. Das Spiel war umkämpft und konnte trotzdem knapp mit 4,5 : 3,5 gewonnen werden Ein toller und wichtiger Erfolg. Am 4ten Spieltag war nichts zu wollen. Ohne die Bretter 1 und 2, noch dazu gegen Karlsbader mit Aufstiegsambitionen gab es eine Packung, 6 : 2 und ohne Chance.

Das nächste Spiel. Als nächstes galt es gegen Egg.-Leopoldshafen wieder in Normalbesetzung Punkte zu machen. Eine knappe Sache, aber ein Leistungsgerechtes 4 : 4, mehr war drin, verhindert jedoch von einem höchst ungeschickt spielenden MF2....

 

Die Planung für den Rest der Saison sah 2 Siege und 2 Niederlagen vor. Gegen Kraichtal und Ettlingen nix zu holen, gegen Post und Graben-Neudorf sollten Siege möglich sein.

 

Mit dieser Einstellung und ohne 3 Spieler der Stammbesetzung fuhren wir nach Kraichtal. Ich traf Aufgrund er Ausfälle die 3te nicht zu sehr zu schwächen und ohne die Bretter 7 und 8 anzutreten. Ein Fehlentscheidung wie sich herausstellte. Zwar verloren wir 4 : 3, jedoch wären wir zu 8 durchaus nicht Chancenlos gewesen. Wenn man nur vorher immer wüsste....

 

Sehr starke Saisonleistungen boten wir in den Runden 7 und 8 gegen Graben-Neudorf und Post SV. Starkes Spiel und taktisch kluge Entscheidungen sicherten uns zwei Siege. Jeweils mit 4,5 : 3,5 konnten beide Gegner bezwungen werden.

Zur letzten Runde und zum „Schaulaufen“ erwarteten wir Ettlingen 2, die definitiv stärkste Mannschaft der Liga. Wir mussten den kurzfristig erkrankten Gerald ersetzen, da es um nichts mehr ging, spielten wir zu siebt. Langer Rede kurzer Sinn, 5 : 3 verloren, das Ergebnis klingt spannender als der Spielverlauf denn wirklich war. 6 Remis, 1 Niederlage (ausgerechnet durch unseren Erfolgreichsten Spieler Stefan), und der Kampflose.... Ein ruhiger Spieltag.

 

4 Siege, 4 Niederlagen, ein remis. Eine Ausgeglichene Saisonbilanz. Nächstes Jahr wird die Liga wohl etwas schwächer werden, somit sollte eine Bestätigung des guten Ergebnisses oder gar eine leichte Verbesserung möglich sein.

 

Die Ergebnisse im Einzelnen:

 

 

 

1

2

3

4

5

6

7

8

9

Punkte

Spiele

Quote

DWZ

Ripp

0

1

0,5

 

0

0,5

0,5

0,5

0,5

3,5

8

44%

-2

Fischbach

0,5

0

 

 

0

 

0,5

0

 

1

5

20%

-33

Kayser

0,5

1

 

0,5

0

0,5

0,5

1

0,5

4,5

8

56%

+23

Bauer

 

 

 

0,5

1

 

1

 

 

2,5

3

83%

+27

Hirschberg

0

1

0

0

0

1

0

0

0,5

2,5

9

28%

-15

Heck

0

1

0

0

1

 

0,5

0,5

0,5

3,5

8

44%

+5

Teutsch

0,5

1

1

0

 

0

 

0,5

0,5

3,5

7

50%

+2

Schade

1

1

1

0,5

1

0,5

1

1

0

7

9

78%

+53

Gassner

 

1

1

0,5

+

 

0,5

1

0,5

4,5

6

75%

+15

Meseck

0

 

 

 

 

 

 

 

 

0

1

0%

-24

Terzis

 

 

1

 

 

5

 

 

 

1,5

2

75%

(-3)

Ausmkolk

 

 

0

 

 

 

 

 

 

0

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-

 

2,5

7

4,5

2

3

3

4,5

4,5

3

 

 

 

 

 

Insgesamt ein recht ausgeglichenes Bild, hervorzuheben ist die starke Leistung von Stephan, der nicht nur bester Spieler der Mannschaft, sondern auch bester Spieler der Liga war. Lediglich Gerald an Brett 2 hat etwas geschwächelt, wobei er auch etwas Pech mit seinem Gegnern hatte.

 

MF 2.


Abschlussbericht 1. Mannschaft 2009/10

Die Saison 2009/10 ist beendet und wir haben es nach schwachem Start nicht mehr geschafft aufzusteigen. Dennoch war es eine sehr gute Saison. Wir konnten erneut auf eine "beneidenswert konstante Aufstellung" (Stefan Haas auf der KSF-Homepage) zurückgreifen und vermieden auch deshalb jegliche Niederlage. Es bleibt nun noch zu analysieren was man nächste Saison vielleicht besser machen könnte und dazu habe ich wie gewohnt eine kleine Statistik der Einzelspieler erstellt. Es kamen insgesamt 10 Spieler zum Einsatz, zwei davon nur einmal.

Name

Punktzahl

Einsätze

DWZ-Leistung

alte DWZ

Hirschberg, Valerian

5

8

2208

2133

Zeier, Klaus

7,5

9

2304

2087

Zeier, Robert

6,5

9

2168

2054

Ewald, Peter

4,5

9

1976

1981

Giacomelli, Bernd

6

9

2057

1969

Lutz, Jürgen

4

9

1824

1941

Köster, Peter

7

9

2045

1988

Gassner, Michael

3,5

8

1704

2023

Ripp, Dirk

1

1

-

1909

Fischbach, Gerald

0,5

1

-

1863

Wenn man diese Statistik betrachtet, so fallen einem zuerst die sehr starken Leistungen an den ersten drei Brettern auf. Der Captain ging mit gutem Beispiel voran, aber Valerian und Robert standen dem in nichts nach. Bei Robert ist noch zu erwähnen, dass er trotz 6 Schwarz-Partien als einziger Spieler keine Niederlage hinnehmen musste. Peter Ewald spielte nicht seine beste Saison, war aber noch voll in der Erwartung. Bernd konnte nach durchwachsenem Start den Turbo zünden und mit 5 Siegen in Folge ein sehr gutes Gesamtergebnis sicher stellen. Jürgen hatte immer wieder Probleme gute Stellungen zu verwerten und blieb so leider etwas hinter den Erwartungen zurück. Peter Köster überspielte seine Gegner reihenweise und hat damit seine DWZ wohl wieder über 2000 gelüpft, Gratulation dazu. Für Michael war es eine völlig verkorkste Saison, eine Menge weggeworfene Punkte und viele Konzentrationsfehler summierten sich zu einem für seine Verhältnisse sehr enttäuschenden Ergebnis. Dirk und Gerald kamen zu je einem Einsatz mit Schwarz und spielten dabei beide sehr solide. Während Dirk im für ihn üblichen Stil gewinnen konnte, holte Gerald gegen einen ebenbürtigen Gegner ein sicheres Remis.

Es gilt nun die Form der zahlreichen Leistungsträger zu konservieren und die wenigen, die etwas abfielen, wieder in Form zu bringen, um dann nächste Saison einen erfolgreichen nächsten Anlauf in Richtung Verbandsliga zu nehmen. Dabei werden wir statt auf Birkenfeld (nochmals Gratulation zum Aufstieg), KSF 3 und Jöhlingen auf Pforzheim, Neureut und Forst treffen, was die Liga meiner Meinung nach noch stärker machen wird. Dennoch bin ich zuversichtlich, dass wir es packen!

 


KSF 3 - Pfinztal

Am letzten Spieltag ging es für uns zur praktisch schon abgestiegenen dritten Mannschaft der KSF. Trotz einer ordentlichen Aufstellung ihrerseits waren wir klarer Favorit. Ehrlich gesagt rechnete ich im Vorfeld mit einer glatten Angelegenheit.

Aber unsere Gegner wollten sich nicht ohne Kampf geschlagen geben. Nach einem schnellen Remis bei Peter Ewald (4) in einer verschachtelten Königsindischstellung, gingen die Karlsruher sogar in Führung. Jürgen Lutz (6) hatte in der Eröffnung eigentlich eine vielversprechend aussehende Stellung, überzog dann wohl etwas und stand bald vor einem Scherbenhaufen mit Minusfigur. Bei diesem Zwischenstand blieb es lange, wobei auch die meisten anderen Partien alles andere als klar waren. Nur Valerian Hirschberg (1) mit Mehrbauer und überlegener Stellung und Robert Zeier (3) mit positionell sehr schöner Stellung konnten klare Vorteile vermelden. Mein Gegner tauschte fleißig alles vom Brett und so hatte ich mit Schwarz zwar nie ernsthafte Probleme, aber meine Gewinnchancen waren quasi auch nicht vorhanden. Bernd Giacomellis (5) Stellung gefiel mir anfangs sehr gut, aber nachdem die gegnerischen Läufer sich befreien konnten, war eher Bernd derjenige, der Vorsicht walten lassen musste. Auch Peter Kösters (7) Stellung schien mir zuerst ganz gut, was sich aber nach völliger Verbarrikadierung fast aller Linien in Luft auflöste. Da der Gegner die einzige offene a-Linie unter Kontrolle hatte, war auch hier eher der Gegner auf der besseren Seite, wobei es sich wohl nur um einen theoretischen Vorteil handelte, der bei aufmerksamem Spiel keine Rolle spielen sollte. Michael Gassner (8) hatte sich mit Schwarz solide aufgebaut und nachdem aus meiner Sicht die Partie lange Zeit die Remisbreite nicht verlassen hatte, schien er die Initiative zu übernehmen. Doch es gelang seinem Gegner trotz knapper Zeit in ein ausgeglichenes Endspiel zu entkommen, in dem Michael zu allem Überfluß gleich einen essentiellen Bauern einstellte.

Nachdem Valerian seinen Vorteil weiter ausgebaut und schließlich im Turmendspiel verwertet hatte, gab es eine weitere erfreuliche Nachricht. Bernd war es gelungen in einem wohl völlig ausgeglichenen Endspiel mit sehr wenig Material seinen Gegner zu überlisten und entscheidend Material zu gewinnen, sodass es nach Michaels Aufgabe 2,5:2,5 stand. Ich hatte in der Zwischenzeit in einem total ausgeglichenen Damenendspiel Remis abgelehnt, weil ich mir nicht sicher war, ob nicht noch ein ganzer Punkt benötigt werden würde. Mein Gegenüber stellte sich etwas unglücklich auf und bemerkte gerade noch rechtzeitig meine Absicht ihn mit Dame und König zwischen seinen Bauern matt zu setzen. Danach stand er aber sehr passiv was ich nutzen konnte, um mit meinem König immer tiefer ins gegnerische Lager vorzudringen. Währenddessen war Robert dabei seine Gewinnstellung zu verwerten und Peter Köster stand weiter auf Remis. Nachdem es Robert gelungen war zuerst einen Bauern und dann noch eine Figur zu gewinnen und auch schon zwei seiner Bauern kurz vor der Umwandlung standen, hatte sein Gegner ein Einsehen und gab auf. Daraufhin meinte der zuschauende Stefan Haas zu meinem Gegner ich wäre auch mit Remis zufrieden, da das ja den Mannschaftssieg gesichert hätte, ich war aber anderer Meinung. Denn ich stand in der Zwischenzeit im Damenendspiel trotz gleichen Materials völlig auf Gewinn, weshalb ich auch nach der Punkteteilung bei Peter weiter auf Sieg spielte und nach fast 6 Stunden Spielzeit schließlich den ganzen Punkt einsammeln konnte.

Leider blieb dieser Sieg wie erwartet nutzlos, da Birkenfeld Waldbronn besiegte. Wir hatten schon im Vorfeld gehört, dass Waldbronn wohl ersatzgeschwächt antreten würde und in Anbetracht der Aufstiegschancen ihrer zweiten Mannschaft, hatte ich mir auch schon gedacht, dass sie eventuell nicht vollzählig antreten würden. Aber die Aufstellung, die sie dann aufboten, übertraf selbst meine schlimmsten Befürchtungen, 5 Mann mit einem DWZ-Schnitt von nicht mal 1800. Dennoch will ich Birkenfeld ausdrücklich zum Aufstieg gratulieren. Sie haben aus meiner Sicht zwar nicht die besten Einzelspieler, aber sie haben es mit einigen hervorragenden Mannschaftsleistungen und unbändigem Kampfgeist geschafft, die größte Konstanz an den Tag zu legen. Was sie insbesondere gegen uns als sie eigentlich hoffnungslos hinten lagen oder gegen KSF 2 gegen die sie dank hervorragender Vorbereitung keine einzige Partie abgaben geleistet haben, ist außerordentlich. Ich wünsche ihnen viel Erfolg und in Anbetracht der extrem starken Verbandsliga Nord vor allem viel Spaß eine Klasse höher. Was uns angeht, so haben wir eine sehr starke Saison gespielt, aber uns leider zu Saisonbeginn ein Mannschaftsremis zu viel geleistet, was wir später nicht mehr ausgleichen konnten. Dennoch bin ich mit der Mannschaftsleistung insgesamt und der Ausbeute einiger Leistungsträger im Besonderen sehr zufrieden. Auf ein Neues nächste Saison!

KSF 3 - Pfinztal 3:5

Wiesner - Hirschberg 0:1
Klingenberg - Zeier, K. 0:1
Tepper - Zeier, R. 0:1
Juszczak - Ewald 0,5
Wermuth - Giacomelli 0:1
Shahisavandi - Lutz 1:0
Dege - Köster 0,5
Pfatteicher - Gassner 1:0


Aufstieg 3. Mannschaft

wir sind aufgestiegen


Pfinztal III vs Karlsdorf II - Kampf um den Aufstieg



Vorbemerkung: Die ersten vier Mannschaften der Kreisklasse B1 hatte alle noch Aufstiegshoffnung. Odenheim spielte gegen Zeutern, also 1. gegen 2., wir spielten gegen Karlsdorf, also 3. gegen 4. Es ging um 2 Aufstiegsplätze.

Leider konnten wir zum Finale nicht in Bestbesetzung antreten. So mussten wir an Brett 8 einen Jugendlichen aus der 4. Mannschaft einsetzen. Viele potenzielle Ersatzspieler hatten keine Zeit.

So kam es auch das Kolja an Brett 8 die ersten Punkte abgab. Kurze Zeit später kam ein Stöhnen von Tobias, er hatte sich einzügig matt setzen lassen. Danach konnte Oliver seinen Freibauer nicht durchbringen. Sein Gegner verhinderte dies erfolgreich mit einem Dauerschach. Johann nahm in schlechterer Stellung ein Remisangebot an. Mit dem Zwischenstand von 0.5 zu 2.5 standen die Chancen auf Punkte nicht mehr so gut. Andreas an Brett 4 beschleunigte das Ganze noch dadurch in dem er völlig unbedrängt seine Dame parkte und sofort aufgab. Helmut an Brett 3 hatte dafür eine Dame erkämpft was seinen Gegner zur Aufgage zwang, nachdem er erst noch ein Remisangebot abgab - netter Versuch. Bei Vassilios an Brett 1 sah es dann auch nicht sehr gut aus. Er hatte eine Leichtfigur eingebüßt. Bei Christian war noch alles offen, er hatte einen Mehrbauern. Vassilios konnte seine stellung dann doch wieder verbessern in dem er einen Turm rausschlagen konnte. Beide konnten ihre Stellungen im weiteren Verlauf immer mehr verbessern so das irgendwann klar war, dass wir zuminstens ein Mannschaftsremis erreichen konnten. Nach über 5 Stunden konnten dann Vassilios und Christian nahezu gleichzeitig ihre Partie gewinnen.

Nun warten wir auf das Ergebnis aus Odenheim.

 
  9 SV Pfinztal 3 1506 1 SC Karlsdorf 2 1482 4 4    
  24 Terzis,Vassilios 1630 9 Wurst,Erhard 1454 1 0    
  31 Gröning,Johann 1600 10 Ebert,Steffen 1616 ½ ½    
  32 Majewski,Helmut 1636 11 Riffel,Christian 1628 1 0    
  35 Liedhegener,Andreas 1534 12 Riffel,Thomas 1455 0 1    
  36 Buggle,Christian 1441 13 Scaglione,Marco 1434 1 0    
  37 Zind,Oliver 1498 14 Gröbner,Georg 1505 ½ ½    
  39 Bantle,Tobias 1204 15 Huber,Raphael 1215 0 1    
  60 Nübold,Kolja   16 Fuchs,Bertram 1549 0 1    

9. Spieltag VBR 09/2010

 

KSF III Pfinztal I 3.0 5.0
Pfinztal II Ettlingen II 3,0 5,0
Pfinztal III Karlsdorf II 4,0 4,0
uBu IV Pfinztal VI - +

9. Spieltag

 

KSF III Pfinztal I    
Pfinztal II Ettlingen II 3,0 5,0
Pfinztal III Karlsdorf III 4,0 4,0
uBu IV Pfinztal IV - +

Pfinztal - KSF 2

Am vorletzten Spieltag kam es endlich zum Spitzenspiel zwischen den beiden Verbandsligaabsteigern der letzten Saison. Die Ausgangsposition für beide Mannschaften war einfach. Wir mussten gewinnen, wollten wir unsere theoretischen Aufstiegschancen wahren und KSF 2 musste gewinnen, um nicht vom Zweiten Birkenfeld überholt zu werden.

Die ersten aufregenden Momente des Kampfes gab es bei Robert Zeier (3), der in einem Theorieduell im Königsgambit seinen Gegner zuerst auf unbekanntes Terrain bringen konnte und dafür mit einer angenehmen Stellung belohnt wurde. Peter Ewald (4) schien als Weißer im Holländer ebenfalls etwas besser zu stehen, auch wenn sich materiell noch nichts getan hatte. Leider mussten wir sehr früh die erste Niederlage hinnehmen als Michael Gassner (8) etwas die Übersicht verlor und sich dann auch noch die Dame fangen ließ. Dafür hatte Valerian Hirschberg (1) im Sveshnikov Sizilianer eine Qualität gewonnen und ich stand im Franzosen positionell bereits klar besser. Bernd Giacomelli (5) hatte aus einem slawischen Damengambit einen Bauern mehr und die Kompensation des Gegners schien nicht wirklich ausreichend. Auch Jürgen Lutz (6) konnte nach unkonventioneller Eröffnung einen Mehrbauern sein Eigen nennen und Peter Köster (7) hatte in einem Sizilianer allerhand positionelle Vorteile auf seiner Seite.


Leider scheute Robert in komplizierter, aber schon deutlich besserer Stellung das Risiko und so kam es am Brett mit "150% Remiswahrscheinlichkeit" (Jürgen Lutz) doch noch zum erwarteten Ergebnis. Auch Peter Ewald entschied sich etwas übereilt ins Remis einzuwilligen. Valerians Gegner hatte mit einem Mehrbauern und ungleichfarbigen Läufern einige Kompensation für die Qualität, sodass die technische Gewinnführung enorm schwierig schien. Aber da wir an allen verbliebenen Brettern besser standen, machte ich mir keine großen Sorgen. Nachdem mein Gegner mein Figurenopfer verschmähte und lieber den Minusbauern mit weiterhin sehr schlechter Stellung in Kauf nahm, war der Rest eine Sache der Technik und wenig später konnte ich zum Ausgleich vollstrecken. Leider konnte Peter Kösters Gegner seine Stellung konsolidieren und doch noch einen halben Punkt retten, sodass sich ein Zwischenstand von 2,5:2,5 ergab.

Es verblieben noch 3 Partien. Bei Valerian war die Stellung unverändert gut, aber schwer zu gewinnnen. Bernd stand in der Zwischenzeit im Endspiel Turm, Läufer, Springer und Bauer gegen Turm und 4 Bauern klar auf Gewinn und Jürgen hatte 2 Bauern mehr aber eine etwas verknäuelte Figurenstellung. Wir konnten kurz darauf in Führung gehen als Bernds Gegner auch noch einzügig seinen Turm stehen ließ. Bei Jürgen gab es eine wilde Zeitnotschlacht in deren Verlauf der Vorteil einige Male wechselte und wir etwas in Gefahr gerieten den Mannschaftskampf doch nicht zu gewinnen. Aber nachdem sich der Rauch gelichtet hatte, stand Jürgen in einem Endspiel Springer und 3 Bauern gegen einen Turm klar auf Gewinn, was einige Züge später auch sein Gegner einsehen musste, wodurch unser Sieg gesichert war. Leider hatte Valerian im Bemühen auf Gewinn zu spielen den gegnerischen König zu seinen Bauern vordringen lassen und konnte nun den entstandenen Freibauern nur noch unter Turmopfer im Zaun halten, was ihn etwas unglücklich den ganzen Punkt kostete.

Mit diesem Sieg konnten wir zwar an KSF 2 vorbei ziehen, da aber Birkenfeld seine Hausaufgaben gegen den Tabellenletzten aus Jöhlingen erledigt hat, stehen wir nun auf Platz 2 und müssen auf einen Ausrutscher der Birkenfelder gegen Waldbronn hoffen.

Pfinztal - KSF 2 4,5:3,5

Hirschberg - Müller 0:1
Zeier, K. - Arlt 1:0
Zeier, R. - Haas 0,5
Ewald - Spieker 0,5
Giacomelli - Zimmermann 1:0
Lutz - Khalil 1:0
Köster - Ehrler 0,5
Gassner - Cofman 0:1

 


Jöhlingen 3 - Pfinztal 3

Heute mussten wir beim Tabellenfünften aus Jöhlingen ran.

Leider lief erstmal alles schief: Nachdem es schon im Vorfeld viele Absagen gab, war nur Vassili und Andreas klar, dass Spielbeginn schon um 9 Uhr war.

So mussten diese erstmal herumtelefonieren und konnten glücklicherweise noch alle rechtzeitig nach Jöhlingen lotsen. Einzig Günter Weiß kam nicht und so spielten wir zu siebt. Mit 20 Minuten weniger auf der Uhr spielten wir dann so:

 

1 Terzis

2 Gröning

3 Majewski

4 Liedhegener

5 Zind

6 Dunsche

7 Frey

8 Kampflos

 

Doch so schlecht wie es anfing, drohte es auch weiter zu gehen. Stefan an Brett 7 hatte schon nach einer halben Stunde Spielzeit Qualität weniger, bei Andreas sah es auch nicht gerade rosig aus, Johann und Helmut standen noch ausgeglichen. Dazu kam noch das Vasilli einzügig seinen Läufer parkte.

Nur bei Oliver und mir sah es gut aus. Oliver hatte mit Weiß nach abgelehntem Damengambit ebenso Qualität mehr wie ich mit schwarz nach italienisch.

Doch nur zehn Minuten später hatte Stefan zur Überraschung aller plötzlich gewonnen. Er konnte mit seinem Läufer die gegnerische Dame und anschließend einen Springer gewinnen. Darauf gab sein Gegner selbstverständlich auf. Kurz darauf übte auch ich hohen Druck auf meinen Gegner auf. Ich gewann einen Läufer und kurz darauf die Partie. Somit war das geamte Spiel gekippt und es stand nach erst einer Stunde Spielzeit zwei zu eins zu uns. Doch nachwievor stand es sowohl an Brett 1 als auch an Brett 4 sehr schlecht für uns. Es sollte auch nicht mehr lange dauern bis eine der beiden Partien zugunsten der Jöhlinger kippte: Andreas konnte die Stellung nicht mehr halten und gab auf. Somit stand es wieder ausgeglichen und alles war wieder offen.

Oliver hatte immer noch die Qualität mehr, Vassili immer noch den Läufer weniger. Johann hingegen konnte den gegnerischen Läufer gewinnen und ging in ein eigentlich gewonnenes Endspiel: Er hatte einen Turm, einen Läufer und zwei Bauern, sein Gegner einen Turm sowie drei Bauern. Helmuts Partie hingegen war todsicheres Remis: Es waren zwar bis auf die vier Läufer noch alle Figuren auf dem Brett, aber die beiden Bauernstrukturen baten keine Angriffsflächen.

Nach eineinhalb Stunden dann kam Vassilis großer Auftritt: Er trickste trotz Läufer weniger ein bisschen rum und drohte schließlich des Gegners Freibauern rauszunehmen. Sein Gegner sah dies, deckte den Bauern ab und war drei Züge später Matt. Mit einer feinen Kombination ließ Vassili dem Gegner keine Abwehrmöglichkeit. Darauf nutzte Oliver die Gunst der Stunde und einigte sich mit seinem Gegner, nachdem seine Partie etwas gekippt war, auf Remis.

Nun stand es dreieinhalb für uns, aber um unsere Aufstiegschancen zu wahren musste unbedingt ein Sieg her. Es kam also auf Johann und Helmut an. Johann stand nachwievor deutlich besser und hatte immer noch das gleiche Endspiel vor sich, bei Helmut war es mir immer noch ein Rätsel, warum die beiden weiterspielten. Aber um 12 Uhr sahen selbst die beiden es ein und einigten sich auf Remis. Johann konnte, zu Vassilis Ärger, die richtigen Züge nicht finden und einigte sich ebenfalls auf Remis. Damit konnten wir die drei Punkte noch gerade so aus Jöhlingen entführen.

Nun kommt es am 25.04. zuhause gegen die zweite Mannschaft aus Karlsdorf zum entscheidenen Spiel.

 


8.Spieltag

Alle Mannschaften haben mit 4,5 gewonnen - auch nicht schlecht

Pfinztal I KSF II 4,5 3,5
Post I Pfinztal II 3,5 4,5
Jöhlingen III Pfinztal III 3,5 4,5
Post III Pfinztal IV 0,5 4,5

Pfinztal - Jöhlingen

Am 7. Spieltag empfingen wir den bisher punktlosen Letzten aus Jöhlingen. Wollten wir unsere theoretischen Aufstiegschancen noch wahren, mussten wir gewinnen und ein paar Brettpunkte mehr als übliche würden auch nicht schaden. Dementsprechend motiviert ging unsere Bestbesetzung ans Werk.

Leider hielt diese Motivation bei Robert Zeier (3) nicht allzu lang und nach gerade mal einer guten Stunde und 7 Theoriezügen war die Punkteteilung offiziell. Ansonsten waren aber alle in Kampfeslaune. Valerian Hirschberg (1) hatte im angenommenen Damengambit weiter den Gambitbauern mehr und schien auch nicht bereit diesen wieder abzugeben. Ich hatte mal wieder einen Lb5+ Sizilianer, in dem nicht zu viel los war, aber ich etwas angenehmer stand. Peter Ewald (4) stand gegen Damenindisch mit einigem Raumvorteil bequem. Bernd Giacomelli (5) hatte sein altbewährtes Französisch auf dem Brett, musste sich aber einiger Angriffsbemühungen seines jungen Gegners erwehren. Jürgen Lutz (6) hatte einen Holländer auf dem Brett, der mir schon frühzeitig eher angenehm für Schwarz schien. Peter Köster (7) gelang es bereits im frühen Mittelspiel einen Bauern zu erobern, während Michael Gassner (8) auch schnell Vorteile vorweisen konnte.

Über die Reihenfolge der ersten beiden vollen Punkte bin ich mir nicht mehr im Klaren, aber kurz hintereinander gewannen Michael mit brutalem Königsangriff und Peter Ewald nachdem sein Gegner in einer Variante eine Kleinigkeit übersehen hatte und nun eine Figur einbüßte. Die nächsten erfreulichen Entwicklungen gab es dann bei Bernd, der seinem zu sehr um Königsangriff bemühten Gegner eine Qualität abluchsen konnte. Ich konnte meine kleinen Vorteile weiter verdichten und nach gut 20 Zügen hatte mein Gegner keine Lust mehr bei 4 Minuten auf der Uhr mit Bauer weniger und schlechter Stellung weiter zu spielen. Valerian hatte in der Zwischenzeit ein Remisangebot abgelehnt, da sein Gegner beim Versuch Kompensation für den Gambitbauern nachzuweisen seine Stellung ziemlich ruiniert hatte. Kurz darauf fiel dann viele Züge vor dem 40. die Zeit des Gegners, wobei er auch gerade die Dame geparkt hatte und ohnehin völlig auf Verlust stand. Wenig später konnte auch Bernd den vollen Punkt sichern nachdem seinem Gegner noch mehr Material abhanden gekommen war. Und auch unser Topscorer Peter Köster gab sich keine Blöße mehr und verwertete seinen Mehrbauer sicher zum Zwischenstand von 6,5:0,5.

Nun blieb nur noch Jürgen auf den ich zwischenzeitlich keinen Pfifferling mehr gewettet hätte, denn eigentlich verwaltete er längere Zeit eine positionelle Ruine und die Zeit schien ihm auch davon zu laufen. Aber er hatte diese scheinbar sinnvoll genutzt, denn statt weiter zuzuschauen wie sein Gegner seine Stellung verbesserte, opferte er praktisch aussichtsreich eine Figur für Angriff, was eine enorm komplizierte Stellung ergab. Nachdem beide Seiten einige feine Züge gefunden hatten, hatte Schwarz immer noch die Mehrfigur, aber konnte kaum mehr etwas ziehen, während Weiß etwas das Material ausgegangen war, um seine Stellung zu verbessern. Anstatt sich in dieser extrem verwirrenden Stellung noch weiter zu quälen, entschieden sich die Kombatanten besser Frieden zu schließen.

Insgesamt ein zumindest in dieser Höhe überraschend einfacher Sieg mit dem wir unsere Chancen gewahrt haben. Da die Konkurrenz aber ebenfalls gewann (KSF 2 begünstigt von der mal wieder schwachen Auswärtsaufstellung von Simmersfeld), sind wir weiter auf Schützenhilfe angewiesen, um Birkenfeld einzuholen. Nächsten Spieltag gibts dann das Spitzenspiel gegen KSF 2, in dem es mit Sicherheit spannender zugehen wird als dieses Mal.

Pfinztal - Jöhlingen 7:1

Hirschberg - Schuster 1:0
Zeier, K. - Dehm, Jü. 1:0
Zeier, R. - Dehm, Jo. 0,5
Ewald - Dehm, M. 1:0
Giacomelli - Yesilyurt 1:0
Lutz - Buth 0,5
Köster - Machauer 1:0
Gassner - Kast 1:0
 


Sulzfeld2-Pfinztal3

 

Heute musste gegen den Tabellenfünften aus Sulzfeld unbedingt ein Sieg her um weiterhin um den Aufstieg spielen zu können. Nachdem wir in Sulzfeld angekommen waren, ging es dann mit leichter Verspätung los.

Wir spielten mit folgender Aufstellung:

  1. Vassilios Terzis

  2. Johann Gröning

  3. Helmut Majewski

  4. Andreas Liedhegener

  5. Christian Buggle

  6. Johannes Dunsche

  7. Tobias Bandle

  8. Felix Reinhardt

Optimistisch spielten wir dann auf Sieg, doch bereits nach einer Stunde Spielzeit sah es düster für uns aus: Sowohl Felix an Brett 8, als auch Christian an Brett 5 hatten eine Figur weniger. Der einzige Lichtblick war die Partie von Tobias, der seinem Gegner durch eine vierzügige Kombination geschickt die Dame raus schlug. So ging es dann weiter und überraschenderweise gingen wir um 12 Uhr in Führung. Sowohl Tobias, der sein Spiel sehr stark zu Ende gespielt hatte, als auch Helmut, der ebenso gut gespielt hatte, konnten ihre Partien für sich entscheiden. Zuvor konnte Felix, der eigentlich schon fast verloren hatte, durch eine Bauerngabel den Turm seines Gegners gewinnen und so seinen Figurenverlust, den er vorher hatte hinnehmen müssen, egalisieren.

Damit stand es auf einmal drei zu null. Damit hatte natürlich keiner gerechnet, schließlich hatte Sulzfeld, zumindest nach der ersten Stunde, die deutlich bessere Ausgangssituation. Nach wie vor stand es bei jedem Brett, mit Ausnahme bei Christian, der immer noch eine Figur weniger hatte, ausgeglichen. Andreas war ganz gut aus sizilianisch mit schwarz herausgekommen und hatte eigentlich eine leicht bessere Stellung. Bei Vassili stand es ebenso ausgeglichen wie bei mir und Johann.

Leider sah es bei Christian gar nicht gut aus, sein Gegner hatte einen Freibauern, der jeden Moment einzuziehen drohte.

Bei mir und Andreas sah es noch ganz OK aus, ich hatte mittlerweile einen Bauern mehr. Vassili hingegen hatte eine leicht schlechtere Stellung und musste sich was einfallen lassen um noch zu gewinnen. Währenddessen drückte Johann und war nahe am Sieg dran.

Es dauerte nicht mehr lange bis Christian verlor, er konnte nichts mehr gegen den starken Freibauern sowie die Mattdrohung machen. Zum Glück konnte Johann gleichzeitig gewinnen und so den alten drei Punkte Vorsprung aufrechterhalten. Leider musste sich kurze Zeit später Vassili geschlagen geben.

Er hatte zwar nach der Eröffnung recht gute Chancen auf den Sieg gehabt, zu diesem Zeitpunkt war er noch leicht besser gestanden, konnte diese aber leider nicht nutzen und musste seinem Gegner, der nach der Eröffnung ganz stark spielte, den Punkt lassen.

So stand es plötzlich nur noch vier zu zwei und wir mussten noch mal zittern.

Andreas und ich spielten noch und es sah recht gut für uns aus. Während ich inzwischen den zweiten Bauern mehr hatte, konnte Andreas sogar die Qualität gewinnen.

Und zehn Minuten später war der Sieg dann in trockenen Tüchern: Anstatt mit der besseren Stellung und der Qualität mehr noch weiterzuspielen, einigte sich Andreas, mannschaftsdienlich wie er ist, mit seinem Gegner auf Remis. So stellt man sich einen wahren Mannschaftsführer vor!

Zehn Minuten später, um genau 13.15 Uhr, setzte ich meinen Gegner mit meinem Läufer matt und machte so den letztendlich ungefährdeten Sieg perfekt.

Heute war also ein fast perfekter Tag für den SV Pfinztal, da alle Mannschaften, mit Ausnahme der Vierten, die unglücklich mit 2 zu 3 verlor, gewannen. Die Zweite ist damit wohl außer Abstiegsgefahr und die Erste sowie auch die Dritte haben sich die Aufstiegschancen erhalten.

 

 


7. Spieltag VBR 09/2010

 

Pfinztal I Jöhlingen 7,0 1,0
Pfinztal II Graben-Neudorf 4,5 3,5
Sulzfeld II Pfinztal III 2,5 5,5
Pfinztal IV Ettlingen VI 2,0 3,0

Simmersfeld - Pfinztal

Mit einer kleinen Weltreise ins verschneite Simmersfeld begann für uns der 6. Spieltag. Trotz einer leichten Verspätung am Treffpunkt kamen wir pünktlich dort an und konnten wenig später gegen die Simmersfelder Bestbesetzung beginnen. Uns fehlte leider Michael Gassner, der kurzfristig krank ausgefallen war und von Gerald Fischbach (8) ersetzt wurde.

An dessen Brett zeichnete sich auch bald das erste Ergebnis ab, da sein Gegner den Abtausch einiger Figuren erzwang und so bald nur noch je Läufer und 2 Türme bei symmetrischer Bauernstellung übrig blieben. Die logische Folge war die Punkteteilung. Ansonsten hatte Valerian Hirschberg (1) eine Art weißen Igel, was recht angenehm aussah. Ich hatte am zweiten Brett mit Schwarz Marschall-Angriff auf dem Brett und Robert Zeier (3) stand in einem Sizilianer früh etwas angenehmer. Peter Ewalds (4) Stellung machte keinen guten Eindruck auch wenn ziemlich lange alles Theorie war, stand er doch zumindest praktisch deutlich schwieriger. An den Brettern von Bernd Giacomelli (5), Jürgen Lutz (6) und Peter Köster (7) hatte sich noch nicht allzu viel getan, auch wenn mir Jürgens und Peters Stellungen subjektiv etwas besser gefielen.

Leider musste dann Peter Ewald aufgeben nachdem die gegnerische Dame in sein Lager eingedrungen war und dabei Material erbeutet hatte. Glücklicherweise konnte nach etwa 3,5 Stunden Robert mit einem netten Doppelfesslungstrick einen Bauern einsacken und dabei auch noch in ein leicht gewonnenes Endspiel abwickeln, sodass auch seine obligatorische Zeitnot den Sieg nicht ernsthaft gefährden konnte. Ich fand trotz zwischenzeitlich zwei Minusbauern den Weg in ein völlig ausgeglichenes Endspiel mit Minusbauer aber Läuferpaar, Freibauer und den viel aktiveren Figuren. Nachdem mein Gegner mein Remisangebot noch abgelehnt hatte, sah er wenig später bei knapper Zeit auch keine vorteilhafte Fortsetzung mehr und bot nun selbst Remis, sodass der Punkt geteilt wurde. Etwa zu diesem Zeitpunkt brachte Bernd uns in Führung, wobei ich dazu nur sagen kann, dass sein Gegner zwischenzeitlich ziemlich ambitioniert versucht hatte einen Königsangriff vom Zaun zu brechen. Wie es dann aber zu Bernds Sieg kam, habe ich leider nicht gesehen.

Da meine Partie nun beendet war, konnte ich mal wieder einen Rundgang machen und sah Erfreuliches. Valerian hatte ein Endspiel in dem seine Figuren etwas aktiver positioniert waren, in dem aber auch schon zwei mal die Züge wiederholt worden waren. In Anbetracht der klaren Gewinnstellung mit Mehrfigur, die sich Peter Köster mit einem Königsangriff erspielt hatte, hatten wir nichts gegen das Remis bei Valerian einzuwenden. Auch Peter gab sich keine Blöße mehr und sicherte bald den Mannschaftssieg. Nun blieb noch Jürgen, dem im Mittelspiel nach einigen schwächeren Zügen eine Qualität abhanden gekommen war und der nun ein Endspiel Läufer, 2 Bauern gegen Turm, 2 Bauern üben musste, wobei sich alle Bauern am gleichen Flügel befanden und einer der gegnerischen bereits auf der Farbe des Läufers blockiert war, sodass die Aussichten auf ein Remis sehr gut waren. Nach einigen weiteren Zügen musste sein Gegner dann auch seine Gewinnversuche einstellen und ins Remis einwilligen.

Nach dem Unentschieden zwischen Mühlacker und Birkenfeld, das für uns optimal war, stehen wir auf Platz 3 und sind zum ersten Mal wieder in Schlagreichweite auf Platz 1, sodass für die verbleibenden 3 Mannschaftskämpfe volle Konzentration gilt.

Simmersfeld - Pfinztal 3:5

Huber - Hirschberg 0,5
Lindörfer, K. - Zeier, K. 0,5
Blaich, M. - Zeier, R. 0:1
Blaich, G. - Ewald 1:0
Lehmann - Giacomelli 0:1
Lindörfer, S. - Lutz 0,5
Lindörfer, P. - Köster 0:1
Schaal - Fischbach 0,5


Pfinztal III vs. Odenheim

Heute hatten wir den bisher ungeschlagenen Tabellenführer aus Odenheim zugast.
Natürlich wollten wir den Favoriten ein bisschen ärgern und ihm den ersten Punktverlust in der laufenden Saison zufügen. Doch der Tag begann nicht gut: Während Odenheim mit den acht besten Spielern antreten konnte, mussten wir auf Vasili verzichten, der in der zweiten Mannschaft aushelfen musste. Glücklicherweise hatte sich Oliver als Ersatzspieler gemeldet und so konnten wir vollzählig spielen. Als um zehn nach zehn alle den Weg in die Friedrichstraße gefunden hatten, konnten wir dann auch beginnen. Wie so oft passierte in der ersten Stunde nicht außergewöhnliches, doch bereits nach eineinhalb Stunden gab es den ersten Aufreger: Tobias an Brett 8 griff mit seinem Läufer die gegnerische Dame an. Der Gegner nahm jedoch seinen Springer um einen anderen Zug zu tätigen, stellte ihn aber prompt wieder zurück, als er sah was drohte. Tobias reklamierte und gewann dadurch die Dame.

Dann plätscherte alles weiter vor sich hin, bis es an Tobias Brett wieder Aufregung gab: Tobias verlor seine Dame nach einer dreizügigen Kombination seines Gegners wieder, hatte jedoch im Endspiel einen Springer bei ausgeglichener Stellung mehr. Nach einem ohne Fehler zu Ende gespielten Endspiel konnte er dann auch gewinnen und fuhr damit den ersten Sieg am heutigen Tag ein. Keine zwanzig Minuten später einigte Silke sich dann mit ihrem Gegner auf Remis, sie hatte noch drei Bauern und eine Springer, ihr Gegner noch drei Bauern und einen Läufer. Nach fast drei Stunden Spielzeit bot auch ich, trotz Qualität mehr sowie einer leicht besseren Stellung, meinem Gegner Remis an, da ich nur noch zwei Minuten pro Zug hatte. Bis zu dem Punkt hatte ich, zumindest wie ich finde, eine sehr starke Partie gespielt.
Mein Gegner nahm ohne lange zu Zögern an und so kamen wir dem Sieg wieder ein kleines Stückchen näher, wir führten ja immer noch mit einem Punkt. In den anderen Partien stand es überall ausgeglichen, es gab nur eine Ausnahme: Oliver Zind hatte nach einer Superkombination mit Mattdrohung eine Figur gewonnen.
Somit hatten wir eine gute Ausgangsposition und die Überraschung lag in der Luft. An Olivers Brett passierte nichts außergewöhnliches, er tauschte geschickt die Figuren vom Brett und kam so langsam ins bessere Endspiel. Mittlerweise hatte er einen Freibauern gebildet und kontrollierte gekonnt das Geschehen. Später tauschte er die Bauern, die im Weg waren ab und holte sich mit seinem Läufer auch die letzte Chance seines Gegners, sein letzten gefährlichen Bauer. Bei mehr als verlorener Stellung gab sein Gegner dann auf. Nun spielten noch Johann, Helmut, Andreas und Christian. Während die drei Erstgenannten ein bisschen weniger Zeit bei jeweils ausgeglichener Stellung hatten, hatte Christian leicht mehr Zeit bei etwas besserer Stellung. Er hatte einen Freibauern und einen starken Angriff auf dem Damenflügel. Wer hätte gedacht, dass die Partie gegen den Tabellenführer so verlief?
Als Andreas dann einen Bauern gewann, sah es schon relativ klar nach einem Sieg aus, doch noch war längst nichts sicher. Eine halbe Stunde plätscherten die Spiele dann vor sich hin, bis Christian mithilfe seines Freibauern Qualität gewann. Der Gegner hielt sich dann nur noch kurz und Christian hatte prompt einen Turm mehr. Er spielte die Partie souverän weiter und als sein Gegner einsah, dass die Stellung verloren war, gab er auf. Somit fehlte uns nur noch ein halber Punkt bis zum Sieg. Dies versetzte sogar Helmut in Aufregung, sodass der Lehrer anfing mit dem Stuhl leicht hin und her zu wippen. Und aus der ausgeglichenen Stellung holte er auch noch etwas heraus: Wie aus dem nichts gewann er eine Qualität.
Auch bei Johann sah es gut aus, er hielt gegen den über 200 Punkte besseren Gegner nach russischer Eröffnung die Stellung ausgeglichen.
Um 14:24 Uhr machte Andreas an Brett 4 dann den Sieg perfekt: Bei Remisstellung, wo er zwei Bauern und einen weißfeldriegen Läufer, sein Gegner einen Bauern und einen schwarzfeldriegen Läufer hatte, reichte ein Remis zum Sieg. Johann konnte sogar noch einen Bauern gewinnen, aber seine Stellung sah trotzdem Remisverdächtig aus.
Es gab dann auch keine großen Überraschungen mehr, Johann trotzte seinem Gegner zur Überraschung aller ein Remis ab und Helmut gewann letztendlich souverän. Dank einer tollen Mannschaftsleistung schafften wir es also Odenheim die erste Niederlage beizubringen, dies sogar ohne eine einzige eigene Niederlage.
Hier noch einmal alle Ergebnisse in der Übersicht:

2 9 Pfinztal 3 1477 7 Odenheim 1552 6 2 new
1 31 Gröning,Johann 1600 1 Lemle,Wolfgang 1808 ½ ½  
2 32 Majewski,Helmut 1636 2 Dietrich,Hans-Peter 1678 1 0  
3 34 Pollandt,Silke,Dr. 1645 3 Kornelius,Peter 1562 ½ ½  
4 35 Liedhegener,Andreas 1534 4 Abke,Fritz 1637 ½ ½  
5 36 Buggle,Christian 1441 5 Dietrich,Roland 1645 1 0  
6 37 Zind,Oliver 1498 6 Reißmann,Hans 1436 1 0  
7 38 Dunsche,Johannes 1261 7 Ratzel,Karl-Heinz 1346 ½ ½  
8 39 Bantle,Tobias 1204 8 Kettner,Emil 1307 1 0  

 


6. Spieltag VBR 09/2010

 

Simmersfeld Pfinztal I 3,0 5,0
Kraichtal Pfinztal II 4,0 3,0
Pfinztal III Odenheim 6,0 2,0
Pfinztal IV Malsch II + -

6. Spieltag VBR 09/2010

 

Simmersfeld Pfinztal I    
Kraichtal Pfinztal II 4,0 3,0
Pfinztal III Odenheim 6,0 2,0
Pfinztal IV Malsch II + -

Pfinztal - Neuhausen 2

Am ersten Spieltag im neuen Jahr empfingen wir die Reserve von Neuhausen, was im Vorfeld zu einigen Befürchtungen geführt hatte, wir könnten dank der Inkompetenz des Landesspielausschuß (oder wer sonst für die Bestimmung der Sperrtermine für Bundes- und Oberligamannschaften zuständig ist) eine enorm starke Neuhausener Aufstellung gegen uns haben. Glücklicherweise bewahrheitete sich das nicht, im Gegenteil war Neuhausen noch etwas schwächer aufgestellt als sonst.

Dies spiegelte sich auch im Verlauf des Mannschaftskampfes wieder. Nach einigen ziemlich ereignislosen Remisen von Robert Zeier (3) (hatte mal wieder nach 10 Zügen eine Stunde weniger auf der Uhr), Peter Ewald (4) und zur Überraschung vieler auch Michael Gassner (8), purzelten nach knapp drei Stunden drei volle Punkt was schon zum Mannschaftssieg genügte. Erst konnte Bernd Giacomelli (5) in recht angenehmer Stellung von einem Dameneinsteller seines Gegners profitieren, dann gelang mir an Brett 2 ein sehr einfacher Start-Zielsieg im Lb5 Sizilianer und Peter Köster (7) sicherte mit einem weiteren überzeugenden Schwarzsieg den Mannschaftssieg endgültig.

Die beiden verbliebenen Partien gingen in die Verlängerung, wobei auch hier die Vorteile auf unserer Seite lagen. Jürgen Lutz (6) lehnte ein Remisangebot seines Gegners ab und konnte kurz darauf die kleine Qualität erobern. In beidseitiger Zeitnot gelang es ihm dann mit einigen starken Drohungen gegen des Gegners König dessen Aufgabe zu erzwingen. Valerian Hirschberg (1) hatte gegen den mit Abstand stärksten Neuhausener eine sehr gute Partie gespielt und hatte erst einen Bauern, dann eine Qualität und am Ende eine Figur für einen Bauern mehr. Jedoch verteidigte sich sein Gegenüber fintenreich und das abschliessende Endspiel war deutlich komplizierter als ich es einschätzte und wahrscheinlich nach einer Ungenauigkeit Valerians auch haltbar. Aber am Ende verlor der Neuhausener bei knapper werdender Zeit die Übersicht und einen Bauern, was ihn zur Aufgabe veranlasste.

Insgesamt ein völlig ungefährdeter und überraschend einfacher Sieg für uns. Wenn wir so weiter spielen, sollten wir alle Chancen haben, auch die restlichen 4 Mannschaftskämpfe zu gewinnen und dann schau mer mal. Aber einfacher gesagt als getan.

Zur speziellen Situation an diesem Spieltag sowohl in der Landesliga als auch beispielsweise in der Verbandsliga Nord will ich auch noch meinen Senf hinzu geben. Zwar hätte eine Niederlage von Birkenfeld gegen KSF 3 uns sehr geholfen, dennoch bin ich extrem genervt von solch Wettbewerbsverzerrung. Die am Sonntag angetretene Mannschaft von KSF 3 bestand aus 3 Spielern der ersten, 2 Spielern der zweiten und nur 3 nominellen Spielern der dritten Mannschaft. Das machte aus einer eigentlich nicht konkurrenzfähigen Mannschaft mal eben ein Spitzenteam mit etwa 50 DWZ mehr als der Gegner. (KSF 3 verlor nur deshalb trotzdem, weil sie zu blöd zum korrekten Aufstellen waren.) Zusätzlich konnte KSF 2 noch auf 2 Spieler der ersten Mannschaft zurück greifen, was bei ihrem schweren Kampf gegen Waldbronn sicherlich nicht hinderlich war. Ähnliches passierte beispielsweise in der Verbandsliga Nord im Kampf zwischen Handschuhsheim 2 und Lindenhof, in dem Handschuhsheim sich mit einigen 2300ern aus ihrer Bundesligamannschaft verstärken konnte und so knapp siegreich blieb. Handschuhsheim wird das ganze wahrscheinlich nächsten Spieltag gegen Ettlingen im Duell um den Aufstieg nochmals wiederholen.

Mein Vorwurf richtet sich hierbei ganz sicher nicht gegen die Vereine, wir hätten das mit Sicherheit nicht anders gemacht, sondern gegen die Leute, die diese Sperrtermine festlegen. Ich kann ja noch akzeptieren, dass es jedes Jahr am ersten Spieltag solche Fälle gibt, obwohl auch das lösbar wäre, wenn man einfach zuerst die Oberliga und dann die unteren Klassen anfangen lässt. Aber für Spieltage ohne Sperrtermin mitten in der Saison fehlt mir jegliches Verständnis, das ist schlicht brutale Wettbewerbsverzerrung und Bevorzugung großer Vereine ohne jeden vernünftigen Grund.

Pfinztal - Neuhausen 2 6,5:1,5

Hirschberg - Günthner 1:0
Zeier, K. - Bogner 1:0
Zeier, R. - Tiemann 0,5
Ewald - Braun 0,5
Giacomelli - Krause 1:0
Lutz - Bischoff, M. 1:0
Köster - Breuer 1:0
Gassner - Bischoff, D. 0,5


5. Spieltag

 

Pfinztal I Neuhausen 2 6,5 1,5
Pfinztal II Egg. Leopoldshafen 4,0 4,0
Hambrücken II Pfinztal III 2,5 5,5
Egg.Leopoldshafen Pfinztal IV 2,5 2,5

KUGL - Blitz - Turnier 30.12.2009

 

  1 2 3 4 5 6 7 8 Platz
1. Klaus Z. 0 1 1 1 1 1 X 5 1
2. Jürgen L. 1 1 0 1 1 X 0 4 2
3. Andreas K. Zwei-Kontinente-A. X 0 0,5 0 1 1 1 3,5 3
4. Nils H. 1 X 0 0 0 1 1 3 4
5. Vassili T. 1 0 0,5 1 X 0 0 2,5 5
6. Michael K. 0 0 1 X 0 0 1 2 6
7. Bernd G. 0 1 X 0 0 0 0 1 7

Die Weihnachtsfeier der Schachvereinigung (18.12.2009)

Vom 82-Jährigen bis zum Siebenjährigen waren sie versammelt im geschmückten Saal in der Friedrichstraße.
Die Begrüßung durch Helmut Majewski in herzlichem Ton enthielt Hinweise auf den sportlichen Verlauf des Jahres. Mit Stolz vermerkte er, dass wir eine Jugendmannschaft aufstellen konnten, die uns in der Kreisklasse vertritt als vierte Mannschaft im Rahmen der badischen M.- wettkämpfe. Ein glückliches Ereignis ist, dass wir über die passende und gern bereite Mannschaftsführerin dazu verfügen, die bisher nur als Spielerin hervorgetreten ist. Mit Recht blickt man auf den Jugendleiter Dirk Ripp: das Jugendschach trägt Früchte!
Auch der Aufstieg der zweiten Mannschaft in die Bezirksklasse kann sich sehen lassen!

Zum Ablauf der Feier ist zu sagen, dass sich eins zum andern fügte und der Vorstand staunend fest stellte, wie locker sich die Planung erfüllte, obwohl nicht sehr gründlich geplant worden war – aus zeitlichen Gründen und wegen beruflicher Abwesenheit!
(Essen – Singen – Bilder anschauen – evtl. ein Quiz, danach Freiraum und Freibier für alle)

Der Saal (sonst unser Klubraum) war gut gefüllt. Und wieder geschah das Wunder, dass wir 48 Gäste auf 34 Plätzen unterbrachten, was mit dem Gewohnheitsrecht des freien Kommens und Gehens leicht zu bewerkstelligen war. – Der Rollbraten (vom Fachmann) war hervorragend, die Salate waren von den Mitgliedern beigesteuert worden. Ein Glücksfall, es ging Null von Null auf.
(Eigentlich ein Unding, zu beschaffen, ohne sich die Bestätigung geben zu lassen, wer mit wie viel Personen erscheinen würde!)
Für die Weihnachtslieder wurden die Noten verteilt. Zu diesem Zeitpunkt gab uns der Himmel einen Wink, mit welchem Lied wir eröffnen sollten! „Leise rieselt der Schnee ...“
Die Sicherheit der Rentnerstimmen war die Grundlage, dem setzten einige Kinderstimmen helle Lichter auf – so wurde ein vollmundiger Gesang daraus. Wir konnten auf irgendwelche Instrumente verzichten. Im Gegensatz zu den Fischerchören hatten wir keine Minute zusammen geübt.
Nach dem Lied „Niklaus ist ein guter Mann, den man ...“ traf uns der Tadel eines hellen Kopfes: sind wir da nicht 1,5 Wochen zu spät dran?? - „O du fröhliche, o du selige ...“ Der Vorstand war entspannt. Wir vom Vorstand sind entspannt, wenn vom alten Kulturgut noch ein Stück durchschimmert. Die mittlere Generation scheint unwissend, auf welch dünnen Beinen dieses Gut steht. Ich nehme eine Anleihe auf (ohne zu wissen, woher ): Konsum schafft nicht Kultur. –
Feste feiern ist ein Teil der Kultur.
Die Bilderschau von Andreas rief die Jahre 2004 bis zur Gegenwart ins Gedächtnis. Mit Entzücken sah man die Grillfeste, Sommerfest im Mickenloch und Weihnachtsfeiern. Manch einer sah auf den Bildern aus wie ein Schüler und sieht jetzt aus wie ein Geschäftsmann. (Was wohl heißen soll, abgerundete Persönlichkeit)
Bei der Tombola versuchten wir unser Glück, obwohl wir im allgemeinen betonen, dass wir mit dem Schachspiel weit über den Niederungen eines Glücksspiels schweben!
Es folgte ein Quiz, entworfen vom 2. Vorsitzenden, das ungefähr auf den Klub zugeschnitten war, mit rund einem Dutzend Fragen.
Den Obst- und Gartenbauern gebührt Lob! Dagegen schnitten die Biertrinker schwach ab. –

Der Rest der Feier gehörte den Schachspielern, ob professionell oder Kaffeehausspieler, und sie blieben bis – man weiß nicht wie lange, aber wahrscheinlich noch länger!
Am Morgen erschien eine kleine Schar zum Putzen. Herr Löffel führte eine strenge Aufsicht.-
Da die Feier von einigen Stimmen als gelungen bewertet worden ist, gehört es sich zu sagen, dass auch Nichtmitglieder ihren Teil durch Ideen und Taten beigetragen haben!
 


Kuglblitz 2009

Hallo zusammen

am Mittwoch den 30.12.2009 findet das traditionelle Kuglblitz statt. Ich denke wir werden so um 20:00 Uhr beginnen.

 

 


Weihnachtsblitz 16.12.2009

 

Name/ Runde 1. 2.   4.   6.   8.     11.   Summe Platz
                             
Terzis V. 1 0 0 0 1 1 1 0 0 1 0   5 7
Kayser M. 1 1 0 0 1 0 1 1 1 0,5 1   7,5 4 - 5
Giacomelli B. 1 1 1 1 1 1 0,5 1 1 1 1   10,5 1
Ripp Dirk 1 1 1 0 0,5 1 1 1 0 1 0,5   8 3
Zeier Klaus 1 1 1 1 0,5 0 1 1 1 0 1   8,5 2
Hein A. 0 0 0 0 0 0 0 1 0 0 0   0 12
Dunsche Joh. 0 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0   2 10
Heck Nils 0 0 1 1 1 1 0 1 1 1 1   7 6
Liedhegener A. 0 0 1 1 1 0 0,5 0 1 0 0   4,5 8 -9
Köster P. 0 0 0 1 0 1 0 0 0,5 1 1   4,5 8 -9
Majewski M. 0 1 0 0 0 0 0 0 0 0 0   1 11
Fischbach G. 1 1 0 1 0 1 1 1 0,5 0,5 0,5   7,5 4 -5
                             
bg -                         66  

Waldbronn - Pfinztal

Am letzten Spieltag vor Weihnachten mussten wir zum sehr starken Aufsteiger nach Waldbronn reisen, wo es galt den ersten Saisonsieg einzufahren, um wenigstens einen Mitteldfeldplatz einzunehmen. Leider mussten wir kurzfristig krankheitsbedingt auf unser Spitzenbrett Valerian Hirschberg verzichten, weshalb Dirk Ripp am achten Brett zu seinem Saisondebut kam.

Zu Beginn tat sich wie meist nicht viel aufregendes auf den Brettern, ich war am Spitzenbrett mit Französisch sehr zufrieden, Robert Zeier (2) musste schon früh improvisieren, baute aber eine feste, wenn auch etwas passive Stellung auf und Dirk hatte mal wieder seine Spezialvariante auf dem Brett. Nach etwa 2 Stunden zeichnete sich dann das erste Ergebnis ab, denn Bernd Giacomelli (4) hatte einen starken Königsangriff seines Gegners übersehen und musste 2 Bauern aufgeben, um die Drohungen gerade eben noch so zu decken. Natürlich ließ er sich davon nicht einschüchtern und kämpfte weiter.

Ansonsten schien Michael Gassner (7) einen Bauern zu gewinnen, was ihm wohl etwas Vorteil sichern sollte, während Peter Köster (6) sich einem sehr entschlossenen Königsangriff seines Gegners ausgesetzt sah, was so manchem Mannschaftskollegen etwas Angst einflößte, Peter aber weitestgehend kalt ließ. Jürgen Lutz (5) hatte die etwas bessere Stellung, aber ohne dass etwas Greifbares in Aussicht schien. Peter Ewald (3) stand wohl auch recht angenehm, wobei ich zugeben muss, dass ich von seiner Partie am wenigsten mitbekommen habe. Roberts Stellung machte mir immer größere Sorgen, denn zu seinem enormen Zeitverbrauch, kam eine sehr passive Stellung, deren Verteidigung höchste Genauigkeit zu erfordern schien.

Kurz vor der Zeitkontrolle gabs dann die ersten Ergebnisse. Peter Köster hatte geduldig die gegnerischen Drohungen pariert und dann von den Schwächen, die die weitvorgerückten weißen Bauern hinterlassen hatten, profitiert und souverän den vollen Punkt eingesackt. Jürgens Gegner hatte sich sehr ordentlich verteidigt und so war Jürgens Initiative immer mehr versiegt und in einem ungleichfarbigen Läuferendspiel wurde schnell der Punkt geteilt. Die Zeitnotphase bekam ich leider nicht so mit, da ich etwas knapp an Zeit war und an meinem Brett einiges zu tun hatte. Ich hatte davon profitiert, dass mein Gegner die möglichen wilden Verwicklungen mit großen Risiken für beide Seiten scheute und befand mich in einer etwas zugeschobenen Stellung mit einigem Raumvorteil, in der mein Gegner keinerlei aktiven Plan hatte und ich so gemütlich ohne Risiko mit meinen Figuren herummanövrieren konnte. Leider verlor irgendwann in der Zeitnotphase Peter Ewald, wobei ich nicht sagen kann, was aus seiner anfangs ordentlichen Stellung geworden war. Nachdem ich meinen 40. Zug gemacht hatte, verschaffte ich mir wieder einen Überblick über die anderen Bretter.

Robert hatte in großer Zeitnot in immer noch schwieriger Stellung von einem Bock seines Gegners profitiert und 2 Bauern gewonnen, wovon er aber einen wieder hergab um den anderen weit nach vorne zu treiben. Daraus ergab sich wenig später ein Springerendspiel mit 5 gegen 4 Bauern am gleichen Flügel, was gute Gewinnchancen bot. Bernd stand weiter ziemlich hoffnungslos und Michael war irgendwie in einem schwierigen Turmendspiel mit je vier Bauern gelandet, in dem er 4 Bauerninseln, der Gegner aber nur 2 hatte, während sein Turm auch nicht zu günstig stand. Dirk hatte lange ein ihm nicht unbekanntes Endspiel gespielt ohne dass die Remisbreite verlassen wurde, aber jetzt war er gerade dabei eine Figur zu gewinnen, was mich trotz zweier nicht ganz ungefährlicher Freibauern des Gegners optimistisch stimmte. Ich selbst konnte kurz vor der Zeitkontrolle mit einem Opfer von 2 Figuren gegen einen Turm die Stellung öffnen und stand wenig später im Endspiel klar besser. Es schien also knapp zu werden mit leichten Vorteilen für uns, was einige schon wieder über ein 4:4 munkeln ließ.

Aber als wenig später Michael gewinnen konnte, nachdem sein Gegner etwas gierig Bauern fraß bis einer von Michaels Bauern reingelaufen war, schien die Sache gelaufen. Zwar musste Bernd bald wie erwartet die Waffen strecken, aber bei 3 besseren Stellungen musste doch ein Mannschaftssieg möglich sein. Dirk hatte zwar seinen Mehrspringer geopfert, um die gegnerischen Freibauern zu eliminieren, aber im Turmendspiel mit einem Bauern gegen keinen, aber abgeschnittenem König des Gegners schien zumindest praktisch der volle Punkt greifbar. Die übrigen Partien dümpelten nun eine ganze Weile so vor sich hin, was in meinem Fall an mangelnder Technik meinerseits, aber auch kreativer Verteigungsarbeit meines Gegners lag. Glück hatten wir als Dirks Gegner an einer Stelle den Turmtausch ins Totremis Bauernendspiel verschmähte. Danach ließ Dirk aber nichts mehr anbrennen und konnte kurz vor der letzten Zeitnotphase die erneute Führung markieren. Roberts Stellung schien auch immer besser zu werden, was mich trotz meinem teilweise etwas wirren Rumgeziehe beruhigte. Als wir uns am Spitzenbrett der finalen Zeitnotphase näherten vereinfachte ich die Stellung und konnte wenig später in ein leicht gewonnenes Endspiel abwickeln, in dem ich meinem Gegner in der Blitzphase keine Chance mehr ließ. Da sich auch Robert ein paar Minuten vor mir den Sieg gesichert hatte, hatten wir 5,5:2,5 gewonnen.

Alles in allem ein vielleicht etwas zu hoch ausgefallener, aber nicht unverdienter Sieg, durch den wir einigermaßen sorgenfrei die Weihnachtspause bis zum 10. Januar genießen können. An der Tabellenspitze der Landesliga gab es noch eine faustdicke Überraschung durch Birkenfeld, das den haushohen Favoriten KSF 2 mit 4,5:3,5 besiegen konnte und nun die Tabellenführung inne und mit Abstand die beste Ausgangsposition für den Aufstieg hat.

Waldbronn - Pfinztal 2,5:5,5

Kapfer - Zeier, K. 0:1
Franz - Zeier, R. 0:1
Falk - Ewald 1:0
Zimmer - Giacomelli 1:0
Hagen - Lutz 0,5
Neidhardt - Köster 0:1
Hagenbrock - Gassner 0:1
Österle - Ripp 0:1


SV Pfinztal 3 - SSV Bruchsal

Wir mussten dieses Mal nicht ganz so früh aufstehen wie beim letzen Mal und erst um 10.00 Uhr anfangen.
Nach zwei bitteren Niederlagen in Folge wollten wir heute unbedingt Punkten. Die Chancen sahen auch gar nicht so schlecht aus, wir gingen nämlich als klarer Favorit an die Bretter. Dies war unsere Aufstellung:

Vassilios Terzis
Helmut Majewski
Silke Pollandt
Andreas Liedhegener
Christian Buggle
Oliver Zind
Johannes Dunsche
Tobias Bantle

Die erste Stunde begann verhalten und es war mit einer Ausnahme noch fast nichts passiert: Nur in Tobias Partie lief es schon rund, er hatte schon früh einen Springer verloren, während der König seines Gegners nach15 Zügen plötzlich auf e4 auftauchte.
Doch eine Viertelstunde später gab es gleich einen Doppelschlag: Während Tobias plötzlich zweizügig völlig überraschend und souverän matt setzte, klingelte das Handy von meiner Gegnerin nach acht Zügen. So gingen wir mit zwei zu null in Führung.
Die Spiele der anderen liefen eine Dreiviertelstunde weiter, ohne das groß etwas passierte, doch um 12.00 Uhr fegte auch Christian seinen Gegner vom Brett. Schon stand es drei zu null und uns fehlten nur noch eineinhalb Punkte zum Sieg.
Und tatsächlich machte Oliver wenig später Remis, sodass uns nur noch ein Sieg fehlte. Kurz darauf bot Vassilis Gegner dann Remis an. Vasilli war der einzige, dessen Gegener eine höhere Zahl hatte und so könnte er mit dem Remis doch eigentlich gut leben. Nach etwas längerem Überlegen aufgrund der zumindest mal nicht schlechteren Stellung und Absprache mit Andreas nahm er es dann an.
So fehlte uns noch ein halber Punkt.
Und es sah gut aus: An Brett zwei bei Helmut das gewohnte Bild: Sein Gegner hatte noch 90 Minuten Zeit, während er noch 19 Minuten hatte, allerdings hatte er dafür einen Springer mehr.
Silke an Brett 3 stand besser und hatte bei ausgeglichener Zeit einen Läufer sowie einen Bauern mehr. Ich glaube das würde sie im Schlaf nicht aus der Hand geben.
An Brett 4 bei Andreas stand es relativ ausgeglichen. Nach ein bisschen Wartezeit machte Andreas den Sieg aber dann perfekt: Er einigte sich mit seiner Gegnerin auf Remis.
Auch Silke spielte ihre Partie souverän zu Ende: Erst gewann sie noch den Turm ihres Gegners, dann zwang sie ihn zum Damentausch. Mit einem Turm mehr ging sie dann ins Endspiel und ihr Gegner gab auf. Silke, die seit sie bei diesem Verein spielt ungeschlagen ist, konnte somit den vierten Sieg perfekt machen.
Nun spielte nur noch Helmut, der es geschafft hatte mit 50 Sekunden auf der Uhr noch seinen 40. Zug zu machen. Er spielte und spielte, spielte immer noch und noch weiter. Nachdem alle eineinhalb Stunden auf ihn gewartet hatten, gab sein Gegner endlich auf.
So konnten wir zufrieden abbauen und mit einem hochverdienten sechseinhalb nach Hause fahren. Außerdem lässt es sich nun über die Weinachtszeit viel schöner auf die Tabelle schauen und wir können optimistisch und voller Selbstvertrauen zum nächsten Auswärtsspiel nach Hambrücken fahren.
 


Pfinztal - Birkenfeld

 

Im Heimspiel gegen Birkenfeld war der erste Saisonsieg Pflicht, wollten wir noch eine Rolle im Aufstiegskampf spielen. Da wir in den letzten Jahren gegen Birkenfeld meist erfolgreich waren, gab es auch Anlaß zum Optimismus.

Und auch das Spiel entwickelte sich zu Beginn ganz hervorragend. Valerian Hirschberg (1) und Robert Zeier (3) profitierten mit Schwarz von ihrer guten Vorbereitung und wenig später von simplen Bauerneinstellern ihrer Gegner. Ich konnte mit Weiß trotz der Vorbereitung meines Gegners in der Birkenfelder Spezialvariante einigen Vorteil mein Eigen nennen und nachdem Peter Ewalds (4) gesundheitlich ziemlich angeschlagener Gegner am Königsflügel alles mögliche einstellte, schien es als könnte es heute einen richtig hohen Sieg geben. Denn auch bei Jürgen Lutz (6), Peter Köster (7) und Michael Gassner (8) hatten wir die optisch angenehmeren bis etwas vorteilhafteren Stellungen. Bernd Giacomellis (5) Stellung durchschaute ich nicht wirklich, er hatte zwar eine Figur mehr, aber die wütenden Angriffe seiner Gegnerin auf seinen König schienen nicht ganz ungefährlich.

Wenig später erzielte Peter Ewald das 1:0 und ich konnte als mein Gegner beim Versuch einen Bauern zurückzugewinnen eine Figur verlor auf 2:0 erhöhen. Leider hatte Valerian das Risiko sehr gescheut und stand trotz Mehrbauer recht ausgeglichen. Schlimmer lief es noch bei Robert, der irgendwie kein Zutrauen zu seiner ganz klar besseren Stellung zu haben schien und extrem passiv agierte, was irgendwann zum Verlust des Mehrbauern und zu einer ziemlich ausgeglichenen Stellung führte. Als er dann in Zeitnot vollends den Faden verlor und in einem deutlich schlechteren Turmendspiel landete, sah es schon nicht mehr so toll für uns aus. Der aufmerksame Leser sollte sich nun fragen wie es plötzlich nicht mehr so gut aussehen konnte.

Das lag daran, dass wir diesmal nicht nur an den Brettern 1 und 3 Chancen ausließen. Zusätzlich hatte Jürgen in leicht besserer Stellung einen Konter seines Gegners übersehen und spielte ein Endspiel mit 3 oder 4 Minusbauern, das nur minimale Chancen auf ein Dauerschach bot. Außerdem hatte Michael in Zeitnot völlig den Faden verloren und seine deutlich vorteilhafte Stellung in eine klare Verluststellung ruiniert. Nun gut, es blieben ja noch Peter Köster, der mit Schwarz eine richtig gute Partie spielte und in mit einem gefährlichen Randfreibauern im Turm- und Läuferendspiel auf den dritten vollen Punkt drückte und Bernd, der den Angriff seiner Gegnerin überlebt hatte, ihr aber in ihrer unfassbaren Zeitnot (10 Sekunden für ca. 8 Züge) zuviel Material zurückgab und so nur etwas besser stand. Bei Robert ging es weiter steil bergab und es war nur noch eine Frage der Technik wann sein Gegner den vollen Punkt haben würde. Valerian wartete nach der Zeitnotphase erstmal etwas ab, um besser beurteilen zu können, ob er zum dritten Mal die Züge wiederholen sollte. Dem Anschlußtreffer bei Michael folgte prompt der überzeugende Sieg von Peter Köster und nachdem Bernd einen sehr guten Zug fand, erlaubte ich Valerian den halben Punkt einzusacken. Kurz darauf musste aber Jürgen erwartungsgemäß die Waffen strecken, sodass es 3,5:2,5 für uns stand.

Es blieben Bernds nun klar bessere Stellung und Roberts Verluststellung. In der nächsten Zeit beobachtete ich den Kampf nicht so genau, umso erstaunter war ich als Robert nach draußen kam und vermeldete, er würde Remis schaffen. Sein Gegner hatte in einer Partie Not gegen Elend (die Kontrahenten verzeihen mir bitte diesen Ausdruck) im Turmendspiel einen extrem einfachen und auf viele verschiedene Arten möglichen Sieg verschenkt und uns so im Grunde endgültig den Sieg gesichert. So dachte ich zumindest zu diesem Zeitpunkt. Als ich aber zur entscheidenden Zeitnotphase wieder hereinkam, musste ich mitanschauen wie Bernd in immer noch nicht ganz einfacher aber dennoch klar besserer Stellung seine Zeit von über drei Minuten auf 1:36 herunterticken ließ, während seine Gegnerin noch gut 4 Minuten hatte, die sie aber nach Bernds Zug auch gleich mal weit unter 3 Minuten runterticken ließ. Beim folgenden "auf Brett und Uhr drauf hauen" stellte Bernd schnell die erste Figur ein was aber zu einem Endspiel Turm, Springer, 2 verbundene Freibauern für Bernd gegen 2 Türme der Gegnerin führte, das besser aber auf jeden Fall unverlierbar für Bernd war, so dachte ich. Tja, falsch gedacht, erst kam ihm der Springer abhanden, wobei der Turm getauscht wurde und dann vergab er die Chance mit seinen weit vorgerückten Bauern gegen den Turm immer noch Remis zu halten. Bei etwa 40 Sekunden für beide Seiten ergab sich folgende Stellung: Weiß (Sina Böttger): Te2 Kb3, Schwarz (Bernd): Ba5 Bb2 Kb1. Bernd zog richtig den einzigen Zug a4+ worauf Ka3 folgte und nun hätte Ka1!! sofort das Remis sichergestellt, da Weiß Patt setzen muss um den Einzug des schwarzen Bauern zu verhindern. Stattdessen kam aber leider Kc1? was wenig später zum Matt führte.

Es kam also wie es kommen musste und wir spielten erneut 4:4, wodurch wir uns wohl endgültig von unserem Ziel Aufstieg verabschieden können. Stattdessen sollten wir uns eher fragen, wie wir in Zukunft verhindern können, dass der Mannschaftsführer dem Nervenzusammenbruch sehr nahe kommt und vor allem ob 9 mal 4:4 eigentlich zum Klassenerhalt reicht.

Pfinztal – Birkenfeld 4:4

Hirschberg - Braun, J. 0,5

Zeier, K. - Hubel 1:0

Zeier, R. - Bodrozic 0,5

Ewald - Braun, R. 1:0

Giacomelli - Böttger, S. 0:1

Lutz - Böttger, M. 0:1

Köster - Malheuer 1:0

Gassner - Staib 0:1

 


3. Spieltag Bezirksklasse Blankenloch - Pfinztal II

Dritter Spieltag Bezirksklasse Blankenloch - Pfinztal II

 

Mannschaftskämpfe gegen Blankenloch gehören für unsere II.Mannschaft seit einigen Jahren schon zum festen Bestandteil einer jeden Saison. Und wenn sie es dann doch mal geschafft haben uns in die nächsthöhere Klasse zu entwischen, dann setzen wir alles daran ihnen im nächsten Jahr wieder auf die Pelle zu rücken. So kam es in dieser Saison, nicht wie einst zu alten A-Klasse-Zeiten, wieder einmal zum altbekannten Kräftemessen in der Pestalozzischule in Blankenloch.

 

Blankenloch startete wie wir mit einem Sieg gegen die KSF V und einer Niederlage in die Saison und diese Partie sollte richtungsweisend für den weiteren Saisonverlauf sein, denn wer verlieren würde, befände sich im akuten Abstiegskampf. Unglücklicherweise war unser Teamcaptain Michael Kayser privat verhindert und wir mussten mit einem Ersatzmann auskommen. Doch mit Vassili Terzis stand uns ein erprobter Blankenlochexperte zur Verfügung, war er doch als langjähriger Mannschaftsführer schon des öfteren dort zu Gast. Zum allergrößten Unglück musste dann auch noch Gerald Fischbach aus Krankheitsgründen kurzfristig absagen. Doch trotzdem war ich frohen Mutes, denn ich gedachte dem Pflaumenboss, alias Johannes Dunsche, einen Einsatz in der II. Mannschaft zu geben. Doch wenn man kein Glück hat, dann kommt manchmal auch noch Unvermögen dazu, denn die 3.Mannschaft begann ihren Mannschaftskampf in Kraichtal schon um 9.00h und somit war es nicht mehr möglich einen Spieler aus der Dritten abzuziehen. Ich möchte hier an dieser Stelle nochmals für einen einheitlichen Spielbeginn für alle Mannschaften in allen Klassen plädieren.

 

Was nun machen? Zu siebt nach Blankenloch fahren? Nein, das kam nicht in Frage, und so fand sich mit Jonas Aufmkolk ein Jugendlicher aus der IV. Mannschaft der bereit war uns zu unterstützen, wohlwissend, dass es eine ganz schwere Partie werden würde und als wir ankamen und die Mannschaftsaufstellung der Gastgeber sahen, wurden unsere Zweifel etwas Zählbares zu holen größer, denn sie waren in Bestbesetzung angetreten.

 

Doch genug des Schwafelns, kommen wir zu den Partien. Jonas Aufmkolk (Brett 8) spielte mit schwarz in einer offenen Partie mit unrochiertem König recht früh den Vorstoß f5. Zwar gelang es ihm dem Gegner eine Qualität abzuluchsen, den Angriff den es aber anschließend zu überstehen galt machte das Ganze höchst riskant. Vassili (7) bekam seine Lieblingsvariante Morra-Gambit aufs Brett. Er meint dazu, „da kann man mal 7 oder 8 Züge hinstellen, und dann weiterschaun wie sich alles so entwickelt und nen Bauer mehr oder weniger haben ist in der Klasse eh nicht entscheidend.“ Ralf Gassner (6) dagegen spielte einen Grünfelder wie aus einem Guss. Wegrochiert, schnell c5 gezogen, und dann weiter im Zentrum angegriffen. Die schwarzen Figuren standen alle auf schönen Feldern, während sich die Weißen im Weg waren. Die Partie sah schon von Beginn an sehr angenehm für uns aus. Weniger angenehm dagegen sah es bei Stephan Schade (5) aus. Mit Weiß spielte er in einem Pirc-Aufbau im 4. Zug e5. Schwarz nahm den Bauern und tauschte anschließend die Damen raus, somit war eigentlich Stephans wichtigster Trumpf aus dem Spiel. An diesem Brett sah ich unsere Felle davonschwimmen.

An die Eröffnung von Brett 4, Michael Teutsch, kann ich mich nicht mehr genau erinnern, aber an sein Klagen, dass er bald mit Schach aufhören müsse, wenn er regelmäßig Bauern einstelle, daran kann ich mich noch erinnern. Doch wenn die Stellung auch einen Bauern weniger hatte, mit einem Läufer auf b2 und Bauern auf c3 und d4 kann man nicht so viel besser stehen. An Brett 3, bei Nils Heck, brannte wieder einmal das Brett. In einem Alapin-Sizilianer spielte Nils mit Isolani und bekam riesen- Mega-Druckspiel, ich sah den armen Othmar Raub schon bald am Boden liegen. Leander Hirschberg (2) versuchte es anders. Er spulte eine 15-zügige Hauptvariante des abgelehnten Damengambits herunter, leistete sich dann aber eine kleine Ungenauigkeit die ihn zu einer passiven Verteidigung zwang. Am Spitzenbrett gelang es mir von einem Sämisch-Königsinder in einen Marocy-Sizilianer überzulenken, mit Tempo weniger. Tja, denn die Stellungen die ich in der Datenbank fand waren immer mit Weiß am Zuge. Irgendwo war mir ein Tempo abhanden gekommen – dumm gelaufen.

 

Alles in allem stand es insgesamt wohl etwas schlechter für uns, deshalb bekam Vassili, der ein Remisangebot nach nur 9 Zügen bekam, die Order gefälligst weiterzuspielen, was er mehr oder weniger freudig tat. Die erste Null am heutigen Tag kam dann auch erwartungsgemäß von Jonas. Sein 500 DWZ-Punkte stärkerer Gegner trug einen schönen Königsangriff vor, und als Jonas sich dann auch noch verrechnete, war die Partie Matt.

 

Dann passierte erst mal eine Weile gar nix. Beim Schlendern durch die Reihen sah ich Vassili, Nils und Ralf in Vorteil, Stephan etwa ausgeglichen und Leander und Michael eher etwas schlechter. Meine Stellung aber verwandelte sich gerade von „durchaus gut spielbar“ zu „Mist, jetzt gefällts mir plötzlich nicht mehr so gut.“ Daraufhin machte ich einen riskanten Angriffszug und bot Remis an, nach dem Motto „Friss oder stirb“. Mein Gegner schien sich davon etwas beeindrucken zu lassen und so schlossen wir Frieden.

 

Wieder passierte eine ganze Weile gar nichts. Bis, ja bis Vassilis Tisch sich in Richtung seines Gegners bewegte. Unmerklich, und auch nur für schon mit dem Phänomen vertrauten fiel auf, dass sich durch die Gewalt von Vassilis Zügen die Demarkationslinie verschob, das Ende von C.Pirc schien gekommen. Ein bärenstarker Springer hatte sich auf d6 eingenistet und hinderte schwarz an der Rochade worauf sich der König nach e7 zu verschanzen suchte. Doch dem Turm auf h8 gelang es nicht mehr rechtzeitig ins Spiel zu kommen was ein schnelles Ende einer taktisch überzeugenden Partie bedeutete. Der Ausgleich war hergestellt.

 

Die nächste Entscheidung war zu treffen, als der Gegner von Stephan Remis bot. In Anbetracht des unklaren Doppelläuferendspiels und der noch ganz akzeptablen anderen Bretterstände, wäre ein Remis durchaus logisch gewesen. Aber, das Läuferpaar in Händen von Stephan is eben immer etwas mehr wert als das in den Händen von „normalen“ Spielern und dieser minimale Umstand sollte uns dann zum Vorteil gereichen. Es gelang ihm seinen etwas schlechteren Läufer abzutauschen, dabei einen Bauern zu gewinnen und schwupps einen Bauern einlaufen zu lassen. Das war die Führung. Ausgebaut wurde sie, als Ralf seine deutlichen Positionsvorteile in materiellen Vorteil umwandeln konnte. Die Aufgabe des Gegners ließ nicht lange auf sich warten.

 

3,5 zu 1,5 und noch 3 Partien zu spielen. Das sollte doch zu machen sein. Doch zuerst einmal verlor Leander nach hartem Widerstand in einem Damenendspiel ein wenig den Faden und Blankenloch konnte verkürzen …und dann der Gau. Nils berechnete, möglicherweise auch mangels Zeit, eine Tauschabwicklung nicht korrekt und Othmar Raub gelang der Ausgleich. 3,5 zu 3,5 und alles lag an Michael Teutsch. Die Stellung sah zwei schwache Königsstellungen wobei weiß die klareren Drohungen besaß. Ich sprach kurz mit Michael und meinte, dass in Anbetracht des Spielverlaufs ein Remis durchaus angemessen wäre. Michael zog also mit dem König nach diversen Schachdrohungen immer hin und her, ein Weiterkommen war für Weiß nicht zu erkennen. Doch dann drehte dieser durch. An einem Remis wohl nicht interessiert schnappte sich der Anziehende einen vergifteten Bauern, worauf plötzlich der schwarze Angriff ins Laufen kam. Doch kaum war die Gefahr zu erkennen war die Partie auch schon zu Ende – Matt oder Turmverlust und der Gegner gab auf.

 

So gelang uns mit mehr Glück als uns lieb sein konnte ein Sieg gegen unseren Rivalen Blankenloch mit 4,5 zu 3,5. So reisen wir in 3 Wochen zum verlustpunktfreien Tabellenführer nach Karlsbad, der nominell sicher stärker aufgestellt sein wird. Zu verlieren haben wir nichts, aber mit einer Leistung wie am heutigen Tag ist mir auch dort nicht bange.

 

 

5

6

SK Blankenloch

1729

7

SV Pfinztal 2

1635

 

1

1

Gerhold,Jörg

1915

12

Ripp,Dirk

1909

½

½

 

2

2

Gerber,Andreas

1850

16

Hirschberg,Leander

1663

1

0

 

3

3

Raub,Othmar

1777

17

Heck,Nils

1698

1

0

 

4

4

Heckfuß,Herbert

1747

19

Teutsch,Michael,Dr.

1729

0

1

 

5

5

Häuser,Jürgen

1662

20

Schade,Stephan

1663

0

1

 

6

6

Scholtyssek,Werner

1643

22

Gassner,Ralf

1675

0

1

 

7

7

Pirk,Christian

1627

24

Terzis,Vassilios

1630

0

1

 

8

8

Paulus,Armin

1611

43

Aufmkolk,Jonas

1113

1

0

 

 

 

 

Dirk Ripp

Ersatzteamchef


VBR. 3. Spieltag 3. Mannschaft: Kraichtal 2 vs. Pfinztal 3

Heute war früh aufstehen angesagt: Wir fuhren bereits um 8.30 Uhr ab, da Kraichtal schon um 9 anfing. Zum Glück hatte keiner verschlafen und so konnte unsere Fahrt in die Pampa rasch beginnen. Oliver meinte zurecht, dass wenn die Erde eine Scheibe wäre, wir höchstens einen Meter vom Rand entfernt wären. Doch wir kamen trotzdem pünktlich und konnten wie geplant mit folgender Aufstellung spielen:

  • Brett 1: Johann Gröning
  • Brett 2: Andreas Liedhegener
  • Brett 3: Christian Buggle
  • Brett 4: Oliver Zind
  • Brett 5: Johannes Dunsche
  • Brett 6: Tobias Bantle
  • Brett 7: Felix Reinhardt
  • Brett 8: Günter Weiß

Weil Helmut in Köln war und Vassili bei der Zweiten aushelfen musste, wo er natürlich gewann, war diese Aufstellung eine der besten, die möglich waren. Ich möchte mich hierbei auch bei Herrn Weiß bedanken, der für Helmut in die Bresche sprang. Kurz nach neun ging es dann also los und wir waren fest davon überzeugt zu gewinnen, da wir unter anderem auch die höhere Durchschnittszahl hatten. Wie in fast allen Schachspielen passierte zunächst nichts, doch dann fing Felix Partie langsam an zu kippen. Nach etwas mehr als einer Stunde musste er er sich dann seinem Gegner geschlagen geben. Auch die Partie von Tobias ein Brett weiter vorne sah nicht gut aus: Es hing viel und die Stellung war kaum noch zu halten. Nachdem sein Gegner dann seinen Turm gewann gab er auf. So lagen wir dann schon mit 0 zu 2 zurück und es sah an keinem Brett wirklich gut aus. Herr Weiß einigte sich dann mit seinem Gegner auf Remis und so durfte nur noch einer verlieren, falls wir den angestrebten Sieg noch erreichen wollten. Diese Niederlage folgte eine knappe halbe Stunde später, als ich blöderweise falsch herum nahm und so meinen Turm parkte. Danach gab ich auf und so mussten nun die ersten vier Bretter, die alle noch spielten, gewinnen. Doch auch Johann an Brett 1 verlor kurz danach ärgerlicherweise und so waren alle Träume vom möglichen Sieg endgültig zerplatzt. Andreas und Oliver holten immerhin jeweils noch Remis und so hatten wir wenigsten eineinhalb Punkte. Nun spielte nur noch Christian an Brett 3. Er hatte eine bessere Stellung und somit gute Aussichten unseren einzigen vollen Punktgewinn zu landen. Er spielte die Partie dann tatsächlich souverän zu Ende und so konnte wir uns wenigstens über einen einzigen Sieg freuen. Mit einem Endergebnis von zweieinhalb zu fünfeinhalb mussten wir dann trotz ursprünglicher Favoritenrolle enttäuscht nach Hause fahren.

 


Herbstopen Deizisau 2009 - Teil III

Von Fünfen, die auszogen, den Schwaben das Schachspielen zu lehren …

 


Bericht über das Herbstopen 2009 in Deizisau

 


von Dirk Ripp

 


III. Teil

 


Ende gut – fast alles gut

 

 



Sonntag, 1.November

 


Am letzten Tag weckten wir die „Kleinen“ ne halbe Stunde früher, musste doch das Gepäck noch eingeladen und die Stuben anständig verlassen werden, sonst stünde uns die Pensionsoma aufs Dach. Nils schien das nicht ganz zu raffen, er glaubte wohl, wir kämen noch einmal in die Pension zurück, deshalb dauerte es ein wenig bis wir loskamen.

 


Bis ich mir dann nen Kaffee geholt hatte waren auch schon 12 Minuten auf der Uhr futsch. Aber ich sah da kein Problem, mein Gegner sah nicht besonders gefährlich aus. Kein Mädchen, und auch schon über 20 – also keine Gefahr.

 


Michael merkte man am heutigen Tage die Belastungen der letzten Runden an und er wirkte irgendwie ausgelaugt. Da jedoch für seine Art des Schachs - Spötter wir ich benutzen da auch ganz gerne mal liebevoll den Begriff Kaffeehausschach, aber auch nur weil wir nicht mehr so gut Varianten berechnen können – Frische und Fitness benötigt werden, sah es am heutigen morgen nicht gut aus. Eine Ungenauigkeit in der Eröffnung brachte ihn in die schwächere Stellung die aber noch genügend Remis-Tendenzen aufwies. Doch nach einstellen eines Bauern und der geschwächten Bauernstruktur war das Schwerfigurenendspiel mit schwachem Läufer gegen starken Springer nicht mehr zu halten.

 


Noch schneller fertig war Nils, jedoch im positiven Sinne. Sein 1753 DWZ starker Gegner wurde durch einen typischen Läufereinschlag auf f7 überrascht, und nach der Öffnung der f-Linie nahm Nils die schwarze Stellung regelrecht auseinander. 5/6, Platz 2, punktgleich mit dem Tabellenführer, gegen den er in der letzten Partie anzutreten hatte, machte uns Hoffnung, dass wir einen Turniersieger mit nach Hause bringen würden.

 


Johannes spielte mal wieder seine Lieblingseröffnung mit schwarz. Abgelehntes Damengambit – Bähhh, wie kann ein junger Mensch nur so eine schwerblütige Eröffnung bevorzugen? Dann schon lieber Kaffeehausschach. Aber erfolgreich is er halt damit. Zwar kam er mit einer Qualle weniger in ein Endspiel, aber dafür hatte er 2 Bauern bekommen. Mit Unterstützung seines starken Läufers gelang es ihm den c-Bauern schnell nach vorne laufen zu lassen und der Gegner hatte nichts anderes mehr als einen Turm dafür zu geben. Figur mehr – Partie abgehakt. Von wegen – irgendwann war es remis? Wie das? So genau wollte Johannes es nicht sagen, verständlich sein Ärger die Partie nicht gewonnen zu haben, aber es motivierte ihn zusätzlich für die letzte Runde, denn 50% war sein Ziel und dafür musste in der letzte Runde ein ganzer Punkt her.

 


Die 50% wurden auch von mir angepeilt und ich brachte meinen Gegner bereits nach 2 Zügen !! aus der Eröffnungstheorie. Das Problem war, dass ich die Variante nur bislang im Blitzen gegen Cridler auf dem Brett hatte. Und wie wir ja mittlerweile alle wissen …… Die Folge war, ich fand mich in einem schwierigen Mittelspiel wieder, mit 3 Bauern weniger, aber ein bisschen Spiel, naja, ein bisschen mehr wahrscheinlich schon. Dazu kam noch etwa eine Stunde Zeitvorteil. Ich wollte schon das Zeichen für auswechseln machen und Michael an mein Brett setzen, denn ich war mir sicher, wenn es noch was gäbe, er hätts gefunden. Glücklicherweise fand ich einige einzige Züge, und plötzlich fiel eine Figur aus der Stellung ohne dass mein Angriff stoppte. Die Kapitulation meines Gegners kam en passant.

 


Gehen wir weiter und widmen uns dem wirklichen Schach. Zeier – Strunski (DWZ 2338) Klaus geriet zum ersten Mal in überhaupt in diesem Turnier in den geschlossenen Sizilianer (gäähnnn). Doch was machen Strunz? Spiele wie Flasche leer. Vielleicht war er ja müde? Auf alle Fälle genügte Strunski ein gefährlicher Freibauer nicht um Klaus einzuschüchtern, und nach langem harten Kampf musste die Nachwuchshoffnung die Segel streichen. Der erste volle Punkt für Klaus gegen einen 2300er. Chapeau!

 


Die Stimmung vor der Abschlussrunde war bei uns allen unterschiedlich. Michael war lustlos und müde und wollte eigentlich nimmer, Klaus ein wenig abgekämpft aber sehr mit sich zufrieden, Johannes etwas verärgert ob seiner Vormittagspartie, ich war müde aber trotzdem in Kampfstimmung (keine Remispartie bisher!) und Nils unentschlossen.

 

Unentschlossen? Warum das? Er saß am ersten Brett und wenn er gewann war er Turniersieger. Doch es schien ihm ein bisschen der Mut zu verlassen, er hatte bisher ein klasse Turnier gespielt und mit einem Remis war er möglichweise ganz vorne mit dabei. Sollte er das Remisangebot seines Gegners annehmen? Hätten wir Vassil dabeigehabt wäre es klar gewesen. Vassil hätte Nils ein Remis verboten und gesagt, dass er besser verlieren sollte, als sich die Chance auf den Turniersieg nehmen lassen. Doch der kämpferische Ex-Grieche war nicht dabei und so war niemand da, der Nils zum Turniersieg prügelte. Die Annahme des Remisangebots bescherte Nils mit 5,5/7 Platz 4 im B-Turnier, Platz 2 in der Jugendrangliste und einen DWZ-Zugewinn von 138 Punkten. Gratulation, das war eine reife Leistung.

 


Der nächste der das Turnier beendete war ich. Doch ein ganz frühes Remis? Mein Gegner hatte etwa meine DWZ und mit Weiß wollte ich nochmal was holen. Doch mein Gegner tat mir den Gefallen nicht – er kam nicht, Frechheit sowas. In der letzten Runde saß ich allein vor meinem Brett und trauerte meinen verlorenen Punkten nach. 3/6, Platz 50 und einem Verlust von 10 DWZ – Punkten. Glück gehabt – das hätte noch viel schlimmer kommen können.

 


Kurz nach mir wurde Johannes fertig. Sein Gegner hatte eine DWZ von 1622 und begann mit 1. g3. Da dachte ich mir insgeheim, jetzt wird unser Pflaumenboss mal so richtig fertiggemacht. Von wegen. Johannes lachte seinen Gegner regelrecht aus, denn wer zieht schon 1. g3? In unglaublich überheblicher Manier spielte Johannes seinen 55-jährigen Gegner nach nur 15 Zügen an die Wand. Als die Niederlage dann nicht mehr abzuwenden war verließ der geknickte Gegner ärgerlich vor sich hin brabbelnd und ohne Gratulation den Turniersaal. 3,5/7 und Platz 36 im B-Turnier mit einem DWZ-Zugewinn von 194 rundete das Turnier für Johannes ab. Wenn ich nicht dabei gewesen wäre, ich hätts nicht geglaubt.

 


Für Michael gings dann endlich in die letzte Runde. Doch wem saß Michael gegenüber? Einem zappeligen 11-jährigen, der kaum übers Brett schaun konnte mit einer DWZ von 1863. Wie nicht anders zu erwarten war der kleine Mann kein bisschen müde und spielte konzentriert auf. Doch Michael kämpfte. Es gelang ihm trotz schlechterer Bauernstruktur so etwas wie eine Blockadestellung aufzubauen, die sein Gegner nur durch Aufgabe des Läuferpaares aufbrechen konnte. Von seinem Läuferpaar wollte der sich aber nicht trennen (ich versteh das) und willigte in ein Remis ein. 3/7 Punkte, Platz 80, ein DWZ-Verlust von 9 Punkten, auch das war im Rahmen. Wenn man mal davon ausgeht, dass die DWZ der Kids nicht ihre wirkliche Spielstärke wiederspiegelt, dann kann sich das Ergebnis sehen lassen. Wie stark das Turnier wirklich besetzt war, zeigt das Abschneiden von Schachfreund Antritter, der nur auf 2 Remisen kam und 5 Verlustpartien aufzuweisen hatte, bei einem DWZ Verlust von 50 Punkten.

 


Last but lange nicht least kommen wir zu unserem wirklichen Star in Deizisau. Dass ein 2300er keine Gefahr mehr für Klaus darstellt wissen wir spätestens seit diesem Turnier. Kleine Vorteile reichen eben nicht mehr um Klaus umzuhauen, auch wenn der Versuch löblich erscheinen mag, gegen Klaus reichts eben nicht aus. So spielte FM Gheng zwar noch lange munter weiter, Michael und der Pflaumenboss hatten sich schon gen Pfinztal verabschiedet und waren dort wahrscheinlich schon angekommen, bevor die Partie dann mit Remis beendet wurde. 5/7 und Platz 16 mit einem DWZ Gewinn von 41 Punkten schlossen das bisher beste Turnier von Klaus ab.

 


SV Pfinztal – Familie Gheng 1,5:0,5

 


Endstand am 4. Tag: 6/9 – sehr respektables Abschlussergebnis

 


Bei der Siegerehrung durfte Nils seinen ersten ernsthaften Geldpreis entgegen nehmen und während der Ehrungen saß Turniersieger IM Ilja Schneider neben uns. Seine Letztrundenpartie gegen R.Strohhäcker war mal das Abgefahrenste an Schach was ich seit langem Live erlebt habe. Wir sprachen ein wenig über seine Partie (1. e4 Sc6 2. Sf3 f5 !? unglaublich) und er erklärte uns ein paar Details seiner Partie. Ein sehr sympathischer Turniersieger, ich wünsche ihm noch viel Erfolg für seine Zukunft.

 

Letztendlich steht noch das Duell gegen die Schwaben aus:

 


Klaus – Schwaben 4,5/5

Schnippel – Schwaben 2/5

Michael – Schwaben 2/4

Nils – Schwaben 2,5/4

Johannes – Schwaben 1,5/3

 


Endstand:


Pfinztal – Schwaben 12,5: 8,5

 


Ich bezweifle zwar, dass es uns gelungen ist, den Schwaben das Schachspielen zu lehren, aber ich denke einem neuerlichen Versuch im nächsten Jahr sollte nichts im Wege stehen.


Herbstopen Deizisau 2009 - Teil II

Von Fünfen, die auszogen, den Schwaben das Schachspielen zu lehren …

 

Bericht über das Herbstopen 2009 in Deizisau

 

von Dirk Ripp

 

II. Teil

 

 

Schlimmer geht’s nimmer oder

Ein blindes Huhn findet auch mal ein Korn

 

Samstag, 31. Oktober

 

Nachdem wir am vergangenen Abend unseren Erfolg ausgiebig gefeiert hatten - auf diesem Weg hier nochmals einen herzlichen Dank an Papa Pflaumenboss, der unserem Team monetäre Unterstützung zugedachte – fiel es dem ein oder anderen schwer die richtige Position im Auto zu finden. Unsere beiden Jüngsten rangelten sich permanent um die günstigste Sitzposition, Klaus nahm alles recht gelassen zur Kenntnis, während Michael und ich nur den Kopf schütteln konnten. Nachdem Klaus auch noch erklärte, die Beiden hätten noch bis in die Puppen analysiert schien sich eine interessante 4.Runde anzubahnen.

 

Der Pflaumenboss hatte uns für den heutigen Tag ein 6,5:3,5 angekündigt, doch diesmal kam alles ganz anders. Klaus bekam es an Brett 2 und dazu Live-Übertragung im Net mit IM Gschnitzer (Elo 2430) zu tun. Für viele Spieler mag das eine leichte Partie sein, man hat nix zu verlieren. Nicht aber Klaus, denn der scheint gegen stärkere Gegnerschaft regelrecht aufzublühen. Er hielt lange eine ausgeglichene Stellung und rutschte dann doch in ein leicht schlechteres Endspiel. Da aber Klaus im Gegensatz zu mir Doppelturmendspiele behandeln kann, verteidigte er mit allem was noch auf dem Brett verblieb seinen halben Punkt. IM Gschnitzer gratulierte artig, und meinte scherzhaft, dass die Elo von Klaus noch ein wenig Nachholbedarf hätte.

 

Weniger gut machte es dagegen Johannes. Gegen den erfahrenen Ettlinger Mannschaftsführer Uwe Weber hatte er zwar den ein oder anderen Bauern mehr, aber die Erfahrung des Routiniers setzte sich gegen unseren Jungspund durch. Erst schnappte er ihm die Qualle weg und dann die Partie. Vielleicht hätte ein wenig mehr Schlaf geholfen?

 

Genügend Schlaf dagegen fand Michael und das machte sich schnell bemerkbar. In einer sibirischen Variante (Morra – was sonst?) brachte er eine Neuerung. Ein Springeropfer das wie eine häuslich vorbereite Variante aussah brachte soviel Druckspiel, dass trotz der mittlerweise zwei fehlenden Figuren das 2100 Elo-Gewicht kaum etwas entgegenzusetzen hatte. Den Gegner fast im Mattnetz gefangen beging Michael einen Rechenfehler und der Gegner entwischte ins Remis, denn mehr als Dauerschach kam dann nicht mehr bei raus.

 

Bei Nils lief alles wie man erwarten konnte. In einer Nebenvariante der Skandinavischen Partie eroberte er eine Figur für 2 Bauern und nachdem er etwas Druck aushalten musste gelang es ihm die Partie sicher nach Hause zu fahren. Jetzt kam es auf mich an. Bisher hatten wir 50% geholt, mein Sieg gegen ein 14-jähriges Mädchen sollte nur Formsache sein. Mit soliden Zügen versuchte ich die Kleine einzuschüchtern, ganz souverän wollte ich am Brett wirken. Die einzige Person aber, die souverän spielte war sie. Plötzlich standen mir alle meine Figuren im Weg rum und wie ein zahnloser, alter grauer Wolf saß ich verkniffen am Brett. Keine meiner Figuren konnte mehr ziehen und dann entschloss ich mich zum Königsangriff. Einem Bauernopfer folgte ein Qualitätsopfer, die weitere Schmach ist schnell erzählt. Nix ging, Damen getauscht – Partie weg, 1 aus 4 – keine Erdspalte wäre groß genug gewesen in Ihr zu versinken. Was nun? Heimfahren? Mit Schach aufhören? Denn schlimmer geht nimmer. Doch, es kam schlimmer. Wer erwartete mich am Nachmittag? Schachfreund Dieter Antritter, der auch mit nur 1 aus 4 gestartet war. Wenn ich das noch verlor, hätte dies fast die Dimension angenommen wie der nur Insidern bekannte Dreikampf zwischen Bernie Schibula, Grammond McTorwick und dem seligen K.-K. Glücklicherweise hatte Caissa ein Einsehen und schenkte mir den vollen Punkt. Gibt es einen Gott? Zumindest eine Schachgöttin hat es an diesem Tag gegeben.

 

Die zweite Partie von Johannes ist schnell erzählt. Bauer mehr, Zeit weniger, Remis angeboten, angenommen - Remis. Nils machte es wieder einmal besser. Gegen C. Gheng, Sohn des FMs Josef Gheng gelang es ihm in einer Drachenvariante einen starken Angriff am Damenflügel zu inszenieren. Erst fiel der c-Bauer raus, dann eine Figur. Wenn die Mama oder Trainerin des Kleinen Gheng ihm nicht immer den Stift aus der Hand genommen hätte, weil dieser anfing auf dem Partieformular ein wenig zu zeichnen, dann hätte dieser sich vielleicht besser konzentrieren können. Bei unserem 2. Vorstand sieht man ja, wie gut einem das tun kann, während der Partie das ein oder andere zu notieren.

 

Michael geriet in seiner 2.Partie an diesem Tag ohne Not in Stellungsnachteil was ihn zu einem Qualitätsopfer nötigte. Das natürlich nicht ganz korrekte Opfer brachte etwas Kompensation und schließlich stellte der Gegner Material ein. Michael sah eigenen Aussagen zufolge jedoch Gespenster, obwohl das an diesem Tag eigentlich völlig normal sein sollte, und verschenkte einen halben Punkt. 2 verschenkte halbe ergeben auch einen Verlustpunkt und Michael war nicht ganz zufrieden.

 

Klaus saß mal wieder auf der Empore, am dritten Brett gegen IM R. Strohhäker (Elo 2443). Zu seiner Freude kam die „Cridlervariante“ aufs Brett. Für alle die es nicht wissen, es handelt sich um eine Variante im Preussischen, die Klaus und Cridler bestimmt schon aberhundertmal geblitzt haben. Doch für die wenigsten überraschend behandelte Raoul die Stellung um einiges genauer als Cridler. Die Folge war, dass Klaus in einer schlechteren Stellung durchdrehte und massenweise Material opferte. Der am Ende der Variante übersehene Figurenverlust beendete die Partie.

 

Endstand am 3. Tag: 5/10 Mannschaftsremis.

 

Zwischenstand nach 5 Runden:

 

Nils 4/5 mit guten Chancen auf eine Platzierung auf dem Treppchen

Klaus 3,5/5 gegen 2 IMs und einen 2300er. Das war schon klasse

Michael 2,5/5 mit etwas mehr Fortune wäre da mehr drin gewesen

Johannes 2/5 langsam brach der „Kleine“ ein - endlich ...

Lutschie 2/5 schlecht gespielt aber das Fiasko vermieden

 

Auch an diesem Abend ließen wir es uns nicht nehmen ein wenig zu feiern und gut gelaunt gingen wir den letzten uns verbleibenden Tag in Deizisau an.

 

 

Teil III demnächst hier auf dieser Seite


Herbstopen Deizisau 2009 - Teil I

Von Fünfen, die auszogen, den Schwaben das Schachspielen zu lehren …

 

Bericht über das Herbstopen 2009 in Deizisau

 

von Dirk Ripp

 

 

 

Der Tag an dem das Unheil seinen Anfang nahm.

 

Donnerstag, 29.Oktober

 

Ein Schachverein hatte einmal viele talentierte Jugendliche, wovon zweie sich anschickten einen Teil Ihrer Herbstferien zu opfern, um sich in der Kunst des Schachs zu üben. Dazu gesellten sich die Mannschaftsführer der I. und II. Mannschaft des Vereins und auch der Jugendleiter schloss sich an. Zu fünft zogen sie nun gen Stuttgart, Deizisau um genau zu sein.

 

Dank des Navigationssystems gelang es uns tatsächlich die Pension zu finden und der erste Eindruck unserer Unterkunft ließ zuerst einmal einige Zweifel aufkommen. Sollten wir es wirklich 3 Tage dort aushalten? Zur Not würde man eben in ein Hotel umziehen müssen, so der Tenor.

 

Kurz ausgeladen und zum Turnier gesaust, war die erste Runde doch schon gegen 17.30h angesetzt, ging es dann schon am ersten Abend richtig zur Sache.

 

Klaus Zeier, Mannschaftsführer der ersten Mannschaft und stärkster Spieler der Truppe, wurde mit Schwarz gegen einen schwachen Spieler mit DWZ 1664 gelost. Kaum zu glauben, dass er nach einem Fehler im frühen Mittelspiel in eine leicht schlechtere Stellung gelangte, die er dann in ein ausgeglichenes Damenendspiel abwickelte. Mit mehr als einem Remis war da nicht zu rechnen.

 

Immerhin mehr als bei Michael Kayser und Dirk Ripp die ebenfalls im A-Open antraten. Beide erwischten mit Schwarz einen zu starken Gegner der sie recht schnell in unbekannte Gewässer manövrierte. Der unbekannte Zeitmodus (90 Minuten plus 30 sek. pro Zug) tat sein übriges. Zero Points.

 

Nicht besser machte es unser Benjamin, Johannes Dunsche, alias Pflaumenboss. Im B-Turnier angetreten war er mit seiner schwachen Wertungszahl an letzter Position gesetzt. Er konnte mit schwarz in einer spanischen Partie leicht Ausgleich erzielen, stellte dann aber als er gerade dabei war den Druck zu erhöhen, zweizügig einen Läufer ein. Die Null ließ dann nicht mehr lange auf sich warten.

 

Einzig Nils Heck gelang es, in einem Königsinder den im B-Turnier an 5 gesetzten C. Kahl mit einem klassischen Königsangriff auseinander zu nehmen. Der sehr sympathisch wirkende Gegner musste dann in einem aussichtslosen Endspiel die Segel streichen.

 

Doch das war wider Erwarten nicht der einzige volle Punkt. Klaus war nämlich nicht remislich gestimmt und spielte das Endspiel weiter und weiter und weiter, bis … ja bis es eben gewonnen war.

 

So verloren wir zwar in der Gesamtwertung mit 2:3, doch ließ uns der morgige Tag hoffen, ein besseres Gesamtergebnis zu erzielen. Da sich die erste Runde durch den späten Beginn lange hinzog war am ersten Abend mit allen nichts mehr anzufangen und mehr oder weniger friedlich klang der Tag aus.

 

 

Freitag, 30. Oktober.

 

Der Tag, an dem sich das Unheil fortsetzte.

 

Johannes nahm uns angesichts unseres schlechten Erstrundenergebnisses in die Pflicht und forderte 7 von 10 Punkten. Eine kaum zu lösende Aufgabe könnte man meinen – aber der Pflaumenboss behielt recht!

 

Denn kaum die Figuren richtig aufgestellt gewann Klaus schnell und problemlos. Bei Johannes dauerte es etwas länger, er gewann in einem ausgeglichenen Endspiel einen Turm und die Partie.

 

Michael hatte mal wieder ne richtige Kayserstellung auf dem Brett. Morra-Gambit mit Übergang in eine gute Mittelspielstellung, also eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis der Gegner zusammenbrechen würde. Und auch ich hatte meinen etwa gleichstarken Gegner im Mittelspiel überspielt und wickelte in ein leicht gewonnenes Doppelturmendspiel ab.

 

Nils hatte es da schon etwas schwerer. Zum ersten Mal in seinem Leben saß er schachspielend einer Frau gegenüber. In etwas besserer Mittelspielstellung stellte er ohne erkennbaren Grund zweizügig eine Figur ein, was die erfahrene Dame konsequent nutzte und Nils eine Niederlage beibrachte.

 

Dann stellte Michael die Partie ein, aber es gelang ihm dann doch noch in ein gleiches Endspiel abzuwickeln. Remis.

 

Die Krönung des Vormittags war jedoch meine Behandlung des Doppelturmendspiels. Ich wage zu behaupten, dass selbst Herr Löffel die Partie nach Hause gefahren hätte, und selbst unser Vorstand hätte in höchster Zeitnot nicht solche folgenschweren Fehler begangen wie ich sie machte. Aus einem leicht gewonnen Doppelturmendspiel (Fritz +4,5) machte ich eine Verlustpartie und wusste nicht mehr ein noch aus. Sogar mein Gegner konnte sich ein Lächeln nicht verkneifen. Das Turnier hätte schlechter für mich nicht beginnen können.

 

Kaum war meine Partie vorbei wurde auch schon die nächste Runde vorbereitet. Deshalb blieb mir kaum noch Zeit mich über die verlorene Partie zu ärgern, kurz was gegessen und weiter gings.

 

Als erster aus seinem Nachmittagsschlaf gerissen wurde Klaus, der sich mit einem Läufereinschlag auf f7 konfrontiert sah. In einer ihm bekannten Theorievariante im Breyer-System schien er seinen Augen kaum zu trauen. Lediglich eine korrekte Verteidigungsleistung mit ein paar genauen Zügen reichte ihm dann aus, um seinen 2287 DWZ starken Gegner umzuhauen. 3 aus 3, davon 2 Schwarzpartien, das Turnier begann sich zu entwickeln.

 

In die andere Richtung schien es für Michael zu gehen. Ein Jugendspieler packte die gleiche Variante wie in der ersten Runde aus und trotz besserer Vorbereitung wurde aus weißem Raumvorteil schnell ein Stellungsvorteil, den der junge Gegner nur noch durchbringen musste. Doch heterogene Rochaden ergeben immer mal wieder taktische Chancen und nach einem geschickten Qualitätsopfer wurde das einfallsreiche Spiel mit dem Fang der Dame belohnt. So erzielte Michael bislang 1,5 aus 3 Partien. Ein sehr guter Schnitt.

 

Der dritte Gegner von Johannes hieß C. Kahl. Genau, der sehr sympathische Spieler der es in der ersten Runde mit Nils zu tun bekam. Und er tat mir schon leid. Denn auch gegen Johannes lief es nicht wie erwünscht. Nachdem Klaus am gestrigen Abend Johannes noch eine solide Aufstellung gegen das Damengambit zeigte, setzte dieser es am heutigen Tag postwendend um. C. Kahl gelang es nicht etwas zählbares herauszuholen und Johannes erklärte sich mit Remis einverstanden, weil er meinte, sein Gegner sei sehr nett gewesen. Für Johannes bedeutete dies 1,5 Punkte aus 3 Partien. Für jemanden in der Setzliste am Schluss platzierten eine erstaunliche Leistung.

 

SV Pfinztal Jugend– C.Kahl 1,5 : 0,5

 

Um nun auf 7 Punkte für den heutigen Tag zu kommen mussten Nils und ich gewinnen. In meiner Spezialvariante gelang es mir meinen Gegner in ihm unbekannte Strukturen zu verwickeln die er dann aus einem gleichen Endspiel heraus verlor. Ein versöhnlicher Abschluss des Tages, doch mit 1 aus 3 war ich nun der Lutschie der Gruppe, denn die Stellung von Nils war Remis – meistens jedenfalls. In einer Sizilianischen Eröffnung wurde der Druck so groß, dass ein Bauer dafür raussprang. Das Turmendspiel mit Mehrbauer, das von Nils mangels besseren Wissens angestrebt wurde konnte bei bestem Spiel gehalten werden. Aber Turmendspiele haben ihre eigenen Gesetze, und da Nils von seinem Sieg überzeugt war, tat ihm sein Gegner den Gefallen und verschenkte das Remis. Macht 2 aus 3.

 

Endstand am 2. Tag: 7/10 – die Vorhersage vom Pflaumenboss traf genauestens ein.

 

Zwischenstand nach 3 Runden:

 

Klaus 3/3

Nils 2/3

Michael 1,5/3

Johannes 1,5/3

Lutschie 1/3

 

 

 

Fortsetzung folgt


Zweiter Spieltag Bezirksklasse Pfinztal II - KSF V

Am zweiten Spieltag bekamen wir es mit dem KSF V zu tun, eigentlich waren wir klarer Favorit, jedoch wussten wir beim aktuellen Gegner nicht, wen sie noch mit sicherlich regelkonformen Kniffen aus dem Hut zaubern und wie sie ihre zahlreichen Mannschaften durchschütteln werden. Einen interessanten Bericht hierzu gab es zuletzt in Jöhlingen zu lesen.

Doch waren unsere Befürchtungen umsonst, denn nachdem die Aufstellungen festgelegt waren, hatte ich eigentlich keine Sorge mehr, wer als Sieger aus dem Mannschaftskampf hervor gehen wird.

Michaels Gegner an 3 war allzu passiv, hatte seinen Angriffen bald nichts mehr entgegen zu setzten und es stand schnell 1:0. Gerald (2) hatte sich auf einen offenen Schlagabtausch mit seinem Gegner eingelassen und zu meiner Überraschung musste er zum zwischenzeitlichen Ausgleich die Segel streichen. Trotz den Ausgleichs liesen wir uns jedoch nicht von unserem Ziel eines klaren Sieges abbringen und es zeigte sich, das der deutliche DWZ-Vorteil schnell zum tragen kam.

In recht einseitigen Partien konnten Ralf (8), Stephan (7) Dirk (1) und Michael (6) ihre Partien gewinnen und uns uneinholbar in Front bringen. Etwas Sorge bereiteten lediglich Leander uns Nils. Leander unterschätzte im einem spannenden Endspiel mit Mehrbauer und Läufer gegen Springer die gegnerischen Möglichkeiten, jedoch übersah auch der Gegner die eigenen Chancen und so ging auch dieser Punkt letztenendes verdient an uns. Schliesslich spielte nur noch Nils an 5. Als ich schon mit einem Remis rechnete, stellte sein Gegner noch eine Figur ein, und wir kamen zu einem deutlichen, wenn auch vielleicht um einen Punkt zu hohen 7:1 Erfolg.

Der nächste Gegner Blankenloch wird es uns sicher nicht so einfach machen.


Ripp - Karzenburg 1-0

Fischbach - Fritz 0-1

Kayser - Klemens 1-0

Hirschberg - Meifert 1-0

Heck - Bechthold 1-0

Teutsch - Stobbe 1-0

Schade - Theuns 1-0

Gassner - Bykov 1-0

 

MK


Erster Spieltag Bezirksklasse Slavija II - Pfinztal II

Gleich am ersten Spieltag stand für uns ein wichtiges Spiel auf dem Programm. Wir mussten bei Slavija II antreten, und das ausgerechnet an einem Spieltag an dem Slavija I spielfrei war. Wie befürchtet trat unser Gegner in absoluter Topbesetzung an, und wir waren im Schnitt um fast 100 DWZ-Punkte im Nachteil.

Mit einem mauen Gefühl gingen wir die Partien in einem wirklich tollen Spiellokal an. So toll das Ambiente so langweilig die ersten Ereignisse. Die Michaels an 3 und 6 einigten sich schnell mit Ihren Gegner auf eine Punkteteilung. Der Kampf war noch völlig offen zu diesem Zeitpunkt und im nach hinein ist die Frage gestattet ob diese Remisen zu früh kamen.

Dirk an eins hatte eine angenehme Stellung mit Materialvorteil erreicht, und Stephan an 7 hatte sich ein Läuferpaar gegen einen schwachen König erarbeitet. Zwei für uns, dagegen stand Marius unter Druck und Nils hatte die Eröffnung ungenau behandelt und geriet zusehends in Probleme. Leander hielt seine Stellung ausgeglichen und auch bei Gerald war die Remisbreite noch nicht verlassen.

Mit zunehmender Spieldauer verlor Dirk jedoch den Faden und konnte seinen Vorteil trotz Dame gegen Turm und Läufer nicht festigen, und auch Leander musste der größeren Erfahrung seines Gegner Tribut zollen und geriet in positionellen Nachteil. Nils hatte seine Partie zwischenzeitlich verloren und Stephan die seine in einem tollen Angriff gewonnen. So gingen wir beim Stande von 2 zu 2 in ein spannendes Finale dieses Kampfes.

Gerald konnte gegen seinen starken Gegner noch einen halben Punkt auf unser Punktekonto beisteuern jedoch verlor Leander wenig später sein inzwischen hoffnungslos gewordenes Endspiel.

So hatte beim Stande von 2,5 zu 3,5 Dirk noch immer seine Mehrdame, und Marius eine sehr kritische Stellung mit offenem Schlagabtausch erreicht, wo ich ihn aufgrund seiner Zockerkünste doch im Vorteil sah. Doch erstens kommt es anders....

Dirk verlor zusehends seinen Vorteil, und fand sich plötzlich in einem Mattnetz wieder, dem er nicht mehr entkam, und Marius fand im entscheidenden Zeitpunkt eine sehr vorteilhafte Abwicklung ins Endspiel nicht, so dass letztlich doch beide Partien noch verloren gegeben werden mussten.

 

Letztenendes wurden wir unter Wert geschlagen, und können doch mit Zuversicht auf die weitere Saison in einer sehr starken Bezirksklasse blicken.

 

Weiler – Ripp 1-0

Cserba – Frischbach ½-½

Röthig – Kayser ½-½

Drakulic – Hirschberg 1-0

Petrov – Heck 1-0

Jovicic – Teutsch ½-½

Gurewitsch – Schade 0-1

Nadj – Meseck 1-0

 

MK


Conweiler - Pfinztal

Am zweiten Spieltag der Landesligasaison ging es für uns nach Conweiler, die wir bei unseren letzten beiden Aufeinandertreffen schlagen konnten. Da wir erneut in Bestbesetzung antreten konnten waren wir also recht optimistisch.

Der Mannschaftskampf entwickelte sich schleppend. Jürgen Lutz (6) verbrauchte sehr viel Zeit nach einem überraschenden Zug seines Gegners, stand aber wohl objektiv nicht schlechter. Peter Ewald (4) und ich am zweiten Brett hatten noch etwas Mühe vollen Ausgleich nachzuweisen. Michael Gassner (8) stand mit Schwarz erwartungsgemäß schnell ordentlich. Aber insgesamt machten unsere Schwarzbretter mir nach einiger Zeit mehr Sorgen als unsere Weißbretter Hoffnungen. Zwar standen wir an allen Weißbrettern ordentlich und Robert Zeiers (3) und Bernd Giacomellis (5) Stellungen gefielen mir ganz gut, aber von klarem Vorteil konnte nirgends die Rede sein. Auch Valerian Hirschberg (1) und Peter Köster (7) standen anfangs etwas angenehmer.

Als Peter Ewalds Stellung zunehmend schlechter wurde und ich einen Zug übersehen und einen Bauern eingebüßt hatte, verstärkte das meine Sorgen wegen der Schwarzbretter weiter. Zwar stand Jürgen in der Zwischenzeit wieder ordentlich und ich sah in meiner Partie noch einige Kompensation für den Bauern, aber es war einfach nicht klar an welchem Brett wir denn gewinnen wollten. Abgesehen natürlich vom obligatorischen Punkt von Michael, der auch immer angenehmer stand und Remis ablehnte.

Als meine Zeit aber vor allem die meines Gegners knapper wurde, verlor ich etwas den Überblick über den Mannschaftskampf, kam aber trotz Minusbauer im besseren Endspiel raus. Um den Rückgewinn des Bauern zu verhindern, opferte mein Gegner die Qualität für einen zweiten Bauern. Irgendwann rief dann Robert laut 1:0. Sein Gegner hatte sich in Zeitnot mehr oder weniger selbst matt gesetzt. Überraschend kam dann aber die Verlustmeldung von Michael, der auch bei knapper Zeit Material eingestellt hatte. Wenig später konnte ich allerdings erneut die Führung erzielen, nachdem es mir gelungen war erst einen Bauern zu gewinnen und dann in beidseitiger Zeitnot meinen Freibauern durchzudrücken, wobei ich immer höllisch auf den gegnerischen Freibauern ein Feld vor dem Einzug aufpassen musste.

Beim folgenden Rundgang sah ich das Peter Ewald einen Bauern weniger hatte und ziemlich platt stand, Jürgen nachdem er zweimal Remis abgelehnt hatte in Zeitnot ebenfalls ein Bauern abhanden gekommen war und auch Valerian, der zwischenzeitlich eine Figur mehr gehabt hatte und wahrscheinlich besser gestanden war, hatte 2 Bauern weniger. Etwas Hoffnung machten die praktisch deutlich einfachere und leicht bessere Stellung von Bernd und die ebenfalls etwas vorteilhafte Stellung von Peter Köster, der in einem Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und je zwei Türmen war, in dem beide Seiten Freibauern vorzuweisen hatten.

Leider unterlief Bernd kurz darauf ein Fehler wonach er in einem Endspiel mit Minusbauer, aber gutem Springer und Turm gegen schlechten Läufer und Turm rauskam, das man eigentlich nicht verlieren sollte. Da der Mannschaftskampf aber nicht allzu toll stand, fragte er mich ob er Gewinnversuche unternehmen solle, worauf ich entgegnete, er solle auf jeden Fall nicht verlieren. Als ich 10 Minuten später wieder aufs Brett schaute, hatte er sich vermanövriert und stand hoffnungslos auf Verlust. In der Zwischenzeit hatte sich Jürgen mithilfe seiner aktiven Figuren das Remis gesichert. Bei Peter Ewald hatte sich der Rauch auch verzogen und das entstandene Turmendspiel führte der Gegner sicher zum Sieg.

Valerian war in einem Endspiel mit Springer gegen Läufer und zwei Bauern weniger, die auch noch verbundene Freibauern waren, gelandet. Überraschenderweise war dieses Endspiel aber gar nicht so einfach zu gewinnen, da man fast erzwungen einen Bauern zurückgeben musste, wenn man Fortschritte machen wollte. Nach einigen vorzüglichen Springermanövern gelang es Valerian tatsächlich fast alle Bauern zu eliminieren und für den vorletzten seinen Springer zu opfern, was nur noch einen Randbauern mit dem falschen Läufer übrig ließ und somit unglaublicherweise doch noch ein Remis rettete. Als Bernd seine Bemühungen eingestellt und dem Gegner zum Sieg gratuliert hatte stand es also 3:4 und nur noch Peter Köster spielte seine unverändert leicht bessere Stellung. Da er aber schon lange keine Fortschritte mehr gemachte hatte, war er einem Remis eigentlich gar nicht so abgeneigt, was ich aber mit dem Hinweis auf den Spielstand untersagen musste. Und nach fast 6 Stunden zahlten sich leicht bessere Stellung, leichter Zeitvorteil und die höhere Spielstärke dann doch noch aus und sicherten Peter den ganzen Punkt und uns zumindest ein glückliches Unentschieden.

Nach dem zweiten Spieltag stehen wir also mit 2 Punkten im hinteren Mittelfeld was nun so gar nicht unseren Erwartungen entspricht. Wollen wir überhaupt noch eine Rolle an der Spitze spielen, müssen wir nächsten Spieltag die bisher verlustpunktfreien Birkenfelder schlagen.

Conweiler - Pfinztal 4:4

Birke - Hirschberg 0,5
Gauss - Zeier, K. 0:1
Strohhäker - Zeier, R. 0:1
Augner - Ewald 1:0
Kubacsny - Giacomelli 1:0
Hünerberg - Lutz 0,5
Junginger - Köster 0:1
König - Gassner 1:0


Saisoneröffnung 2. Mannschaft

Zu sehen von links: Stephan Schade, Dirk Ripp, Michael Teutsch, Leader Hirschberg, Gerald Fischbach, Nils Heck, Michael Kayser, Ralf Gassner

Saisoneröffnung 3. Mannschaft

Zu sehen von links:Michael Walter, Andreas Liedhegener, Vassilios Terzis, Christian Buggle, Johannes Dunsche, Johann Gröning, Felix Reinhardt, Tobias Bantle, Anton Dunsche(Teamchef)

Saisoneröffnung 2. Mannschaft


Pfinztal 3 vs. Zeutern 3

Gegen Zeutern wollten wir, wie in jedem anderen Spiel, natürlich gewinnen. Nach dem souveränen Sieg gegen Forst sollte nun also nachgelegt werden.
Wir mussten allerdings ein bisschen früher erscheinen, da die Presse ein Bild
Von der zweiten und der dritten Mannschaft machen wollte. Als das Foto dann gemacht war, konnten wir uns voll auf das anstehende Spiel konzentrieren.
Wir spielten mit folgender Aufstellung:

Brett1: Vassilios Terzis
Brett2: Michael Walther
Brett3: Johann Gröning
Brett4: Andreas Liedhegener
Brett5: Christian Buggle
Brett6: Johannes Dunsche
Brett7: Tobias Bantle
Brett8: Felix Reinhardt

Und dann ging es auch schon los. Nach eineinhalb Stunden war es dann so weit. Tobias Partie war beendet. Doch leider hatte er verloren. Nun mussten sich die restlichen sieben also noch mehr anstrengen. Und dies wurde dann auch belohnt: Felix konnte seinen Gegner bezwingen. Nun war alles wieder ausgeglichen. Dann passierte lange Zeit nichts. Später dann spielte Johann Remis. Dies war ungefähr zu dem Zeitpunkt, als Christian an Brett 5 ärgerlicherweise einen Bauern verlor. Etwas später verlor dann Andreas. Auch Christian musste
sich aufgrund des einen Bauern geschlagen geben. Nun stand es also dreieinhalb zu eineinhalb. Mit unserem Plan zu siegen wurde es also sehr knapp. Leider stellte ich dann auch noch, da ich sehr unter Zeitdruck war einen Läufer ein.
So gab es kaum noch Hoffnung. Ich verlor dann schließlich. Als der Sieg für Zeutern dann feststand einigten sich Brett 1 und 2 bei zwei ausgeglichenen Partien auf Remis. Nun stand also das Endergebnis mit, welches zweieinhalb zu 5fünfeinhalb war, fest. Mit unserem Sieg wurde es also nichts und so konnten wir Zeutern nur noch zum Sieg gratulieren.


Johannes Dunsche

 


VBR 09/10 2. Spieltag

SF Conweiler vs. SV Pfinztal 4.0 : 4.0
SV Pfinztal II vs. Karlsruher SF V 7.0 : 1.0
SV Pfinztal III vs. SF Zeutern III 2.5 : 5.5
SV Pfinztal IV vs. SC uBu Karlsruhe - : +


Pfinztal - Mühlacker

Am ersten Spieltag nach dem Abstieg in die Landesliga galt es in Bestbesetzung einen Konkurenten um den Aufstieg auszubremsen. Dies schien bei einem DWZ-Vorsprung von im Schnitt 70 Punkten auch durchaus realistisch.

Der Mannschaftskampf begann wie so oft mit einer extrem zeitaufwendigen und zweifelhaften Neuerfindung uralter Theorie von Robert Zeier (3). Ansonsten gab es aber keinerlei Grund zum Klagen und einige Zeit später stand Robert mit ein bisschen Hilfe seines Gegners wieder völlig in Ordnung und Michael Gassner (8) hatte zwei Zentrumsbauern mehr. Darüber hinaus hatten auch Peter Ewald (4), Bernd Giacomelli (5) und Jürgen Lutz (6) schon die zumindest angenehmeren Stellungen. Valerian Hirschberg (1) und Peter Köster (7) hatten mit Schwarz ziemlich mühelos ausgeglichen und bei mir am zweiten Brett war die Stellung ziemlich unklar.

Nach knapp drei Stunden gelang Michael der Führungstreffer und wenig später nahm Robert ein Remisangebot seines Gegners an, da er zwar schon recht angenehm stand aber wenig Zeit übrig hatte. Außerdem deutete zu dieser Zeit alles auf einen klaren Sieg für uns hin. Aber die Zeitnotphase meinte es nicht gut mit uns. Erst stellte Peter Köster wohl recht simpel eine Figur ein und musste aufgeben und dann fand Jürgen in zwischenzeitlich gewonnener Stellung nicht mehr die richtigen Züge und kam mit einem Minusbauern in einem schwierigen Endspiel raus. Zu allem Überfluß hatte ich in komplizierter Stellung des Gegners Möglichkeiten unterschätzt und so statt einem leichten Vorteil einen leichten Nachteil auf dem Brett. Da mein Gegner aber extrem wenig Zeit hatte, verschmähte ich das Remisangebot und brachte mich wenig später mit einem "Trick" selbst um. Da auch Jürgen nicht mehr lange Widerstand leistete, sah es trotz Bernds überzeugendem Sieg in einer aus meiner Sicht recht einseitigen Partie düster für uns aus.

Zwar stand Peter Ewald weiter so deutlich besser, dass der ganze Punkt hier in Reichweite schien, aber Valerian war irgendwie ein Bauer abhanden gekommen und das entstandene Endspiel mit gleichfarbigen Läufern gab nicht viel Anlass zur Hoffnung. Glücklicherweise fand sein Gegner in der entscheidenden Phase nicht den besten Plan und Valerian konnte mit einem geschickten Läuferopfer mit anschließendem Tausch aller gegnerischen Bauern das Remis sicher stellen. Da Peter inzwischen einiges an Material mehr hatte und dem gegnerischen Monarchen auf den Pelz rückte, war auch hier wenig später die Sache gegessen und wir hatten doch noch ein glückliches 4:4 erkämpft.

Mit diesem am Ende glücklichen Unentschieden haben wir einen klaren Fehlstart hingelegt und müssen in den nun folgenden Spielen unbedingt gewinnen, wollen wir weiter im Aufstiegsrennen mitmischen.

Pfinztal - Mühlacker 4:4

Hirschberg - Julisch 0,5
Zeier, K. - Rosenblum 0:1
Zeier, R. - Morlock 0,5
Ewald - Riewe 1:0
Giacomelli - Kaminski 1:0
Lutz - Musovic 0:1
Köster - Pekrul 0:1
Gassner - Schmälzle 1:0

 


Saisoneröffnung 4. Mannschaft

Zu sehen von links: Kolja Nübold, Silke Pollandt, David Hein, Helmut Löffel und Tim Pollandt

Saisoneröffnung 1. Mannschaft

von links: Peter Ewald, Michael Gaßner, Bernd Giacomelli, Peter Köster, Klaus Zeier, Robert Zeier, Jürgen Lutz und Valerian Hirschberg


VBR 09/10 1. Spieltag

Pfinzta I vs. Mühlacker 4.0 : 4.0

Slavija II vs. Pfinztal II 5.5 : 2.5

Forst III vs. Pfinztal III 3.0 : 5:0

Pfinztal IV vs Jöhlingen IV 4.0 : 1.0


Saisonvorbereitung

Bis zum Saisonstart dauert es zwar noch etwas, ich habe aber den Bereich 'Spielbetrieb' schon dafür vorbereitet.


Protokoll der Jahreshauptversammlung 2009

Jahreshauptversammlung 2009 der Schachvereinigung Pfinztal e.V. am 10. Juli 2009

Der amtierende 1. Vorsitzende Helmut Majewski eröffnet die Jahreshauptversammlung um 19:15 Uhr und stellt die Ordnungsmäßigkeit der Einladung fest. Nach Begrüßung aller Anwesenden und des Vertreters der Presse, bittet er alle Anwesenden mit einer Gedenkminute der verstorbenen Vereinsmitglieder Herr Mußgnung und Frau Bartek zu gedenken. Anschließend berichtet er über einen positiven Trend im sozialen Vereinsle-ben und über die Höhepunkte der Weihnachtsfeier. Nicht zuletzt lobt er auch die hervorragende Jugendarbeit von Dirk Ripp und Klaus Zeier, wodurch der Verein neue Mitglieder gewonnen hat, bzw. auch Verstärkung mit einem Schüler durch die eigene Arbeit in der Schach-AG bekam. Danach fasst er die sportlichen Aspekte aller 3 Mannschaften zusammen. Vom Abstieg der 1. Mannschaft abgesehen, zieht er positive Bilanz der letzen Saison. Zum Schluss bemängelt der 1. Vorsitzende einen unglücklich gewählten Termin für die Generalversammlung (nur 11 Mitglieder anwesend) und hofft, dass der Termin beim nächsten Mal vom Vorstand bedachter gewählt wird.

Im Anschluss berichtet 1. Mannschaftsführer Klaus Zeier über den knappen Abstieg der 1. Mannschaft. Lobenswert erwähnt er die Einsatzbereitschaft und Zuverlässigkeit der gesamten Mannschaft und hofft, dass der Wiederaufstieg in die Verbandsliga im neuen Jahr durch die Verstärkung bzw. Rückkehr von Jürgen Lutz und Valerian Hirschberg möglich sein wird.

Da der 2. Mannschaftsführer Vassilios Terzis abwesend ist, liest Helmut Majewski den Bericht vor. Der 2. Mannschaftsführer lobt im Bericht die Leistung der gesamten Mannschaft und sieht, wegen positiver Entwicklung in der 1. Mannschaft, den Klassenerhalt in der Bezirksklasse nicht als unmöglich an.

Da sowohl der 3. Mannschaftsführer abwesend ist, als auch sein Bericht nicht vorliegt, wird dieser Punkt der Tagesordnung übersprungen. Statt dessen wird lobenswert von Herrn Dunsche und seiner Arbeit im Verein gesprochen und dass sich sein Sohn zu einem guten Berichtsschreiber mauserte. Dadurch zeigt sich, dass das Vereinsleben für soziale Kontakte sehr wichtig ist (umgekehrt aber auch profitiert der Verein von den Kontakten!) und durch die Verstärkung von neuen Jugendlichen der Gründung der 4. Mannschaft nichts im Wege steht. Ein weiterer Punkt ist die Besprechung von Anträgen, die Höhe der Beiträge für die Jugendlichen und Fördermitglieder.

Als nächster Punkt der Tagesordnung stellt der Kassierer Andreas Liedhegener seinen Bericht vor und geht nicht auf die Details der Ausgaben und Einnahmen ein, die als Kopien ausgelegt sind, sondern berichtet kurz über die soliden Umsätze der Jugend- und Hauptkasse.

Das Vorlesen des Protokolls der Generalversammlung vom Vorjahr wird vom Schriftführer (da keine nennenswerte Ereignisse stattfanden) wegen der zu erwartenden Diskussion im vorletzten Punkt der Tagesordnung ausgelassen.

Im Anschluss schildert der Turnierleiter Bernd Giacomelli über den erfolgreichen Vereinsturnierverlauf, bei dem 11 Mitglieder teilgenommen und von November bis Anfang Juli fast 30 anstatt 20 Wochen für zehn Partien gebraucht haben. Mit insgesamt 9,5 Punkten aus 10 Partien ist Peter Köster als Sieger hervorgegangen. Zu bemängeln ist der schleppende Ablauf des Turniers, da die Spieler lieber freie Partien anstatt nach Paarungsliste spielten. Anschließend legt der Turnierleiter die Ergebnisse der Einzelturniere dar und wünscht sich im Mannschaftspokal mehr Geschlossenheit, da die Mannschaft gegen KSF nicht angetreten war, obwohl gegen Ettlingen I gewonnen hat.

Anschließend informiert der Kassenprüfer Peter Köster über die Führung der Kasse und mahnt die ausstehenden Mitgliedsbeiträge an. Ein weiterer Punkt sind die Belege und deren Inhalt. Wünschenswert wäre, die Beträge, die sich auf den Verein beziehen, getrennt auszuweisen, bzw. sich an der Kasse zwei Belege geben zu lassen.

Stellvertretend für Jugendleiter spricht Klaus Zeier erneut über eine positive Entwicklung in der Jugendarbeit und unterstreicht die Anmeldung der 4. Mannschaft für die neue Saison.

Anschließend bietet der 1. Vorsitzende die Übernahme der Wahlkommission Helmut Ringwald an. Die anschließende Entlastung des Vorstandes erfolgte einstimmig und es werden Neuwahlen durchgeführt:

  • 2. Vorsitzender: Bernd Giacomelli einstimmig mit eigener Enthaltung für 2 Jahre gewählt
  • Schriftführer: Johann Gröning einstimmig mit eigener Enthaltung für 2 Jahre gewählt. Die gewählten nehmen die Wahl an.
  • Jugendleiter: Dirk Ripp einstimmig für 2 Jahre gewählt. Er ist nicht anwesend, hat sich aber bereit erklärt, gewählt zu werden.


Darauf wird die Versammlungsleitung durch den 1. Vorsitzenden übernommen. Da keine Anträge vorliegen, werden die organisatorischen Vorbereitungen zum Grillfest am 01.08.2009 besprochen.

Helmut Majewski beendet die Jahreshauptversammlung um 20:25 Uhr.

Im Nachgang führt der Turnierleiter (Bernd Giacomelli) die Siegerehrung für die besten Spieler aller 3 Mannschaften und des Vereinsturniers, soweit anwesend, durch. Durch die erfolgreiche zweite Mannschaft ergibt sich eine hohe Zahl an Ehrungen.


Jöhlinger Open

Pfinztal nahm am 2. August in Jöhlingen am klassischen Freilandschachturnier mit 2 Mannschaften teil. Pfinztal I wurde 5. und die 2. Mannschaft wurde 14. von 30 Mannschaften. Wie bei diesem Turnier üblich wurde zwar in einer großen Gruppe gespielt, es wurde aber auch eine Auswertung nach der Klasseneinteilung durchgeführt. Hier wurde die 2. Mannschaft 3 in der Gruppe Kreisklasse.

Ergebnisse


Einladung zur Generalversammlung 2009 Sehr geehrtes Mitglied

hiermit möchte ich Sie recht herzlich zu unserer alljährlichen Generalversammlung einladen.
Ich würde mich sehr freuen, Sie am
Freitag, 10. Juli 2009 um 19.00 Uhr
im Clubraum in der Friedrichstraße 11a begrüßen zu dürfen.

Tagesordnung:
1. Eröffnung der Versammlung und Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden

2. Berichte

  • des 1. Vorsitzenden
  • des 1. Kassierers
  • des Schriftführers
  • des Jugendleiters
  • der Mannschaftsführer
  • der Kassenprüfer
  • des Turnierleiters


3. Bildung einer Wahlkommission

 

  • Aussprache über die Berichte
  • Entlastung des Vorstands
  • Entlastung des Kassierers


4. Durchführung von Neuwahlen

 

 

  • Wahl des 2.Vorsitzenden
  • Wahl des Schriftführers


5. Übernahme der Versammlungsleitung durch den 1.Vorsitzenden

 

 

  • Besprechung und Abstimmung der vorliegenden Anträge
  • Verschiedenes


Anträge sind bis spätestens 3. Juli 2009 beim 1.Vorsitzenden Helmut Majewski, Pfinzstr. 8, 76327 Pfinztal, Tel.07240/206939, schriftlich einzureichen.

Am Samstag den 01.08.2009 findet um 17:00 Uhr die diesjährige Spielerversammlung im Schach-klub SV Pfinztal statt. Ich bitte um ein zahlreiches und pünktliches Erscheinen.

Im Anschluss ca. 18.00 Uhr findet das Sommerfest im Garten bei Herrn Löffel statt.


Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung auf Ihr reges Interesse,

Johann Gröning, Schriftführer