Saison 2006/07

Turnierbericht 2006 /07

- - Bericht erstattet in Mitgliederversammlung Juli 2007 - - -- - - - -

{mosimage}- S c h a c h v e r e i n i g u n g P f i n z t a l Saison 2006- 2007 Turnierbericht 17.07.2007 Bernd Giacomelli

Vereinsinterne Turniere

 

  • Weihnachtsblitz- und Silvesterblitz-Turnier (Andreas Kuglstatter)

 

  • Jugendmeisterschaft  als Schnellschachturnier, 4 TN.,  Leander Hirschberg  erhält     gravierten  Pokal
  • Vereinsmeisterschaft  -  keine;    Gründe   überwiegend  berufliche,   Zeit des Erscheinens      im  Club   verhindert ebenfalls  die  Durchführung; 


 

 

 

Externe Turniere    

 

 

-- In  KA,  Landkreis   und  in  Baden  und darüber hinaus  --

 

  • Die  offene Vereinsmeisterschaft  des KSF  /   
    Teilnehmer: Klaus Zeier  + Valerian + Leander Hirschberg
    • Valerian  3.   6 aus 9;
    • Klaus  6.  mit 5,5 aus
    • Leander   9. in der 2. Klasse   4 aus 9.

 

 

  • Die Bezirks- Einzelmeisterschaft,  B E M   (ausgerichtet vom KSF)   
    Teilnehmer: Klaus  (Titelverteidiger),    Valerian,  Bernd  +  Leander                 
    bis  13.07.07    (drei Monate)   4 0  TN.
    1.  Kohl   6 aus 7     
    3.  bis  4.    Klaus Zeier,   Valerian  Hirschberg   5,0 / 7     genau gleiche Buchholz- Zahl,     
    9.  Bernd Giacomelli    4,5 / 7,    
    30.  Leander Hirschberg    2,5 / 7.

 

 

  • Bezirksschachtag     in  Rußheim    
    mit drei Mannschaften.   (Notiz:  viele Absagen) 
    • Landesliga      6.  von 8;      
    • Bez.-klasse   13.  von 13;      
    • Kreisklasse    5. von 9

 

 

  • Badische Jugend – M.   auf Schöneck;    
    Valerian  H.    in der  U 16 –Gruppe   2. Platz

 

 

  • Bezirks- Mannschaftspokal  
    mit  zwei  Mannschaften,     4 Runden  waren wir drin. 
    M 1  gegen Waldbronn  2 :2 ,  ausgesch.  durch. Berliner Wert.;  
    M 2,   geführt von Vassili Terzis,  gegen Odenheim,  Blankenloch + Sulzfeld   erfolgreich,  dann  im Halbfinale gegen  SK Durlach   0: 4.

 

 

  • Jöhlingen  –  Freilandschach  -    Fotos  wären  geeignet,  die Stimmung einzufangen!

 

 

  • Bad. Schachkongress  - -   in Südbaden  im Elztal  (Oberwinden) –
    Valerian  Hirschberg  + Bernd Giacomelli  im Meisteranwärter- T. (M A), Leander Hirschberg  im  Allgemeinen T (11 Rd.).   
    • Valerian H.  10.-11. mit  6 /11;   
    • Bernd  23.  mit 4,5 P. Da  Bernd´s Gegner  alle ELO-träger waren,  bekam er  seine erste  ELO = 2002.
    • Leander  4,5/ 11. 


      ~-  ~-  ~-    O   P   E   N    ~  ~  ~  ~ 

  • Untergrombach  vor/ an Dreikönig / 
    Teilnehmner: Klaus Zeier,  Jürgen Lutz, Bernd Giacomelli, Lorenz Menzel..
    Ausführlicher Bericht  von Jürgen  auf der Homepage. -  Klaus  überschreitet  die Wertung   2100.
     
  • S u l z f e l d
    Teilnehmer: Klaus Zeier  +  Jan Baue
     
  • H a s s l o c h
    Teilnehmer: Klaus Zeier  + Jan Bauer +  Jürgen Lutz  + Stephan Schade

 

  • Senioren – Mannsch.-Meisterschaft  (SEN MM)    bzw.  offene Seniorenturniere
    Im Bezirk KA  nehmen  sechs Mannschaften  an der Meisterschaft teil,  darunter  KSF mit Peter Köster.
    K S F  wurde Sieger. - Dann weiter  auf höherer Ebene..

 

  • Europäische Sen.- Einzelmeisterschaft  
    wurde ausgetragen im Juni in Hockenheim,  TN  Bernd Giacomelli.   Sein Gegnerniveau  2.150  ELO.   44% erzielt.  160 TN,   er war der 126  (am Ende der 116 ).
     
  • Niedersächsische  SEN – M.  in  Bad Bevensen.  (Im Juli 07  die  )
    TN   Peter Köster,  41. von 226.  
    Am  Ende nach 9 Runden  war er  21. (!)    Mit 6 aus 9  hat er  ELO und DWZ   verbessert.-  Getroffen  hat  er  die badischen Spieler  Nadenau  und Dr. Rückleben,  ohne dass er gegen sie spielen musste. –


 

Bericht enthält  weitere kleine Ereignisse  nicht;   …würde den Rahmen sprengen.


Jöhlinger Freilandschach 2. Mannschaft

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29.07.2007

Die Schachvereinigung   konnte mit   Stephan Schade,  Marius Meseck,  Michael Walther,  Christian Buggle  und Johannes Dunsche  eine weitere Mannschaft für dieses sonntägliche  Schnellschach- Ereignis stellen, die der Kreisklasse zugeordnet wurde.

Da ein Teil der Aktiven stets auf Reisen ist,  kann eine  M 2  erst einen Tag vor dem Ereignis aufgestellt werden, leider.

Die Gegner waren nicht von Pappe, wie man aus Folgendem sieht:  Gegner / erzielte Punkte:

 

Sulzfeld I  1:3;   Goldfinger (vereinsmäßige Zuordnung fällt schwer) 1:3; dies wurde mit den Gartenschachfiguren gespielt.    Hambrücken I  1:3,   Sulzfeld II  2:2;    Slavija II  1:3;  

 

Hambrücken II  4:0;   Bretten II  1:3;  Untergrombach II  2:2;    Jöhlingen (Gastgeber)  1:3; 

 

Viel Feind, viel Ehr.  Probieren geht über Studieren. -  Jeder konnte sich ein Bild machen, in welchem Teil der Partie  es ihm an Urteilskraft mangelt,  und kann am Klubabend  Fragen stellen.  Dazu ist ein Verein ja da. -   Kaum noch  dazu lernen braucht  Marius, der mit 6 P. aus 8 Partien ein hervorragendes Ergebnis erzielte.   Ebenfalls erfolgreich war  Michael, dem das Blitzen leichter fällt  als das Klassische Schach. 

Turnieratmosphäre  ist für viele etwas Anziehendes.  Wir sollten im Klub eine Turnierform pflegen,  bei der wir das Lustige am Schnellschach  verschmelzen mit einer Übung, bei der was hängen bleibt.

Im übrigen sollten diejenigen, die vom Gegner auf originelle Art herein gelegt wurden, darüber berichten, damit die andern auch was davon haben  bzw. gewarnt sind.

Bernd


Jöhlinger Schnellschach -- - - - - - - - - Wir konnten mit zwei Mannschaften an diesem mit 32 Mannschaften gutbesetzten Schnellschachturnier teilnehmen. Für die erste Mannschaft mit Klaus Zeier, Bernd Giacomelli, Dirk Ripp und Jan Bauer (in dieser Reihenfolge besetzten wir die Bretter) lief es gut an, bis die hochklassigen Mannschaften zu hohe Hürden darstellten. Zum Ausklang ein Remis gegen das starke Ettlingen; es war für uns ein vergnüglicher Tag, an dem wir auf viele bekannte Schachgrößen trafen. Gegen Hambrücken 2.5 BP (jeweils Vierermannschaft), K S F 2 2,5 BP, Rastatt 3.5 BP, Kaissa (Rastatt) 2,5 BP. An Tisch eins gelandet, mussten wir logischerweise gegen K S F 1 antreten, eine Meistermannschaft ohne Achillesferse: Bernd Schneider, St. Haas, Th. Schlager, Cl. Werner ! 0:4 verloren. -- Gegen Slavija 1 1,5 BP, wobei auch hier ein Sieg gelang: Dirk gegen den starken Marek. -- Durlach 1,5 BP, wir durften an den großen Brettern spielen, auf denen die Pfützen des letzten Regenschauers standen. - Hierbei gelang Jan der volle Punkt. Gegen Untergrombach 2,5 BP!! - Wobei die Siege vorn anfielen gegen die alten Hasen, darunter auch gegen den aktuellen Stadt-und Bezirksmeister! Gegen Ettlingen - in der Schlussrunde etwa um 15:15 h - in Vollbesetzung ein _2: 2. --- Jeder von uns hatte 4,5 aus 9 oder minimal besser erzielt. Wir können zufrieden sein. Jeder kann rückblickend herausfinden, ob er Fehler wiederholt. - Ich habe einen Eröffnungspatzer gemacht, der mir vor rund zehn Tagen im Blitz nach der Einzelmeisterschaft unterlaufen war, allerdings gegen einen andern Gegner. Die andern sind aufgefordert, einen persönlich gefärbten Bericht abzugeben, ob sie Ähnliches feststellen konnten oder was sie von den Gegnern lernen konnten. – Ich will die Kommentare nicht sammeln, um den Bericht unverzüglich ins Netz zu stellen. - - - - Bernd Giacomelli


Blitz im August Blankenlocher Sommer Blankenlocher Sommer 2007 am Samstag, den 04.08. 18:45 h ist Blitz auf dem Schulhof der Pestalozzischule. Startgeld: 7 EUR Am Sonntag, 05.08. 11 h, anmelden bis 10:30 h, Schnellschach 20 min. Startgeld 10 EUR. Einzelheiten siehe //sk-blankenloch.bsv-schach.de Andreas meinte, jeder kann in den Kalender eintragen. Ich sah keine Möglichkeit, den kalender anzuwählen . Andererseits ist in den Kategorien zum Artikelschreiben der Kalender nicht enthalten! Bernd


Jöhlingen Schnellschach 29.07.07 -- (Beim Hochladen wurde das LOGO unterschlagen) -- Freilandschach - in Jöhlingen - am 29.07.2007 Wir nahmen mit zwei Mannschaften am mit 32 Mannschaften gut besuchten Schnellschach-Turnier teil. (In 2006 konnten wir zusätzlich eine Jugendmannschaft stellen) Für die erste Mannschaft mit Klaus Zeier, Bernd Giacomelli, Dirk Ripp und Jan Bauer (in dieser Reihenfolge besetzten wir die Bretter) lief es gut an, bis die hochklassigen Mannschaften zu hohe Hürden darstellten. Zum Ausklang ein Remis gegen das starke Ettlingen; es war für uns ein vergnüglicher Tag, an dem wir auf viele bekannte Schachgrößen trafen. Gegen Hambrücken 2.5 BP (jeweils Vierermannschaft), K S F 2 2,5 BP, Rastatt 3.5 BP, Kaissa (Rastatt) 2,5 BP. An Tisch eins gelandet, mussten wir logischerweise gegen K S F 1 antreten, eine Meistermannschaft ohne Achillesferse: Bernd Schneider, St. Haas, Th. Schlager, Cl. Werner ! 0:4 verloren. -- Gegen Slavija 1 1,5 BP, wobei auch hier ein Sieg gelang: Dirk gegen den starken Marek. -- Durlach 1,5 BP, wir durften an den großen Brettern spielen, auf denen die Pfützen des letzten Regenschauers standen. Hierbei gelang Jan der volle Punkt. Gegen Untergrombach 2,5 BP!! - Wobei die Siege vorn anfielen gegen die alten Hasen, darunter auch gegen den aktuellen Stadt-und Bezirksmeister! Gegen Ettlingen - in der Schlussrunde etwa um 15:15 h - in Vollbesetzung ein _2: 2. --- Jeder von uns hatte 4,5 aus 9 oder minimal besser erzielt. Wir können zufrieden sein. Jeder kann rückblickend herausfinden, ob er Fehler wiederholt. - Ich habe einen Eröffnungspatzer gemacht, der mir vor rund zehn Tagen im Blitz nach der Einzelmeisterschaft unterlaufen war, allerdings gegen einen andern Gegner. Die andern sind aufgefordert, einen persönlich gefärbten Bericht abzugeben, ob sie Ähnliches feststellen konnten oder was sie von den Gegnern lernen konnten. – Ich will die Kommentare nicht sammeln, um den Bericht unverzüglich ins Netz zu stellen. Bernd Giacomelli


Rangliste 07/08

 

Rg

Name, Vorname

1 Saile, Jürgen
2 Meijer, Daniela
3 Habel, Peter
4 Zeier, Klaus
5 Ewald, Peter
6 Giacomelli, Bernd
7 Köster, Peter
8 Gassner, Michael
9 Ripp, Dirk
10 Fischbach, Gerald
11 Bauer, Jan
12 Kayser, Michael
13 Kuglstatter, Andreas
14 Fischbach, Alexander
15 Teutsch, Michael, Dr.
16 Schade, Stephan
17 Meseck, Marius
18 Gassner, Ralf
19 Terzis, Vassilios
20 Walther, Michael
21 Gröning, Johann
22 Buggle, Christian
23 Ihrig, Jan
24 Majewski, Helmut
25 Borel, Heinz
26 Neumaier, Andreas
27 Kleppe, Ingolf
28 Menzel, Lorenz Walter
29 Schneider, Werner
30 Härdle, Walter
31 Zind, Oliver
32 Winterstein, Thomas
33 Schlageter, Carsten
34 Liedhegener, Andreas
35 Bantle, Tobias
36 Reinhardt, Felix
37 Merkle, Oliver
38 Frey, Stefan
39 Weiß, Günter
40 Löffel, Helmut
41 Schrimm, Volker
42 Falk, Günther
43 Dunsche, Johannes
44 Dunsche, Anton, Dr. Dr.
45 Wittum, Michael
46 Lesser, Ursula
47 Lesser, Richard
48 Witt, Sascha
49 Braun, Michael
50 Bergen, Sebastian
51 Hansen, Alexander
52 Mußgnug, Hermann
53 Soucek, Roman
54 Schneider, Siegfried
55 Gleich, Bernhard

Jöhlinger Freilandschach

Jöhlinger Freilandschach
Plfinztal 1 -> 12.
Pfinztal 2  -> 30. 


Spielerversammlung + Grillfest

Jetzt am Samstag also am 28.07.07 findet um 16:00 Uhr unsere Spielerversammlung statt. Anschließend wird gegrillt - auch für passive Mitglieder.

Wo? Natürlich im Spiellokal in der Friedrichstrasse


Protokoll der Jahreshauptversammlung 2007

Jahreshauptversammlung 2007 der
Schachvere...


Tabelle kaum noch zu erkennen Im Artikel Silvesterblitz ist eine Rundentabelle enthalten, die kaum noch zu erkennen ist. Bei Valerian steht nach 7 Runden die Zahl 7. Das heißt, er wurde siebter. So kann man mühsam die Tabelle lesen, die in WORD eine ganz normale Tabelle war. Man braucht also Anleitung zum Abfassen oder Speichern der Beiträge! Gruß Bernd


Silvesterblitz 2006 Blitzturnier und Erklärung Silvester – Blitz – Turnier der Schachvereinigung Pfinztal 27.12.2006 Bernd Giacomelli Acht Mann beteiligten sich am „Kugl-Blitz- Turnier“, das seinen Namen durch den Ehrengast Andreas Kuglstatter erhält, der uns einmal im Jahr aus Übersee besucht, nämlich aus Kalifornien. Das Ergebnis des im beliebten Rutschsystems durchgeführten Blitzens lässt nicht darauf schließen, dass wir Hinterbliebenen etwas verlernt hätten, nein, eher, dass Andreas´ Biorechner an Geschwindigkeit einen Zahn zugelegt hätte. Wir bekamen bestätigt, was für einen starken Spieler die erste Mannschaft entbehren muss, andererseits ist uns klar, dass er uns treu bleibt. Hoffentlich sehen wir ihn in der Lebensmitte wieder und nicht erst als Old Firehand mit silbernen Strähnen. Solange müssen/ wollen/ werden wir uns in der Landesliga halten, dann können wir zu einem Senkrechtstart ansetzen. Valerian Hirschberg 0 0 0 1 1 1 0 3 7. Jan Bauer 0 1 1 0 1 0 1 4 3-4 Michael Gaßner 1 0 1 0,5 0 1 1 4,5 2. Leander Hirschberg 0 0 0 0 0 0,5 0 0,5 8. Klaus Zeier 1 1 1 0,5 0 0 0 3,5 5-6 Vassili Terzis 0 0 1 1 1 0 1 4 3-4 Andreas Kuglstatter 1 1 0 0 1 1 1 5,0 1. Bernd Giacomelli 1 1 0 1 0 0,5 0 3,5 5-6 So lustig das Blitzturnier war, so fällt doch mein Blick als Turnierleiter auf den ganzen Verein und ich sehe auch diejenigen, die abwesend sind! Paradox, aber wenn man will, gelingt es. Das war doch zwischen den Feiertagen: die Schüler und Studenten hatten Ruh´, die Berufstätigen hatten mit geringen Ausnahmen Urlaub; wer war wohl zur Inventur eingeteilt und dadurch verhindert? Die wenigsten! Hier hätte eine mindestens ebenso große B – Gruppe antreten müssen, wenn man die Größe (> 50 Aktive ) bedenkt! Was lässt uns am Feierabend in den Sessel sinken und nicht wieder hoch kommen? Was hindert die geistige Tätigkeit? Einen Hinweis aus dem Pfinztal: ein Verein, der sich einer heiteren Sache widmet, erlebt, dass die Aktivität plötzlich um über zwei Drittel abfällt. – Es gibt einen Einfluss auf das tägliche Leben, den keine Generation vor uns erlebt hat: die gepulste Hochfrequenz. Sie ist flächendeckend vorhanden, zu Hause und im Unternehmen. Die Masten auf den Dächern bauen die Funknetze auf, das schnurlose Telefon nach DECT – Standard sendet Impulse Tag und Nacht, obwohl der Hörer auf der Basisstation liegt! Dies stört die Nachtruhe, in der Melatonin gebildet werden sollte, was der Körper unterlässt, wenn er Stress empfindet und Stresshormone ausschüttet. Das Kind ist im Kindergarten ebenfalls im Funkbereich eines modernen Telefons, die Berufstätigen sind unter WLAN –Stress; in der Straßenbahn erduldet man die erhöhte Sendeleistung der Gästehandys, die gegen die Scheiben ankämpfen und auf zehnfache Leistung gehen! Für das „Fest“ wurden Sendemasten aufgestellt, damit mehrere Tausend Menschen das Handy gleichzeitig benutzen konnten. - Es gibt genug Aussagen von Naturwissenschaftlern, Ingenieuren, die diese Technik entwickelt haben, Medizinern und anderen Forschern. Da sich diese Technik unserer Anschauung entzieht, unseren Sinnen entzieht, direkte Wahrnehmung der Mikrowellen gibt es nicht, sind wir auf die Wissenschaft angewiesen. Obwohl das D-Netz in 1992 eingeführt wurde, spricht ein höherer Beamter des Bundesamtes für Strahlenschutz heute noch von „Forschungsbedarf“ !! Wer die Neigung höherer Beamter kennt, weiß, dass ein deutlicheres Wort der Kritik nicht zu erwarten ist. – Die Engländer und Österreicher sind ein Lichtblick in ihrer deutlichen Warnung: keine Handys für Kinder! Fundierte Infos sind zu finden in den Links: www.kompetenzinitiative.de , www.der-mast-muss-weg.de (Stuttgart), www.emf-portal.de www.diagnose-funk.ch (Schweiz), www.puls-schlag.org (Karlsruhe) www.hese.project.de


Silvester – Blitz – Turnier 2006

         Silvester – Blitz – Turnier    der Schachvereinigung  Pfinztal

         27.12.2006                                                                                  Bernd Giacomelli

 

Acht Mann beteiligten sich am  „Kugl-Blitz- Turnier“,  das seinen Namen durch den Ehrengast Andreas Kuglstatter  erhält, der uns einmal im Jahr aus Übersee besucht,  nämlich aus Kalifornien.

Das Ergebnis  des im beliebten Rutschsystems  durchgeführten Blitzens  lässt nicht darauf schließen, dass wir Hinterbliebenen  etwas verlernt hätten,  nein, eher, dass  Andreas´ Biorechner an Geschwindigkeit  einen Zahn zugelegt hätte. 

Wir bekamen bestätigt,  was für einen starken Spieler die erste Mannschaft entbehren muss, andererseits ist uns klar, dass  er uns  treu  bleibt.   Hoffentlich sehen wir ihn  in der Lebensmitte wieder und nicht erst als  Old Firehand  mit silbernen Strähnen.  Solange  müssen/ wollen/ werden  wir uns in der Landesliga  halten,  dann können wir  zu einem Senkrechtstart  ansetzen.

 

Valerian Hirschberg

0

0

0

1

1

1

0

3

7.

Jan          Bauer

0

1

1

0

1

0

1

4

3-4

Michael  Gaßner

1

0

1

0,5

0

1

1

4,5

2.

Leander Hirschberg

0

0

0

0

0

0,5

0

0,5

8.

Klaus     Zeier

1

1

1

0,5

0

0

0

3,5

5-6

Vassili   Terzis

0

0

1

1

1

0

1

4

3-4

Andreas Kuglstatter

1

1

0

0

1

1

1

5,0

1.

Bernd Giacomelli

1

1

0

1

0

0,5

0

3,5

5-6

 

So lustig  das Blitzturnier war, so fällt doch mein Blick als Turnierleiter auf den ganzen Verein und ich sehe auch diejenigen,  die  abwesend  sind!  Paradox,  aber wenn man will, gelingt es.

Das war doch zwischen den Feiertagen:  die Schüler und Studenten hatten Ruh´, die Berufstätigen hatten mit geringen Ausnahmen Urlaub;  wer war wohl  zur Inventur eingeteilt und dadurch verhindert?  Die wenigsten!  Hier hätte eine mindestens ebenso große B – Gruppe antreten müssen, wenn man  die Größe  (> 50 Aktive ) bedenkt!  

Was lässt uns am Feierabend in den Sessel sinken und nicht wieder hoch kommen?  Was hindert die geistige Tätigkeit?   Einen Hinweis  aus dem Pfinztal:  ein Verein,  der sich einer  heiteren Sache widmet,  erlebt,  dass die Aktivität plötzlich  um über zwei Drittel abfällt. –

Es gibt einen Einfluss auf das tägliche Leben,  den keine Generation vor uns erlebt hat:  die gepulste Hochfrequenz.  Sie ist flächendeckend vorhanden,  zu Hause und im Unternehmen. Die Masten auf den Dächern bauen die Funknetze auf,  das schnurlose Telefon  nach DECT – Standard sendet Impulse Tag und Nacht, obwohl der Hörer auf der Basisstation liegt!  Dies stört die Nachtruhe, in der Melatonin gebildet werden sollte, was der Körper unterlässt, wenn er Stress empfindet und Stresshormone ausschüttet.  Das Kind  ist im Kindergarten ebenfalls im Funkbereich eines modernen Telefons,  die Berufstätigen sind unter WLAN –Stress;  in der Straßenbahn erduldet man die erhöhte Sendeleistung der Gästehandys, die gegen die Scheiben ankämpfen und auf zehnfache Leistung gehen!  Für das „Fest“  wurden Sendemasten aufgestellt, damit mehrere Tausend Menschen das Handy gleichzeitig benutzen konnten. - Es gibt genug Aussagen von Naturwissenschaftlern, Ingenieuren, die diese Technik entwickelt haben,  Medizinern und anderen Forschern.  Da sich diese Technik unserer Anschauung entzieht, unseren Sinnen entzieht,  direkte Wahrnehmung der Mikrowellen  gibt es nicht,  sind wir auf die Wissenschaft angewiesen. Obwohl das D-Netz in 1992 eingeführt wurde, spricht ein höherer Beamter des Bundesamtes für Strahlenschutz heute noch von  „Forschungsbedarf“ !!  Wer die Neigung höherer Beamter kennt,  weiß, dass ein deutlicheres Wort der Kritik  nicht zu erwarten ist. –  Die Engländer und Österreicher sind ein Lichtblick in ihrer deutlichen Warnung:  keine Handys für Kinder!    Fundierte Infos  sind zu finden in den  Links:

www.kompetenzinitiative.de ,    www.der-mast-muss-weg.de  (Stuttgart),  www.emf-portal.de 

www.diagnose-funk.ch  (Schweiz),    www.puls-schlag.org  (Karlsruhe)  www.hese.project.de 

 


Statistik 2006/2007 2. Mannschaft

Verbandsrunde Kreisklasse A2                    
      1 2 3 4 5 6 7 8 9 P S % Gegner
1 Ripp Dirk     1       1   1 3 3 100,0% 1774
2 Bott Hajo   1 0,5 0,5   0,5       2,5 4 62,5% 1711
3 Teutsch Michael   1 0,5 0 1 0,5 0,5 0,5 0 3 7 42,9% 1703
4 Schade Stephan   1 1 0 0,5 0 1 1 1 5,5 8 68,8% 1609
5 Bauer Jan   1 1 1 0,5 1 0 1   5,5 7 78,6% 1623
6 Gassner  Ralf 0,5   1 0 0     0,5   2 5 40,0% 1573
7 Terzis Vassilios 1 1 0 1 0   0 1 0,5 4,5 8 56,3% 1569
8 Gröning Johann 1 0,5   0 0,5 1 0,5 0,5 0 4 8 50,0% 1537
9 Buggle Christian 1 0 0 0 0 0 1 0,5   2,5 8 31,3% 1527
10 Borel Heinz 0       0         0 2 0,0% 1729
11 Walther Michael           1     0 1 2 50,0% 1468
12 Majewski Helmut 1             1   1 1 100,0% 1558
13 Ihrig Jan   0,5       0,5 0     1 3 33,3% 1518
14 Liedhegener Andreas 0,5                 0,5 1 50,0% 1522
15 Banntle Tobias 0,5               0 0,5 2 25,0% 1345
16 Soucek Roman                   0 1 0,0% 1060
  Brettpunkte   5,5 6 5 2,5 2,5 4,5 4 6 2,5 38,5      
      KSF6 Ubach 4 Ettlingen 3 Rheinstetten Slavija 3 Neureut 2 Blankenloch Waldbronn 2 KSF7 Platz      
  Mannschaftspunkte   2 4 6 6 6 8 9 11 11 4      
                               
Bezirkspokal                        
      1 2 3 4         P S % Gegner
1 Giacomelli Bernd   1 0 0         1 3 33,3% 1806
2 Ripp Dirk   1 1           2 2 100,0% 1693
3 Kayser Michael 1 1 1           3 3 100,0% 1533
4 Terzis Vassilios 0,5 0,5 1 0         2 4 50,0% 1585
5 Liedhegener Andreas 0,5     0         0,5 2 25,0% 1763
6 Merkle Oliver 0     0         0 2 0,0% 1610
  Brettpunkte   2 3,5 3 0         Platz      
      Odenheim Blankenloch Sulzfeld Durlach         4      
                               

Abschlußbericht 2006-2007 2. Mannschaft

Das große Ziel der 2. Mannschaft in der vergangenen Saison war der Aufstieg in die Bezirksklasse. Die Saison lief gut an, nachdem wir am ersten Spieltag ersatzgeschwächt eine sehr gute Leistung gezeigt hatten und diese mit kompletter Aufstellung und souveränen Siegen in den folgenden Spielen bestätigten.

 

Auch gegen Rheinstetten waren wir sehr gut aufgestellt. Aber an diesem 4. Spieltag waren wir nicht so wach und nicht voll dabei, so folgte auf die erste Niederlage gegen ebenbürtige Gegner eine saisonentscheidende zweite Niederlage gegen nominell sehr schwache Gegner von Slavija, die, gegen unsere beinahe beste Formation, nur eine Rumpfmannschaft aufbieten konnten. Bei zwei Niederlagen und dem Spiel gegen die bis dahin in der Tabelle führenden Mannschaft aus Blankenloch vor Augen, war nur noch Platz 4 aus eigener Kraft zu erreichen.

 

Die dritte Niederlage der Saison kam gleich darauf mit dem Verlust des Kampfes gegen Durlach im Halbfinale des Bezirksmannschaftspokals. Ein sehr schöner Erfolg, der mit viel Losglück und mit Hilfe der 1. Mannschaft zustande kam.

 

Die kleine Niederlagenserie beendete Jan Bauer, der mich für einen Spieltag als Mannschaftsführer vertrat, mit dem Sieg gegen Neureut 2. Nach dem respektablen Unentschieden gegen Blankenloch wahrten wir mit einem hohen Sieg am vorletzten Spieltag noch unsere letzte rein mathematische Chance auf den Aufstieg bis zur Bekanntgabe der Ergebnisse. Danach war klar, egal was am letzten Spieltag passiert, wie werden nicht vom 4. Platz wegkommen. Ohne große Motivation und sehr stark ersatzgeschwächt, gaben wir uns am letzten Spieltag noch einer schmachvollen Niederlage gegen die abstiegbedrohte Mannschaft von KSF 7 hin, die unserer Leistung  in der Saison nicht gerecht wird.

 

Leider werden wir in der nächste Saison unsere Ziele anders definieren müssen. Die Abgänge in der 1. und 2. Mannschaft lassen keinen Platz für Aufstiegsträume und die Devise lautet möglichst den Platz zu halten. Der Platz, der in der letzten Saison noch eine Enttäuschung war, ist ein ehrgeiziges Ziel für die kommende Saison. Ich bitte alle Spieler, die nächste Jahr in der 2. Mannschaft spielen wollen, zahlreich auf der Spielerversammlung zu erscheinen.

 

MF2

Vassilios Terzis


Jahreshauptversammlung Bericht vom Vorstand

SCHACHVEREINIGUNG  PFINZTAL                                                                    17..Juli 2007 

Jahresbericht des 1. Vorsitzenden

 

MOTIVATION(-skünstler) gesucht!

 

Liebe Mitglieder,

wenn ich es richtig in Erinnerung habe, ist es nun bereits 10 Jahre her, seit Frau Bartek mich zur Wahl als 1.Vorsitzenden des damaligen SV Berghausen 1948 e.V. vorschlug.

Wie im richtigen Leben gab`s in dieser Zeit gute und schlechte Erlebnisse. Besonders gefallen hat mir stets das Zusammenhalten-Gefühl, dass oft größere Differenzen überbrückt hat. In den letzten zwei Jahren empfinde ich jedoch einige Entwicklungen als bedrohlich für die Zukunft unseres Vereins:

-          Seit diesem Zeitraum findet selbst unser abgespecktes Sommerfest (wobei die beiden Turniere erfreulich gut besucht waren) nicht mehr statt und im Moment kann sich wohl niemand vorstellen, dass wir es jemals wieder durchführen, wenn es schon ein Problem ist Nachtwachen für das Schinkenfest zu finden, weil „wir ja eh nix mehr im Mickenloch machen“!

-          In meine Schach-Ag am Bildungszentrum (unter Einbeziehung aller vier Schularten!) kommen höchstens 10 Leut . (Ob im nächsten Jahr eine Hauptschul-Mannschaft zustande kommt, scheint eher fraglich, dafür gibt es überraschenden Zulauf durch die Grundschüler – ist langfristig natürlich mutmachend.)

Und was den Wechsel zu unseren Verein betrifft, tröpfelt es immer mehr.....

-          Bis auf ein kurzes Engagement von Peter Köster ist die Funktion des Jugendleiters seit Jahren unbesetzt. Das allein ist sicher nicht der einzige Grund, warum wir im Moment praktisch nur noch Johannes als einzigen Jugendlichen im Verein haben. Denn die gesellschaftlichen Veränderungen zeigen natürlich auch bei uns ihre Wirkungen, Vereinsleben ist nicht mehr so angesagt, jeder schaut eher nach seinen eigenen Vorteilen und Befindlichkeiten! (Ich will es daher gar nicht als meinen alleinigen Verdienst ansehen, dass damals, als ich auch noch die Funktion des Jugendleiters inne hatte, mehr Jugendliche kamen)

Nach dem Austritt von Sebastian, dem Vereinswechsel von Valerian und Leander und dem schleichenden Fernbleiben von Felix und auch von Tobias zumindest am Spielabend ist der Verlust von Jugendlich in einem einzigen Jahr so groß wie noch nie! Trotzdem sieht es nicht danach aus, dass sich ein neuer Jugendleiter finden lässt.......

Ich kann nicht so ganz nachvollziehen, wie man sehenden Auges das Schicksal, das unsere ehemaligen Söllinger bereits erlebt haben, nochmals vollziehen will. Denn ohne Nachwuchs werden wir immer weiter schrumpfen....

Besonders schmerzt es mich, da ich in meiner Doppelfunktion als Schulschachbezirksreferent und für ganz Baden viel Jugendarbeit leiste, so wenig Unterstützung in meinem eigenen Verein zu erhalten.....
Nun, vielleicht sehe ich alles zu pessimistisch, ich lasse mich gern eines Besseren belehren.

 

Die Spielsaison verlief von der 1. Mannschaft her gesehen wiederum bestens, denn mit einem 3. Platz als Aufsteiger in die Landesliga hätte wohl niemand gerechnet. Trotzdem wird der Erfolg durch die Abwerbung von Valerian etwas getrübt, mit einem weiteren Aufstieg hätte er auch bei uns in der Verbandsliga spielen können! Aber was soll’s, dieses Schicksal wird uns als „kleinerem“ Verein (denn so klein sind wir im Bezirk, zumindest von unseren Mitgliederzahlen her, gar nicht) noch öfter passieren – sofern wir noch leistungsstarke Jugendliche zu Tage fördern.........

 

                                                                       - 2 -

 

Bei der zweiten Mannschaft sieht es nicht ganz so rosig aus, sie  hat ihr Ziel, den Wiederaufstieg aus der A-Klasse in die Bezirksklasse trotz unseres Spezialcoaches Vassili verpasst – vielleicht wird er einfach von seiner Firma zu sehr in Anspruch genommen.......

 

Und bei der Dritten sah es am schlechtesten aus: Trotz der nominell starken Spielerdecke musste fast jeden Spieltag um die Vollständigkeit der Mannschaft gekämpft werden, die Verbindung von Jung und Alt wurde immer brüchiger...Abstieg aus der B-Klasse mit NULL Mannschaftspunkten in die unterste Spielklasse ist schon sehr hart......

 

Am erfreulichsten für mich war deshalb??? Unsere Weihnachtsfeier ! In alter Tradition sind hier noch alle gemütlich beisammen, nur gesungen wird seit dem Fehlen von Albert Goßweiler nicht mehr so viel.....

 

Bleibt noch meine Wunsch, dass wir morgen nicht weniger Mitglieder als im letzten Jahr sind, denn bei unserer Terminplanung wussten wir nicht (auch ein Zeichen des abnehmenden Zusammenhalts?), dass 4 unserer aktivsten Mitglieder im Nachbarland aktiv sind: bei der Tour de France!


Auf eine vorwärtsbringende Diskussion bei unserer Tour der Motivation.

Euer 1.Vorstand

 

 

 


Jahreshauptversammlung

Hiermit möchte ich Sie recht herzlich zu unserer alljährlichen Generalversammlung einladen.
Ich würde mich sehr freuen, Sie am
Mittwoch, 18. Juli 2007 um 19.30 Uhr im Clubraum in der Friedrichstraße 11a
begrüßen zu dürfen.

Tagesordnung:
1.    Eröffnung der Versammlung und Begrüßung durch den 1.Vorsitzenden
2.    Berichte
des 1. Vorsitzenden  
der Mannschaftsführer
des 1. Kassierers   
des Schriftführers
des Turnierleiters   
der Kassenprüfer
des Jugendleiters   
3.    Bildung einer Wahlkommission
Aussprache über die Berichte
Entlastung des Vorstands
Entlastung des Kassierers
4.    Durchführung von Neuwahlen
Wahl des 1.Vorsitzenden  
Wahl des Schriftführers
Wahl des 1.Kassierers   
Wahl des 2.Jugendleiters
5.    Übernahme der Versammlungsleitung durch den 1.Vorsitzenden
Besprechung und Abstimmung der vorliegenden Anträge
Verschiedenes

Anträge sind bis spätestens 11. Juli 2007 beim 1.Vorsitzenden Helmut Majewski, Pfinzstr. 8, 76327 Pfinztal, Tel.07240/206939, schriftlich einzureichen.

Mit freundlichen Grüßen und in der Hoffnung auf Ihr reges Interesse,

Johann Gröning, Schriftführer


Protokoll der Jahreshauptversammlung 2006

Jahreshauptversammlung 2006 der

Schachvereinigung 1948 Pfinztal e.V.
+
am 21. Juni 2006

 

Der amtierende 1. Vorsitzende Helmut Majewski eröffnet die Jahreshauptversammlung um 19.42 Uhr. Nach Begrüßung aller Anwesenden und dem Vertreter der Presse bittet er darum, mit einer Gedenkminute der verstorbenen Vereinsmitglieder zu gedenken.

In seinem Vorstandsbericht geht er zunächst auf den Saisonverlauf der Mannschaften ein und freut sich über den direkten Wiederaufstieg der Ersten. Den Abstieg der Zweiten sieht er in der fehlenden mannschaftlichen Geschlossenheit begründet und hofft, dass es mit der Rückkehr von Vassilios als Mannschaftsführer wieder aufwärts geht. Zuletzt weist er auf die Probleme der Dritten hin, die wie in den vergangen Jahren erneut kurzfristig zahlreiche Ersatzspieler stellen musste. Im Groben aber sei das Konzept der Verbindung zwischen Jung + Alt aufgegangen.
Im Anschluss beleuchtet er aus seiner Sicht die wichtigsten vereinspolitischen Probleme, wie den unbesetzten Jugendleiterposten oder die drohende Ämterhäufung und erinnert mit dem Appell „Ganz ohne Verwaltung wird kein Spielbetrieb möglich sein“ daran, dass sowohl im Verein, als auch auf Bezirksebene Aufgaben anfallen.

Anschließend verliest Schriftführer Jan Ihrig das Protokoll der letztjährigen Generalversammlung.

In der Folge informiert der Kassierer Andreas Liedhegener die Versammlung in einem ausführlichen Bericht über die finanzielle Situation des Vereins. Die beiden Kassenprüfer Vassilios Terzis und Peter Köster versichern die Korrektheit der Kassenführung und stellen fest, dass lediglich 11 (12) Mitglieder ihren Mitgliedsbeitrag noch nicht gezahlt hätten. Sie loben die Arbeit von Andreas und empfehlen dessen Wiederwahl.
Die anschließende Entlastung des Kassiers und seiner Kassenprüfer erfolgt einstimmig.

Nun berichten nacheinander die drei Mannschaftsführer. Dass sie keinen schriftlichen Bericht mit dem Saisonverlauf, den Einzelstatistiken, sowie der Abschlusstabelle vorlegen, wird allgemein bemängelt und für die kommenden Jahre wieder gefordert.
Klaus Zeier, Mannschaftsführer der Ersten, formuliert in seinem knappen Bericht, dass das Saisonziel Wiederaufstieg erreicht wurde und stellt heraus, dass nur selten Ersatzspieler benötigt wurden.
Als Mannschaftsführer der Zweiten kann Jan Bauer mit dem Abstieg in die A-Klasse nicht auf eine erfolgreiche Saison zurückblicken. Die Gründe sieht er darin, dass viele gute Spieler – wie vor der Saison allerdings angekündigt – nur selten gespielt hatten und in den entscheidenden Partien das Pech hinzukam.

 

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Da Felix Reinhardt nicht anwesend ist, übernimmt Helmut Majewski das Wort und kritisiert dessen Arbeitsauffassung, denn er selbst habe größtenteils die Mannschaftsaufstellung übernehmen müssen. Sportlich sei die Dritte nach einem guten Start auf einem mittleren Tabellenplatz gelandet. Für die kommende Saison ermahnt er alle Mannschaftsführer zu einer besseren und zeitigeren Zusammenarbeit, um zu verhindern, dass die Dritte erst samstags abends ihre Aufstellung machen kann.

Im Anschluss ergreift Turnierleiter Bernd Giacomelli das Wort und berichtet in gewohnter Weise sehr umfassend über Turnierteilnahmen und Erfolge von Vereinsmitgliedern.
Das Vereinsturnier wurde erstmalig als Thementurnier mit vorgegebener Eröffnung durchgeführt. In der ersten Gruppe setzte sich Klaus vor Peter, dem amtierenden Vereinsmeister, und Valerian durch. In der zweiten Gruppe Michael Walther vor Johann. Zu Trainingszwecken wurde eine Rückrunde mit Stellungen im Mittelspiel gespielt. Diese konnte allerdings erst mit großer Verzögerung gestartet werden, da die Motivation bei vielen nachgelassen hatte. Außerdem bemängelt Bernd, dass die Vorgabe, mindest. zehn Züge mitzuschreiben, nicht erfüllt wurde und es somit unmöglich war, Partien im Nachhinein zu analysieren und falsche Denkansätze zu korrigieren.
Beim Weihnachtsblitzturnier schnitt Dirk Ripp punktgleich vor Bernd Giacomelli ab, das zwei Wochen später stattfindende „Kugl-Blitzturnier“ entschied der extra aus Amerika angereiste Andreas Kuglstatter vor Bernd Schneider und Klaus Zeier für sich.
Auf externen Turnier hatten v. A. Peter Köster, Klaus Zeier und Valerian Hirschberg sehr erfolgreich den Verein vertreten.
Abschließend weist Bernd auf Anfragen anderer Vereine hin, was denn aus dem Pfinztäler Blitzturnier im Mickenloch geworden sei. Sein ausführlicher Bericht wird von allen Anwesenden gelobt.

Die anschließende Entlastung des Vorstandes erfolgt bei vier eigenen Enthaltungen einstimmig. Aus beruflichen und privaten Gründen tritt Jan Ihrig als Schriftführer zurück und es werden Neuwahlen durchgeführt:

          -             Helmut Majewski wird bei eigener Enthaltung zum 1. Vorsitzenden für zwei Jahre gewählt

          -             Andreas Liedhegener wird bei eigener Enthaltung zum Kassierer für zwei Jahre gewählt.

          -             Johann Gröning wird bei zwei Enthaltungen zum Schriftführer für zwei Jahre gewählt, weist aber auf seine berufliche Situation hin, die ab Oktober unklar ist.

          -             Vassilios Terzis und Peter Köster werden einstimmig als Kassenprüfer gewählt

Der Posten des Jugendleiters bleibt vakant. Vassilios bemerkt, dass auch schon in früheren Jahren er selbst, Michael Kayser und Dirk Ripp auch ohne festes Amt die Jugendarbeit unterstützt hätten und bietet seine Unterstützung an, Jugendliche bei Turnieren zu betreuen.

 

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Damit sind die Tagesordnungspunkte 1 bis 9 abgearbeitet und es folgt der letzte Block 'Verschiedenes'.

Vassilios nimmt sogleich die Arbeit als neuer Mannschaftsführer der Zweiten auf, wirbt um Spieler und kündigt eine Aufstiegsfeier für das kommende Jahr an.

Helmut Majewski weist auf die am 8. Juli stattfindende Spielerversammlung hin und beschließt um 21.33 Uhr die Versammlung.


Protokoll der Jahreshauptversammlung 2005 Jahreshauptversammlung 2005 der Schachvereinigung 1948 Pfinztal e.V. am 17. Juni 2005
Der amtierende 1. Vorsitzende Helmut Majewski eröffnet die Jahreshauptversammlung um 19.45 Uhr. Nach Begrüßung aller Anwesenden und dem Vertreter der Presse bittet er darum, mit einer Gedenkminute der verstorbenen Vereinsmitglieder zu gedenken.
In seinem Vorstandsbericht zeigt er den, in seinen Augen, schwierigen Zustand des Vereines auf und bemüht sich aber gegen Ende einen positiveren Ton anzuschlagen. Im sportlichen Bereich waren gleich mehrere Dinge nicht optimal gelaufen. Einerseits der Abstieg der Ersten und Dritten, dann die sich bis Dezember hinziehende Diskussion ob der Besetzung des Postens Mannschaftsführer 2 und schließlich die Tatsache, dass trotz zahlreicher schulischen Schachveranstaltungen kaum Jugendliche den Weg in den Schachclub finden. Das diesjährige Sommerfest betreffend, gibt er dessen Absage bekannt und appelliert an die Versammlung sich Gedanken zu machen, ob und in welcher Art man 2006 Fest und damit verbundene Schachturnier wieder aufnimmt.
Anschließend verliest Schriftführer Jan Ihrig das Protokoll der letztjährigen Generalver-sammlung.
In der Folge informiert der Kassierer Andreas Liedhegener die Versammlung über die finanzielle Situation des Vereins. Kassenprüfer Vassilios Terzis versichert die Korrektheit der Kassenführung und be-merkt den positiven Trend, dass sich nach harscher Kritik vom Vorjahr die Qualität der Quittungen bedeutend verbessert habe. Bedenklich stimmt ihn lediglich der Umstand, dass die Mitgliederverwaltung sehr um-ständlich sei und es bspw. ohne zusätzliche Recherchen nicht möglich sei herauszufin-den, wer seinen Beitrag noch schuldig ist.
Nun berichten nacheinander die vier Mannschaftsführer. Bernd Giacomelli, Mannschaftsführer der Ersten, gibt in einen komplexen Bericht den Saisonverlauf wieder. Viele denkbar knappe Spielergebnisse hatten nur für den drittletz-ten Tabellenplatz gereicht. Der Abstiegs zweier Mannschaften aus der darüber liegen-den Klasse in die Landesliga hatte dort drei Absteiger zur Folge.
Mit der Begründung 'neuen Schwung' in die Mannschaft bringen zu wollen, legt Bernd sein Amt nieder und wünscht seinem Nachfolger viel Erfolg und möglichst einen direk-ten Wiederaufstieg.
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Der anschließende Bericht wird zweigeteilt vorgetragen. Die ersten Spieltage hatte Helmut Majewski kommissarisch den Posten Mannschaftsführer 2 inne, bis gegen Ende 2005 Dirk Ripp nach nicht enden wollenden Diskussionen inner- und außerhalb der Mannschaft den Posten übernahm. Mehrere Male während des Vortrages kommt es zu Wortmeldungen, kleineren Diskussionen und Verbesserungsvorschlägen. Das angestrebte Ziel, der Klassenerhalt, sei erreicht worden und mit dem Appell, ein Amt entweder ganz oder gar nicht zu übernehmen, beendet Dirk Ripp seinen Vortrag.
Jan Ihrig, Mannschaftsführer der Dritten, fällt es sichtlich schwer, vergangener Saison irgendetwas Positives abzugewinnen. Vom ersten Spieltag an war das Personalproblem ein ständiger Begleiter bei der sonntäglichen Mannschaftsplanung und gleich mehrere Spieltage der Dritten oder Vierten wurden in Unterzahl gespielt oder abgesagt. Als Reaktion auf diesen Misstand, der den Abstieg der Dritten zur Folge hatte, legt er sein Amt nieder.
Den letzten Mannschaftsbericht zur Vierten verliest Andreas Liedhegener und blickt auf einen wechselhaften Saisonverlauf mit dem Ausgang in der Tabellenmitte zurück. Von personellem Notstand sei auch er nicht verschont geblieben und bedenklich stimmt ihn zusätzlich, dass einige seiner Spieler seit Jahren nicht mehr am Trainingsabend anzu-treffen waren.
Im Anschluss ergreift Turnierleiter Michael Gaßner das Wort und berichtet, dass der neue Turniermodus mit der Teilung in zwei Leistungsklassen nicht ohne Probleme ver-laufen sei. Spielerrückzüge, Neueinstiege und nicht gespielte Partien hatten immer wieder zu Än-derungen im Spielplan geführt und eine ordentliche Auswertungen des Turniers er-schwert, da offene Partien entweder ausgenullt oder remisiert werden mussten. In der Folge geht er näher auf den Turnierverlauf ein und gratuliert dem neuen Ver-einsmeister Peter Köster, der sich in Gruppe 1 gefolgt von Klaus Zeier und Michael Gaßner durchgesetzt hatte. In der leistungsschwächeren Gruppe hatte Günther Weiß das Rennen vor Andreas Liedhegener und Volker Schrimm gemacht. Mit dem Appell an den Einzelnen, dem Vereinsturnier mehr Bedeutung zukommen zu lassen - entweder als geselligen Punkt im Vereinsleben, Trainingsmöglichkeit oder in-ternem Leistungsvergleich, erhofft er sich künftig eine regere, wie auch verantwor-tungsvollere Teilnahme und gibt seinen Rücktritt bekannt.
Als Tagesordnungspunkt folgt nun die Aussprache über die einzelnen Berichte. Bezüglich Kassenbericht wird der Wunsch geäußert, die Posten 'Sonstige Ausgaben', 'Sonstige Einnahmen' durch Nennung der größten Beträge etwas transparenter zu gestal-ten. Außerdem wird zu einer 'Modernisierung' der Mitgliederverwaltung angeregt.
Die anschließende Entlastung des Kassiers erfolgt einstimmig, bei eigener Enthaltung von Andreas Liedhegener.
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Bei den Aussprachen zu den einzelnen Mannschaftsberichten mündet die zur Situation der Zweiten in eine längere Diskussion und man verständigt sich vorerst darauf, dass es ein Problem der Mannschaft sei, einen Mannschaftsführer zu finden.
Von einigen während der Saison bereits kritisiert, bringt Gerald Fischbach das Thema 'Höflicherer Umgangston' in eMails zur Sprache. Weitere Kritik erfährt ebenfalls die schleppende Pressearbeit und Jan Ihrig gelobt Bes-serung, wünscht sich mehr Unterstützung durch Mannschaftsführer und Turnierleiter.
Unerwarteten Zuspruch erhält das Sommerfest 2006 - insbesondere wegen gut besuchter Schachturniere der letzten Jahre - und es wird entschieden, kommendes Jahr ein Som-merfest zu veranstalten.
Die von der Aussprache zu konkreten Berichten immer weiter abdriftende Diskussion stellt Helmut Majewski in der Tagesordnung zurück, um mit dem Vereinsturnier fort-fahren zu können. Die verschiedensten Vorschläge, einer Änderung des Zeitmodus, dem Einführen eines Turnierabends pro Monat werden geäußert, aber auch Kritikpunkte, wie die hohe Laut-stärke während laufender Partien oder dem Appell Partien fristgerechter zu spielen.
Als Tagesordnungspunkt folgt die Entlastung des Vorstandes, die mit drei Enthaltungen angenommen wird und Helmut Majewski übernimmt wieder die Leitung der Versamm-lung. Die nun anstehenden Wahlen ergeben:
- Bernd Giacomelli wird bei eigener Enthaltung zum 2. Vorsitzenden für zwei Jahre gewählt
- Jan Ihrig wird einstimmig zum Schriftführer für zwei Jahre gewählt, macht allerdings darauf aufmerksam, dass er wegen Ende seines Studi-ums nicht mehr die volle Amtszeit wahrnehmen kann.
- Bernd Giacomelli wird bei eigener Enthaltung zum Turnierleiter für zwei Jahre gewählt
- Stephan Schade wird bei eigener Enthaltung zum Gerätewart für zwei Jahre gewählt
- Vassilios Terzis und Peter Köster werden einstimmig als Kassenprüfer gewählt
Damit sind die Tagesordnungspunkte 1 bis 8 abgearbeitet und es folgt der letzte Block 'Verschiedenes'.
Als Erstes wird der eingereichte Antrag von Kassierer Andreas Liedhegener diskutiert. Wegen erhöhter zu zahlender Beträge an den Schachverband ca. 20 Euro müsste man den Mitgliedsbeitrag von 20 Euro auf 25 Euro bei Erwachsenen erhöhen, um die lau-fenden Kosten des Spielbetriebs zu decken. Der Einwand von Vassilios Terzis, die Kas-se sei mit über 4100,- Euro gut gefüllt findet wenige Befürworter.

Der Antrag ab 2006 den Mitgliedsbeitrag auf 25,- Euro für Erwachsene festzusetzen wird mit 14 Ja-Stimmen, 1 Enthaltung und 2 Gegenstimmen angenommen. Der Bei-trag für Jugendliche 10,- Euro jährlich wird nicht erhöht.
Weiters folgt eine Diskussion zur sportlichen Planung der Saison 2005/ 2006. Beginnend mit der Frage nach den Mannschaftsführern finden sich mit Klaus Zeier und Jan Bauer zwei Kandidaten, der Posten des Mannschaftsführer 3 bleibt vakant. Die Planung sieht vor nur noch drei Mannschaften zu melden, Bereichsklasse, Bezirks-liga und Kreisklasse B. Die letzten Einzelheiten, wie auch die Rangliste werden auf der Spielerversammlung besprochen, welche am 23. Juli ab 16.00 Uhr im Schachraum stattfindet, mit anschlie-ßendem Grillfest.
Zum Abschluss der Versammlung führt Bernd Giacomelli die Ehrungen der Besten je-der Mannschaft, der Vereinsmeister, sowie besonders verdienter Spieler durch.
Um 22.20 Uhr schließt Helmut Majewski die Versammlung.


Saisonabschluss und Statistik Pfinztal 1

Löblicherweise gibt es auf der Seite des Schachbezirks Pforzheim bereits die DWZ-Auswertung der Landesligasaison. Diese stellt die Grundlage für meine Statistik dar.

Name 

Punkte Einsätze Durchschnittsbrett Gegnerschnitt DWZ-Leistung 
Peter Ewald 4,5 8 1 2048  2102 
Valerian Hirschberg  6,5 9 1,89 2018  2196
Klaus Zeier 5+1kl 8+1kl 2,89 2025  2115 
Peter Köster  3 9 3,89 2009  1884
Bernd Giacomelli  6 9 4,89  1955  2084
Michael Gassner  3,5 6 5,83 1904  1968
Gerald Fischbach 2,5 6 6,5 1850  1783
Michael Kayser 2,5 7 7,14  1837  1723
Dirk Ripp  2 3 7,67 1864  -
Hajo Bott  1 3 8 1840 
Michael Teutsch 0 1 7 1849 
Jan Bauer 1+1kl 1+1kl 1558 


Auffällig sind die sehr starken Leistungen der nominellen ersten drei Bretter, wobei sogar hier noch Valerian hervorzuheben ist, der eine extrem starke Saison spielte. Ansonsten hat noch Bernd das Soll deutlich übererfüllt und vor allem mit seiner sehr starken Rückrunde mit 4,5/5 groß aufgetrumpft. Zu Peter Kösters Leistung ist zu sagen, dass seine Gegner immer bis auf das Spiel gegen Jöhlingen über 2000 DWZ hatten und er gegen diese vor allem was die Kondition angeht einen schweren Stand hatte. Michael Gassners Leistung liegt in etwa im Soll, wobei er leider nur 6 mal zum Einsatz kommen konnte, was ihm die Chance nahm, die Leistung noch zu verbessern. Die beiden nominell letzten Bretter blieben leider beide etwas hinter den Erwartungen zurück, was sich bessern muss, wenn wir aufsteigen wollen. Bei den Ersatzspielern sticht Dirk hervor, der keine Partie verlor und als einziger Spieler hinter Michael Gassner gegen vergleichbare Gegner eine positive Bilanz vorzuweisen hat. Hajo blieb nach seinem überzeugenden Sieg gegen Bretten in den nächsten beiden Einsätzen leider etwas blaß. Michael Teutsch kam nur einmal zum Einsatz als so einige Spieler fehlten und konnte leider gegen einen verhältnismäßig starken Gegner nicht punkten. Jan Bauer gewann souverän gegen einen doch sehr jungen und unerfahrenen Gegner und konnte am letzten Spieltag noch einen kampflosen Punkt verbuchen.

Gerade in Anbetracht der starken vorderen Bretter und der guten Gesamtleistung in dieser Saison kann unser Ziel für die nächste Saison eigentlich nur Aufstieg heissen. Sicherlich wird das in der nächstes Jahr noch ausgeglicheneren Landesliga sehr schwer, aber jedes andere Ziel wäre einfach unangemessen.

 


Pfinztal - Birkenfeld

Am letzten Sonntag empfingen wir Mitaufsteiger Birkenfeld zum letzten Spieltag. Genau genommen ging es bei beiden Mannschaften um nicht mehr wirklich viel, da weder Auf- noch Abstieg noch ein Thema waren. Dennoch wollten wir mit einem Sieg versuchen uns den dritten Tabellenplatz zu sichern.

Dieses  Unterfangen wurde bereits früh durch den kampflosen Punkt von Jan Bauer (8) begünstigt. Leider folgte auch sehr bald der Ausgleich, da Gerald Fischbach (6) in einer recht harmlos aussehenden Stellung unaufmerksam war, wobei er einen Bauern und die Stellung einbüßte, was ihn wenig später zur Aufgabe veranlasste. Glücklicherweise gelang Bernd Giacomelli (5) ein beeindruckender Kurzsieg mit Schwarz, sodass wir schnell wieder führten. Peter Ewald (1) hatte aus einer seltsamen Französisch Theorie Variante heraus eine Qualle gegen einen Bauern weniger, stand aber wohl nie wirklich schlecht. Valerian Hirschberg (2) hatte in der Eröffnung nach eigener Aussage etwas nicht ganz korrekt gespielt, sodass sein Anzugsvorteil früh verflogen war. Ich mühte mich an Brett 3 in einem Spanier um möglichst genaues Spiel um Ausgleich zu erreichen. Peter Köster (4) stand in der Eröffnung wohl schon leicht besser, wobei aber nichts Handfestes zu sehen war. Michael Kayser (7) hatte kurz nach der Eröffnung einen Bauern geopfert, um auf Angriff zu spielen, was durchaus interessant aussah.

Nach etwa 3 Stunden Spielzeit gab es zwei Punkteteilungen. Valerian und sein Gegner hatten einige Zeit herumlaviert ohne dass einer von beiden wirklich einen Vorteil vorweisen konnte und einigten sich schliesslich friedlich. Ich hatte meine Partie sicher zum Ausgleich geführt und vergab kurz vor Ende die Möglichkeit in ein besseres Endspiel zu kommen, wodurch ein völlig ausgeglichenes und langweiliges Endspiel herauskam, das wir auch prompt durch Remis beendeten. Bei Michael war der Gegner im Grunde auf keinem schlechten Weg um mindestens Ausgleich zu erreichen als ihm ein Riesenfehler unterlief, den Michael eiskalt mit einem Turmopfer mit folgendem Damengewinn ausnutzte und so seine Angriffspartie zum Sieg führte.

So stand es vor der Zeitnotphase bereits 4:2 für uns und ein weiterer halber Punkt schien sicher. Peter Köster hatte zwischenzeitlich etwas den Faden verloren und war möglicherweise schon etwas schlechter gestanden. Aber als sich der Rauch nach der beiderseitigen Zeitnot lichtete, kam ein wahrscheinlich sogar minimal besseres Endspiel zum Vorschein. Peter Ewald war es gelungen mit einem Trick und etwas Hilfe des Gegners eine ganze Figur zu gewinnen. Als sein Gegner in der Zeitnot auch noch seine Lebensversicherung, den a-Freibauern, hergab, entstand ein Endspiel mit Turm, Springer, Läufer und g-Bauer für Peter und zwei Türmen für seinen Gegner. Dieses Endspiel führte Peter sicher bis zum Matt, auch wenn sein Gegner noch den Trick mit dem Amokturm auspackte, der hier aber nicht funktionierte. Leider hatte in der Zwischenzeit Peter Köster mit einer ganzen Reihe von schwachen Zügen sein Endspiel ruiniert und bereits aufgegeben.

Mit diesem souveränen 5:3 Sieg ist es uns tatsächlich gelungen Platz 3 zu sichern, da Durlach gegen Pforzheim unterlag. Für uns als Aufsteiger ist das ein ganz hervorragendes Ergebnis und lässt für nächste Saison eigentlich nur ein Ziel zu: Aufstieg! Vor allem, wenn man sich anschaut, dass uns rechnerisch gesehen schon diese Saison nur ein Brettpunkt gefehlt hat. Ein Brettpunkt mehr gegen Untergrombach 2 und wir wären statt ihnen in die Verbandsliga aufgestiegen. Natürlich ist das ein reines Zahlenspiel und hat nichts mit der Realität zu tun und wir gratulieren Untergrombach 2 zum Aufstieg.


mit Rumpfmannschaft zum 'Abschlachten'

Nachdem schon nach dem letzen Spieltag klar war,  dass die dritte Mannschaft abgestiegen war, ging es Heute zur Post nach Karlsruhe. Leider konnte ich nur 5 Spieler auftreiben konnte.

An Brett 5 spielte Anton, eigentlich nur als Not-Ersatzspieler gedacht kam Heute zu seinem Einsatz. Dieser hat er aber auch voll ausgekostet, ich hätte schon viel früher aufgegeben, er wollte sich aber matt setzen lassen. Helmut an Brett 4 konnte leider auch nicht den in der Vergangenheit gewohnten sichern Punkt einfahren. Johannes an Brett 3 sah sich zum Schluß von 4 Freibauern umziengelt. Leander konnte an Brett 2 in einer Remisstellung einn halben Punkt holen. Ich selber an Brett 1 hab möglicherweise einen Sieg verschenkt, anstatt einen Springer anzugreifen deckte ich lieber einen Bauern und bot Remis an, was mein Gegner angesichst des schönen Wetters auch annahm.

Insgesamt war die Saison XXXXXXX, wir haben keine Punkte und nur 19,5 Brettpunkte geholt.

 

MaFü 3
Andreas

Brett HeimSpieler GastSpieler PunktHeim PunktGast
1 Klotter, Jochen Liedhegener, Andreas 0.5 0.5
2 Langer, Dieter Hirschberg,Leander 0.5 0.5
3 Alle Souza, Marcos Vinicius Dunsche,Johannes 1.0 0.0
4 Deter, Andreas Löffel, Helmut 1.0 0.0
5 Gabriel, Richard Dunsche,Anton 1.0 0.0
6 Bauer, Robert kampflos + -
7 Wiechulla,Bernhard kampflos + -
8 Steller, Max kampflos +

 

 Kreisklasse B2

Pl. Mannschaft St Pkt Brp : Brp   Kl
1. Malsch 1 9 16 48.0 : 24.0    

auf.gif (883 Byte)

2. E-Leopoldsh 2 9 14 48.5 : 23.5    

auf.gif (883 Byte)

3. Jöhlingen 2 9 14 46.0 : 26.0    
4. Karlsbad 2 9 11 38.5 : 33.5    
5. Post 2 9 11 36.0 : 36.0    
6. Neureut 3 9 8 37.5 : 34.5    
7. KSF 8 9 8 34.0 : 38.0    
8. Rheinstetten 2 9 4 27.0 : 45.0    
9. Ettlingen 4 9 4 25.0 : 47.0    
10. Pfinztal 3 9 0 19.5 : 52.5    

ab.gif (883 Byte)

Nachdem schon nach dem letzen Spieltag klar war,  dass die dritte Mannschaft abgestigen war, ging es Heute zur Post nach Karlsruhe. Leider konnte ich nur 5 Spieler auftreiben konnte.

An Brett 5 spielte Anton, eigentlich nur als Not-Ersatzspieler gedacht kam Heute zu seinem Einsatz. Dieser hat er aber auch voll ausgekostet, ich hätte schon viel früher aufgegeben, er wollte sich aber matt setzen lassen. Helmut an Brett 4 konnte leider auch nicht den in der Vergangenheit gewohnten sichern Punkt einfahren. Johannes an Brett 3 sah sich zum Schluß von 4 Freibauern umziengelt. Leander konnte an Brett 2 in einer Remisstellung einn halben Punkt holen. Ich selber an Brett 1 hab möglicherweise einen Sieg verschenkt, anstatt einen Springer anzugreifen deckte ich lieber einen Bauern und bot Remis an, was mein Gegner angesichst des schönen Wetters auch annahm.

Insgesamt war die Saison XXXXXXX, wir haben keine Punkte und nur 19,5 Brettpunkte geholt.

 

MaFü 3
Andreas

Brett HeimSpieler GastSpieler PunktHeim PunktGast
1 Klotter, Jochen Liedhegener, Andreas 0.5 0.5
2 Langer, Dieter Hirschberg,Leander 0.5 0.5
3 Alle Souza, Marcos Vinicius Dunsche,Johannes 1.0 0.0
4 Deter, Andreas Löffel, Helmut 1.0 0.0
5 Gabriel, Richard Dunsche,Anton 1.0 0.0
6 Bauer, Robert kampflos + -
7 Wiechulla,Bernhard kampflos + -
8 Steller, Max kampflos +


Vereinsabend

 

Unser Vereinsabend fängt jeden Mittwoch um 18:30 Uhr an.

 

Trainingsbeginn ab 19:00 Uhr

LaughingLaughingLaughingLaughingLaughingLaughingLaughingLaughingLaughingLaughingLaughingLaughingLaughing

Ab sofort wieder mit Jugendtraining 

CoolCoolCoolCoolCoolCoolCoolCoolCoolCoolCoolCoolCool

 

Gäste sind jederzeit willkommen.

 

Spiellokal:
Friedrichstr 11
76327 Pfinztal

In der Friedrichstraße sind kaum Parkplätze vorhanden. Bitte das Parkhaus gegenüber der Einfahrt zur Friedrichstraße nutzen.


DWZ Liste

DWZ-Alphaliste SV Pfinztal e. V.

Stand: 24.03.2007

 

Mgl
Nr.
Sta-
tus
Spielername Geb.-
jahr
Sex letzte
Ausw.
DWZ-Index Elo
176   Bantle,Tobias 1989   18/2006 1254 -    1 ----
071 P Bartek,Elisabeth   w   ----- ----
135   Bauer,Jan 1983   18/2006 1716 -  31 ----
103   Bergen,Sebastian     16/1993 1168 -    2 ----
159   Borel,Heinz     18/2006 1686 -  84 ----
099   Bott,Hans-Joachim     18/2006 1783 -  47 ----
149   Braun,Michael 1984   00/2001 1120 -    1 ----
174   Buggle,Christian     18/2006 1476 -    2 ----
171   Dunsche,Johannes 1995   18/2006 1026 -    1 ----
160   Ewald,Peter     18/2006 2015 -  56 ----
152   Falk,Günther 1984   18/2006 1156 -    8 ----
168   Fischbach,Alexander     15/2005 1870 -  24 ----
161   Fischbach,Gerald     18/2006 1863 -  24 ----
147   Frey,Stefan 1984   18/2006 1213 -  14 ----
162   Gassner,Michael     18/2006 2027 -  56 ----
163   Gassner,Ralf     18/2006 1709 -  32 ----
164   Giacomelli,Bernd     01/2007 1930 -  93 ----
005   Gleich,Bernhard       ----- ----
170   Gröning,Johann     18/2006 1604 -  14 ----
031   Habel,Peter     15/1999 1615 -  15 ----
007   Härdle,Walter     16/1994 1556 -  21 ----
055   Hansen,Alexander     17/1996 1399 -    7 ----
081 P Hantich,Willi       ----- ----
173   Hirschberg,Leander 1996   07/2007 1080 -  24 ----
158   Hirschberg,Valerian 1991   08/2007 1976 -  43 2007
145   Ihrig,Jan     18/2006 1585 -  24 ----
139   Kayser,Michael     21/2006 1811 -  47 ----
124   Kleppe,Ingolf     18/2004 1671 -  18 ----
166   Köster,Peter     28/2006 1980 -101 2109
054   Kuglstatter,Andreas     15/2005 2010 -  32 ----
177   Lesser,Richard     18/2006 Restpar. ----
178   Lesser,Ursula   w   ----- ----
034   Liedhegener,Andreas     29/2006 1412 -  31 ----
010   Löffel,Helmut     18/2006 1251 -  30 ----
175 P Lutz,Jürgen     08/2007 1917 -  64 1992
126   Majewski,Helmut     18/2006 1626 -  14 ----
122   Meijer,Daniela 1983 w   ----- ----
102   Menzel,Lorenz Walter     01/2007 1656 -  34 ----
180   Merkle,Oliver       ----- ----
137   Meseck,Marius 1983   18/2006 1701 -  29 ----
013   Mußgnug,Hermann     18/1998 1387 -  18 ----
038   Neumaier,Andreas     18/2006 1694 -  30 ----
172   Reinhardt,Felix 1989   18/2006 1129 -    3 ----
089 P Ringwald,Helmut       ----- ----
120   Ripp,Dirk     21/2006 1870 -  56 ----
090 P Rude,Gerhard       ----- ----
179   Ruziczka,Sebastian 1994     ----- ----
113   Saile,Jürgen     15/2000 1965 -  28 ----
109   Schade,Stephan     23/2006 1692 -  64 ----
123   Schlageter,Carsten     18/2002 1500 -    5 ----
018   Schneider,Siegfried     16/1988 1506 -    9 ----
019   Schneider,Werner     17/1996 1577 -  20 ----
165   Schrimm,Volker     18/2006 1196 -    2 ----
157   Soucek,Roman     15/2005 1360 -    6 ----
115   Terzis,Vassilios     18/2006 1702 -  22 ----
057   Teutsch,Michael,Dr.     18/2006 1773 -  34 ----
132   Walther,Michael 1984   18/2006 1638 -  27 ----
167   Weiß,Günter     18/2006 1402 -  26 ----
116   Winterstein,Thomas     18/2006 1441 -  24 ----
131   Witt,Sascha 1985   18/2004 1119 -  19 ----
155   Wittum,Michael 1988   15/2005 Restpar. ----
146   Zeier,Klaus 1983   01/2007 2123 -  56 2071
156 P Zeier,Robert     31/2006 2072 -112 2153
041   Zind,Oliver     18/2006 1505 -  27 ----
098 P Zinnert,Bettina       ----- ----

 

DWZ-Rangliste SV Pfinztal e. V.

Stand: 24.03.2007

 

Pl. Sta-
tus
Spielername Geb.-
jahr
Sex letzte
Ausw.
DWZ-Index Elo
1.   Zeier,Klaus 1983   01/2007 2123 -  56 2071
2. P Zeier,Robert     31/2006 2072 -112 2153
3.   Gassner,Michael     18/2006 2027 -  56 ----
4.   Ewald,Peter     18/2006 2015 -  56 ----
5.   Kuglstatter,Andreas     15/2005 2010 -  32 ----
6.   Köster,Peter     28/2006 1980 -101 2109
7.   Hirschberg,Valerian 1991   08/2007 1976 -  43 2007
8.   Saile,Jürgen     15/2000 1965 -  28 ----
9.   Giacomelli,Bernd     01/2007 1930 -  93 ----
10. P Lutz,Jürgen     08/2007 1917 -  64 1992
11.   Ripp,Dirk     21/2006 1870 -  56 ----
12.   Fischbach,Alexander     15/2005 1870 -  24 ----
13.   Fischbach,Gerald     18/2006 1863 -  24 ----
14.   Kayser,Michael     21/2006 1811 -  47 ----
15.   Bott,Hans-Joachim     18/2006 1783 -  47 ----
16.   Teutsch,Michael,Dr.     18/2006 1773 -  34 ----
17.   Bauer,Jan 1983   18/2006 1716 -  31 ----
18.   Gassner,Ralf     18/2006 1709 -  32 ----
19.   Terzis,Vassilios     18/2006 1702 -  22 ----
20.   Meseck,Marius 1983   18/2006 1701 -  29 ----
21.   Neumaier,Andreas     18/2006 1694 -  30 ----
22.   Schade,Stephan     23/2006 1692 -  64 ----
23.   Borel,Heinz     18/2006 1686 -  84 ----
24.   Kleppe,Ingolf     18/2004 1671 -  18 ----
25.   Menzel,Lorenz Walter     01/2007 1656 -  34 ----
26.   Walther,Michael 1984   18/2006 1638 -  27 ----
27.   Majewski,Helmut     18/2006 1626 -  14 ----
28.   Habel,Peter     15/1999 1615 -  15 ----
29.   Gröning,Johann     18/2006 1604 -  14 ----
30.   Ihrig,Jan     18/2006 1585 -  24 ----
31.   Schneider,Werner     17/1996 1577 -  20 ----
32.   Härdle,Walter     16/1994 1556 -  21 ----
33.   Schneider,Siegfried     16/1988 1506 -    9 ----
34.   Zind,Oliver     18/2006 1505 -  27 ----
35.   Schlageter,Carsten     18/2002 1500 -    5 ----
36.   Buggle,Christian     18/2006 1476 -    2 ----
37.   Winterstein,Thomas     18/2006 1441 -  24 ----
38.   Liedhegener,Andreas     29/2006 1412 -  31 ----
39.   Weiß,Günter     18/2006 1402 -  26 ----
40.   Hansen,Alexander     17/1996 1399 -    7 ----
41.   Mußgnug,Hermann     18/1998 1387 -  18 ----
42.   Soucek,Roman     15/2005 1360 -    6 ----
43.   Bantle,Tobias 1989   18/2006 1254 -    1 ----
44.   Löffel,Helmut     18/2006 1251 -  30 ----
45.   Frey,Stefan 1984   18/2006 1213 -  14 ----
46.   Schrimm,Volker     18/2006 1196 -    2 ----
47.   Bergen,Sebastian     16/1993 1168 -    2 ----
48.   Falk,Günther 1984   18/2006 1156 -    8 ----
49.   Reinhardt,Felix 1989   18/2006 1129 -    3 ----
50.   Braun,Michael 1984   00/2001 1120 -    1 ----
51.   Witt,Sascha 1985   18/2004 1119 -  19 ----
52.   Hirschberg,Leander 1996   07/2007 1080 -  24 ----
53.   Dunsche,Johannes 1995   18/2006 1026 -    1 ----
54.   Lesser,Richard     18/2006 Restpar. ----
55.   Wittum,Michael 1988   15/2005 Restpar. ----
56. P Bartek,Elisabeth   w   ----- ----
57.   Gleich,Bernhard       ----- ----
58. P Hantich,Willi       ----- ----
59.   Lesser,Ursula   w   ----- ----
60.   Meijer,Daniela 1983 w   ----- ----
61.   Merkle,Oliver       ----- ----
62. P Ringwald,Helmut       ----- ----
63. P Rude,Gerhard       ----- ----
64.   Ruziczka,Sebastian 1994     ----- ----
65. P Zinnert,Bettina       ----- ----

 


Rangliste 06/07

Nach Ranglistenplatz sortiert

Rang Spieler Pass Hinweis
1 Saile, Jürgen 113  
2 Meijer, Daniela 122  
3 Habel, Peter 31  
4 Ewald, Peter 160  
5 Hirschberg, Valerian 158  
6 Zeier, Klaus 146  
7 Köster, Peter 166  
8 Giacomelli,B 164  
9 Gaßner, Michael 162  
10 Fischbach, Gerald 161  
11 Kayser, Michael 139  
12 Ripp, Dirk 120  
13 Fischbach, Alexander 168  
14 Kuglstatter, Andreas 54  
15 Bott, Hans-Joachim 99  
16 Teutsch, Dr., Michael 57  
17 Schade, Stephan 109  
18 Bauer, Jan 135  
19 Gaßner, Ralf 163  
20 Terzis, Vassilios 115  
21 Meseck, Marius 137  
22 Gröning,Johann 170  
23 Buggle, Christian 174  
24 Borel, Heinz 159  
25 Majewski, Helmut 126  
26 Neumaier, Andreas 38  
27 Kleppe, Ingolf 124  
28 Walther, Michael 132  
29 Menzel, Lorenz Walter 102  
30 Ihrig, Jan 145  
31 Zind, Oliver 41  
32 Winterstein, Thomas 116  
33 Liedhegener, Andreas 34  
34 Bantle, Tobias 176  
35 Reinhardt,Felix 172  
36 Hirschberg,Leander 173  
37 Dunsche,Johannes 171  
38 Frey, Stefan 147  
39 Merkle,Oliver 180  
40 Falk, Günther 152  
41 Ruziczka,Sebastian 179  
42 Bergen, Sebastian 103  
43 Weiß, Günther 167  
44 Schrimm, Volker 165  
45 Lesser,Richard 177  
46 Lesser,Ursula 178  
47 Wittum, Michael 155  
48 Witt, Sascha 131  
49 Braun, Michael 149  
50 Schlageter, Karsten 123  
51 Löffel, Helmut 10  
52 Mußgnug, Herrmann 13  
53 Soucek, Roman 157  
54 Schneider, Siegfried 18  
55 Schneider, Werner 19  
56 Gleich, Bernhard 5  
57 Hansen, Alexander 55  
58 Härdle, Walter 7  
59 Dunsche,Anton 900 Freibgabe Bezirk

 

Nach Namen sortiert

Rang Spieler Pass Hinweis
34 Bantle, Tobias 176  
18 Bauer, Jan 135  
42 Bergen, Sebastian 103  
24 Borel, Heinz 159  
15 Bott, Hans-Joachim 99  
49 Braun, Michael 149  
23 Buggle, Christian 174  
59 Dunsche,Anton 900 Freibgabe Bezirk
37 Dunsche,Johannes 171  
4 Ewald, Peter 160  
40 Falk, Günther 152  
13 Fischbach, Alexander 168  
10 Fischbach, Gerald 161  
38 Frey, Stefan 147  
9 Gaßner, Michael 162  
19 Gaßner, Ralf 163  
8 Giacomelli,B 164  
56 Gleich, Bernhard 5  
22 Gröning,Johann 170  
3 Habel, Peter 31  
57 Hansen, Alexander 55  
5 Hirschberg, Valerian 158  
36 Hirschberg,Leander 173  
58 Härdle, Walter 7  
30 Ihrig, Jan 145  
11 Kayser, Michael 139  
27 Kleppe, Ingolf 124  
14 Kuglstatter, Andreas 54  
7 Köster, Peter 166  
45 Lesser,Richard 177  
46 Lesser,Ursula 178  
33 Liedhegener, Andreas 34  
51 Löffel, Helmut 10  
25 Majewski, Helmut 126  
2 Meijer, Daniela 122  
29 Menzel, Lorenz Walter 102  
39 Merkle,Oliver 180  
21 Meseck, Marius 137  
52 Mußgnug, Herrmann 13  
26 Neumaier, Andreas 38  
35 Reinhardt,Felix 172  
12 Ripp, Dirk 120  
41 Ruziczka,Sebastian 179  
1 Saile, Jürgen 113  
17 Schade, Stephan 109  
50 Schlageter, Karsten 123  
54 Schneider, Siegfried 18  
55 Schneider, Werner 19  
44 Schrimm, Volker 165  
53 Soucek, Roman 157  
20 Terzis, Vassilios 115  
16 Teutsch, Dr., Michael 57  
28 Walther, Michael 132  
43 Weiß, Günther 167  
32 Winterstein, Thomas 116  
48 Witt, Sascha 131  
47 Wittum, Michael 155  
6 Zeier, Klaus 146  
31 Zind, Oliver 41  

 


Spielbetrieb 2006/2007 - 3.Mannschaft

 

 Rg Name

1

2

3

4

5

6

7

8

9

Pkt

22

Gröning, Johann  

 

1/=

           

0,5

25

Majewski, Helmut  

1/=

2/=

1/=

1/=

   1/0    

2,0

26

Neumaier, Andreas        

2/0

       

0,0

28

Walther, Michael  

2/1

3/=

2/0

3/1

       

2,5

33

Liedhegener, Andreas  

3/1

4/1

3/=

4/1

 1/=  2/0  1/=  1/=

5,0

34

Bantle, Tobias    

5/0

4/1

   2/0  3/0  1/=  2/=

2,0

35

Reinhard, Felix

1/0

4/0

6/=

 

5/0

 3/1      

1,5

36

Hirschberg, Leander

2/0

5/0

7/=

 

6/=

 4/0  4/0  3/0  

1,0

37

Dunsche, Johannes

3/0

6/0

 8/0      5/0  5/0  4/0  3/0

0,0

38

Frey, Stefan

4/0

   

5/0

   6/0      

0,0

39

Merkle, Oliver      

6/0

7/=

       

0,5

41

Ruziczka, Sebastian

5/0

7/0

             

0,0

43

Weiß, Günther            7/1  6/=  5/0     1,5

44

Schrimm, Volker

 

8/=

 

7/0

       6/0  

0,5

45

Lesser, Richard

6/0

               

0,0

51

Löffel, Helmut

7/=

   

8/1

8/0

   7/0    4/0

1,5

59

Dunsche, Anton             8/0  8/+  7/0  5/0  1,0
  Kampflos

8/0

             8/0    
  Summe

0,5

3,0

3,5

3,0

3,5

 2,5  1,5  1,0  1,0

19,5

 


 

 


Spielbetrieb 2006/2007 - 2.Mannschaft

 

 

Rg Name

1

2

3

4

5

6

7

8

9

Pkt

19

Gassner, Ralf

1/=

 

 

 

 

 

     

 

0,5

20

Terzis, Vassilios

2/1

    

 

 

  

 

 

 

1,0

22

Gröning, Johann

3/1

 

 

 

 

  

 

 

 

1,0

23

Buggle, Christian

4/1

 

 

                 

1,0

24

Borel, Heinz

5/0

     

 

     

 

     

0,0

25

Majewski, Helmut

6/1

 

 

 

 

 

 

 

 

1,0

33

Liedhegener, Andreas

7/=

          

 

 

  

 

0,5

34

Bantle, Tobias

8/=

 

 

 

 

 

 

  

 

0,5

  Summe:

5,5

               

5,5


Spielbetrieb 2006/2007 - 1.Mannschaft

 

 

Rg Name

1

2

3

4

5

6

7

8

9

Pkt

4

Ewald,Peter

 1/1

 

 

 

 

 

   

 

1,0

5

Hirschberg,Valerian

 2/1

   

 

 

 

 

 

 

1,0

6

Zeier,Klaus

3/0

 

 

 

 

 

 

 

 

0,0

7

Köster,Peter

4/0

 

 

           

0,0

8

Giacomelli,Bernd

5/=

   

 

   

 

   

0,5

9

Gassner,Michael

6/=

 

 

 

 

 

 

 

 

0,5

16

Teutsch,Michael,Dr.

7/0

       

 

 

 

 

0,0

18

Bauer,Jan

8/1

 

 

 

 

 

 

 

 

1,0

  Summe:

4,0

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Pforzheim - Pfinztal Am vorigen Sonntag fuhren wir mit einer etwas ersatzgeschwächten Mannschaft zum Tabellenführer nach Pforzheim, um den Gastgebern womöglich in die Aufstiegssuppe zu spucken. Pforzheim bot nahezu seine beste Mannschaft auf, sodass wir leichter Außenseiter waren.

Davon war in der Anfangsphase allerdings nichts zu bemerken, denn wir hatten an keinem Brett wirkliche Probleme. Als nach einer knappen Stunde Bernd Giacomelli (5) mit einem einfachen Trick Qualität und Bauer einheimsen konnte, wähnten wir uns bereits in Führung. Aber leider musste wenig später Hajo Bott (8) nach einem schweren Fehler in eigentlich ordentlicher Stellung die Waffen strecken. Abgesehen von diesen beiden Partien bewegten sich alle in recht ausgeglichenen Bahnen. Michael Kayser (6) hatte zwar leichte Probleme nach einer Ungenauigkeit, aber er meisterte diese sehr gut und kam bald in eine völlig ausgeglichene Stellung. Ansonsten gefiel mir persönlich Peter Ewalds (1) Stellung nicht, da er den klar schlechteren Läufer zu haben schien, aber auch hier war die Stellung wohl noch ziemlich ausgeglichen. Leider konnte Bernd nicht den erhofften schnellen Sieg einfahren und opferte stattdessen nach einigen schwächeren Zügen völlig korrekt, aber unnötig, eine Figur für einige Bauern und Angriff. Da war es sehr beruhigend für uns, dass Valerian Hirschbergs (2) Gegner einen Zwischenzug übersah und die Dame gegen Turm und Figur einbüßte.

Vor der Zeitnotphase gab es dann einige Remisen. Michael hatte seine Stellung durch einige Täusche enorm vereinfacht, sodass ein Friedensschluss sich anbot. Dirk Ripp (7) unterschätzte nach guter Eröffnung seine Möglichkeiten etwas, wonach sein Gegner das minimal schlechtere Schwerfigurenendspiel gut verteidigte und sich so das Remis sicherte. Auch Peter Ewald gelang es nach einigen Turbulenzen, bei denen er zwischenzeitlich einen Bauern mehr hatte, der aber wohl nicht viel wert war, mit einem Dauerschach das Remis zu sichern. Nach der Zeitnotphase ging es gerade so weiter. Erst machte ich (3) mit meinem Gegner Remis, nachdem dieser im 40. Zug die einzige Möglichkeit der Partie ausgelassen hatte, das Gleichgewicht ernsthaft zu stören. Und einige Zeit und ein paar Züge später war es auch bei Peter Köster (4) soweit. Auch hier war wohl das Gleichgewicht nie ernsthaft gestört und das abschliessende Endspiel gab für beide Seiten nichts mehr her. Irgendwo zwischen diesen ganzen Remisen hatte Valerian seine Partie souverän zum Sieg geführt.

So stand es nun also 3,5:3,5 und die einzige Partie, die noch lief, war die, die schon lange nicht mehr laufen sollte, um einen Pforzheimer Spieler zu zitieren. Bernd hatte zwischenzeitlich eine Stellung mit 4 Bauern gegen die kleine Qualle mehr und einem luftigen gegnerischen König erreicht gehabt, in der die Sache weiterhin völlig klar schien. Nur ließ er sich dann dazu verleiten eine weitere Qualle zu opfern, um einen wichtigen Bauern zu erobern. Leider ging dieser Bauer kurz darauf wieder verloren, sodass eine Stellung mit Dame, schwarzfeldrigem Läufer, a-, b-, e-, f-, g- und h-Bauern gegen Dame, Läuferpaar und a- und b-Bauern entstand, in der gar nichts mehr so richtig klar war. Bernd wich allerdings dem für ihn immer möglichen Dauerschach aus, um weiter auf Gewinn zu spielen. Es kam ihm dabei auch entgegen, dass er einen ordentlichen Zeitvorsprung hatte. Dennoch war es selbst für die Kiebitze alles andere als leicht einen Gewinnplan zu finden ohne den eigenen König zu entblößen. Bernd hat mit sowas aber bekanntlich keinerlei Probleme und lavierte einige Züge lang auf der Suche nach der besten Aufstellung. Das Ganze schien auch durchaus erfolgversprechend als er einen üblen Fehler beging. Er erlaubte ein einfaches Schach, das man im Blitzen ohne zu sehen, was es bringt, a tempo ziehen würde und das schlicht eine komplette Figur gewinnt. Sein Gegner aber war wohl glücklicherweise so auf die Suche nach einem rettenden Dauerschach fixiert, dass er den Gewinnzug übersah und so in der letzten Zeitnotphase der ganzen Drohungen nicht mehr Herr wurde und schliesslich aufgeben musste.

So konnten wir nach einer sehr starken Mannschaftsleistung einen am Ende glücklichen, aber dennoch völlig verdienten Sieg bejubeln. Außerdem erfreulich ist, dass wir nach den Niederlagen der Konkurrenz auf den geteilten dritten Platz vorgerückt sind. Nun gilt es am letzten Spieltag gegen den wieder erstarkten Mitaufsteiger aus Birkenfeld den dritten Platz zu sichern.

Pforzheim - Pfinztal  3,5:4,5

Leibbrand - Ewald 0,5
Mährlein - Hirschberg 0:1
Hilzinger - Zeier 0,5
Remmler - Köster 0,5
Ungerer - Giacomelli 0:1
Linder - Kayser 0,5
Gharieb - Ripp 0,5
Rogge - Bott 1:0


Eindrücke von den Vereinsmeisterschaften der KSF Eindrücke von den Vereinsmeisterschaften der KSF

Um mal wieder ein bisschen Leben auf die Homepage zu bekommen, folge ich Andreas Beispiel und biete den Zuschauern mal eines meiner Verbrechen zum Bestaunen an. Ich hatte mich letzte Woche entschlossen, an den Vereinsmeisterschaften der KSF teilzunehmen und war dort auch prompt an 1 gesetzt. Leider warf mich eine weggeworfene Gewinnstellung und die folgende Niederlage gegen Ullrich Schuster bereits in Runde 1 etwas zurück. Umso mehr hoffte ich, dass ich in Runde 2 mit Schwarz den Schaden wieder beheben könnte.

Shahisavandi, Abdollah - Zeier, Klaus

1. e4 e5 2. Sc3 Le7 (Sicher nicht der üblichste Zug, aber dennoch spielbar.) 3. Sf3 d6 4. d4 Sd7 5. Lc4 Sgf6 (Hier wähnte ich mich in einer Hauptvariante der Phillidor-Verteidigung, womit ich wohl auch völlig recht hatte.) 6. Lxf7+ (Dieser Zug kam für mich umso überraschender, aber nach kurzem Rechnen sah ich, dass er keinesfalls einfach zu widerlegen war.) ... Kxf7 7. Sg5+ Kg8 (Kollege Fritz will hier 7. ... Kg6 8. Se6 Dg8 9. Sxc7 Tb8 mit angeblichem leichtem Vorteil für Schwarz spielen, aber bei dem luftigen König kann ich mich dieser Bewertung nicht anschliessen.) 8. Se6 De8 9. Sxc7 Dg6 10. Sxa7 Dxg2 11. Tf1 (Nach meiner jetzigen Recherche scheint das eine übliche Stellung zu sein und Schwarz erhält nach 11. ... exd4 starken Angriff. Z.B. 12. Se2 Se5 13. Sf4 Sf3+ 14. Ke2 Sg1+ 15. Txg1 Lg4+ 16. Kd2 Dxf2+ 17. Se2 Sxe4+ 18. Kd3 Sc5+ 0:1 FM Zelic, Mladen - IM Muse, Drazen Split 2002. Leider wusste ich das während der Partie nicht und fand so am Brett nicht die beste Fortsetzung.) ... Sf8 12. Le3 Lh3 13. De2 Dxf1+ 14. Dxf1 Lxf1 15. Kxf1 Sg4 (Hier hoffte ich noch auf Kompensation für den Bauern, was sich aber als Wunschtraum herausstellte.) 16. Sd5 (Nach ... Kf7 17. Sac7 Sxh2+ 18. Ke2 Sg4 19. Tg1 Sxe3 20. fxe3 Tg8 21. Tf1+ Lf6 kommt der Clou der Stellung mit 22. Sb5 und deutlichem Vorteil für Weiß. Auch in ähnlichen Varianten ist Sb5 der Sargnagel.) ... Ld8 17. Sac7 a6 18. h3 (Viel besser ist 18. Se8 mit riesigem Vorteil.) ... Sxe3 19. fxe3 Kf7 20. Ke2 Sd7 21. Tf1+ Lf6 (Hier dachte ich, dass ich nach dem Tausch auf f6 noch Fuddelchancen auf der g-Linie erhalte. Dummerweise zwingt niemand Weiß auf f6 zu tauschen.) 22. Kd3 Tc8 23. c4 (Erst jetzt wurde mir vollends bewusst wie trostlos meine Stellung eigentlich war. Ich wusste gar nicht mehr, was ich überhaupt ziehen sollte.) ... Kg6? (Dieser plumpe Einsteller hätte die Partie eigentlich sofort beenden müssen nach 24. Txf6+ gxf6 25. Se7+ gewinnt Weiß schlicht eine ganze Figur.) 24. b4 Kh5 25. a4 (Völlig unnötig, warum nicht einfach c5?) ... Kh4 26. Tf3 h5 27. c5 dxc5 28. bxc5 g5 (Der Mute der Verzweiflung, aber was sonst?) 29. Sxf6 (29. Se6! wäre viel besser gewesen) ... Sxf6 (Sicher nicht der beste Zug, aber bei knapper werdender Zeit in ohnehin furchtbarer Stellung unwichtig.) 30. Se6! Sg8 31. a5?! (Was bringt dieser Zug? Z.B. d5 ist viel besser.) ... g4 32. hxg4 hxg4 33. Tf1 (Tf7 war viel besser.) ... g3 34. Ke2 g2 35. Tg1 Kg3 (Hier dachte ich mit noch 3 Minuten auf der Uhr die Stellung sei gewonnen für Schwarz, aber weit gefehlt. Nach 36.dxe5 mit der Idee Sf4 gewinnt hier nur einer und das auch noch leicht, nämlich Weiß.) 36. d5?? (Der entscheidende Fehler.) ... Sf6 37. d6 Sd7 38. Sg7 Txc5 39. Sf5+ Kh2 40. Txg2+ Kxg2 0:1

Zusammengefasst ist glücklich ein noch viel zu nettes Wort für diesen Sieg. Aber um einen unserer Exilpfinztaler zu zitieren: \"Durch Aufgeben hat noch keiner gewonnen.\" Davon abgesehen war es für mich eine sehr wichtige und lehrreiche Partie in der für mich seltenen Phillidor-Verteidigung.

Ansonsten nehmen von uns noch die Brüder Hirschberg an diesem Turnier teil. Valerian gelang in Runde 2 ein sehr schöner Endspielsieg gegen Dr. Litvinov, wodurch er jetzt 1,5 Punkte hat und Leander hat in der B-Gruppe auch gerade seinen ersten Punkt erzielt.


Verdient gewonnen!

Die Sicherheit des Mannschaftsführers mit einem Sieg in die Saison zu starten war dahin, als Samstag Nacht klar war, dass die nominell 6 ersten Bretter der 2. Mannschaft entweder fehlten, oder in den ersten Mannschaft aushelfen mussten und die Mannschaft nicht mal mit Ersatzspielern der 2. Mannschaft aufgefüllt werden konnte.

Am Sonntagmorgen wurde die 2. Mannschaft noch mit einem Jugendspieler aus der 3. Mannschaft aufgefüllt und mir ein paar aufmunterten Worten und mit 3 Spielern aus der 3. Mannschaft ging es los. Wäre ja langweilig gewesen die sechste Mannschaft der Karlsruher Schachfreunde mit unbezwingbare und deutliche DWZ stärkere Gegner zu konfrontieren.

Aber die Überraschung war nach 2 Stunden Spielzeit klar zu erkennen, denn unsere 2. Mannschaft spielte, auch in dieser Aufstellung, die KSF an die Wand. Ralf Gassner an Brett 1 stand etwas gedrückt, aber nach eigener Meinung gut, die folgenden Spieler bis Brett 6 standen besser und auf Gewinn und auch die letzen 2 Bretter sahen ausgeglichen aus. Vassilios Terzis an Brett 2 fühlte sich in einem „verkehrten“ Morra ziemlich wohl, denn normalerweise muss man einen Bauer opfern um diese Druckstellung zu bekommen, aber Vassili hatte einen Bauer mehr. Auch Johann Gröning an Brett 3, durfte sich an einem Mehrbauer nach der Eröffnung erfreuen. Christian Buggle an Brett 4 machte sich mit Läuferpaar und Druckstellung auf Turmjagd, Heinz Borel an Brett 5 hatte sogar einen Läufer mehr und machte Jagd auf den König und auch Helmut Majewski Brett 6 war ausnahmsweise mal mit seiner Stellung zufrieden und fragte nur scherzeshalber nach, ob er ein Remisangebot des Gegners annehmen sollte. Nein war die Antwort auf diese Frage und nein war auch die Antwort auf die Frage vom Nachzügler Tobias Bantle an Brett 8, ob er Remis anbieten darf, denn er hatteAngst bekommen, aber der Mannschaftsführer riet ihm sich zu konzentrieren und weiter zu spielen.

Dann kamen sie, die Siege von Christian, Johann und Helmut, gefolgt von einem Verlust von Heinz, der unvorsichtigerweise seinen Mehrläufer und die Partie einstellte. 3:1 für Pfinztal, eine sichere Gewinnpartie noch an Brett 2 und es fehlte nur noch ein halber Punkt zum Sieg. Gleich 3 Remisangebote der KSF Spieler standen an und der Mannschaftsführer riet Andreas Liedhegener an Brett 7 und nun doch auch Tobias die Remisangebote anzunehmen und überließ Ralf selbst die Entscheidung. Obwohl sich Ralf seiner Stellung sicher war, nahm er das Remisangebot an und der Mannschaftssieg war perfekt. Kurze Zeit später gab der Gegner von Vassili auf, der nach dem Tausch der letzen auf dem Brett verbliebenen Figuren in Form der Damen einsah, dass 2 verbundene Freibauern mehr auf e und d Linie und 3 Felder vor dem Einzug wohl doch zum Verlust reichen.

Die Partie was ein sehr schöner Anfang für die Saison und gegen stärkere Gegner können wir deutliche stärkere Spieler aufbieten, was wir auch tun sollten, wenn wir das Saisonziel Aufstieg erreichen wollen. Der Spieltag war aber noch nicht zu Ende, denn fast alle Spieler trafen sich, nach dem Aufräumen des Schachraums, noch zum wohlverdienten gemeinsamen Essen beim Griechen im Wöschbacher Schützenhaus.


Autsch

Unsere Dritte hatte es Heute am ersten Spieltag...


Simmersfeld - Pfinztal

Dass wir gleich nach der Rückkehr in die Landesliga den Ausflug nach Simmersfeld machen mussten, war einerseits positiv, da uns dieser Gegner in den letzten Jahren ganz gut gelegen war, andererseits forderte es ein viel zu frühes Aufstehen, um rechtzeitig in Simmersfeld anzukommen. Im Vorfeld der Partie hagelte es nur so Absagen, zwei Stammspieler und drei mögliche Ersatzspieler sagten ab, was sicherlich nicht zur Stärkung der Mannschaft beitrug.

Dennoch begann der Kampf verheissungsvoll, denn Klaus Zeier (3) und Jan Bauer (8) konnten bereits früh in der Eröffnung vorteilhafte Stellungen vermelden. Als auch Peter Ewald (1) durch sehr kreatives Spiel in leicht vorteilhafte Gewässer einlenken konnte, waren wir optimistisch. Ansonsten standen wir an keinem Brett richtig schlecht, wobei sich bei Michael Teutsch (7) schon leichte Probleme anbahnten und Peter Köster (4) etwas zu sorglos Gegenspiel am Damenflügel suchte. Michael Gassner (6) hatte eine komplizierte Pircstellung, die ich nicht richtig beurteilen konnte und Bernd Giacomelli (5) stand etwas seltsam, was mir bei ihm aber keine besonderen Sorgen machte, da das häufiger vorkommt. Valerian Hirschberg (2) war gut aus der Eröffnung gekommen und konnte einen positionellen Vorteil in Form eines schwachen vereinzelten Bauern beim Gegner sein Eigen nennen, was wohl aber durch die Aktivität der gegnerischen Figuren in etwa kompensiert wurde.

Die ersten Ergebnisse gab es erst kurz vor Ende der 4. Stunde. Klaus gelang es nach einigen Ungenauigkeiten auf beiden Seiten eine klar bessere Stellung zu erlangen und er hätte einen Bauern umsonst einsacken und in ein sehr gutes Endspiel abwickeln können, das aber noch einiges an Technik erfordert hätte. Bei knapper Zeit des Gegners hoffte er aber auf mehr und begann mit weiterem Lavieren, was sich als klarer Fehler herausstellte, da der Gegner seine Stellung konsolidieren konnte. Zu allem Übel stellte Klaus in etwa ausgeglichener Stellung in leichter Zeitnot einzügig einen Läufer ein, wodurch die Aufgabe nach dem 41. Zug nur noch Formsache war. In der Zwischenzeit hatte Jan souverän sein sehr gutes Turmendspiel verwertet und Michael Teutsch hatte, nachdem er im Laufe der Partie immer größere Probleme bekommen hatte, leider aufgeben müssen.

Die übrigen Bretter machten kaum Hoffnung. Peter Ewald war es zwar gelungen mit einem Trick einen Bauern zu gewinnen, aber die Stellung war sehr zugeschoben, sodass es fraglich war, ob das zum ganzen Punkt reichen würde. Valerian hatte ein Endspiel mit Läufer gegen Springer und je 2 Bauern auf beiden Flügeln, das wohl wegen dem Mangel an Freibauern eher etwas schlechter für ihn war, auch wenn Remis das wahrscheinlichste Ergebnis war. Peter Köster prüfte in einem Turmendspiel mit f-Bauern gegen h-, f- und d-Bauern noch etwas die Technik seines Gegner, nachdem dessen Angriff am Königsflügel durchgeschlagen war. Bernd stand mit zwei Minusbauern, wovon einer kurz vor dem Einzug war, vollkommen hoffnungslos auf Verlust und Michael Gassners Turmenspiel mit je drei Bauern gab auch kaum Anlass auf den ganzen Punkt zu hoffen.

Nachdem Michael erwartungsgemäß den halben Punkt vermeldete, passierten einige sehr unerwartete Dinge. Valerian war es gelungen einen schweren Fehler seines Gegners auszunutzen und ein Endspiel mit mit je einem Freibauer für beide Seiten zu erreichen. Da seiner aber ein Randbauer war und sein König schon ganz in dessen Nähe war, war des Gegners Springer auf verlorenem Posten und Valerian sicherte sich den Sieg. Dennoch war bei den verbliebenen 3 Partien äußerst rätselhaft, wie noch 1,5 Punkte zusammen kommen sollten, um einen Mannschaftspunkt zu ergattern. Aber man soll Bernd nie totsagen, das haben schon so viele Gegner lernen müssen. Eiskalt nutzte er eine Unachtsamkeit des Gegners aus, um ein Dauerschach durch drohenden Figurgewinn zu erzwingen, was uns wieder in Reichweite des Punktes brachte. Peter Köster musste wenig später doch aufgeben nachdem sein Gegner sich keinerlei Blöße gegeben hatte. Peter Ewald musste nun auf mein Geheiss ein Remisangebot ablehnen und das Risiko suchen, um eine Entscheidung herbeizuführen. Nachdem sein Gegner nicht die besten Züge fand, gelang es Peter recht souverän, auch trotz einiger Probleme mit der Uhr in der letzten Zeitnotphase, den Sieg einzufahren.

Am Ende stand also ein meiner Meinung nach gerechtes 4:4 Unentschieden zu Buche, wenn man bedenkt, dass mein verschenkter Punkt in Raten bei Valerian und Bernd wieder zurück geschenkt wurde. Für uns ist dieser Mannschaftspunkt in Anbetracht unseres schweren Programms bis Weihnachten besonders wertvoll, um in der zweiten Saisonhälfte auf keinen Fall zu sehr unter Druck zu geraten.

Simmersfeld - Pfinztal 4:4

Huber, A. - Ewald 0:1
Blaich, M. - Hirschberg 0:1
Lindörfer, K. - Zeier 1:0
Blaich, G. - Köster 1:0
Lehmann - Giacomelli 0,5
Lindörfer, S. - Gassner 0,5
Schaal - Teutsch 1:0
Blaich, A. - Bauer 0:1


Drittes Brett entscheidet den Mannschaftssieg Drittes Brett entscheidet den Mannschaftssieg

Drittes Brett entscheidet den Mannschaftssieg ...

 

so war jedenfalls die Taktik, die der Bernd noch am Abend zuvor als Beste für Blankenloch ausgerechnet hatte. Und die Partie war wirklich schon in der ersten Stunde am Brett 3 und auch am Brett 1 entschieden.

 

In Erwartung einer starken Blankenlocher Mannschaft traten wir mit einer noch stärkeren Mannschaft, die sich gut und gerne erste Mannschaft hätte nennen können, zu Hause an, um die 3. Runde des Bezirkspokals zu erreichen. Die Blankenlocher Aufstellung enttäuschte, aber unsere Erwartungen und es war sehr früh klar, dass der Einzug in die nächste Runde noch einfacher werde würde, als gegen Odenheim. Zwar hatte die Blankenlocher Mannschaft einen deutlich stärkeren DWZ Schnitt, als die Mannschaft in Odenheim, aber wir waren diesmal an allen Brettern von der DWZ Zahlen haushoch überlegen und die Klasse unserer Spieler spiegelte sich auch im Ergebnis wider.

 

Michael Kayser an Brett 3 zerstörte quasi seinen Gegner in einem offenen Spiel und es stand sehr früh 1:0. Zum gleichen Zeitpunkt war auch an Brett 1 beim Bernd  Giacomelli klar, dass sein Gegner nicht den Hauch einer Chance hatte und der Punkt nur eine Frage der Zeit war, denn Bernd hatte in der Französische Verteidigung mit Schwarz die Initiative bekommen garniert mit 2 gesunden Mehrbauern. Damit war den Mannschaftssieg praktisch schon besiegelt. Dirk Ripp an Brett 2 hatte den stärksten Gegner von uns allen und er stand zu Beginn mit Weiß etwas komisch und nach seiner eigener Aussage hatte Schwarz, die etwas bessere Stellung. Am Ende setze sich auch hier der stärkere Spieler durch und es stand 3:0 für Pfinztal. Nur an Brett 4 war keine Klasse zu erkennen und Vassili Terzis manövrierte sich von einer planlos gespielten Eröffnung in eine zwischenzeitliche Gewinnstellung, die laut Zuschauer Peter Ewald fast an Betrug gegrenzt hat und dann zum Damen- und eigentlichen Partieverlust. Doch der Gegner war gnädig und stellte einen Springer ein und willigte dann mit Dame gegen Turm und Springer in einem Remis zum Endstand von 3,5 zu 0,5 ein.

 

Auch nach diesem Spiel bleibt uns die Hoffnung auf stärkere Gegner, die mit Sicherheit kommen werden, je weiter wir im Turnier schreiten und dass wir in der nächsten Runde eine mindestens so starke Mannschaft aufbieten können.

 

VT   


2 Spiele=2 Siege

Die ersten zwei Gegner kamen genau richtig, um die Moral unserer 2. Mannschaft zu stärken und uns Selbstvertrauen für die nächsten Spiele zu geben. Letzen Sonntag in Untergrombach hatten wir mit 5 Auswechslungen gegenüber dem ersten Spieltag, 4 davon an den ersten 4 Brettern, eine sehr starke Mannschaft aufgestellt. Beinahe wäre es 5 neue erste Bretter gewesen, doch wurde der Dirk Ripp in die erste Mannschaft hochgezogen, wo er auch souverän gewann.

Die Erwartungen waren nichtsdestotrotz sehr hoch und Vassili Terzis begann auch mit einem souveränen Sieg nach 21 Zügen in einem offenen Spanier an Brett 5, dicht gefolgt von einem genauso schön herausgespielten Sieg von Jan Bauer an Brett 4. Zu diesem Standpunkt war der Mannschaftssieg schon zu Erahnen, denn obwohl Hajo Bott an Brett 1 auf Verlust stand, hatte Christian Buggle an Brett 7 2 Mehrbauern und gute Stellung, und alle anderen Partien waren offen, oder leicht besser für uns. Hex, hex und Stephan Schade an Brett 3 machte es seinen Folgebrettern gleich und zwang den Gegner nach Damengewinn zur Aufgabe und Überraschung auch Hajo meldete kurz darauf einen ganzen Punkt. Sein Gegner wollte die geschenkte Figur nicht und wickelte lieber in eine für ihn verlorene Variante ab, was 4:0 für uns bedeutete.

Auch Jan Ihrig an Brett 8 stand zu diesem Zeitpunkt hervorragend, denn er hatte gerade einen Bauer gewonnnen, seine Figuren waren auf den weißen König gerichtet, auch sein bisheriges Sorgenkind, der französischer Läufer, hatte „Land in Sicht“ und das Matt war spürbar. Nur seine Zeit machte ihm etwas Sorgen und das war wohl auch der Grund, der ihn sofort nach Bekanntgabe des 4:0 zu einem Remisangebot verleiten ließ. Sein Gegner nahm sehr froh den geschenkten halben Punkt an, was zugleich unseren Mannschaftssieg bedeutete.

Die Partie vom Christian wurde inzwischen wieder interessant, denn Christian wählte die lange Rochade und zwang seinen Gegner quasi zu einem Angriff auf dem offenen Damenflügel, die Bauern des Gegners fehlten dort ja fast alle. Die Partie von Dr. Michael Teutsch an Brett 2 endete dagegen, wie alle Partien an den ersten 5 Brettern. Aus einem zwischenzeitlichen Minusbauer wurde eine Qualität mehr und ein Mannschaftspunkt für uns zum 5,5:0,5.

Jetzt war kein Punkt mehr in Sicht, denn Christian verteidigte sich nicht richtig gegen den Angriff des Gegners und verlor dabei einen Turm und die Partie, und Johann Gröning, an Brett 6, parkte in Zeitnot seinen Springer.

Aber auch dieses Spiel hatte eine überraschende Wende, denn die Gegnerin vom Johann übersah der Figurengewinn, lenkte statt dessen in ein gewonnenes Endspiel mit Mehrbauer für sie ein, gab aber den Gewinn durch unglückliche Behandlung des Endspiels her und willigte am Schluss in ein Remis ein.

Das Endergebnis war damit ein standesgemäßes 6,0:2,0 und unser am Anfang der Saison ausgegebenes Ziel, der Aufstieg, sollte jetzt mit starken Leistungen von einer starken Mannschaft untermauert werden. Dazu haben wir in den letzen zwei Spielen diese Jahres Gelegenheit und die Hoffnung bleibt, dass wir zu diesen Spielen eine genau so starke, wenn nicht gar eine noch stärkere Mannschaft aufbieten können.

VT


Pfinztal - Untergrombach 2

Gegen den großen Aufstiegsfavoriten aus Untergrombach mussten wir leider kurzfristig auf Peter Ewald verzichten, wodurch alle ein Brett nach vorne rücken mussten. So gab es bereits bei Verlesung der Aufstellung einige Brisanz, denn an Brett 2 musste ich gegen meinen Bruder Robert spielen.

Beim ersten Rundblick über alle Bretter war noch nicht allzu viel passiert, nur Dirk Ripp (8) stand bereits klar besser, nachdem er einen Eröffnungsfehler seines Gegners bestraft hatte. Robert verbrauchte wie gewohnt viel Zeit, sodass ich ein frühes Remisangebot ablehnte. Wenig später war ich mit meiner Stellung aber nicht mehr übermässig glücklich, sodass im Bruderduell doch recht frühzeitig der Punkt geteilt wurde. Zu diesem Zeitpunkt stand Valerian Hirschberg (1) schon sehr gedrückt und ohne erkennbares Gegenspiel und auch Peter Köster (3) stand eher passiv. An Brett 4 trafen sich mit Bernd Giacomelli und Hartmut Kohl die richtigen beiden, um frühzeitig bekannte Eröffnungspfade zu verlassen, aber zu diesem Zeitpunkt war noch alles im Lot. Michael Gassners (5) Stellung gefiel mir anfangs gut, weil es so aussah als hätte er die weißen Angriffsbemühungen gestoppt und könnte nun seine bessere Entwicklung ausspielen. Aber kurz darauf büßte er mit Schach einen Bauern ein, was mir einige Sorgen bereitete. Nach einigem Nachdenken über die entstandene Stellung wurde mir aber klar, dass er trotz Wenigerbauer klar besser stand, da sein Gegner klaren Entwicklungsnachteil und viele schwache Felder vorzuweisen hatte. Gerald Fischbach (6) war mit leichtem Entwicklungvorsprung aus der Eröffnung gekommen, was aber bei getauschten Damen und nicht besonders offener Stellung nicht so viel ausmacht. Dennoch war ich sicher, dass hier mindestens ein halber Punkt zu erwarten war. Auch Michael Kaysers (7) Stellung gefiel mir recht gut, aber hier gelang es dem Gegner mit einigen geschickten Damenmanövern doch einigen Druck zu erzeugen, sodass die Stellung wohl etwa im Gleichgewicht blieb.

Einige Zeit später stand Peter zwar immer noch passiv, aber mit je 2 Türmen, 1 Springer und 7 Bauern und nur einer Schwäche war ich mir recht sicher, dass Peters Erfahrung reichen sollte, um nicht zu verlieren. Bernds Stellung war ziemlich unklar geworden, er hatte einen Springer ins feindlich Lager manövriert und dieser war dort nun gefangen. Zwar bestand nie ernsthaft die Gefahr er könnte verloren gehen, aber auch sonst schien seine Stellung ziemlich kritisch. Bei Gerald hatte sich das Blatt etwas gewendet und er hatte ein Turmendspiel, indem er sicher nicht auf der besseren Seite saß, aber mit genauer Verteidigung hätte er ein Remis wohl sicher gehabt. Es war aber irgendwie nicht sein Tag, sodass er erst zuließ, dass sein Gegner seinen Freibauern mit einem Bauern decken konnte und dann das entstandene Turmendspiel zu lange passiv behandelte, sodass Untergrombach hier wenig später in Führung ging. Bei Michael Kayser war ein Bauer abhanden gekommen, was aber dank Läuferpaar und sehr aktiven Türmen von Michael nicht so schlimm zu sein schien. Dirk hatte wohl einige Male eine schnellere oder einfachere Gewinnführung ausgelassen, aber er hatte weiterhin einen Bauern mehr und die ganz klar bessere Stellung.

Nach etwa 3,5 Stunden Spielzeit gab Michael Gassners Gegner in klar verlorener Stellung bei fast abgelaufener Zeit auf, was uns den Ausgleich bescherte. Leider sah der andere Michael eine sehr gute Chance auf Gegenspiel, wonach die Stellung höchstunklar gewesen wäre, erst einen Zug zu spät. Dadurch war seine Stellung hoffnungslos, sodass er wenige Züge später die Waffen strecken musste. Dirk schaffte mit leichter Mühe die Zeitkontrolle und konnte dann mit Figur mehr mit ein klein wenig Technik den hochverdienten Sieg einsacken. Somit stand es 2,5:2,5.

An den verbliebenen 3 Brettern hatten wir allerdings nur Sorgen. Bernd hatte um einen Bauernverlust zu vermeiden eine Figur gegen 2 Bauern geopfert, weil er glaubte, noch einen dritten zu bekommen, was sich aber als Irrtum herausstellte. Danach musste sein Gegner nur noch einige technische Schwierigkeiten überwinden, um zu vermeiden am Ende mit 2 Springern aber ohne Bauern da zu stehen. Dies gelang aber ohne große Mühe. Valerian profitierte von einigen Ungenauigkeiten in der Gewinnführung seines Gegners, sodass er etwas aktives Gegenspiel initiieren konnte. Peter hatte eigentlich immer noch ein leicht schlechteres Turmendspiel, aber nachdem sein Gegner ein paar Züge lang Tiefschlaf gehalten hatte, war es ihm gelungen mit seinem Turm ins gegnerische Lager einzudringen und dort einige Bauern einzusammeln, womit das Turmendspiel nun klar besser war. So bestand nun die Hoffnung mit einem Sieg von Peter und einem Remis von Valerian einen Mannschaftspunkt zu erringen.

Leider besann sich Valerians Gegner nun wieder auf sehr genaues Spiel, sodass das Gegenspiel verpuffte und Valerian sich in einem Damenendspiel mit zwei Bauern weniger wiederfand, die dummerweise auch noch beide kurz vor dem Einziehen waren. Wir hofften zwar noch auf eventuelle Dauerschachchancen und auf die knapper werdende Zeit des Gegners, aber dieser ließ nichts anbrennen. Zwar ließ er im Bestreben schnell zu spielen zahlreiche Chancen auf wesentlich schnellere Gewinne aus, aber am Ende konnte Valerian trotz sehr löblichem Kampf das Einziehen eines der Bauern nicht verhindern, sodass die Mannschaftsniederlage besiegelt war. Peter gewann sein Turmendspiel souverän mit sauberer Technik, was aber leider nur noch Ergebniskosmetik darstellte.

Dennoch haben wir diesmal und auch letzten Spieltag gesehen, dass wir gegen die Topteams der Landesliga durchaus mithalten können, was uns genug Selbstvertrauen geben sollte, um in den verbleibenden 2 Spielen dieses Jahres noch den einen oder anderen Punkt einzusammeln.

Pfinztal - Untergrombach 2  3,5:4,5

Hirschberg - Melzer 0:1
Zeier, K. - Zeier, R. 0,5
Köster - Schork 1:0
Giacomelli - Kohl 0:1
Gassner - Zjajo 1:0
Fischbach, G. - Scholl 0:1
Kayser - Doll 0:1
Ripp - Füss 1:0


Knapper als erwartet

Individuelle Fehler haben den dritten Sieg im dritten Spiel nicht gefährdet, aber der Sieg ist lange nicht so hoch ausgefallen, wie vor dem Spiel gedacht. Die bislang stärkste Mannschaft, die der 2. Mannschaftsführer aufbieten konnte, hätte bestimmt einen Kantersieg einfahren können, aber leider zeigten die 2. letzten Bretter große Schwächen und unser alte Hasen an den Brettern 2 und 3 Angst vor dem Gewinnen.

Souverän gleichte Jan Bauer an Brett 6 den frühen Minuspunkt von Vassili Terzis an Brett 7 aus. Während der Gegner vom Jan seine Partie mit Räuberschach verwechselte und dem Jan eine Figur nach den anderen zum Fressen hinstellte, ließ sich der Gegner vom Vassili, nachdem er einen einzügig eingestellter Läufer gewonnnen hatte, nicht mehr, durch den nur scheinbar einlaufenden Freibauern, ausbluffen.

Die Stellungen in allen anderen Partien hielten aber die Hoffnung eines hohen Sieges aufrecht und mit nur einem Patzer war ein 7:1 immer noch sehr gut möglich. Prompt gewann Stephan Schade an Brett 4, in einem tollen Angriff mit Läuferpaar und voll entwickelten Schwerfiguren gegen 2 Minusbauern (Zitat Klaus: die stehen dem Angriff sowieso im Weg) und unterentwickelte schwarze Stellung.

Auch Dirk Ripp an Brett 1 zwang seinen jungen Gegner in einem von ihm sehr gut geführten Turmendspiel, mit Mehrbauer und auf der Grundreihe eingesperrten gegnerischen König, schnell zu Aufgabe. Jetzt ging aber das große Zittern los. Michael Teutsch an Brett 3 willigte in ein Remis ein und Hajo Bott an Brett 2 fühlte sich, nachdem er seinen Mehrbauer geparkt hatte, in seiner wahrscheinlich immer noch Gewinnstellung nicht mehr wohl und einigte sich mit seinem sehr jungen Gegner, zum Zwischenstand von 4:2, auch auf Remis. (Nachtrag: laut Fritz doch nur Remis und Bauer laut Hajo nicht geparkt, sondern geopfert. Sorry falsches Wort und falsche Einschätzung)

Das wäre kein Problem gewesen, wenn Christian Buggle an Brett 8 und Ralf Gassner an Brett 6 ihre Gewinnstellungen souverän weiter gespielt hätten. Leider hatte Christian seine Gewinnstellung in eine Niederlage verwandelt, indem er zu zweiten Mal in Folge einen Angriff gegen seinen König nicht verteidigte und Ralf zögerte seinen Gewinn sehr spät hinaus, wobei er in keiner Phase auf Verlust stand.

Das Endergebnis von 5:3 ist das bisher schlechteste Ergebnis in dieser Saison und sollte uns eine Warnung sein unsere Gegner nicht zu unterschätzen und konzentriert zu Werke zu gehen, um unser Ziel Aufstieg nicht zu gefährden.

VT


Aufgabe nicht erfüllt Dank der guten Aufstellung der 2. Mannschaft hatten auch wir eine hoffnungsvolle Aufstellung. An den ersten 4 Bretten alte Hasen und an den hinteren 4 Bretten Jugendliche. Nachdem wir die ersten beiden Runden verloren hatten wollten wir gegen Ettlingen unbedingt gewinnen. Ettlingen hatte bisher auch keine Punkte eingefahren. Aber leider kam es halt doch anders.

Johannes muss an Brett 8 zuerst die Segel streichen. Bei Tobias fehlte irgendwann eine Leichtfigur, und es war absehbar, dass er verlieren würde. Felix und Leander wollten jeweils ein Remis anbieten, was ich allerdings eine Zeit lang unterbinden konnte. Irgendwann war das Remis dann wohl doch unvermeidlich. Nachdem dann Tobias aufgab hatten wir aus den letzten 4 Brettern nur einen Punkt ergattert. Das dies zu wenig war vermutete ich gleich. So eröffnete Johann die Remisflut die Michael und Helmut fortsetzten. So war der Mannschaftskampf verloren und so spielte ich nur noch zu meinem eigenen Vergnügen weiter. Ich hatte zwar einen Turm mehr auf dem Brett, aber mein Gegner hatte dafür \'tausende\' Bauern. Er hatte die Hoffnung das er die Partie gewinnen könne. Ich war mir nicht so sicher, ein Remisangebot hätte ich vielleicht angenommen. Nachdem er dann aber doch etwas zu forsch gespielt hatte konnte ich doch seine Bauern abräumen.

 

 

1

Gröning,Johann Klumpe, Lothar

0.5

0.5

2

Majewski, Helmut Krepper, Andreas

0.5

0.5

3

Walther, Michael Volz,Alexander

0.5

0.5

4

Liedhegener, Andreas Kaiser, Ulrich

1.0

0.0

5

Bantle, Tobias Krepper,Christian

0.0

1.0

6

Reinhardt,Felix Roczek,Andrej

0.5

0.5

7

Hirschberg,Leander Steinbach, Nina

0.5

0.5

8

Dunsche,Johannes Ballester,Thomas

0.0

1.0

 

 


Conweiler - Pfinztal

Am dritten Spieltag der Landesliga hatten wir mit Conweiler einen etwa ebenbürtigen Gegner, sodass es sich gut traf, dass wir zum ersten Mal in dieser Saison in Bestbesetzung antreten konnten.

Das erste Bemerkenswerte war mein krankheitsbedingtes Remisangebot im neunten Zug mit Weiß an Brett 3. Ich hatte gehofft nach einem frühen Remis in aller Ruhe meinem Job als Mannschaftsführer nachkommen zu können und meine Erkältung nicht weiter strapazieren zu müssen. Aber mein Gegner hatte da andere Vorstellungen, sodass die Partie weiter ging. Beim ersten Rundblick standen Valerian Hirschberg (2) und Peter Köster (4) jeweils mit Schwarz schon leicht besser, wobei Peters Vorteil nur sehr gering war. Leider war Michael Kayser (8) bereits nach wenigen Zügen etwas die Übersicht abhanden gekommen, sodass er bereits etwas schlechter stand und sich die Stellung auch stetig verschlechterte. Es war nach eigener Aussage überhaupt nicht sein Tag, sodass er mehrmals starke gegnerische Antworten niemals in Betracht zog. An den übrigen Brettern befand sich alles noch ziemlich im Gleichgewicht.

Als Valerians Gegner mit einigen seltsam anmutenden Manövern versuchte seine Stellung zu konsolidieren, schlug Valerian eiskalt zu, gewann die Qualität und einen Bauern und erzielte so nach knapp 2 Stunden die Führung für uns. Wie erwartet musste Michael wenig später den Ausgleich hinnehmen. Kurz darauf steuerte Michael Gassner (6) ein Remis bei. Zwar hatten wir im Vorfeld an diesem Brett auf einen ganzen Punkt gehofft, aber vom Spielverlauf her, ging die Punkteteilung völlig in Ordnung, denn Michael war nie besser gestanden.

Zu diesem Zeitpunkt stand Peter Ewald (1) wohl ausgeglichen, wobei ich die Stellung nicht wirklich durchschaute. Ich hatte mit Weiß nicht viel erreicht und stand eher minimal schlechter. Peter Köster hatte weiter einen leichten strategischen Vorteil. Bernd Giacomelli (5) hatte laut Aussage von Peter Ewald und Valerian eine vielversprechende Möglichkeit ausgelassen einen gedeckten Freibauer auf d6 zu erhalten. Allerdings machte ich mir um ihn wenig sorgen, obwohl er immer noch den Gambitbauern auf c4 weniger hatte. Gerald Fischbach (7) war mit leichtem Raumvorteil aus der Eröffnung gekommen, aber mangels Schwächen im gegnerischen Lager war es äußerst schwierig diese Stellung auf Gewinn zu spielen.

Noch vor der Zeitnotphase gelang Bernd ein überwältigender Mattangriff, der uns wieder die Führung einbrachte. Bei Beginn der Zeitnotphase an meinem Brett verlor ich etwas den Überblick, sodass ich nicht genau sagen kann, wann Gerald mit seinem Gegner Frieden schloß. Ich sah nur irgendwann zu ihm hinüber und sah, dass die Partie beendet war und Valerian teilte mir dann mit, dass es wie erwartet Remis ausgegangen war. Leider hatte Peter Köster eine taktische Pointe übersehen, sodass er jetzt nicht mehr leicht besser, sondern klar auf Verlust stand, da die gegnerischen Freibauern nicht mehr vernünftig aufzuhalten waren. Genau in diesem Moment kam Peter Ewald mit einem Remisangebot seines Gegners zu mir, bei dem ich absolut nicht sicher war, ob er es annehmen sollte. Ich sagte ihm also, er solle spielen, wenn er der Meinung sei, er könne dies gefahrlos tun, aber wenn er sich unsicher sei, solle er lieber annehmen. Einige Minuten Nachdenken von ihm später, sah ich den Händedruck. Es stand also nun 3,5:2,5 für uns, wobei ich mir recht sicher war, dass Peter neben mir verlieren würde. Da ich von meiner Stellung und auch von meiner gesundheitlichen Verfassung nicht vollends überzeugt war, bot ich im 28. Zug nochmals Remis, was mein Gegner aber trotz Zeitnot ablehnte. Nach seinem 28. Zug hörte auch ich auf Züge zu notieren, mein Gegner hatte bereits einen Zug vorher damit aufgehört. Leider vergaß ich mitzustricheln, sodass weder ich noch mein Gegner im weiteren Verlauf genau wussten, wieviel Züge wir noch zu machen hatten. Bei etwas über 3 Minuten für mich und etwa 2:20 für meinen Gegner, wenn ich mich noch halbwegs richtig erinnere, passierte meinem Gegner in minimal besserer Stellung allerdings ein schlimmer Blackout. Er nahm eine Figur mit der Dame wieder, nur hatte diese das Matt auf g7 gedeckt, sodass ich zum vollen Punkt vollstrecken konnte. Peter verlor wenig später wie erwartet, was aber an unserem Sieg nichts mehr änderte.

Es war ein Kampf auf Augenhöhe bei dem am Ende das Glück auf unserer Seite war, womit wir uns zwei wichtige Punkte sichern konnten. In der Tabelle sind wir nun Fünfter mit 3 Punkten, wobei alle Mannschaften bereits mindestens 2 Punkte haben mit Ausnahme von Birkenfeld, die noch ohne Mannschaftspunkt da stehen. Es ist also sehr eng in der Landesliga, sodass wir um uns im Mittelfeld zu stabilisieren in drei Wochen gegen Durlach nochmal punkten sollten. Aber auch da erwartet uns sicher wieder ein harter Kampf.

Conweiler - Pfinztal 3,5:4,5

Dr. Birke - Ewald 0,5
Kubacsny - Hirschberg 0:1
Strohhäker - Zeier 0:1
Gauss - Köster 1:0
Augner, B. - Giacomelli 0:1
Kinzig - Gassner 0,5
Junginger - Fischbach, G. 0,5
Hünerberg - Kayser 1:0


Halbfinale!

Viel Glück in der Auslosung, gute Verstärkung von der 1. Mannschaft und noch mehr Glück in der 3. Runde bringen die 2. Pokalmannschaft ins Halbfinale des Bezirkpokals 2006 .-

Das Ergebnis von 3:1 gegen Sulzfeld spiegelt nicht den wahren Spielverlauf wieder, denn eigentlich waren wir, nachdem Bernd Giacomelli an Brett 1 das frühe Remisangebot seines Gegners ablehnte und dann seine Partie als erste verlor, theoretisch ausgeschieden. Dirk Ripp an Brett 2 hat schon vorher gemeldet, dass er auf Verlust stand und die sich abzeichnenden 2 Gewinnpunkte von Michael Kayser an Brett 3 und Vassilios Terzis an Brett 4 waren wegen deutlich schlechterer Berliner Wertung nicht genug.- Doch der Gegner vom Dirk stellte sich selbst ein Bein und stolperte, kurz bevor sein Freibauer einziehen konnte, über ein Selbstmatt oder Turmverlust mit Aufhalten des Freibauers.

Vassili zog seine Partie dann noch ein bisschen in die Länge und fand nicht den schnellsten Gewinnweg, aber am Schluss konnte die Mannschaft doch noch den Einzug ins Halbfinale mit einem gemeinsamen Essen im Wöschbacher Schützenhaus feiern.

Das Losglück kann uns nicht mehr helfen, denn alle Gegner sind jetzt deutlich stärker, als die beste Mannschaft, die wir aufbieten können und es braucht schon ein kleines Wunder, um Durlach zu schlagen und das Finale und damit die Badischen Pokalrunde zu erreichen.  


Erste Niederlage der Saison Unser Traum vom Aufstieg hat am 4. Spieltag in Rheinstetten einen herben Rückschlag erlitten. In einem Kampf gegen eine annähernd  gleich starke Mannschaft kamen mehrere Faktoren zusammen, um uns eine hohe Niederlage zu bescheren.

Faktor 1: alle Weißbretter nach Brett 1 hatten einen sehr schlechten Tag erwischt und stellten signifikantes Material ein. Stephan Schade an Brett 3 verlor in einem Königsangriff mit Läuferopfer als erstes. Ralf Gassner an Brett 5 „verhoppelte“ sich etwas mit seinen Springern und gab sie dann für Turm und Bauer her, um nach hartem Kampf in der Zeitnot auch noch eine Qualität einzustellen. Johann Gröning an Brett 7 gab seinen Turm für einen Bauer und kämpfte einen nicht zu gewinnenden Kampf, bis er keine Figur mehr hatte. 

Faktor 2: den vordersten Brettern fehlte es am letzten Biss um ihre Spiele zu einem Gewinn rumzureißen und die zu erwartenden Niederlagen der Anderen auszugleichen. Hajo Bott an Brett 1 konnte sein sehr schnell heraus gespieltes besseres Endspiel nicht verwerten und einigte sich mit seinem etwa gleich starken Gegner, in einem Turmendspiel mit Mehrbauer und schlechten Gefühl, deutlich vor der Zeitkontrolle, auf Remis. Michael Teutsch an Brett 2 konnte, gegen einen zugegeben deutlich DWZ stärkeren Gegner und den DWZ Besten aus Rheinstetten, ein leicht besser aussehendes Endspiel, mit gleichen Bauern und je einen Springer, leider nicht mal Remis halten und gab deutlich nach der Zeitkontrolle auf.

Faktor 3: Christian Buggle kann seine Gewinnpartien nicht gewinnen. Zum dritten Mal hintereinander hat es Christian an Brett 8 geschafft mit bedeutsamen Materialvorteil aus der Eröffnung zu kommen und leider auch zum dritten Mal hat er seine Partie im späten Mittelspiel und im Endspiel verloren. Schade, dass es im Schach keine Auswechslungen gibt, denn dann würden wir den Christian direkt nach dem Erreichen der Gewinnstellung auswechseln und jemand weiter spielen lassen, der sich in Stellung, mit Materialvorteil, wohl fühlt.

Die Ehrenpunkte in Rheinstetten haben Jan Bauer, der bisher eine super Saison spielt und alle seine Spiele in der 2. Mannschaft gewonnen hat, an Brett 4 und Vassilios Terzis, der sich hoffentlich dauerhaft von seinem peinlichen Ausrutscher gegen Ettlingen erholt hat , an Brett 6 geholt.

Der Traum von Aufstieg ist noch nicht ausgeträumt. Aussetzer können jedem passieren und wenn diese gehäuft in einem Mannschaftskampf auftreten, dann geht dieser haushoch verloren. Wenn wir aber alle restlichen Partien und besonders die Partien gegen Blankenloch und Slavija gewinnen, dann ist der Aufstieg immer noch drin. Das können wir gleich am ersten Spieltag im neuen Jahr gegen Slavija beweisen.

VT

PS: sollte meine Einschätzung der Partien einer Fritz Analyse nicht Stand halten, dann bedenkt bitte meine Spielstärke (1700). Weiterhin steht es jedem frei einen eigenen Bericht zu verfassen und die eigene Sicht zum Besten zu geben. Meine Berichte stellen nur meine subjektive Sicht der Dinge dar und erheben keinen großmeisterlichen Anspruch.


Selber ausgeknockt

Der Spieltag fing wie so oft etwas hektisch an und wir trafen erst mit etwas Verspätung in Malsch an. Meine Hoffung auf einen Sieg war nicht sehr hoch. Malsch war immerhin bis dahin auf dem 2. Tabellenplatz.
Unsere Mannschaftsaufstellung war im Vergleich zum letzen Spiel durcheinander gewürfelt. Johann spielte in der Zweiten und einen Großteil unserer Jugendlichen konnte heute nicht spielen.
Nachdem wir nun dann endlich an den Bretten waren und die ersten Züge gespielt hatten klingelte leider ein Handy und Michael hatte dadurch leider verloren. Umso bedauerlicher weil Micheal leichte DWZ-Vorteile gehabt hätte. Als nächstes verschwandt der Gegner von Tobias. Die Gründe hierfür waren uns bekannt, und wir verzichteten erstmal den Gewinn dieser Partie zu reklamieren. Der Mannschaftsführer von Malsch, welcher auch Schiedsrichter war wollte die Partie nicht abbrechen. Am Ende tauchte Tobias Gegner nicht wieder auf und die Uhr entband den Schiedsrichter von der weiteren Entscheidung.
Noch bevor die Partie von Tobias beendet war musste Volker an Brett 7 sich seinem Gegner geschlagen geben. Helmut an Brett 8 konnte dies wieder ausgleichen. So stand es erstmal 2:2.
Die Partie von Helmut am 1. Brett und meine Partie am 3. Brett waren noch ausgeglichen. Stefans Partie war zu diesem Zeitpunkt schon verloren, er bestand allerdings darauf, dass sein Gegner dies bis in letzter Konsequenz auch beweisen musste (ich hätte schon viel früher aufgegeben). Oliver an Brett 6 sah sich leicht im Vorteil als er mich nach einem Remisangebot fragte. Angesichts der Situation sollte er aber auf Sieg spielen. Leider konnte er meinen Wunsch nicht umsetzen und gab auf nachdem ihm ein Bauer entwischte.
Nachdem Helmut an Brett 1 in leicht schwächerer Position dem Remisangebot zustimmte einigte ich auch mich mit meinen Gegner auf Remis. Wir hätten zwar noch bestimmt ein oder zwei Stunden spielen könnten, aber nachdem das Mannschaftsergebnis feststand verzichteten wir darauf.
Am Ende war mehr drin als ich mir vorgestellt hatte, aber Punkte hat es wieder nicht gegeben. So stehen wir am Ende der Tabelle. Jetzt kann es nur noch aufwärts gehen.

 

 

Brett HeimSpieler GastSpieler PunktHeim PunktGast
1 Zwick Michael Majewski, Helmut 0.5 0.5
2 Schick Thomas Walther, Michael 1.0 0.0
3 Habel, Dirk Liedhegener, Andreas 0.5 0.5
4 Weingärtner Erich Bantle, Tobias 0.0 1.0
5 Weitz Klaus-Michael Frey, Stefan 1.0 0.0
6 Winger Johannes Merkle,Oliver 1.0 0.0
7 Neuschl, Tobias Schrimm, Volker 1.0 0.0
8 Harlacher Julian Löffel, Helmut 0.0 1.0

 

 


Pfinztal - Durlach

Am 4. Spieltag hatten wir Durlach zu Gast, die seit vielen Jahren vorne in der Landesliga mitmischen. Diese Saison wurden sie zwar durch den Abgang von Stefan Haas etwas geschwächt, aber es war klar, dass sie trotzdem ein schwerer Gegner sein würden. Die Taktik war im Groben an den ersten beiden Brettern nicht zu verlieren und dahinter dann noch 3,5 Brettpunkte zu sammeln.

Es fing auch gut für uns an, da ich mit Schwarz an Brett 3 bereits im 5. Zug einen gesunden Mehrbauern hatte. Aber die ersten Nachrichten von den hinteren Brettern bremsten meinen Optimismus ziemlich. Michael Kayser (7) war nach einigen ungenauen Zügen früh in einer positionell hoffnungslosen Stellung, die allerdings noch etwas gegnerische Arbeit erforderte. Hinzu kam, dass Michael Gassner (6) den Druck seines Gegners unterschätzt hatte und so eine Qualität geben musste. Ich war aber recht zuversichtlich, dass er durch die schlechte Entwicklung des Gegners einiges an Kompensation haben sollte. Die erste beendete Partie war dann die von Valerian Hirschberg (2), der in einer ereignisarmen Partie ein sicheres Remis beisteuerte.

Das nächste Bemerkenswerte war dann die Partie von Peter Köster (4), der seinen leichten Eröffnungsvorteil mit einem starken Manöver in einen deutlichen Endspielvorteil verwandelte, den er wenig später zu unserer Führung nutzte. Als es dann auch noch Peter Ewald (1) gelang sich ein Remis zu sichern, hätte man eigentlich optimistisch sein müssen, wenn man die Taktik im Vorfeld bedenkt. Aber nichts dergleichen. Zwar stand ich weiterhin auf Gewinn, aber an den letzten vier Brettern standen wir überall schlechter. Schlimmer noch, Michael Kaysers Gegner hatte seinen Vorteil stetig vergrößert und Michael Gassners Gegner sich präzise verteidigt, sodass wir an beiden Brettern mit einer Niederlage rechnen mussten. Dirk Ripp (8) stand in einem Doppelturmendspiel mit jeweils einem Läufer, wobei er den klar schlechteren hatte, auch ziemlich auf verlorenem Posten, erst recht nachdem ihm ein Bauer abhanden gekommen war. Und auch Bernd Giacomelli (5) stand zumindest etwas schlechter, nachdem er beim Versuch den Gegner auszutricksen nur sich selbst ausgetrickst hatte.

Nach den erwarteten Niederlagen der beiden Michaels, kam plötzlich Dirk zu mir und meinte, er hätte ein Remisturmendspiel, was mich doch sehr verblüffte. Da er einen Bauern weniger hatte und somit niemals auf Gewinn spielen konnte, durfte er Remis machen. Leider hatte sich bis dahin Bernds Stellung von etwas schlechter zu Matt in wenigen gewandelt, sodass unsere Niederlage wenig später besiegelt war. Da änderte auch mein müheloser Sieg im ungleichfarbigen Läuferendspiel mit 3 Bauern mehr nichts mehr.

Leider haben wir durch diese Niederlage die Chance verpasst, auf Platz 3 zu überwintern. Aber mit 3 Punkten gegen starke Gegner und Platz 6 können wir sicher zufrieden sein.

Pfinztal - Durlach 3,5:4,5

Ewald - Kapfer 0,5
Hirschberg - Wagner 0,5
Zeier - Kleifges 1:0
Köster - Ostermeier 1:0
Giacomelli - Oppelt 0:1
Gassner - Bergmann 0:1
Kayser - Klemm 0:1
Ripp - Heemeyer 0,5


Weihnachtsblitzen am 20.12.2006 Kurz vor Weihnachten halten wir unser traditionelles Weihnachts – Blitzturnier  ab. Die gemütlichen Schachspieler erschrecken ob der grimmigen Mienen der Schnelldenker und ziehen es vor, sich als Gruppe 2 zu vergnügen.

Die härteren Typen bilden  Gruppe 1 und rutschen einmal um den Tisch, bis jeder jeden im Fünf-Minuten-Takt niedergemacht hat.  Die Frucht dieses Treibens  schlägt sich in der folgenden Tabelle nieder:

 

Valerian

 

5,5 P. aus 7

1. Platz

GRUPPE 1

Vassili

 

4,5

2. „

 

Bernd

 

4,5

3. „

 

Michael G.

 

4,0

4. „

 

Klaus

 

3,5

5. \"

 

Peter K.

 

2,5

6. „

 

Jan B.

 

2,0

7. „

 

Johann G.

 

1,5

8. „

wir danken auch dem Achten, dass er als Punktelieferant gedient hat.

Wir gratulieren den Siegern der Gruppen und erwarten vor allem von Valerian, dass er uns in allen Landesteilen würdig vertreten wird. Er gehört der ersten Mannschaft an und sollte auch in der 5. Runde der Landesliga gegen Bretten (in Bretten) sein „Knüppel aus dem Sack“ spielen!

Vassili, zweiter mit 4,5 Punkten, ist ein aufsteigender Stern. Vassili wächst mit seiner Aufgabe: kaum ist er Mannschaftsführer, so zeigt er auf allen Gebieten steigende Leistung.

Helmut M. (6 P.) konnte sich zum Ersten der Gruppe 2 aufschwingen. Die stete Arbeit für die Schach – AG schlägt nun segensreich auf den Lehrmeister zurück, oder etwa nicht?

Zweiter wurde Helmut L. mit 3 Punkten, dritter Leander, 2 P., vierter Johannes, einen Punkt.

Preise wurden vom Turnierleiter an die Erfolgreichen beider Gruppen überreicht.

Die Mehrheit der Mitglieder, selbst der Aktiven, glänzte durch Abwesenheit. Das lässt den Schluss zu, dass das „Fest des Schenkens“ allerlei Verpflichtungen mit sich bringt und lange Schatten wirft.   Wer am Feierabend   die verlegte Geschenkliste sucht   oder den sich heftig wehrenden Tannenbaum in den Ständer zwängt,  dem  ist nicht nach Blitzen zumute.   Der Berufstätige wünscht vor allem zwei Erholungstage und verschiebt seine sportlichen Gelüste auf den 27. Dezember.  Nämlich eine Woche drauf wird das bekannte   Kugl-Blitz-Turnier  stattfinden. Es ist ein Gedenkturnier  ( denkt immer daran, dass wir einen starken Mann in Übersee haben) und ein  Kugl-Begrüßungs-Turnier, denn immer zum Jahreswechsel beehrt Andreas uns durch seine Anwesenheit   und prüft am Brett, ob wir was verlernt haben (oder ob wir was dazu gelernt haben).

B.G.

:


24. OPEN Untergrombach Teilnehmer unseres Vereins waren  Klaus Zeier, Jürgen Lutz, Lorenz Menzel und Bernd Giacomelli, wobei Jürgen unter der Flagge des Schachklubs Mannheim –Lindenhof segelt, weil er dort aktiv gemeldet ist, auf unserer Liste nur passiv.

Das Turnier bescherte uns vier schöne Überraschungen.     Heute am 07.01.2007 ging das Open zu Ende; der Einlauf in Turnier A  ist übersichtlich: 5 Punkte : 4 : 3 P. bei einem siebenrundigen Turnier.  Klaus wuchs mit den Gegnern und erzielte 5 Punkte bei hohem Niveau. (Zehnter von 78 Teilnehmern)   Daraus ergibt sich die Leistung von 2311 ! Entsprechend überspringt er erstmals die 2100 – Hürde um 25 Punkte! - - Was erstaunlich ist: dass er auf Patrouille gehen konnte, um die Partien der ihm Nahestehenden und die der Gegner im Blick zu behalten, und doch die eigenen Partien nicht vernachlässigte. Am letzten Tag hielt er Remis gegen einen badischen Meister, wobei die Motivation beider aus der gleichen Quelle kam: der Gegner wollte einer der fünf Preisträger werden, Klaus hoffte auf den Ratingpreis der Gruppe bis 2100. - Von den Preisen später.

Ein Blick auf die Tabelle: Klaus ließ  einen IM und zwei FM  hinter sich!  (Siehe SK-Untergrombach.de)

Vier Punkte sind die Beute von Jürgen, der sich damit auf 1918 verbesserte und noch mehr angestrebt hatte. Er hielt seine Leistung bei 2005 und wurde 28.  Sein Start war gut, was nicht wundert, wenn man seine Vorbereitung kennt:  er hatte gerade das neunrundige Turnier in Mannheim – Rheinau hinter sich gebracht und war so recht warm gelaufen.-  Wir betrachten ihn als Leihgabe an Lindenhof, wo ich (BG) als Student in den Sechziger Jahren auch mal spielte und ein Sommerturnier gewann. Wie gesagt, Leihgabe, eines Tages fordern wir ihn zurück!

Wenn wir mit den hohen Leistungen fortsetzen wollten, müssten wir jetzt zu Lorenz im B- Turnier übergehen, doch berichten wir vom A – Turnier zu Ende.

Bernd holte drei Punkte und ist zufrieden damit, weil er bedenkt, wie mühsam sie erworben sind, vor allem die beiden Remis. Er erkennt, dass er (nach einem Naturgesetz?) jedes Jahr einen halben Punkt weniger holt, wobei er sich in 2006 in der letzten Runde aufbäumen musste, um auf 50 % zu kommen.   Sein Eindruck vom Turnierverlauf wird vor allem von den Gruppen bestimmt, die aus Hessen bzw. aus Horb am Neckar  angereist waren. Es handelt sich um hoch motivierte junge Leute, die einem Kader angehören und von einem Jugendleiter begleitet werden, mit dem sie ihre schachlichen Fragen durch sprechen können, so dass sie den Ballast nicht in den nächsten Tag schleppen und rasch zu Lerneffekten gelangen, wobei falsches Lernen vermieden wird. Der Leiter wird sie darauf aufmerksam machen, wenn Doppelfehler zweifelhafte Züge zum Erfolg bringen.-  Den Auftakt bildete ein 16-Jähriger aus Hessen, der schwach schien. Nachdem Bernd einige Bauern geopfert hatte, um die Sache im Nu zu beenden, zeigte der Junge im Mittelspiel unerwartete Fähigkeiten und vereinfachte erheblich. Danach war die Partie aufgabereif. Da fiel ihm ein, dass er im Vorjahr gegen einen Spieler dieser Gruppe gerade so Remis erreicht hatte. Das war der halbe Punkt, der in der Abrechnung fehlt im Jahresvergleich.

Im Turnier B (98 TN) tummelte sich Lorenz mit Anfangserfolgen. Es lief weiterhin gut und am Ende konnte er als Achter mit 5 Punkten sehr zufrieden sein. Er liegt einen Punkt hinter dem Sieger. Sein Erwartungswert (theoretisch) war 4 Siege, statt dessen holte er 5. Dadurch verbessert er seine DWZ um 23 Punkte auf 1635!   Und das in den ersten Tagen des Jahres!    Das war die zweite Überraschung.

Die dritte Überraschung  waren die beiden Preise:    die Kuverts der Ratingpreise im A flogen Richtung Klaus (DWZ 2099 – 1950) und Jürgen (DWZ < 1950).  (Jürgen war schon eilig in seine Schule abgereist. Er erfährt aus dieser homepage, dass er zu den Glücklichen gehört)

Die vierte Überraschung war ein Spieler, den ich als Strohmann auf der Rangliste eingeschätzt hatte,  weil man kein Lebenszeichen hatte. Hier  spielte er vorn mit  und wurde sogar Vierter!   Ich zeigte Interesse … Auf Englisch sagte er freundlich zu, falls er mal wieder in Deutschland sein sollte. In dieser Sache werd ich mit Andreas sprechen  (30.06., Aktenzeichen BO).

Der Rahmen:  das Turnier ist für uns ideal, wenn man die Nähe, die gut gemischte Besetzung und das gute Mittagessen bedenkt. Der Beruf hindert natürlich … wenn man seine Brötchen nicht verdienen müsste, könnte man viel Schönes tun.

B.Giacomelli


U-Bach Open (JL)

Am Mittag des 03. Januar 2007 stand für mich fest, dass ich nach dem Mannheim Open vom 26.12.06 – 30.12.06, auch noch das Untergrombacher Turnier mitnehmen und somit meine Weihnachtsferien in Sachen Schach  ziemlich ausreizen würde.

Da das Mannheimer Turnier in den einzelnen Partien vom inhaltlichen Wert zwar ganz gut lief ( ich testete neue Eröffnungen ), aber von den nötigen Punkten im Minus war, verlor ich leider 13 DWZ Punkte – natürlich nicht viel,  aber die Ausrichtung war logischerweise auf DWZ Verbesserung geplant.

 

Viell. war dies zusätzlich die Motivation, in U´bach mitzuspielen, um den  DWZ „Schaden“ aus Mannheim wieder gut zu machen. Ich wusste vorher bereits, dass Bernd Giacomelli und Klaus Zeier aus meinem „alten“ Verein SV Pfinztal  ebenso mitspielen würden und so konnten wir Fahrgemeinschaften bilden. In Untergrombach angekommen zeigte sich, dass Lorenz Menzel auch mitspielen würde, was besonders aus gesellschaftlicher Sicht für mich eine Freude darstellte. Allerdings wählte er das B-Turnier bis DWZ 1800, wo er sich einfach mehr Chancen ausrechnete.

 

Bernd, Klaus und ich  nahmen das A-Turnier in Angriff und wir erwarteten gespannt die Auslosung der 1. Runde. Sie kam, zwar verspätet gegen 17:00 Uhr ( Rundenbeginn war lt. Ausschreibung um 16:30 Uhr ), aber dafür mit einem Donnerschlag für mich. Ich fand mich an Brett 2 wieder, und zwar mit Weiß gegen den letztjährigen Sieger des Turniers, IM Illja Mutschnik vom  OSC Baden-Baden.  Der normale Ablauf wäre, dass man ein Buchholzzugpferd erwischt hat, dazu jemanden, der meinen DWZ Schnitt mehr als günstig hoch halten würde, aber man eben mit einer Niederlage ins Turnier startet. Somit bewegte ich mich mit diesen Gedanken ans Brett und begrüsste meinen Gegner. Seine Vorgaben lagen da schon anders, er musste „nur“ einen Pflichtsieg gegen mich landen. Im übertragenen Sinn war es nichts anderes als eine Schlachtbank, in der ich  die Rolle der armen Sau spielte. Zu meiner Verblüffung nahm die Partie einen ruhigen Verlauf und ich sah auch nach 3 Stunden nicht, wie ich verlieren sollte. Meine beschränkte Stellungsbeurteilung sah, dass alle weißen Figuren einigermaßen aktiv bzw. dynamisch standen, jedoch der schwarze Königsindischläufer völlig blockiert war  und auch der schwarze Damenturm ein wenig verloren auf der a-Linie stand.  Zu Deutsch – ich stand aus Versehen besser! Dass meinem grossen Gegner langsam die Zeit davon lief,  bestätigte meinen Verdacht, er hat mich wohl zu sehr unterschätzt und fand sich in einer unangenehmen Stellung wieder. Im 26. Zug, ich hatte noch ca. 30 min., er 17 min., bot ich ganz unmotiviert Remis an,  mehr als auslachen kann er mich nicht, dachte ich. Nach zwei Minuten Überlegen streckte er mir die Hand entgegen – Remis!  Einige Kiebitze herum verfielen plötzlich in erstauntes Murmeln, Turnierleiter Hartmut Kohl sprang ein überraschtes „Oh!“ über die Lippen, als ich das Ergebnis meldete. Die Sau hatte sich als o gewehrt und sogar beinahe dem Schlächter den Garaus gem acht. In der nachträglichen Analyse ( mit Hilfe von GM Karpatschev ) zeigte mir mein sympathischer Gegner, wie schlecht er wirklich stand  und er mit dem Remis wirklich zufrieden sein musste.  Aus meiner Sicht hätte das Turnier jetzt beendet sein können, ich hatte meinen Höhepunkt bereits erreicht!

 

Wie das Leben ging auch dieses Turnier weiter, es folgte in der morgendlichen Runde 2 ein 15-jähriger, hochmotivierter Gegner, gegen den ich gesetzt war. Aufgrund besserer Theoriekenntnisse konnte ich bereits früh einen kleinen Vorteil vorweisen, der sich, als die Partie in taktische Gewässer geriet, verdichtete. Nach einem Schlagabtausch und einem naheliegenden Zwischenzug ( den wohl alle, nur mein Gegner nicht sahen ) ging ich mit einem Mehrturm aus dem Irrgarten. Mein Gegner spielte jedoch bis zum Matt weiter...

 

Die 3 Runde, ich verbuchte 1,5 Punkte auf meiner Habenseite, bescherte mir  den Ettlinger Schachfreund Marcus Friedel. Zwei Wochen vorher spielten wir mit Mannheim-Lindenhof gegen Ettlingen  in der Verbandsliga, in der ich zunächst eine Partie mit klarer Gewinnstellung, nach zweimal aussetzen jedoch eine Verluststellung hatte. Zum Glück machte mein Ettlinger Gegenspieler ebenfalls einen weiteren ungenauen Zug und es wurde Remis durch Dauerschach.  M. Friedel hingegegen überspielte an diesem Tag unseren Mann und landete einen Start-Ziel-Sieg. Somit setzte ich mich mit dem gehörigen Respekt ans Brett und wollte einfach mal sehen, was die Partie so bringen würde. Irgendwie kam ich gegen die Slawische Verteidigung mit einem Stellungsplus aus der Eröffnung heraus und es drohten viele taktische Einschläge auf die Rochadestellung meines Gegners. Leider nahm ich den vermeintlich „schnellsten Gewinnweg“, indem ich eine Figur opferte, das zum Matt führen sollte. Mein Gegner zeigte mir schnell, dass ich meine Mattgedanken ad acta legen konnte und die Partie wäre wohl sogar verloren gewesen, aber mein Gegner willigte ins Remis durch Dauerschach ein. Somit eine Duplizität der Ereignisse aus dem Mannschaftskampf zwei Wochen vorher – ich musste einsehen, dass ich gegen Ettlinger  wohl nicht gewinnen kann.

 

Die 4 Runde am nächsten Morgen brachte mir einen starken, soliden Gegner oder wie Klaus es sagte „Der isch stark!“. Es war leider auch einer dieser Morgen, an dem man besser „Mensch ärgere dich nicht“ oder „Mühle“ gespielt hätte anstatt Schach. Irgendwie völlig verpennt und dazu noch in die Leib- und Magenvariante meines Gegners gerutscht verlor ich verdient mit Schwarz und hatte mit 2 / 4 die 50% Marke.

 

Am Nachmittag zur Runde 5 war ich dann wieder gesetzt und musste erkennen, dass man einen mit 1619 DWZ nicht im vorbeigehen besiegt. Irgendwie hatte ich ihn unterschätzt und musste mich somit quälen ihm irgendwelche Fallen in seiner Zeitnot aufzustellen, in die er letztlich auch getappt ist. Ein hässlicher Sieg in Ferengi Manier, da es alles andere als qualitatives Schach war, aber der Profit ( Punkt ) musste einfach her, egal wie.

 

Es ist wieder morgens, ich habe wieder Schwarz und es läuft Runde 6. Mit 3 / 5 stehe ich nicht schlecht da, nur sollte ich heute Morgen nicht wieder verlieren wie gestern. Die Stellung schiebt sich mehr und mehr zu und wenn ich mit h5 die Stellung vollends zugeschoben hätte, hätte mir mein Gegner Remis angeboten, wie er im Nachhinein sagte. Leider spielte ich auf „Gewinn“ und wurde am Königsflügel vernichtend geschlagen und konnte dem Matt nur durch Figurenverlust entkommen. Ein paar bedeutungslose Züge später gab ich auf – eine völlig unnötige Niederlage weil ich zuviel wollte.

 

In der letzten Runde sonntags kam ich gegen den frischgebackenen Deutschen U12 Mannschaftsmeister Sarchisov von den KSF. Die Runde begann um 10 Uhr, aber ich musste bereits am frühen Nachmittag beruflich in Baden-Baden sein. Dementsprechend zog ich sehr schnell und bot nach zweieinhalb Stunden Remis an, was mein Gegner jedoch ablehnte! Er spielte weiter und suchte einen Gewinnweg, was ihn aber sehr viel Zeit kostete und er in hochgradige Zeitnot kam. Dadurch stellte er einen Bauern ein und fand sich in einem verlorenen Endspiel wieder. Jetzt bot er mir Remis an und ich lehnte ab, jetzt wollte ich natürlich den vollen Punkt haben. Zunächst etwas umständlch gespielt fand ich dann doch den Gewinnweg und beendete das Turnier mit 4 / 7.

 

Das Fazit aus sportlicher Sicht war ein Zugewinn von 18 DWZ Punkten und eine Leistung von 2005, mein Vorhaben die Scharte aus Mannheim auszuwetzen war also geglückt.

Was mir zusätzlich das Turnier so angenehm machte war die Tatsache mal wieder im Kreise meiner ehemaligen Vereinskollegen zu sein, in dem ich mich sehr wohl fühlte. Zusätzlich kamen als Kiebitze des Turniers noch Dirk, Michael K., Vassili und Peter E. vorbei und es war fast wieder wie früher, als ich noch aktiv hier spielte. Es ist schön, wenn man noch willkommen ist!

 

Ich möchte es nicht versäumen  hier noch ein paar Statements zu meinen Mitstreitern zu geben, für die es wohl mehr oder weniger gut lief.  Klaus durchschritt dieses Turnier wie die Borg, seine Körperhaltung und Mimik zeigte dem Gegner eindeutig „Ich bin der Klaus – Widerstand ist zwecklos!“ Bei dem Gegnerschnitt und den 5 / 7, was eine Leistung von 2311 darstellte, spielte er im Vergleich zu uns Dreien in einer anderen Liga.  Ich empfehle, ihn bei der nächsten Vereinsmeisterschaft auf Borg-Implantate zu untersuchen, auf denen evtl. Fritz 10 läuft ;-)) Spass beiseite, Klaus hat mich in U´bach wirklich beeindruckt!

 

Bernd signalisierte zwar immer wieder, dass sein DWZ Verlust und die Niederlagen gegen nominell schwächere Gegner ihn nicht weiter stören, da es ein Einzelturnier sei und es der Mannschaft nicht schade, aber wenn man 7x gesetzt ist und dabei nur 3 Punkte holt, dann verkauft man sich doch unter Wert, wie ich finde. Natürlich waren unter seinen Gegnern ein paar junge aufstrebende Talente, die in ihrer DWZ Beurteilung sowieso unberechenbar sind, aber ich denke, Bernd rechnete sich schon mehr aus. Ich denke,  es war der berüchtigte und gleichermaßen gefürchtete Seuchenvogel, der auf seiner Schulter hockte und ihn durch das Turnier begleitete. Für mich verkaufte sich Bernd eindeutig unter Wert in Untergrombach ´07!

 

Lorenz startete mit zwei Blitzsiegen furios in das B-Turnier. Im weiteren Verlauf blieb er immer im erweiterten Favoritenkreis  und beendete das Turnier mit 5 / 7 –  Gratulation!  Der DWZ Hinzugewinn sollte ihm Motivation genug sein, um wieder an den Mannschaftskämpfen für Pfinztal teilzunehmen.

 

Mit diesem Bericht wollte ich einfach mal wieder etwas konstruktives für die SV Pfinztal beitragen und wünsche allen Mannschaften in ihren jeweiligen Spielklassen weiterhin viel Erfolg!

 

Jürgen Lutz


C-Klasse wir kommen Gegen Rheinstetten 2 hatte ich mir mit unserer Aufstellung gewisse Hoffnungen gemacht. Wir hatten Andreas an Brett 2, der mindestens einen halben Punkt bringen sollte. An Brett 8 hatten wir Helmut der normalerweise hinten auch eine Bank ist. Leider konnten beide nicht zu den Punkten beitragen. Unser dritter Verlustpunkt wurde durch Felix beigetragen. Die restlichen Spieler holten zumindestens einen halben, Michael und ich holten einen ganzen Punkt.
Bis zu einem Nichtabstiegsplatz sind es jetzt schon vier Punkte. Im Restprogramm haben wir Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte. Es wird sehr schwer werden.


Bretten - Pfinztal

Am fünften Spieltag konnten wir gegen Bretten nahezu unsere Bestbesetzung aufbieten, nur an Brett 8 musste wegen zweier Ausfälle Hajo Bott aushelfen. Somit schien unser Ziel mit einem Sieg die Vorentscheidung in Sachen Klassenerhalt zu schaffen durchaus realistisch.

Der Mannschaftskampf begann auch recht vielsprechend, denn ich konnte an Brett 3 früh einen Bauern gewinnen und auch Hajo stand schon recht gut. Auch an den sonstigen Brettern gab es bis dahin überhaupt nichts zu klagen. Nach etwa 2 Stunden Spielzeit konnte Hajo mit einem schönen Mattangriff die Führung markieren. Kurz darauf erzwang Valerian Hirschbergs (2) Gegner mit einem netten Figurenopfer Dauerschach. Nach einigen Ungenauigkeiten meinerseits, die mich beinahe eine Figur, dann aber doch nur meinen Mehrbauern kosteten, bot mein Gegner in für ihn leicht besserer Stellung Remis an. Dies nahm ich zum Anlass mir die anderen Stellungen etwas genauer anzuschauen.

Peter Ewald (1) hatte bereits einen Bauern mehr und stand ganz klar besser. Peter Köster (4) hatte einige Probleme das gegnerische Zentrum zu bekämpfen und stand wohl schon leicht schlechter. Aber Bernd Giacomelli (5), Michael Gassner (6) und Gerald Fischbach (7) hatten allesamt sehr schöne Stellungen ohne dass bis dahin etwas Zählbares rausgesprungen wäre. Also wartete ich mit meiner Entscheidung bezüglich des Remis etwa eine dreiviertel Stunde, um die weitere Entwicklung abzuwarten und im Falle einiger Einsteller unsererseits noch reagieren zu können. Als sich die Vorteile bei Peter Ewald, Bernd und Gerald aber zunehmend verdichteten, nahm ich das Remis zum 2:1 an. Während der kurzen Analyse mit meinem Gegner purzelten die Erfolgsmeldungen dann nur so. Zuerst Peter Ewald, dann Bernd und dann Gerald sicherten sich den ganzen Punkt zum Zwischenstand von 5:1.

Als ich mir dann die verbliebenen Partien ansah, hatte Peter Köster einen Bauern weniger und ein schlecht aussehendes Endspiel auf dem Brett. Michaels Stellung fand ich sehr interessant bis ich mich fragte, wo denn der zweite gegnerische Turm war. Beim darauf folgenden Abzählen stellte ich ein Plus von Turm und Leichtfigur für Michael fest, wodurch diese Partie abgehakt war. Wenig später sah sein Gegner auch die Sinnlosigkeit eines weiteren Kampfes und wir führten nach etwa 3,5 Stunden mit 6:1. Nur Peter Köster musste noch etwas nachsitzen und versuchte etwa eine Stunde vergebens sich ins Remis zu retten.

Insgesamt ein ungefährdeter Sieg, der auch in dieser Höhe völlig verdient war. Mit jetzt 5 Punkten und Platz 4 in der Tabelle sollten wir normalerweise nicht mehr absteigen, aber um ganz sicher zu gehen, sollten wir am nächsten Spieltag noch gegen Jöhlingen gewinnen, um dann die restlichen 3 Spieltage ohne ständigen Blick auf die Tabelle spielen zu können.

Bretten - Pfinztal 2:6

Tot - Ewald 0:1
Urasow - Hirschberg 0,5
Bendrich - Zeier 0,5
Boch - Köster 1:0
Wigger - Giacomelli 0:1
Niedermaier - Gassner 0:1
Margariants - Fischbach 0:1
Apelt - Bott 0:1


Quo vadis?

Wohin geht der Weg der zweiten Mannschaft in dieser Saison noch? Nach der ersten Niederlage gegen Rheinstetten, war die letzte Hoffnung auf den Aufstieg jedes Spiel zu gewinnen, mit besonderem Augenmerk auf die Spiele gegen die einzigen ungeschlagenen Mannschaften, Slavija III und Blankenloch und der Hoffnung auf einen Ausrutscher von Blankenloch.

Slavija III schien es uns am letzten Sonntag auch sehr einfach machen zu wollen. Am ersten Brett überließen sie uns den Punkt kampflos und an allen anderen Brettern waren wir mit mehr als 100 Punkten Vorsprung DWZ Favoriten, denn wir mussten nur auf zwei Spieler gegenüber unserer bestmöglichen Aufstellung verzichten, wogegen Slavija gleich auf 5 Spieler verzichten musste. Der kampflose Punkt war am Ende der einzige volle Punkt, den wir machen sollten, und es kamen nur 3 Remis zur zweiten hohen Niederlage der Saison dazu.

Nicht alle Spieler waren DWZ Favoriten: der nachgemeldete DWZ lose Spieler an Brett 8 entpuppte sich als der dritte des B Turniers von Untergrombach, mir einer Turnierleistung von 1800 Punkten, so dass Heinz Borel, als einziger einen schwereren Gegner hatte.

Warum alle so schlecht gespielt haben, kann man sich nicht erklären. Vielleicht war der Druck auf die Mannschaft zu groß und es ist schade, dass wir diesen Einbruch erlitten haben, denn auch Blankenloch hat an diesem Sonntag gepatzt und einen Mannschaftspunkt hergegeben. Der Gewinner des Spieltages und alleiniger Tabellenführer ist Slavija. Glückwunsch! Somit wird sich der Aufstieg wohl am letzten Spieltag, ohne Beteiligung unserer 2. Mannschaft, zwischen Slavija und Blankenloch im direkten Aufeinandertreffen entscheiden, wenn nicht Rheinstetten noch dazwischenfunkt.

Uns bleibt es den 4. Platz zu halten oder gar mit etwas Glück zu verbessern. Wenigstens das erste sollte uns, in Anbetracht unserer nächsten Gegner, gelingen. Wir spielen in den letzten 4 Spielen gegen die 3 letzten Mannschaften der aktuellsten Tabelle.


Badischer Vizemeister aus Pfinztal Vom 02 bis 06.01.2007 fand in der Sportschule Schöneck auf dem Turmberg die Badischen Jugend Einzel-meisterschaft  (BJEM) statt,  ausgerichtet vom Bad. Schachverband. In der Altersklasse  U16 spielte Valerian Hirschberg  vom SV Pfinztal.  Insgesamt waren 17 Teilnehmer am Start.  Nach sieben Runden und hartem Kampf belegte Valerian mit einem halben Punkt Rückstand  den zweiten Platz hinter Titelverteidiger Dennis Kaczmarczyk.


Valerians Bilanz der letzten Jahre bei der BJEM: 2005 Vierter; 2006 Dritter; 2007 Zweiter; 2008 ... ?

V.H.


Anmerkung der Redaktion: eine gewisse Gesetzmäßigkeit ist in obiger Reihe unverkennbar.

Die Schachvereinigung freut sich über diesen Erfolg und gratuliert herzlich.


Egg.-Leopoldshafen II vs, Pfinztal III - Wohin des...

Um den Titel des Artikels des TeilzeitMafü2 zu zitieren....
Bei der 3. Mannschaft sieht es allerdings nicht so rosig nach Niemandsland aus, sondern nach Abstieg aus. Bis zu einem Nichtabstiegsplatz sind es 4 Punkte wobei noch 6 Punkte möglich sind. Nachdem ich nicht darauf hoffen kann dass der Spielleiter wegen \'Unvermögens\' von der Clubleitung beurlaubt wird, werde ich meine Mannschaft auch weiterhin auf das Wunder von Pfinztal einschwören.

So, jetzt zum heutigen Spieltag. Wir sind heute sehr geschwächt nach Leopoldshafen zum 3. der Staffel gefahren. An Brett 8 vertrat unser neuer Spieler Anton Dunsche (der Vater von Johannes) Helmut Löffel, welcher heute leider nicht spielen konnte. Aus einem \"habe noch nie verloren\" wurde leider ein \"habe noch nie gewonnen\". Anton hatte heute sein erstes Spiel überhaupt. Sein Gegner war eine Nachmeldung ohne DWZ, aber nach Aussage aus Leopoldshafen ist er für 2000 DWZ Punkte gut. Daher hat er sich gar nicht schlecht geschlagen.
Mein Gegner hat mir schon recht früh (12. Zug) ein Remis angeboten. Nachdem ich zu dem Schluss gekommen war das es auf einen halben Punkt (im negativen Sinn) nicht ankam und ich befürchtete dass ich mein Zentrum verlieren würde nahm ich das Remis an.
Bei Tobias an Brett 2 war dann der nächste Verlustpunkt absehbar. Nachdem ein gefesselter Springer mit einem Bauer angegriffen wurde versuchte er noch alles um den Verlust zu verhindern, was allerdings nicht gelang. Anschließen verlor er auch noch einen Läufer weil er einen Bauern schlagen \'musste\'.
Stefan fragte mich zwischendurch ob er Remis anbieten darf. Ich habe zugestimmt. Leider lehnte sein Gegner ab, womit, mit Recht. Stefans Gegner gewann kurz darauf die Partie. Was bei der Partie schief gelaufen war hatte ich nicht verfolgt.
Bei Felix sah es inzwischen recht gut aus. Er hatte einen Freibauer mehr auf dem Brett. Ich hatte allerdings den Eindruck er wolle Remis machen weil der Mannschaftssieg inzwischen unrealistisch war. Er besann sich allerdings und wandelte den Bauern noch um, worauf hin sein Gegner kurze Zeit später aufgab.
An Brett 7 sah es für Günther auch sehr gut aus. Nachdem er eine Leichtfigur vor war schlug er einen gedeckten Bauer mit den Worten \'wird schon matt werden\' raus. Womit er Recht hatte. Damit hatten wir 2.5 Brettpunkte, mehr wurden es leider nicht.
Leander war mehrere Bauern hinten dran und langsam drohte bei ihm auch noch die Zeitnot - das bin ich nicht von ihm gewohnt. Johannes hatte eine Leichtfigur und einen Bauer weniger. Beide quälten sich noch eine Weile mit ihrer Partie bis sie das unvermeidliche Ende nicht mehr abwenden konnten.
Insgesamt wieder keinen Punkt für uns, im Vorfeld hatte ich aber ein schlimmeres Ergebnis erwartet.
Es bleibt nur noch zu sagen - es sind noch 6 Punkte zu holen.

 

MaFü 3

 


Pfinztal 2 vs. Neureut 2 - Wohin des Wegs?

Um die Antwort auf die blöde Frage gleich mal vorweg zu nehmen: nirgendwo.
Nach dem heutigen 4,5:3,5 gegen Neureut 2 ist uns der Abstieg genauso fern wie der Aufstieg.

Gleichzeitig hat das knappe Ergebnis auch noch mal verdeutlicht, dass für Aufstiegsträume eben doch noch ein Stück Konstanz in der Aufstellung wie auch in der Leistung fehlt.

Da unser Mannschaftsführer Vassilios Terzis nicht aufzufinden war (die Spur verliert sich in Brasilien) habe ich für heute die Spielführerbinde übernommen.(sinnlose Metaphern++)

Spaß beiseite, wir spielten zu hause zusammen mit unserer ersten Mannschaft. Um rund 12Uhr stellte ich überrascht fest, dass am ersten Brett wohl schon Remis gemacht wurde und es ließ sich auch nicht näher herausfinden was wohl genau abgelaufen ist. Etwas später wurde auch an Brett zwei remisiert, wo Michael meiner Einsicht nach leicht schlechter aus der Eröffnung gekommen war. Somit ein gutes Ergebnis – auch für die Mannschaft, die die Punkte heute eher Hinten holen sollte.

Stephan hatte seine Stellung an Brett 3 nach einem kleinen Eröffnungsfehler (Aussage aus der ersten Mannschaft) halbwegs konsolidieren können, entschied sich dann aber zum Königsangriff, der sich langfristig als der der falsche Plan erwies.

An Brett 4 gewann ich relativ sicher, nachdem ich meinen Gegner zu Unrecht in der Eröffnung angesprungen hatte und die dadurch errungene Initiative aber auch nicht mehr her gab.
Christian hatte an Brett 6 seine Partie in ein Endspiel mit je einem Turm, ungleichen Läufern und 3 (oder 2?) Bauern geführt, verlor dann aber seinen Läufer, was die Stellung unhaltbar machte.
Zwischenstand 2:3.

An Brett 7 hatte Michael gerade seine schöne Stellung nach der Eröffnung um einen Zentrumsbauern reduziert. Zitat: „Ich hab ihn halt mal vorgezogen“. So wie er einen dabei ansieht, kann man ihm das nicht mal übel nehmen. Der eingestellte Isolani führte darauf allerdings zu Verwicklungen aus denen er mit einer Mehrfigur hervorging. Dies führte er völlig routiniert zum Sieg.

Jetzt schien der Sieg schon sicher zu sein, da Johann an Brett 5 dem Gegner bereits eine Leichtfigur abgenommen hatte und nun völlig gelassen den Sieg einzufahren schien. Somit fehlte also nur ein halber Punkt von Jan am achten Brett. Sein Comeback in der zweiten Mannschaft hatte er mit einer guten Mittelspielbehandlung begonnen. Es schien, als ob der Mehrbauer zum Sieg ausreichen würde. Nach einigen Abtauschverwicklungen fand er sich allerdings in einem Damenendspiel mit Randfreibauern des Gegners wieder. Dieses remisierte er allerdings unaufgeregt durch Dauerschach, bzw. Dauerschachdrohungen. Auch auf einen von den Zuschauern analysierten „Gewinnweg“ seines Gegners hatte er eine Antwort parat.

Johann hatte inzwischen zwei Leichtfiguren mehr und gewann auch leicht.

Gwonne isch gwonne.

 

Hajo Bott - Rajc 0,5
Michael Teutsch - Nagel 0,5
Stephan Schade - Heiermann 0
Jan Bauer - Kerner 1
Johann Gröning - Helmers 1
Christian Buggle - Fender 0
Michael Walther - Tönnies 1
Jan Ihrig - Groß 0,5

Summe: 4,5

Teilzeitmafü2 Jan Bauer

 

 

 


Pfinztal - Jöhlingen

Gegen unsere Nachbarn aus Jöhlingen wollten wir mit einem Sieg endgültig den Klassenerhalt klar machen. Da traf es sich gut, dass wir mal wieder in Bestbesetzung antreten konnten. Wie sich Sonntag morgen herausstellte, fehlte dagegen den Jöhlingern ein wichtiger Spieler an Brett 2.

Es begann recht verheißungsvoll, denn Michael Kayser (8) war schon sehr früh in einer guten und sehr taktischen Stellung und damit genau in seinem Element. Auch Michael Gassner (6) stand schon bald etwas besser, was aber durch leichte Sorgen wegen der für Bernd Giacomelli (5) ungewöhnlichen Morrastellung kompensiert wurde. Gerald Fischbach (7) bekam ein frühes Remisangebot, fühlte sich in seiner Stellung nicht recht wohl und nahm folgerichtig an. Ich spielte an Brett 3 wie fast schon traditionell gegen Jöhlingen mit Schwarz gegen Lothar Buth, der schon früh in der Eröffnung die Hölle über das Brett hereinbrechen ließ, was mich sehr viel Zeit kostete. Nach einem Damenopfer und einer verpassten Chance für ihn durch ein weiteres Damenopfer, war er aber schon deutlich friedfertiger geworden und bot Remis an.

Zu diesem Zeitpunkt standen die beiden Michaels weiterhin gut, wobei Michael Kayser sogar schon eine Figur mehr hatte und auch Peter Köster (4) konnte deutliche Stellungsvorteile vermelden. Bernds Stellung sah mal wieder ziemlich seltsam aus, aber das ist ja nichts Ungewöhnliches bei ihm. Die beiden Spitzenbretter konnte ich noch nicht so recht einschätzen. Im Großen und Ganzen sah es für uns also sehr gut aus. Dennoch entschied ich mich meine passive Stellung mit Mehrbauer weiter zu spielen.

Nachdem Michael Kayser den verdienten Punkt für seine gute Leistung eingesammelt hatte, gewann für mich überraschend früh auch Valerian Hirschberg (2). Ich muss gestehen, dass ich von dieser Partie kaum etwas mitbekommen hatte, da ich einfach zu sehr mit meiner eigenen Partie beschäftigt war, um wirklich zu verstehen, was bei Valerian so passierte. Bei Peter Köster verflachte der anfängliche Vorteil leider zusehends und Peter Ewald (1) glitt in ein immer schlechter werdendes Leichtfigurenendspiel ab. Ich schaffte es tatsächlich mit etwas Glück bei einem Rechenfehler mich zu befreien und nach einer weiteren Ungenauigkeit meines Gegner konnte ich in ein Damenendspiel mit mindestens 3 Bauern mehr abwickeln, das mein Gegner sich nicht mehr weiter zeigen lassen wollte. Somit führten wir 3,5:0,5 und ich hatte mal wieder Zeit etwas rumzuschauen.

Bernd hatte die Qualität eingebüßt, dafür aber 2 Bauern erhalten, was eine wohl nur minimal schlechtere Stellung ergab. Von Michael Gassners Vorteil war nichts mehr zu sehen, er war in einer komplizierten Stellung mit je Dame, Turm, ungleichenfarbigen Läufern und 3 Bauern. Hier galt es sowohl die Mattdrohungen als auch eventuelle Endspiele im Blick zu behalten. Peter Köster stand zumindest ausgeglichen und Peter Ewald hatte nach sehr konsequentem Spiel seines Gegners ein verlorenes Endspiel.

Als Erster beendete Michael Gassner seine Partie mit Remis, nachdem beide Spieler wohl alles im Blick behalten hatten. Danach verlor Peter Ewald erwartungsgemäß und Peter Köster kam nach dem Versuch einen Bauern zu gewinnen in einem klar verlorenen Damenendspiel raus, das er wenig später auch aufgeben musste. Damit war es den Gästen tatsächlich gelungen auf 4:3 zu verkürzen, was bei Bernds Stellung Anlass zur Hoffnung auf einen Mannschaftpunkt für sie gab. Nach einigen Ungenauigkeiten auf beiden Seiten, kamen die Kontrahenten in einem Endspiel mit Springer, f-, g- und h-Bauern für Bernd und Turm, f- und h-Bauern für seinen Gegner raus. Aufgrund der besseren Königsstellung schien es plötzlich sogar gut möglich, dass Bernd gewinnen würde. Aber leider wählte er einen falschen Plan, was zum Abtausch der Bauern führte. Das folgende Turm gegen Springer Endspiel knetete sein Gegner glücklicherweise nicht allzulang, sodass wir doch noch den Sieg einfahren konnten.

Insgesamt war es ein am Ende zwar glücklicher, aber doch verdienter Sieg, wenn man bedenkt, dass wir zwei bessere Stellungen zu einem halben Punkt geführt haben. Mit jetzt 7 Punkten stehen wir auf Platz 5, womit wir nichts mehr mit dem Abstieg zu tun haben dürften. Nach der überraschenden Niederlage von Pforzheim gegen KSF 3 wird es wohl doch noch ein ziemliches Hauen und Stechen um den Aufstieg geben, denn der Dritte Durlach spielt bei einem Punkt Rückstand noch gegen Pforzheim und Untergrombach 2. Vielleicht können wir das ja ausnutzen und uns irgendwie den dritten Platz schnappen.

Pfinztal - Jöhlingen 4,5:3,5

Ewald - Schuster 0:1
Hirschberg - Dehm, Joachim 1:0
Zeier - Buth 1:0
Köster - Dehm, Michael 0:1
Giacomelli - Tepel 0,5
Gassner - Gänßmantel 0,5
Fischbach - Schneider 0,5
Kayser - Hauswirth 1:0

 


Aufstiegszug abgefahren

Am letzten Sonntag trafen wir mit Blankenloch gegen die Mannschaft mit den meisten Brettpunkten in der Liga und es ging darum die letzte rechnerische Chance auf den Aufstieg noch zu wahren. Ohne zwei Spieler, aber dafür mit Dirk Ripp und damit dem bestmöglichen Spitzenbrett, wollten wir der Mannschaft aus Blankenloch Paroli bieten und uns beweisen, dass wir auch gegen eine Mannschaft aus der oberen Tabellenhälfte gewinnen können.

Das Ergebnis von 4:4 war dann Lohn für die Mühe und es hätte, wenn der Mannschaftsführer Vassili Terzis (im Dauertief im Jahr 2007 keine einzige Partie gewonnen) an Brett 5 und die bisherige Bank Jan Bauer an Brett 4, sowie Ersatzspieler Jan Ihrig an Brett 8 ihre Partien nicht leichtfertig verloren hätten, sogar zu einem Sieg gereicht. So wurde die 3:0 Führung, die Stefan Schade an Brett 3 mit einem Kantersieg gegen das DWZ stärkste Brett von Blankenloch einläutete und Dirk Ripp und Christian Buggle an Brett 7 schnell ausbauten, ausgeglichen. Die zwei Remis von Michael Teutsch an Brett 2 und Johann Gröning an Brett 6 führten nach langem Kampf am späten Nachmittag zur, von Blankenloch nur widerwillig akzeptierten und ungläubig beäugten, Punkteteilung.

Wir sind mit diesem Ergebnis aus dem Aufstiegsrennen, Platz 4 kann uns fast nicht mehr genommen werden, wobei nach oben auch nicht mehr viel drin ist. Positiv ist, dass Christian bewiesen hat, dass er eine gewonnene Partie auch gewinnen kann, der Stephan eine wirklich tolle Partie gegen einen starken Gegner gewonnen hat und wir gegen einen starken Gegner mal nicht eingebrochen sind. Wir haben den Aufstieg nicht am letzten Sonntag verspielt, sondern mit den Niederlagen in Rheinstetten und die besonders schmachvolle gegen Slavija.

Ich hoffe die Stimmung in der Mannschaft wird an den letzten beiden Spieltagen so gut sein, wie am Sonntag in Blankenloch und dass wir, auch wenn es um nichts mehr geht, doch noch zwei Mal eine schlagfertige Truppe zusammen bekommen.

VT


KSF 3 - Pfinztal

Am vergangenen Sonntag spielten wir bei unserem Tabellennachbarn KSF 3. Eigentlich war es ein Kampf um die goldene Ananas, da es für beide Mannschaften nicht mehr um Auf- oder Abstieg ging. Dennoch gingen wir motiviert zu Werke um in der Abschlusstabelle einen noch besseren Platz belegen zu können.

Es begann schon vor dem Beginn der Partien vielversprechend für uns als der gegnerische Mannschaftsführer mir mitteilte, dass mein Gegner sich morgens krank gemeldet hatte und ich voraussichtlich kampflos bleiben würde. So konnte ich mich ganz meinem Job als Mannschaftsführer widmen, was aber vor allem in der Anfangsphase wirklich kein Vergnügen war. Denn überraschenderweise lagen wir nach etwa 2 Stunden Spielzeit trotz des kampflosen Punktes mit 1:2 zurück.

Unsere beiden letzten Bretter Michael Kayser (7) und Hajo Bott (8) waren wohl irgendwie mit dem falschen Fuß aufgestanden und verloren beide unnötig schnell. Hajo stand schon nach wenigen Zügen platt als er sich in einer Pircstellung dazu hinreissen ließ seinen Fianchetto-Läufer zu geben nur um einen Bauern zu gewinnen. Als er nach einer Ungenauigkeit seines Gegners auch die Ausfahrt etwa ausgeglichenes Endspiel verpasste, wurde er schlicht mattgesetzt. Michael Kayser kam zunächst nicht schlechter aus der Eröffnung, um dann aber einen suboptimalen Plan zu verfolgen und zu allem Überfluss einzügig die Dame einzustellen.

Zu diesem Zeitpunkt rechnete ich bereits mit einer Niederlage für uns, da ich keine bessere Stellung erspähen konnte, aber Gerald Fischbach (6) zumindest optisch gefährdet stand und Peter Köster (4) doch mit einigen Schwierigkeiten zu kämpfen hatte, die ihn einen Bauern kosteten. Auch Peter Ewalds (1) optisch ordentlich aussehende Stellung gefiel mir unter langfristigen Gesichtspunkten immer weniger.

Einziger Hoffnungsschimmer war Valerian Hirschberg (2), der mit Schwarz ohne Mühe ausgleichen konnte und ein frühes Remisangebot ablehnte, um auf Gewinn zu spielen. Bernd Giacomellis (5) Eröffnungsbehandlung schien mir mal wieder recht eigenwillig, was mir anfangs etwas Sorgen machte, die sich aber nach einigen Täuschen immer mehr in Wohlgefallen auflösten. Als Gerald seine komplizierte Mittelspielstellung immer weiter verbesserte, bangten wir nicht mehr um den halben, sondern hofften plötzlich auf den ganzen Punkt. Leider blieb sein junger Gegner auch in der Zeitnot eiskalt und fand alle Züge um mit einer Minusfigur in ein Remis abzuwickeln. Wenig später gab Peter Ewald bei runter tickender Uhr auf, weil er dachte, er müsste noch 2 Züge machen, obwohl einer genügt hätte. Allerdings war seine Stellung zu diesem Zeitpunkt ohnehin schon klar schlechter, da ihm wohl ein Fehler unterlaufen war wodurch sein Gegner den von mir schon lange befürchteten Plan durchsetzen konnte.

Glücklicherweise hatte Bernd in der Zwischenzeit sein nach der Eröffnung minimal besseres Endspiel mit etwas gegnerischer Mithilfe in ein Endspiel mit einer glatten Dame mehr umwandeln können, was seinen Gegner überraschenderweise nicht zur Aufgabe veranlasste. Einige Züge später war Bernds Sieg allerdings doch in trockenen Tüchern. In den restlichen beiden Partien gab es gewisse Hoffnung auf ein Mannschaftsremis. Valerian hatte ein weiteres Remisangebot abgelehnt, um ein nahezu gleiches Endspiel mit Damen und gleichfarbigen Läufern weiter zu spielen, in dem er aber den klar besseren Läufer hatte. Peter Köster hatte seine nach der Eröffnung noch schwierige Stellung in ein sehr remisliches Turmendspiel führen können, in dem er nur einen Doppelbauern weniger hatte.

Als Valerians Gegnerin den Damentausch forcierte, machte sich plötzlich Valerians schwacher König bemerkbar, wodurch sie in eine sehr remisverdächtige Stellung gelangte. Als sie einen entscheidenen Fehler machte, indem sie den Läufer von einer wichtigen Diagonale zog und so die Wanderung des Königs auf die andere Seite zuließ, sah ich Valerian am Brett tief durchatmen. Danach war sein Sieg nur noch Formsache, denn der König drang in die Stellung ein und das Beste was seine Gegnerin noch erreichen konnte, war ein verlorenes Bauernendspiel. Beim Stand von 3,5:3,5 hatte sich bei Peter Köster allerdings wieder einiges getan. Er hatte durch einen wie er sagte \"Fingerfehler\" eine Umstellung des Turm von neben dem Freibauern vor den Freibauern zugelassen, wodurch dieser plötzlich beweglich wurde und Peter vor große Probleme stellte. Glücklicherweise fand sein Gegner bei knapper Zeit den Gewinnweg nicht, den Peter genau wie die meisten Kiebitze erspäht hatte, und wickelte fälschlicherweise in ein Endspiel mit einem verbleibenden Bauern ab, das wegen der immer zu erreichenden Opposition totremis war. Dieses versuchte er etwas übertrieben noch ca. 20-30 Züge durch hin und herziehen mit zwischenzeitlichem Vorrücken des Bauern um eine Reihe zu gewinnen, was allerdings nicht von Erfolg gekrönt wurde.

Somit holten wir dank hervorragendem Kampfgeist doch noch ein sehr glückliches 4:4. Ausnahmsweise will ich mit Valerian einen Spieler hervorheben, denn er kämpfte vorbildlich eine Stellung auf Gewinn weiter, zu der beispielsweise Peter Ewald nur meinte, dass die Kontrahenten bestimmt gleich Remis machen würden.
Am nächsten Spieltag wollen wir den Tabellenführer und Aufstiegsfavorit aus Pforzheim ärgern, wozu insgesamt eine deutliche Steigerung notwendig sein wird.

KSF 3 - Pfinztal

Litvinov - Ewald 1:0
Scheynin - Hirschberg 0:1
Hager - Zeier -:+
Khalil - Köster 0,5
Spieker - Giacomelli 0:1
Petermann - Fischbach 0,5
Sarchisov - Kayser 1:0
Ehrler - Bott 1:0


Homepage im neuen Outfit

nachdem der Providerwechsel etwas zu schnell ging, habe ich die Homepage auf ein neues System umgestellt.

Wie man unschwer erkennt ist noch nicht alles wieder in Ordnung. Aber der Relaunch war für den 1.4. geplannt. Ich bitte also um Nachsicht.